Freitag, 5. März 2021

Ausst.: "Welt im Umbruch" München Stadtmuseum - bis 02. Mai

Münchner Stadtmuseum öffnet ab Dienstag, den 9. März 2021


Das Stadtmuseum im Herzen Münchens zeigt "Welt im Umbruch. Von Otto Dix bis August Sander – Kunst der 20er Jahre"



Die Welt im Umbruch wird bis 02. Mai 2021 im Stadtmuseum in München gezeigt



München. Ab Dienstag, den 9. März 2021, öffnen die Münchner Museen und Kunstgalerien ihre Türen für die Besucher. Das Münchner Stadtmuseum zeigt dann mit verlängerten Öffnungszeiten und Hygienekonzept von Dienstag bis Sonntag (in der Zeit von 10:00 bis 20:00 Uhr die spannende Ausstellung „Welt im Umbruch. Von Otto Dix bis August Sander – Kunst der 20er Jahre“. Extra für die Wiedereröffnung nach dem langen Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie wurden die Öffnungszeiten um zwei Stunden täglich verlängert (Die Website des Museums führt die aktuellen Besuchsregelungen näher aus).


Cover Kunst-Kultur-Blog
Münchner Stadtmuseum, Archivbild -
Pressefoto: Helga Waess

Die Kunst der 20er Jahre des 19. Jahrhunderts entstand in einer „Welt im Umbruch“



Vor gut einhundert Jahren malte Otto Dix eine teils übersatte Gesellschaft seiner Zeit, während August Sander in seinen, heute würde man sagen „Fotoreportagen“ ein Gesellschaftsbild des Alltags zeigte. Es war eine Zeit in der die Gegensätze des Alltäglichen nicht hätten größer sein können. Stellt man sich die Frage, welche Künstler sind mit ihrer Kunst noch im Blickpunkt, so gibt die Ausstellung im Münchner Stadtmuseum eine gute Antwort. Es sind jene, die Extreme und Gegensätze ihrer Zeit fühlten und visuell verarbeiteten. Sie waren zwischen Licht und Schatten, Hoffnung und Elend mit ihren künstlerischen Mitteln beheimatet.



Der Dialog zwischen Malerei und Fotografie zeigt ein neues Medium, dass damals in den Fokus der künstlerisch Tätigen rückte und zu einer erweiterten Kunstauffassung führte



Die Ausstellung zeigt eine Gesellschaft am Höhepunkte ihres kulturellen Daseins, die trotz aller künstlerischer Innovationen dem Niedergang der freien Kunst in die Augen blickte.

Mit der „Neuen Sachlichkeit“ zeigte die Malerei eine sprechende Bilderwelt und die Fotografie vertiefte ein Neues Sehen des Moments. Das neue Medium der künstlerisch Tätigen sollte den Bildgegenstand realistisch und wahrheitsgetreu wiedergeben.


Sachliche Wiedergabe einer Welt ohne jegliche Illusionen


Nüchterner Blick ohne Emotion, ohne jegliches Pathos, das noch von den aus dem Expressionismus kommenden Malenden gepflegt wurde. Das war der neue Zeitgeist in den Künsten der 20er! Und: er griff schnell um sich. Banales rückte in den Vordergrund und für damalige Sehgewohnheiten „hässliche“ Sujets überzeugten durch die Sprache der künstlerisch Tätigen. Der Alltag in der Großstadt und der gefühlte sowie erlebte Umbruch in der Gesellschaft wurde thematisiert und von manch einem nicht so gerne gesehen.


Malerei und Fotografie der Zwanziger Jahre



Vorbei war es mit der Unschärfe in der Fotografie, die doch immer noch eine Anspielung an die Kunst von Impressionismus und Symbolismus beinhaltete. Die fotografisch Tätigen kamen zur Tiefenschärfe der in der Wiedergabe des Fokussierten. Die Realität, die Sicht auf die Wirklichkeit kennzeichnet die Fotokunst jener Zeit. Vorbei war die Zeit der Schönmalerei in der Fotografie. Man zeigte was ist und das wurde nicht manipuliert.


