Freitag, 11. September 2026

12. - 13. Sept. München feiert! Corso Leopold 2026

Tipp: 12. und 13. September 2026 - Corso Leopold in München Schwabing

 

Die Leopoldstraße  zwischen Siegestor und Münchner Freiheit wird am Wochenende der "Treffpunkt für Kultur und Stadtleben"

 

München trifft sich am Wochenende vor der Ludwig-Maximilians-Universität, denn zwischen Siegestor und Münchner Freiheit wird vor vielen Bühnen mit Live-Musik, Kunst und internationaler Gastronomie gefeiert

 

München. Es wird gefeiert! Am 12. und 13. September treffen sich alle beim Corso Leopold auf der an diesen Tagen autofreien Leopoldstraße. Gefeiert wird die Kultur und das Stadtleben. Es gibt mehrere Bühnen, Kunst, Tanz und Mitmachangebote Jung und Alt. Jedes Jahr im September verwandelt sich diese Straße im Münchner Stadtteil Schwabing in eine Flaniermeile und Feiermeile. Livemusik auf verschiedenen Bühnen, Kunstaktionen, Sportprogramm, Diskussionsrunden und viele andere Mitmachangebote. Hier begegnen sich die und erleben ihre Stadt. Neu in diesem Jahr sind: das Team Bananenflanke München e.V., die VR4Kids-Allianz-Plattform, kulinarische Kurzführungen mit dem Schwabinger Max und eine Tombola, die dem Festival zu Gute kommt. Als Schirmherr der Veranstaltung würdigt Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause den Corso Leopold als Beispiel dafür, wie öffentlicher Raum neu gedacht und gemeinsam gestaltet werden kann. Zweimal im Jahr werde die wichtigste Verkehrsachse Schwabings zur Bühne für Kultur, Vereine, Initiativen und Bürgerengagement – ein Fest der Vielfalt und des stadtgesellschaftlichen Miteinanders, das Menschen aus München und weit darüber hinaus zusammenbringt.

München - Ludwigstrasse in Richtung Leopoldstrasse und Siegestor, wo der Corso Leopold stattfindet, Presse-Foto-Archiv: Helga Waess 2025


Für die Vorsitzenden des Corso Leopold e.V., Andreas „der Andy“ Keck und Martina Ottmann, ist die Veranstaltung mehr als ein Straßenfest: 

Sie bringt Menschen zusammen, schafft Raum für neue Perspektiven und lädt dazu ein, die Stadt mitzugestalten.


Neu dabei: Fußball ohne Grenzen und virtuelle Welten


Mit buntkicktgut, das auch diesmal wieder dabei ist, und dem erstmals vertretenen Team Bananenflanke München e.V. bietet der Corso Leopold in diesem September gleich zwei Fußball-Courts.

Das Team Bananenflanke ist mehr als ein Sportverein: 

Es ist eine Gemeinschaft für Kinder und Jugendliche mit geistiger Beeinträchtigung, bei der sich alles um das runde Leder dreht. Unter dem Motto „Fußball kennt keine Grenzen“ stehen der Spaß am Spiel und das Miteinander im Mittelpunkt. Im September ist das Team erstmals beim Corso Leopold dabei.

Ebenfalls neu ist die VR4Kids-Allianz-Plattform, die zum Eintauchen in virtuelle Welten einlädt

  Am Stand gibt es vielfältige Angebote rund um virtuelle Realität zu entdecken: von Gebärdensprache und Straßenverkehrssicherheit über den FC Bayern München Basketball, Tennis und Fußball bis hin zur Motorworld und vielem mehr.


Schwabing zum Anbeißen: Kulinarische Kurzführungen mit dem Schwabinger Max


Stadtgeschichten treffen Festivalgenuss: Der Schwabinger Max bietet erstmals kulinarische Kurzführungen direkt auf dem Corso Leopold an. Die rund 30-minütigen Touren führen zu drei ausgewählten Festivalständen, an denen die Teilnehmenden kleine Kostproben genießen. Dazwischen erzählen die Guides Geschichten über Schwabing, die Leopoldstraße und den Corso Leopold – vom Künstler- und Ausgehviertel bis zur Verwandlung der Verkehrsachse in eine Kulturmeile.

Die Touren starten am Samstag stündlich ab 17 Uhr und am Sonntag stündlich ab 12 Uhr. Treffpunkt ist der Schwabinger-Max-Stand. Das kurze Format lässt sich unkompliziert in den Festivalbesuch integrieren und eröffnet Gästen wie Einheimischen neue Einblicke ins Viertel.


Premiere: Tombola zugunsten des Festivals


Erstmals veranstaltet der Corso Leopold eine Tombola mit vielen attraktiven Preisen seiner Partner. Wer teilnimmt, hat damit nicht nur die Chance auf einen Gewinn, sondern unterstützt zugleich auch die Künstlerinnen und Künstler, die das Festival mit ihrem Programm bereichern.

Bühnen und Programm: Kultur für alle Generationen


Entlang der Veranstaltungsstrecke laden Bühnen, Kunstaktionen, Diskussionen und Mitmachformate zum Entdecken ein. Das Programm reicht von Mundart und Kabarett über Swing und lateinamerikanische Rhythmen bis zu elektronischer Musik.