Gezeigt werden 250 künstlerische Artefakte der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts


Neben Fotografien, Gemälden und Grafiken sind maßgebliche Fotopublikationen der Zeit zu sehen. Gezeigt werden Kunstwerke aus Malerei und Fotografie von


  • Aenne Biermann,
  • Erwin Blumenfeld,
  • Otto Dix,
  • Hugo Erfurth,
  • Carl Grossberg,
  • George Grosz,
  • Florence Henri,
  • Hannah Höch,
  • Karl Hubbuch,
  • Germaine Krull,
  • El Lissitzky,
  • László Moholy-Nagy,
  • Albert Renger-Patzsch,
  • Walter Peterhans,
  • Max Radler,
  • August Sander,
  • Georg Scholz,
  • Sasha Stone
  • und Umbo.



Was wird in der Ausstellung "Welt im Umbruch. Von Otto Dix bis August Sander – Kunst der 20er Jahre" gezeigt?


Die, für die Ausstellung „Welt im Umbruch“ von den Kuratoren Dr. Ulrich Pohlmann, Sammlung Fotografie im Münchner Stadtmuseum in Zusammenarbeit mit Dr. Kathrin Baumstark vom Bucerius Kunst Forum in Hamburg, zusammengetragenen Kunstwerke aus Malerei und Fotografie stammen von über 30 privaten und öffentlichen Leihgebern; darunter sind Sammlungen wie die


  • Berlinische Galerie,

  • Galerie Berinson Berlin,

  • Museum Folkwang Essen,

  • Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg,

  • Museum Ludwig Köln,

  • Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München,

  • Pinakothek der Moderne München,

  • Sammlung Dietmar Siegert München,

  • Von der Heydt-Museum Wuppertal

  • sowie Werke aus dem Eigenbestand des Münchner Stadtmuseums.



Ein Katalog ergänzt die Ausstellung:


"Welt im Umbruch. 

Von Otto Dix bis August Sander – Kunst der 20er Jahre"

Hirmer Verlag

mit Aufsätzen von Kathrin Baumstark, Simone Förster, Miriam Halwani, Ulrich Pohlmann, Esther Ruelfs, Bernd Stiegler und Katharina Sykora

Der Katalog ist in München direkt an der Museumskasse oder auch im Online-Shop erhältlich

Preis von 39,90 €


Hinweis für einen Entspannten Besuch einer Ausstellung des Münchner Stadtmuseums


Liegt der Inzidenzwert für München unter 50 ist der Museumsbesuch ohne Terminbuchung möglich.


Informieren Sie sich über die Homepage des Museums:


  • muenchner-stadtmuseum.de/information/massnahmen-waehrend-der-corona-pandemie



Münchner Stadtmuseum

St.-Jakobs-Platz 1

80331 München

Ein Museum der Landeshauptstadt München

Mittwoch, 17. Februar 2021

Münchner Fasching im Rückblick - 2014 bis 2020

 Der Fasching in München 


Ein Rückblick - 2014 bis 2019: Faschings-Highlights der letzten Jahre in München


München. In diesem Jahr ist alles anders und vieles fällt aus, so auch der Münchner Fasching. Dennoch möchten wir in diesem Kunst-Kultur-Blog auf das Faschingstreiben der letzten Jahre hinweisen. Hierfür haben wir unten ein paar Artikel zu Faschings-Highlights in München verlinkt, die ein bisserl Münchner Lebensgefühl wiedergeben - denn üblicherweise heißt es in dieser Zeit: München feiert! Drei Tage Straßenfasching, Ball Total, Sportler- oder Hippie-Fasching und zu guter Letzt der Tanz der Marktfrauen mit dem Oberbürgermeister Dieter Reiter ... Vielleicht wird alles im Jahr 2022 doppelt so schön! Alle folgenden Links führen zu den Artikeln der letzten Jahre - zum Thema Fasching in München:




Tanz der Marktweiber auf dem Viktualienmarkt,
Foto: Helga Waess (Pressearchiv)

2020: Fasching in München. Von Faschingssonntag, den 23. Februar 2020 bis Faschingsdienstag, den 25. Februar 2020 ist MÜNCHEN NARRISCH. MVG im Fasching: NachtTram-Linien, NachtBus-Linien und zusätzlichen Nachtfahrten der U-Bahnen


München – Fasching München narrisch 2019: München feiert! Fasching-Feier-Parties von Freitag, 22. Februar bis Faschingsdienstag, 05. März 2019. Drei Tage Straßenfasching, Ball Total, Sportler- oder Hippie-Fasching und zu guter Letzt der Tanz der Marktfrauen mit Oberbürgermeister Dieter Reiter. 