Corso Leopoldino und Sing & Swing: Das Familienfestival im Festival


Direkt an der Münchner Freiheit entsteht in Kooperation mit PA/SPIELkultur e.V. und Radio Teddy ein Kinderareal zum Entdecken, Spielen und Mitmachen. Bewegungsspiele, Staffeleimalerei, Gewinnspiele und kreative Mitmachstationen bieten Kindern viel Raum, sich auszuprobieren und gemeinsam etwas zu gestalten.

Die benachbarte Bühne Sing & Swing ergänzt das Angebot mit ihrem Unterhaltungsprogramm. Zu den Höhepunkten zählen die Silent Disco unter freiem Himmel am Samstag ab 21 Uhr und das Familien-Bühnenprogramm am Sonntag ab 12 Uhr.

 

meiVEREIN: Mundart, Musik und Miteinander


Auf der meiVEREIN-Bühne treffen frische Newcomer auf bekannte Namen. Das Programm reicht von Wirtshaus-Beats, TechnoBrass, Kabarett und Mundart-Rap bis zu Liedermacher-Akustikpop und Rock. Was die Künstlerinnen und Künstler verbindet, ist ihre Leidenschaft für Dialekt und regionale Ausdrucksformen.

Als ehrenamtliches Netzwerk fördert meiVEREIN Mundart und Kultur – offen, verbindend und weit über Bayern hinaus. Ob gmiatlich oder wuid: Hier finden alle ihr Platzerl.


Traumstadt-Bühne: Kabarett, Wortkunst und Musik


Die Traumstadt-Bühne verbindet Kabarett und Wortkunst mit vielfältigen musikalischen Entdeckungen. Ein besonderes Hörerlebnis verspricht das ungarische Flötentrio Levegö. Zum Programm gehören außerdem Otto Göttlers Diatonik, die KÜHNEMANN, Tuija Komi, die Chartbreakers, Frank Klötgen & Magnus und das blühende Leben.

Der Gospelchor Stephanus Voices sorgt für mitreißende Chormusik. 

Und auch „Traumstadt-Bürgermeister“ Christian Ude ist wieder mit dabei.


Neues Kunstforum München: Kunst und Dialog


Unter dem Titel „Geht alle an“ präsentiert das Neue Kunstforum München Arbeiten der europäischen Künstlergruppe „Frequenzen“ aus der Ausstellung im Münchner Künstlerhaus. Entstanden sind die Werke während eines einwöchigen Symposiums im Malura Museum.

Dabei öffneten die Beteiligten ihre eigenen Werke für die künstlerischen Beiträge der anderen. Der direkte Austausch unterschiedlicher Arbeitsweisen wurde so zum Ausgangspunkt gemeinsamer Arbeiten und zu einem Zeichen für Dialog und Toleranz.

Veranstalter Martin Blumöhr malt zudem live vor Ort. Musikalisch begleiten unter anderem die Rhythm & Blues-Band und Barbara Janina das Programm.


Bühne im HIER UND JETZT: Musik, Kabarett und Debatten


Auf der Bühne des Bundes für Geistesfreiheit München wird gefragt und diskutiert, aber auch gefeiert, gesungen, getanzt und gelacht. Das Programm reicht von Kabarett mit Christoph Theussl und Rap mit Leniliciouz samt DJ und Bläsern über Cumbia mit Los Cholingstons bis zu anatolischen Melodien mit psychedelischen Klangfarben von Fenafillah.

Hinzu kommen queerer Indie-Pop von Ronjan, Folk von Ecco Meineke, Post-Grunge von Toxic Pills, Bluesrock von Blue Traces und gemeinsames Chorsingen.

In den Speakers’ Corners geht es unter anderem um den Kulturkampf von rechts, Polyamorie, das Recht auf Selbstbestimmung und die Frage „Wehrdienst – ja oder nein?“. Auch säkulare Themen wie der bayerische Kreuzerlass und das Tanzverbot an sogenannten stillen Tagen stehen zur Diskussion.


Leo-Latino-Bühne: Tanzen unter freiem Himmel


Auf Höhe der Giselastraße bringt die Leo-Latino-Bühne lateinamerikanische Rhythmen auf die Leopoldstraße. Am Samstag verschmilzt das brasilianische Trio Tempero Jazz mit Samba. Ab 20 Uhr übernimmt Zambo Con Son mit Live-Salsa, Timba und Son.

Am Sonntag feiern sechs Zumba-Instruktorinnen das weltweite Jubiläum „25 Jahre Zumba“. Von Latin-Klassikern bis zu Reggaetón und Dembow lädt das Programm zum Mittanzen ein.


Theater der Corsaren: Elektronische Musik und Shuffle Dance


Auf der Bühne Theater der Corsaren bringt das Münchner Kollektiv BMZ an beiden Tagen elektronische Clubkultur auf die Leopoldstraße. Musikalisch reicht das Programm von House und Tech House über Groove bis zu Trance und Bounce.

Neu ist eine Shuffle-Dance-Crew, die die Bühne an beiden Tagen eröffnet und mit einem Workshop zum Mitmachen einlädt. Elektronische Sounds und gemeinsames Tanzen machen die Straße zur Open-Air-Tanzfläche.

Vintage-Bühne: Swing und Rock ’n’ Roll am Siegestor


Der Vintage Club bringt zwei Tage lang Swing und das Lebensgefühl der 1950er-Jahre auf die Straße. Direkt am Siegestor erwartet das Publikum ein Programm mit Live-Musik, DJs, Tanzshows und kostenlosen Schnupperkursen.