Zu den Münchner Marktfrauen und ihrem Tanz in diesem Blog ältere Artikel:


Museumsreif - ein Stück Münchner Kulturgeschichte: Der Höhepunkt im Münchner Fasching: Den Tanz der Marktfrauen gibt es seit über 100 Jahren. Bis in die 1980er Jahre tanzten sie auf dem Viktualienmarkt an ihren Ständen. Seit 25 Jahren gibt es diese Tradition am Faschingsdienstag auf einer Bühne im Biergarten des Marktes in München. 


Tanz der Marktweiber auf dem Viktualienmarkt,
Foto: Helga Waess (Pressearchiv 2014)

REPORTAGE: Probe zum Tanz auf dem Viktualienmarkt am Faschingsdienstag. Wenn die Geschäftsfrauen vom Viktualienmarkt tanzen. Die tanzenden Marktfrauen vom Viktualienmarkt sind weltbekannt

Tanz der Marktweiber auf dem Viktualienmarkt,
Foto: Helga Waess (Pressearchiv 2014)


Deutsches Theater - Faschingsball: "München tanzt durch die Welt" mit kubanischem Flair in den Weißwursthimmel - Samstag 4. Februar 2017. Tipp heute: Münchner Tanznacht ab 20.00 Uhr im Deutschen Theater


Tanz der Marktweiber auf dem Viktualienmarkt,
Foto: Helga Waess (Pressearchiv 2014)

Das Münchner Faschings-Prinzenpaar bringt Narrhalla-Orden 2017: Münchner Fasching 2017: Der "Kartoffel Heini" mit Ehefrau Petra sind das Prinzenpaar des Jahres 2017. Ihre Tollität, Christian III. vom güldenen Maisfeld und seine Prinzessin Petra IV. von der Speicherwies


Total Deutsches Theater - Fasching in München: Ein Faschingsball für alle Sinne, der "ball.Total" im Deutschen Theater. Termin: Freitag 3. Februar 2017 - Tisch-Reservierung empfohlen!


Fasching Narrhalla Prinzenpaar Muenchen: Narrhalla München e.V. und das Hotel Bayerischer Hof. Andrea II. und Christian II. geben sich die Ehre. Die Narrhalla ist wieder unterwegs


Zur Faschingszeit : Impressionen vom Tanz der Marktweiber vom Viktualienmarkt

Tanz der Marktweiber auf dem Viktualienmarkt,
Foto: Helga Waess (Pressearchiv 2014)


Schäfflertanz 2017 

Muenchen Fasching: 500 Jahre Schäfflertanz - Brauchtum und Tradition in München. Sieben Mal tanzen die Schäffler diese Woche in München: Auftritt der tanzenden Schäffler: 21.-28. Februar 2017, Ort: an 25 Plätzen in München 


Schäfflerfigur - München
Pressearchiv: Helga Waess



Schäfflerfigur - München
Pressearchiv: Helga Waess


Montag, 8. Februar 2021

Münchner Stadtmuseum-Ausstellungstipp 2021

Münchner Stadtmuseum mit neuem offenen Kulturraum am Sebastiansplatz


Das Münchner Stadtmuseum unterhält seine Besucher mit der „Einwand Galerie“ und einer Ausstellung zur „Münchner Clubkultur“


Ausstellungstipp: Frühjahr 2921 „Galerie Einwand“ als Pop-Up am Sebastiansplatz und „Nachts. Clubkultur in München“ ab 23. Juli 2021 im Münchner Stadtmuseum




München. Die „Ausgeh- und Clubkultur Münchens“ in der Ausstellung „Nachts. Clubkultur in München - Here comes the night – Munich’s nightlife“ und eine POP-UP Galerie des Stadtmuseums, die „Galerie Einwand - Einwand Gallery“ am Sebastiansplatz lassen das Frühjahr und den Sommer 2021 in München noch interessanter werden.


Cover Kunst-Kultur-Blog
Münchner Stadtmuseum, Archivbild -
Pressefoto: Helga Waess

Die Pop-Up Galerie Einwand am Sebastiansplatz (ab Frühjahr 2021 - as of spring 2021)


Los geht es in diesem Frühjahr mit der „Galerie Einwand“ , die direkt an die Museums-Ausstellung "Migration bewegt die Stadt. Perspektiven wechseln" anschließt. Jede Wand besteht aus einem Kunstwerk zum Thema. Der Münchner Grafiker und Künstler Matthias Weinzierl ein Wandbild mit dem Titel „EINWANDerung“ geschaffen. Es folgte eine Wechselausstellung mit begleitenden Workshops die das Team der Migrationsforschung als „Einwand“ sehen möchte. Der neue offene Kulturraum des Münchner Stadtmuseums am Sebastiansplatz ist barrierefrei und kostenfrei zugänglich.