Carla & The Great Balls On Fire, die Swing Lyons, Tom & The Krauts, The Rockin’ Flavours und Mr. Swing & The Cinnamon Rolls sorgen für Musik auf Bühne und Tanzfläche. Dazu gibt es Lindy Hop, Boogie Woogie, Rockabilly Jive, Shag und Charleston – zum Zuschauen, Ausprobieren und Mittanzen.

 

Mehrweg nutzen und gewinnen


Nachhaltigkeit gehört zum Selbstverständnis des Corso Leopold – auch beim gemeinsamen Feiern auf der Straße. Mit einem Gewinnspiel bedankt sich der Veranstalter diesmal bei seinen Gästen für die Nutzung von umweltfreundlichem Mehrweggeschirr. Die Teilnahme ist ganz einfach: QR-Code auf dem Becher scannen und mitmachen.


Sicherheit weiter ausgebaut


Die Sicherheitsmaßnahmen wurden gemeinsam mit der Stadt München weiterentwickelt. Christian Eickmann, Sicherheitschef von Olymp Security, begrüßt insbesondere die zusätzlichen Fahrzeugsperren in den angrenzenden Seitenstraßen, die das Sicherheitskonzept weiter ergänzen.

Der Corso Leopold bittet alle Anwohnerinnen und Anwohner sowie Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die mit der Veranstaltung verbundenen Einschränkungen. 

 

Aktuelle Informationen zu Sperrungen, Umleitungen und zum Veranstaltungsprogramm unter

  •  www.corso-leopold.de bereit.



Corso Leopold: Samstag, 12.09.2026 & Sonntag, 13.09.2026

 Ort: Leopoldstraße, zwischen Siegestor und Münchner Freiheit
Weitere Infos: www.corso-leopold.de

 


 Informationen: Pressemitteilung des Veranstalters

 

 

 

Sept. 11–13: State Festival Days in Oberkirch / Black Forest

State Festival Days – Baden-Württemberg Heritage Days


Oberkirch, located in the Renchtal valley amidst the vineyards, is preparing for a festive weekend: the State Festival Days begin on Friday, September 11, with the presentation of the Baden-Württemberg Heritage Medal by the Minister-President of Baden-Württemberg, Cem Özdemir, followed by a weekend-long celebration


State Festival Days from September 11 to 13 in Oberkirch (Renchtal) – "Home is where good things are created"! (ENGLISH, DEUTSCH, FRANÇAIS, NEDERLANDS)


Oberkirch. The State Festival Days are just around the corner in Oberkirch. A grand celebration is set for September 11–13. The festive weekend kicks off on Friday with the presentation of the Baden-Württemberg Heritage Medal by the state's Minister-President, Cem Özdemir. This is followed by "Children’s and Traditions Day" on Saturday, featuring a traditional customs evening and the Grand Tattoo (*Großer Zapfenstreich*) ceremony. The atmosphere will become a colorful spectacle as members of clubs, artisan guilds, folk dance groups, and associations don their festive traditional costumes, tune their instruments, and launch the grand state festival parade on Sunday, September 13. The parade will wind its way through the historic old town. We will be there to cover the event!

Schauenburg Castle was built in the 11th century by Duke Berthold II of Zähringen. The ruins of this spur castle—a German cultural landmark—sit above the town of Oberkirch. Photo: Helga Waess (Archive)



Oberkirch in the Rench Valley


It takes just over two hours and 45 minutes to reach the Rench Valley, provided the roads are clear. Admittedly, the drive through the region can feel long when the autobahn is congested. The route takes us toward Augsburg, Ulm, Stuttgart, and Baden-Baden, and a bit further on toward Basel. The final leg of the journey to the Rench Valley follows smaller roads. The route passes through Achern, Ulm (referring here to the well-known "beer village" of Ulm) and Haslach, goes past Tiergarten—home to Ullenburg Castle—and continues toward Oberkirch. (Incidentally, Ullenburg Castle, first mentioned in Oberkirch’s archives in 1070, was demolished as early as the late 18th century; masonry stones from it can still be found here and there in local houses.) The drive through the Rench Valley offers a lovely glimpse of local agriculture: starting with cornfields and herds of white cattle grazing on lush green meadows, the landscape shifts to reveal a sea of ​​fruit trees. Green vineyards also appear here and there along the edges, romantically framing the valley of the Rench River.


High up in the vineyard – view toward Strasbourg
and the Vosges Mountains. Photo: Helga Waess



The state festival celebrations are part of the *Heimattage* (regional heritage days) that defined the year 2026 in the Renchtal valley


The region celebrates its special achievements—bringing fine wines, artisanal spirits, vibrant strawberries, cherries, apples, and—in season—colorful pumpkins to market. Then there is the delicious Baden cuisine: everyone raves about the fresh pumpkin seed soup, and the Black Forest cherry cake is a must-try here. Afterward, visitors can explore the Grimmelshausen exhibition at the museum of the same name or join local guided tours that offer unique experiences.

Brass bands, choirs, readings, theater performances, and lively music are all part of the culture in Renchtal—a region that seems to have invented the art of celebration, constantly offering something new with events like the Strawberry Festival or various wine festivals. Local artists, craftspeople, and photographers capture these moments for posterity. Wine hikes, the *Brennersteig* and *Renchtalsteig* trails, leisurely cycling, the *Mühlbachpfad* path, or a fine mountain bike tour offer visitors fresh perspectives on this beautiful region.