  • „In 2021 the Münchner Stadtmuseum is opening the pop-up gallery Einwand on Sebastiansplatz. .... With level access and free of admission, the Münchner Stadtmuseum offers a cultural space open for and to everyone.“



Nachts. Clubkultur in München im Münchner Stadtmuseum (23. Juli 2021 bis 1. Mai 2022 / July 23, 2021 – May 1, 2022)


Münchner Kulturgeschichte kann ab Juli 2021 im Münchner Stadtmuseum in der Ausstellung "Nachts" erlebt werden. Die kulturhistorisch interessante Show zur Ausgeh- und Clubkultur Münchens beleuchtet das Nachtleben von der Nachkriegszeit bis heutigen Ausgangssperre im Lockdown. Stadtplaner und Wirtschaftsfachleute sind jene Personen, die der feiernde Münchner gar nicht auf dem Schirm hat, wenn er das Nachtleben genießt. Bestimmte Orte haben den Blick auf München bei Nacht geprägt. Im Münchner Stadtmuseum wird die Fata Morgana des Atomic Cafés wieder begehbar sein und manch einer wird sich durch verschiedene Artefacte an Orte wie die Ultraworld, Ultraschall, Flughafen Riem, Kunstpark Ost oder nächtliches Feiern in der Registratur erinnert fühlen. Rund um die Feierorte und Diskotheken-Erinnerungen werden auch einige schillernde Persönlichkeiten wieder in Erinnerung gerufen. Ob sie an den Orten arbeiteten oder das Nachtleben bunter machten, auf jeden Fall trugen die Nachtclubs zur Urbanisierung der Stadt bei.

Selbstverständlich wird in diesem Zusammenhang das aktuelle coronabedingte Sterben beliebter Treffpunkte eingegangen und die Suche nach alternativen Orten beleuchtet. Eine Museumsausstellung, die weit über eine museale Begegnung hinausgeht.


  • "Here Comes the Night", an exploration of Munich’s cultural history of the night life ( July 23, 2021 – May 1, 2022



Museum der Landeshauptstadt München


Münchner Stadtmuseum

St.-Jakobs-Platz 1

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Samstag, 30. Januar 2021

meistgelesen: Kunst-Kultur-Blog im Januar 2021

 meistgelesen: Kunst-Kultur-Blog im Januar 2021


Kunst-Kultur-Blog: Heute stellen wir das Klick-Ranking vom Monat Januar 2021 vor

Nationaltheater - München, 
Pressefotoarchiv: Helga Waess


Klickranking- Platz 1 im Januar 2021:

Münchner Stadtmuseum – Ausstellungstipp 2021: Die „Kunst der 20 Jahre“ in einer „Welt im Umbruch“ und die Arbeiten der „Münchner Schmuckkünstler“ in eben jener Zeit in zwei Ausstellungen im Münchner Stadtmuseum. Das Münchner Stadtmuseum verlängert die Ausstellungen „Welt im Umbruch“ bis 02. Mai 2021 und „MUC / Schmuck: Perspektiven auf eine Münchner Privatsammlung“ bis 26. September 2021. München. Malerei und Fotokunst ...



Klickranking- Platz 2 im Januar 2021:

Deutsches Jagd- und Fischereimuseum - Wolpertinger-Sammlung in München
Wie die Bayern mit dem Wolpertinger leben? Die rätselhafte Wolpertinger-Sammlung im "German Hunting and Fishing Museum" in München
Das Jagd- und Fischereimuseum in München zeigt verschiedene Wolpertinger-Exemplare. München. Die Spezies der Wolpertinger gibt es nur in Bayern
 ...


Klickranking- Platz 3 im Januar 2021:

München: Fotoausstellung Moses zu Enzensberger. Fotoausstellung - Lounge des Münchner Stadtmuseums. Eine Hommage an Hans Magnus Enzensberger zum 90. Geburtstag am 11. November 2019 in Fotografien von Stefan Moses. Zwei Münchner Künstler Stefan Moses und Hans Magnus Enzensberger schrieben Kulturgeschichte



Donnerstag, 28. Januar 2021

Ausstellungstipp 2021: Münchner Stadtmuseum

 Münchner Stadtmuseum – Ausstellungstipp 2021


Die „Kunst der 20 Jahre“ in einer „Welt im Umbruch“ und die Arbeiten der „Münchner Schmuckkünstler“ in eben jener Zeit in zwei Ausstellungen im Münchner Stadtmuseum


Das Münchner Stadtmuseum verlängert die Ausstellungen „Welt im Umbruch“ bis 02. Mai 2021 und „MUC / Schmuck: Perspektiven auf eine Münchner Privatsammlung“ bis 26. September 2021


München. Malerei und Fotokunst. Das Münchner Stadtmuseum verlängert die Ausstellung „Welt im Umbruch. Von Otto Dix bis August Sander – Kunst der 20er Jahre“ (World in Transition. From Otto Dix to August Sander – Art of the 1920s) bis zum 2. Mai 2021 (extended until May 2, 2021). Die „Welt im Umbruch“ so lautet der Titel einer Ausstellung im Münchner Stadtmuseum. Sie zeigt die „Kunst der 20er Jahre“. Nein, nicht unserer 20er, sondern jene der 1920er Jahre, in der Otto Dix und August Sander ihre Zeit in der Kunst spiegelten. In einem Dialog zwischen Malerei und Fotografie wird die Zeit zwischen den Weltkriegen vom Höhepunkt der Kultur und der künstlerischen Innovation bis zu sichtbaren Vorboten des kulturellen Niedergangs in der Kunst der Zeit fassbar. 



Cover Kunst-Kultur-Blog
Münchner Stadtmuseum, Archivbild -
Pressefoto: Helga Waess

Die Zeit der „Extreme und Gegensätze, voller Hoffnung und Elend, Licht und Schatten“ wird in den Arbeiten der „Neuen Sachlichkeit“ bei den Malern und einer „realistischen“, wahrheitssuchenden Bilderfassung durch die Fotografie zum Inhalt der Ausstellung


Die Fotografie wagt einen Blick auf eine nüchterne und illusionslos erfasste Realität, während die Malerei weitergeht und scheinbar banale, teils „hässliche“ Bildelemente erfasst.

„Like the world of painting, photography was also facing radical changes at the start of the 1920s. Instead of pictorial fuzziness, which suggested a closeness to the art of Impressionism and Symbolism, modern photographers were committed to image sharpness and to an unmanipulated depiction of reality.“ (Zitat: Pressemeldung des Münchner Stadtmuseums, Januar 2021)


Münchner Stadtmuseum, Archivbild -
Pressefoto Kunst-Kultur-Blog
Helga Waess


München. Goldschmiedekunst. Das Münchner Stadtmuseum verlängert die Ausstellung „MUC / Schmuck: Perspektiven auf eine Münchner Privatsammlung“ bis 26. September 2021 („MUC / Schmuck: Perspectives on a private Munich Jewelry Collection“ - until September 26, 2021)


Es waren die „Goldenen 20er Jahre“ in denen aufgrund des rauschenden Lebensgefühls in manchen Schichten der Bevölkerung auch die Goldschmiedekunst eine große Rolle spielte. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts und bis in unsere Tage gibt es in München eine Goldschmiede- und Schmuckkünstlerinnen-Schule die im internationalem locker Stand hält. Und es ist nicht zuletzt die

Akademie der Bildenden Künste die junge GoldschmiedInnen und SchmuckkünstlerInnen ausbildet und in der Stadt hält. Jenem München, in dem Kunst und Kultur auch und gerade in schwierigen Zeiten einen Sammlerwert darstellen. Die „international bekannte Klasse für Schmuck und Gerät“ an der „Akademie der Bildenden Künste“ hat ihren Ruf von den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts bis in die 20er Jahre unseres Jahrhunderts nicht verloren.

Das Münchner Stadtmuseum hat die Sammlung Münchner Schmuck erworben, welche die Zeit von den 1880er Jahren bis in die 1930er Jahre umfasst. Aus diesem Anlass wurde „gemeinsam mit den Student*innen der Akademie der Bildenden Künste und ihrer Professorin Karen Pontoppidan eine Ausstellung“ konzipiert. Hierin werden neben den historischen Arbeiten samt Hintergrundinformationen auch das aktuelle Studium mit samt der Herangehensweisen an die Erstellung der glänzenden Kunstwerke reflektiert. Die Ausstellung ist eine „Kooperation mit der Klasse Prof. Karen Pontoppidan, Akademie der Bildenden Künste München“ und dem Münchner Stadtmuseum.