Ringelbach, situated in the heart of the vineyards, offers this spot for a rest. Photo: Helga Waess



The *Heimattage* (Heritage Days)—an initiative launched by the state of Baden-Württemberg in 1978—aim to strengthen community spirit and a sense of togetherness within the region


A different municipality or region hosts the Heritage Days each year. Preserving local customs and fostering community are top priorities, and even the youngest members of the community get involved.

This year, the municipality of Oberkirch in the Rench Valley devised a varied program of events. Since May, the focus has been on the motto: "Home is where good things are created!" In Oberkirch, this translates to "world-class literature, the people of the valley, artistic and culinary delights, and intellectual stimulation."

Fruit trees near Tiergarten, Oberkirch; photo: Helga Waess



Oberkirch has held town charter rights for 700 years and the right to distill spirits for 300 years


... these milestones, along with the 350th anniversary of the death of writer Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen, are the focus of attention in the valley surrounding the Rench River. Literary works, artisanal excellence, culinary highlights, and exquisite wines offer visitors something new to discover at every turn.

Grapevines – view of Ringelbach; photo: Helga Waess



The poet Grimmelshausen lived in Oberkirch-Gaisbach from 1649 to 1668.


He helped put Oberkirch on the map of world literature.

Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen—who made the Ortenau region his adopted home—died in Renchen 350 years ago. Oberkirch is honoring its world-renowned writer with a special Grimmelshausen exhibition.

This is the place where Grimmelshausen wrote his *Simplicissimus* in 1669. One of the most famous poets of the Baroque era, his full name was Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen. Throughout the Rench Valley—where Grimmelshausen left his mark while serving as a local magistrate and innkeeper—many sites serve as reminders of this chapter in local history. 

A break in the vineyards at Ullenburg – Strasbourg lies in the direction of the horizon,
Photo: Helga Waess

 

You can get there relatively quickly—even from Munich—for a long weekend!


The town’s tranquility, the atmosphere of the vineyards, the poet’s history, and the friendly locals make it easy to understand why people have always vacationed here and in the UNESCO World Heritage site of Baden-Baden—the "summer capital."

You can get here relatively quickly—even from Munich—for a long weekend!


The spa park in Baden-Baden awaits its guests; photo: Helga Waess


Not far from France, close to Baden-Baden, and just a stone's throw from the Black Forest


It is a wonderful place to relax; regional cuisine and local fruit and wine varieties help you quickly find a sense of inner peace in the Renchtal valley... and the High Black Forest invites you to go hiking, too!


Du 11 au 13 septembre : Fête régionale (Landesfesttage) à Oberkirch / Forêt-Noire

 Fête régionale – Journées du patrimoine du Bade-Wurtemberg


Oberkirch, située dans la vallée de la Rench au cœur des vignobles, prépare un week-end de fête : les festivités régionales débuteront le vendredi 11 septembre par la remise de la Médaille du patrimoine du Bade-Wurtemberg par le ministre-président du Land, Cem Özdemir, suivie d'un week-end entier de célébrations


Fête régionale du 11 au 13 septembre à Oberkirch (vallée de la Rench) – « Le chez-soi, c'est là où naît le bien » !  (ENGLISH, DEUTSCH, FRANÇAIS, NEDERLANDS)


Oberkirch. La fête régionale approche à grands pas à Oberkirch. Du 11 au 13 septembre, la ville sera en fête. Ce week-end festif débutera le vendredi par la remise de la Médaille du patrimoine du Bade-Wurtemberg par le ministre-président du Land, Cem Özdemir. Suivront, le samedi, une journée consacrée aux enfants et aux traditions, une soirée folklorique ainsi que la grande cérémonie de la retraite aux flambeaux (*Großer Zapfenstreich*). L'ambiance deviendra ensuite festive et colorée lorsque les membres d'associations, artisans, groupes de danse folklorique et fédérations revêtiront leurs costumes traditionnels et accorderont leurs instruments pour lancer le grand défilé régional le dimanche 13 septembre. Le cortège traversera le centre historique. 

Le château de Schauenburg fut construit au XIe siècle par le duc Berthold II de Zähringen. Les ruines de ce château de promontoire – un patrimoine culturel allemand – dominent la ville d'Oberkirch. Photo : Helga Waess (archives)



Oberkirch dans la vallée de la Rench


Il faut un peu plus de deux heures et trois quarts pour rejoindre la vallée de la Rench si la circulation est fluide. Certes, la traversée de la région peut sembler longue lorsque l'autoroute est encombrée. L'itinéraire passe par Augsbourg, Ulm, Stuttgart, Baden-Baden et se poursuit un peu plus loin en direction de Bâle. Pour atteindre la vallée de la Rench, on emprunte ensuite des routes secondaires. La route traverse Achern, Ulm (ici, il s'agit du célèbre « village de la bière » d'Ulm) et Haslach, passe près de Tiergarten et de son château d'Ullenburg, pour finalement arriver à Oberkirch. – Le château d'Ullenburg, mentionné pour la première fois dans les archives d'Oberkirch en 1070, fut démoli dès la fin du XVIIIe siècle ; on retrouve encore çà et là des pierres provenant de l'édifice dans les maisons des environs. – Le trajet à travers la vallée de la Rench offre un bel aperçu de l'agriculture locale : si l'on croise d'abord des champs de maïs et des troupeaux de vaches blanches paissant dans des prairies verdoyantes, le paysage change ensuite pour laisser place à une multitude d'arbres fruitiers. En bord de route, des vignobles verdoyants apparaissent par endroits, encadrant avec charme la vallée traversée par la rivière Rench.

En haut du vignoble – Vue en direction de Strasbourg
et des Vosges. Photo : Helga Waess


Les festivités régionales s'inscrivent dans le cadre des « Heimattage » (journées du terroir) qui ont rythmé toute l'année 2026 dans la vallée de la Rench


C'est l'occasion de célébrer les atouts exceptionnels de cette région, qui propose sur ses marchés des vins raffinés, des eaux-de-vie artisanales, des fraises éclatantes, des cerises, des pommes et, en ce moment, des courges aux couleurs variées. Sans oublier la délicieuse cuisine badoise : tout le monde vante les mérites de la soupe fraîche aux graines de courge, et il est incontournable de goûter au célèbre gâteau Forêt-Noire. Poursuivez ensuite votre découverte par une visite de l'exposition consacrée à Grimmelshausen (dans le musée du même nom) ou par des visites guidées thématiques sur place.

Musique pour orchestre à vent, chorales, lectures, théâtre et musique festive font partie intégrante de la culture des habitants de la vallée de la Rench ; ces derniers semblent avoir inventé l'art de la fête et renouvellent sans cesse l'offre avec des événements comme la fête de la fraise ou les fêtes du vin. Autant de moments immortalisés pour la postérité par les artistes, artisans d'art et photographes de la région. Randonnées œnologiques, sentiers « Brennersteig » et « Renchtalsteig », balades à vélo, sentier « Mühlbachpfad » ou sorties en VTT : autant d'occasions pour les visiteurs de découvrir de nouvelles facettes de cette belle région.

Ringelbach, au cœur du vignoble, offre cette halte reposante. Photo : Helga Waess



Lancées en 1978 par le Land de Bade-Wurtemberg, les « Heimattage » (Journées du terroir) visent à renforcer la convivialité et le sentiment d'appartenance au sein de la région


Chaque année, une commune ou une région différente organise ces journées. La préservation des traditions et la convivialité y occupent une place centrale, et les plus jeunes y participent également.

Cette année, la commune d'Oberkirch, dans la vallée de la Rench, a concocté un programme varié. Depuis le mois de mai, tout s'articule autour du slogan : « Le terroir, c'est là où naît le bon ». À Oberkirch, cela se traduit par « une littérature de renommée mondiale, les habitants de la vallée, des plaisirs artistiques et culinaires ainsi que de l'esprit ».

Arbres fruitiers près de Tiergarten, Oberkirch. Photo : Helga Waess



Oberkirch détient le statut de ville depuis 700 ans et le droit de distillation depuis 300 ans


... ce droit, ainsi que le 350e anniversaire de la mort de l'écrivain Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen, sont au cœur de l'actualité dans la vallée de la Rench. Littérature, excellence artisanale, délices culinaires et vins raffinés offrent ici sans cesse de nouvelles découvertes.

Vignes – Vue sur Ringelbach. Photo : Helga Waess


Le poète Grimmelshausen a vécu à Oberkirch-Gaisbach de 1649 à 1668


Grâce à lui, Oberkirch est devenue un lieu marquant de la littérature mondiale.


Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen, qui avait choisi de s'établir dans l'Ortenau, est décédé à Renchen il y a 350 ans. Oberkirch rend hommage à cet écrivain de renommée mondiale à travers une exposition qui lui est consacrée.



C'est là que Grimmelshausen a rédigé son « Simplicissimus » en 1669. Figure majeure de la poésie baroque, il s'appelait en réalité Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen. Dans la vallée de la Rench, où il a laissé sa trace en tant qu'intendant (Vogt) et aubergiste, de nombreux lieux rappellent cette période de l'histoire locale. 

Pause dans les vignobles près de l'Ullenburg – Strasbourg se trouve en direction de l'horizon,
Photo : Helga Waess

 

Même en partant de Munich, on s'y rend assez rapidement pour un long week-end !


Le calme des lieux, l'atmosphère des vignobles, l'histoire du poète et la convivialité des habitants permettent de comprendre pourquoi les gens ont toujours aimé venir y passer leurs vacances, tout comme à Baden-Baden, ville classée au patrimoine mondial de l'UNESCO et véritable « capitale d'été ».

Même en partant de Munich, on y arrive assez vite pour un long week-end !

Le parc thermal de Baden-Baden attend ses visiteurs (Photo : Helga Waess)


À deux pas de la France et de Baden-Baden, et tout près de la Forêt-Noire


C'est l'endroit idéal pour se détendre ; dans la vallée de la Rench, la cuisine régionale ainsi que les fruits et vins du terroir favorisent un apaisement intérieur immédiat... sans oublier la Forêt-Noire toute proche qui invite à la randonnée !

Donnerstag, 10. September 2026

11–13 september: Landesfesttage in Oberkirch / Zwarte Woud

Landesfesttage – Erfgoeddagen van Baden-Württemberg


Oberkirch, gelegen in het Renchtal te midden van de wijngaarden, maakt zich op voor een feestelijk weekend: de Landesfesttage (staatsfeestdagen) beginnen op vrijdag 11 september met de uitreiking van de Erfgoedmedaille van Baden-Württemberg door minister-president Cem Özdemir, gevolgd door een weekend vol festiviteiten


Landesfesttage van 11 tot 13 september in Oberkirch (Renchtal) – "Thuis is waar mooie dingen ontstaan"! (ENGLISH, DEUTSCH, FRANÇAIS, NEDERLANDS)


Oberkirch.
De Landesfesttage in Oberkirch staan ​​voor de deur. Van 11 tot 13 september vindt er een groots feest plaats. Het feestweekend gaat op vrijdag van start met de uitreiking van de Erfgoedmedaille van Baden-Württemberg door minister-president Cem Özdemir. Daarna volgt op zaterdag de "Dag van Kinderen en Tradities", met onder meer een avond rondom oude gebruiken en de ceremonie van de *Großer Zapfenstreich* (een plechtige militaire taptoe). Het geheel verandert in een kleurrijk spektakel wanneer leden van verenigingen, ambachtsgilden en volksdansgroepen hun feestelijke klederdracht aantrekken, hun instrumenten stemmen en op zondag 13 september de grote feestelijke optocht van start laten gaan. De stoet trekt door de historische binnenstad. 

Kasteel Schauenburg werd in de 11e eeuw gebouwd door hertog Berthold II van Zähringen. De ruïne van dit op een uitloper gelegen kasteel – een belangrijk Duits cultureel monument – ​​torent uit boven het stadje Oberkirch. Foto: Helga Waess (archief)

Oberkirch in het Renchdal


De rit naar het Renchdal duurt iets meer dan twee uur en drie kwartier, mits het verkeer vlot doorrijdt. Toegegeven, de reis door de regio kan lang aanvoelen als er files staan ​​op de Autobahn. De route voert langs Augsburg, Ulm, Stuttgart en Baden-Baden, en iets verderop richting Bazel. Het laatste deel van de reis naar het Renchdal gaat over kleinere wegen. De route loopt via Achern, Ulm (hier wordt het bekende 'bierdorp' Ulm bedoeld) en Haslach, passeert Tiergarten – waar kasteel Ullenburg staat – en vervolgt de weg naar Oberkirch. (Overigens werd kasteel Ullenburg, dat voor het eerst in 1070 in de archieven van Oberkirch werd vermeld, al eind 18e eeuw gesloopt; bouwstenen ervan zijn hier en daar nog terug te vinden in lokale huizen.) De rit door het Renchdal biedt een prachtige blik op de lokale landbouw: van maïsvelden en kuddes wit vee in weelderig groene weiden verandert het landschap in een zee van fruitbomen. Ook verschijnen hier en daar groene wijngaarden langs de randen, die het dal van de rivier de Rench op romantische wijze omlijsten.

Hoog in de wijngaard – uitzicht richting Straatsburg
en de Vogezen. Foto: Helga Waess



De festiviteiten maken deel uit van de *Heimattage* (dagen van regionaal erfgoed) die het jaar 2026 in het Renchtal kleur gaven.


De regio viert haar bijzondere prestaties: het op de markt brengen van voortreffelijke wijnen, ambachtelijke gedistilleerde dranken, smaakvolle aardbeien, kersen, appels en – afhankelijk van het seizoen – kleurrijke pompoenen. Daarnaast is er de heerlijke keuken van Baden: iedereen is lovend over de verse pompoenpitsoep en de Schwarzwälder Kirschtorte is hier een absolute aanrader. Vervolgens kunnen bezoekers de Grimmelshausen-tentoonstelling in het gelijknamige museum bezoeken of deelnemen aan lokale rondleidingen die unieke ervaringen bieden.

Blaaskapellen, koren, voordrachten, theatervoorstellingen en levendige muziek maken deel uit van de cultuur in het Renchtal – een regio die het vieren van het leven tot een kunstvorm lijkt te hebben verheven en voortdurend nieuwe evenementen biedt, zoals het aardbeienfestival of diverse wijnfeesten. Lokale kunstenaars, ambachtslieden en fotografen leggen deze momenten vast voor het nageslacht. Wijnwandelingen, de wandelroutes *Brennersteig* en *Renchtalsteig*, ontspannen fietstochten, het *Mühlbachpfad* of een mooie mountainbiketocht bieden bezoekers een frisse blik op deze prachtige regio.

Ringelbach, gelegen in het hart van de wijngaarden, biedt deze plek om even uit te rusten. Foto: Helga Waess



De *Heimattage* (dagen van de regionale cultuur en traditie) – een initiatief dat in 1978 door de deelstaat Baden-Württemberg werd gelanceerd – hebben tot doel de gemeenschapszin en het saamhorigheidsgevoel in de regio te versterken.


Elk jaar treden een andere gemeente of regio op als gastheer voor deze dagen. Het behoud van lokale gebruiken en het bevorderen van de gemeenschap staan ​​centraal, waarbij ook de jongste inwoners actief worden betrokken.

Dit jaar heeft de gemeente Oberkirch in het Renchdal een gevarieerd evenementenprogramma samengesteld. Sinds mei staat alles in het teken van het motto: "Thuis is waar mooie dingen ontstaan!" In Oberkirch vertaalt zich dit naar "literatuur van wereldklasse, de bewoners van het dal, artistieke en culinaire hoogstandjes en intellectuele inspiratie."

Fruitbomen bij Tiergarten, Oberkirch; foto: Helga Waess



Oberkirch heeft al 700 jaar stadsrechten en beschikt al 300 jaar over het recht om sterke drank te distilleren.


... deze mijlpalen, evenals de 350e sterfdag van de schrijver Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen, staan ​​centraal in het dal rond de rivier de Rench. Literaire werken, ambachtelijk meesterschap, culinaire hoogtepunten en voortreffelijke wijnen bieden bezoekers op elke hoek iets nieuws om te ontdekken.

Wijnranken – uitzicht op Ringelbach; foto: Helga Waess


De dichter Grimmelshausen woonde van 1649 tot 1668 in Oberkirch-Gaisbach.


Hij droeg eraan bij dat Oberkirch een plek kreeg op de kaart van de wereldliteratuur.

Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen – die de regio Ortenau tot zijn nieuwe thuis maakte – overleed 350 jaar geleden in Renchen. Oberkirch eert deze wereldberoemde schrijver met een speciale Grimmelshausen-tentoonstelling.

Dit is de plek waar Grimmelshausen in 1669 zijn *Simplicissimus* schreef. Hij was een van de beroemdste dichters uit de baroktijd; zijn volledige naam luidde Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen. In het hele Renchdal – waar Grimmelshausen zijn sporen naliet als lokaal bestuurder en herbergier – herinneren tal van locaties aan dit hoofdstuk uit de lokale geschiedenis.

Een pauze in de wijngaarden bij Ullenburg – Straatsburg ligt aan de horizon,
Foto: Helga Waess


Je bent er – zelfs vanuit München – relatief snel voor een lang weekend!


De rust van het stadje, de sfeer van de wijngaarden, de geschiedenis rondom de dichter en de vriendelijke inwoners maken duidelijk waarom mensen hier – en in Baden-Baden, de 'zomerhoofdstad' en UNESCO-werelderfgoedlocatie – al zo lang hun vakantie doorbrengen.

Je bent er – zelfs vanuit München – relatief snel voor een lang weekend!

Het kuurpark van Baden-Baden wacht op zijn gasten; foto: Helga Waess


Niet ver van Frankrijk, vlak bij Baden-Baden en op een steenworp afstand van het Zwarte Woud


Het is een heerlijke plek om tot rust te komen; de regionale keuken en lokale fruit- en wijnsoorten helpen je in het Renchtal al snel aan innerlijke rust... en ook het Hoge Zwarte Woud nodigt uit tot wandelen!

Mittwoch, 9. September 2026

11. - 13. Sept. : Landesfesttage Oberkirch / Schwarzwald

Landesfesttage  -  Festumzug in Oberkirch - Heimattage Baden-Württemberg

 

Oberkirch im Renchtal inmitten der Weinberge bereitet ein Festwochenende vor: die Landesfesttage beginnen am Freitag, den 11. September mit der Verleihung der Heimatmedaille Baden Württemberg durch den Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg Cem Özdemir und dann wird das ganze Wochenende gefeiert


Landesfesttage vom 11. bis 13. September in Oberkirch im Renchtal - "Heimat ist da, wo Gutes entsteht"! (ENGLISH, DEUTSCH, FRANÇAIS, NEDERLANDS)


Oberkirch. 
Die Landesfesttage stehen in Oberkirch vor der Tür. Vom 11. bis zum 13. September wird richtig gefeiert. Das Festwochenende beginnt mit der Verleihung der Heimatmedaille Baden Württemberg durch den Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg Cem Özdemir am Freitag. Es folgt der Kinder- und Brauchtums-Samstag, der Brauchtumsabend und der große Zapfenstreich am Samstag. Und dann wird es festlich bunt, wenn die Mitglieder von Vereinen, Handwerkern, Volkstanzgruppen und Verbänden sich in ihre Festtracht kleiden, die Musikinstrumente stimmen und den großen Landesfestumzug am Sonntag, den 13. September starten. Der Umzug geht durch die historische Altstadt. ... Nicht weit von Frankreich, nah an Baden-Baden und nur ein paar Schritte in den Schwarzwald:  Hier lässt es sich fein entspannen und bei regionaler Küche und ebensolchen Obst- und Weinsorten kommt man im Renchtal auch innerlich "schnell an" … und dann lädt auch noch der Hochschwarzwald zum Wandern ein! ...  

Die Schauenburg wurde im 11. Jahrhundert durch Herzog Berthold II. von Zähringen erbaut / Oberhalb von Oberkirch liegt die Ruine dieser Spornburg - Kulturgut in Deutschland Foto: Helga Waess (Archiv)

Oberkirch im Renchtal

 In gut zwei Stunden und 45 Minuten ist man, wenn alles frei, im Renchtal. Zugegeben der Weg durchs Ländle kann lang erscheinen, wenn die Autobahn voll ist. Sie führt uns in Richtung Augsburg, Ulm, Stuttgart, Baden-Baden und noch ein wenig weiter in Richtung Basel. Auf dem Weg ins Renchtal dann über kleinere Straßen. Es geht durch Achern, Ulm – gemeint ist hier das bekannte „Bierdorf Ulm“ - Haslach und vorbei an Tiergarten mit der Ullenburg und weiter in Richtung Oberkirch. - Die Ullenburg, welche sich in den Archivunterlagen von Oberkirch erstmals im Jahr 1070 erwähnt findet, wurde übrigens bereits im späten 18. Jahrhundert abgebrochen, hier und da findet man noch Mauersteine in den Häusern der Umgebung. - Man bekommt auf der Strecke durch das Renchtal einen schönen Einblick in die hiesige Landwirtschaft: Anfangs noch Maisfelder und weiße Kuhherden auf saftig-grünen Wiesen, ändert auch einmal eine Flut von Obstbäumen den Gesamteindruck. Am Rand tauchen hier und da noch grüne Weinberge auf. Romantisch umgrenzen sie das Tal um den Fluss Rench.

Oben auf dem Weinberg  - Blick in Richtung Strassburg
und Vogesen, Foto: Helga Waess

 

Die Landesfesttage sind Teil der Heimattage, die das ganze Jahr 2026 im Renchtal prägten

Die besonderen Errungenschaften dieser Region, die nicht zuletzt erlesene Weine, Hausgebrannte Edelbrände, leuchtende Erdbeeren, Kirchen, Äpfel und zurzeit bunte Kürbisse auf die Märkte bringt, werden gefeiert. Die köstliche Badische Küche - jeder schwärmt von der frischen Kürbiskernsuppe, und die Schwarzwälder Kirschtorte muss man hier einfach probieren. Danach in die Grimmelshausen-Ausstellung im gleichnamigen Museum oder zu den Erlebnisführungen vor Ort. 

Blasmusik, Chöre, Lesungen, Theater und Stimmungsmusik gehören zur Kultur der Renchtaler, die das Feiern erfunden zu haben scheinen und mit dem Erdbeerfest oder Weinfesten immer wieder Neues bieten. Was die Künstler der Region, die Kunsthandwerker oder auch die Fotografen für die Nachwelt festhalten. Weinwanderungen, Brennersteig, Renchtalsteig, Genussradeln, der Mühlbachpfad oder eine feine Mountainbike-Tour führen die Besucher zu neuen Eindrücken im Ländle.

Ringelbach im Herzen der Weinberge bietet diesen Rastplatz, Foto: Helga Waess


 Mit den Heimattagen, die das Land Baden-Württemberg im Jahr 1978 ins Leben gerufen hat, will man das Miteinander und das Wir-Gefühl im Ländle stärken

 Jedes Jahr richtet eine andere Gemeinde bzw. Region die Heimattage aus. Brauchtumspflege und Miteinander werden dabei groß geschrieben und die Kleinsten sind auch schon dabei. 

Eine Reihe von Veranstaltungen hatte dieses Jahr die Gemeinde Oberkirch im Renchtal ausgedacht. Seit Mai ging es um das Motto "Heimat ist da, wo Gutes entsteht"! In Oberkirch geht es dabei um "Literatur von Weltrang, die Menschen des Tales, den künstlerischen und kulinaischen Genuss sowie Geistvolles".

Obstbäume bei  Tiergarten, Oberkirch, Foto: Helga Waess


Seit 700 Jahren hat Oberkirch das Stadtrecht und seit 300 Jahren das Brennrecht

... dieses und der 350. Todestag des Schriftstellers Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen stehen im Fokus des Tals rund um den Fluss Rench. Literarisches, handwerkliche Exzellenz und kulinarische Highlights und erlesene Weine lassen hier immer wieder neues Entdecken.

Weinreben - Blick auf Ringelbach, Foto: Helga Waess


Der Dichter Grimmelshausen lebte von 1649 bis 1668 in Oberkirch-Gaisbach

durch ihn wurde Oberkirch ein Ort der Weltliteratur

Der Ortenauer Wahlbürger Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen verstarb in Renchen vor 350 Jahren. Mit einer Grimmelshausen-Ausstellung ehrt Oberkirch seinen weltbekannten Schriftsteller. 

Dort wo Grimmelshausen im Jahr 1669 seinen „Simplicissimus“ verfasste. Er war einer der bekanntesten Dichter der Barockzeit und hieß mit vollem Namen Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen. Im Renchtal, wo Grimmelshausen als Vogt und Gastwirt seine Spuren hinterließ, erinnern viele Orte an diese Phase der Ortsgeschichte.

Rast in den Weinbergen an der Ullenburg - Richtung Horizont findet sich Strassburg,
Foto: Helga Waess

 

Für ein langes Wochenende ist man selbst aus München relativ schnell dort!

Die Ruhe des Ortes und die Atmosphäre der Weinberge, die Geschichte des Dichters und ein netter Menschenschlag, lassen verstehen, warum die Menschen schon immer hier und im UNESCO-Welterbe, der Sommerhauptstadt Baden-Baden Urlaub machten. 

Für ein langes Wochenende ist man selbst aus München relativ schnell hier! 

 

Der Kurpark in Baden-Baden wartet auf seine Gäste, Foto: Helga Waess


Dienstag, 8. September 2026

Schriftstellerförderung des Freistaats Bayerns 2026

Arbeitsstipendien des Freistaats Bayern 2026 für zehn Schriftstellerinnen und Schriftsteller


Von Kinder- und Jugendliteratur über Lyrik und Prosa bis hin zur Graphic Novel: 10 Arbeitsstipendien an Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus Mittelfranken, Schwaben und Oberbayern

Kunstminister Markus Blume: „Bayern liebt Geschichten: Von Kinder- und Jugendliteratur über Lyrik