„The Münchner Stadtmuseum has been fortunate to acquire a collection of Munich jewelry dating mainly from the period between the 1880s and 1930s and has joined forces with jewelry students from the Academy and their professor, Karen Pontoppidan, to mount an exhibition of this work.“

(Zitat: Pressemeldung des Münchner Stadtmuseums, Januar 2021)


Münchner Stadtmuseum, Archivbild -
Pressefoto Kunst-Kultur-Blog
Helga Waess

Ein Museum der Landeshauptstadt München: aktuelle Öffnungszeiten der Museen in München auf der jeweiligen Homepage

Homepage: muenchner-stadtmuseum.de (in den Browser kopieren)

Münchner Stadtmuseum

St.-Jakobs-Platz 1

80331 München


Januar 2021:

Das Muenchner Stadtmuseum und das Filmmuseum München sind aufgrund des notwendigen Lockdowns während der Corona-Pandemie vorübergehend geschlossen.

Übliche Öffnungszeiten:

Dienstag - Sonntag 10.00-18.00 Uhr

Montags geschlossen

MittwochAbendGeöffnet! Jeden 2. Mittwoch im Monat sind ausgewählte Ausstellungen des Münchner Stadtmuseums bis 20.00 Uhr geöffnet.


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Freitag, 8. Januar 2021

Museum LA8 in Baden-Baden: SCHOEN UND GEFAEHRLICH

Ausstellungstipp-Museum LA8-Baden-Baden


SCHÖN UND GEFÄHRLICH war die hohe See im 19. Jahrhundert - das zeigt eine Ausstellung  vom 20. März bis 6. September 2021 im Museum LA8 - Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts in Baden-Baden


Handelsschifffahrt, ferne Südseeparadiese, die Story von Kapitän Ahab und Moby Dick, die Titanic und vieles mehr ...


Baden-Baden. Weit entfernt von allen Meeren liegt Baden-Baden und das Museum LA8, das der Seefahrt des fortschrittlichen 19. Jahrhunderts die Ausstellung „SCHÖN UND GEFÄHRLICH. Die hohe See im 19. Jahrhundert“ widmet. Der Direktor Prof. Dr. Matthias Winzen und der Kurator Dr. Philipp Kuhn haben wieder eine spannende Themenausstellung in das Kurbad Baden-Baden geholt. Im 19. Jahrhundert versuchten mit Wissenschaft und Technik die Natur in den Griff zu kriegen. Die Bakteriologie, die Dampfmaschine und auch die Elektrizität waren die Fortschritte dieser Zeit. Man wollte mehr wissen und die Geheimnisse der ganzen Welt erkunden. Dazu gehörte auch die wilde See mit ihren Gefahren, zu oft waren Schiffe nicht wiedergekehrt und Seefahrer verschollen. Die Gewalt der Seefahrt wurde allgemein mit dem Untergang der eigentlich unsinkbaren Titanic wahrnehmbar. Das Museum LA8 lässt in Baden-Baden die Handelsschifffahrt, ferne Südseeparadiese, die Story von Kapitän Ahab und Moby Dick, die Verlegung von Tiefseekabel und die lockenden Sirenen und Nixen aus der Sagenwelt aufleben. Keine Taucherglocke und kein Schiff war unsinkbar, dennoch zogen die Rätsel der Weltmeere die Abenteurer und Wissenschaftler in ihren Bann und hinaus in die Ferne.


Kurhaus Baden-Baden - Archiv-Pressefoto: Helga Waess


Die Wildheit der Weltmeere und die Abenteuerlust lockte in weite Ferne


In Baden-Baden werden zu diesem Thema Geräte und Kunstwerke die Erkundung und Abenteuerfahrten der Ozeane zeigen. Die Wildheit der Weltmeere lockte in weite Ferne, man wollte weg vom eintönigen „heimeligen Biedermeier“ und raus aus der Atmosphäre der muffige Gründerzeit. In Gemälden zeigte zum Beispiel Andreas Achenbach (1815-1910) das aufschäumende unberechenbare Meer. Schiffbrüchige, Retter, Strandräuber, erste Taucheranzüge, Schnitzereien der Seeleute und weitere Artefakte werden die Besucher in diese Ferne Welt des geheimnisvolle Kosmos Tiefsee entführen. Sie zeigen, dass alle Gefahren der Tiefsee die Forscher und Abenteurer von der Erkundung der Meere nicht abbringen konnten.


Titanic, ein Walskelett, Walfang-Harpunen und -Gewehre


So finden die Besucher zum Beispiel den „originalgetreuen Nachbau der Kreeft’schen Tauchmaschine, oder ein riesiges Modell der Titanic, ein Walskelett, Walfang-Harpunen und -Gewehre. Seestücke der Malerei von Heinrich Reinhold (1788–1825) und Leopold Graf Kalckreuth (1855–1928), von Max Klinger (1957–1920) oder auch Johann Caspar Scheuren (1810–1887) bieten neue und doch gewohnte Einblicke in die Seestück-Wanddekoration der Gründerzeit und das darin schlummernde Fernweh des Bürgertums.


In der Ausstellung „SCHÖN UND GEFÄHRLICH: Die hohe See im 19. Jahrhundert“ 


... werden ab dem 20. März 2021 Ausstellungsstücke aus dem Schifffahrtsmuseum Rostock, dem Deutschen Meeresmuseum Stralsund und der Hamburger Kunsthalle zu sehen sein. Weitere und bedeutende Leihgaben trug das Deutschen Historischen Museum Berlin bei. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang aber auch die Dr. Axe-Stiftung aus Bonn und die Sammlung Wolfgang Peiffer.


Ausstellung "Schön und gefährlich: Die hohe See im 19. Jahrhundert"

 20. März bis 5. September 2021

WO? Im

MUSEUM LA8 - Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts

Lichtentaler Allee 8

76530 Baden-Baden

Homepage: museum.la8.de


Falls die Museen vorher öffnen dürfen, zeigen wir bis zum 28. Februar 2021: BADEN IN SCHÖNHEIT. Die Optimierung des Körpers im 19. Jahrhundert

Eine Ausstellung über die Entstehung von Wellnessbädern, Fitnessclubs und Schönheitsoperationen im Zuge der Entdeckung der Hygiene. Es geht um die Anfänge der Badekultur des 19. Jahrhunderts. 


ÖFFNUNGSZEITEN: Di. bis So.: 11.00 – 18.00 Uhr - geöffnet an allen Feiertagen

EINTRITT: Erwachsene: 7,- €; ermäßigt: 5,- €


KATALOG ZUR AUSSTELLUNG: 

Er erscheint ein Katalog für 19,- Euro im Athena Verlag, 19,- €



FÜHRUNGEN:

Führungen mit Anmeldung:

Sonntags um 15 Uhr - 2,– € zzgl. Eintritt (max. 5 P.)

Familienführungen: Jeden ersten Sonntag im Monat um 14 Uhr,

Gruppenführungen eingeschränkt auf Anfrage


Die Ausstellung ist bis zum 6. September 2021 in Baden-Baden zu besuchen.


Montag, 4. Januar 2021

Klickranking-Kunst-Kultur-Blog-Muenchen

 Top Themen im Kunst-Kultur-Blog aus Muenchen


Kunst-Kultur-Blog: Heute stellen wir das Klick-Ranking vom Monat Dezember 2020 vor


Die beliebtesten Blog-Beiträge im Dezember 2020:  traditionelle Münchner Events


München. Auffällig viele Klickzahlen erlangten im Dezember 2020 jene Beiträge, die traditionelle Münchner Events spiegelten. Zumeist handelte es sich dabei um ältere Nachrichten, da das Jahr 2020 aufgrund der Corona-Pandemie weder das "Münchner Oktoberfest", noch den "Schäfflertanz" oder gar den "Tanz der Marktweiber auf dem Viktualienmarkt" zuließ. Und so wundert es nicht, dass auf Platz 1 des Klickranking im vorliegenden Kunst-Kultur-Blog die "Digitalisierung der Inventarbücher des Museums Fünf Kontinente" lag. Diese Bücher sind eingescannt und jetzt über die Museums-Homepage online direkt abrufbar - das geht auch im Homeoffice!

Oktoberfest München - Wiesnaufbau 2019
Foto: Helga Waess (Pressearchiv)


Klickranking- Platz 1 im Dezember 2020:

Klickranking- Platz 2 im Dezember 2020:


Klickranking- Platz 3 im Dezember 2020: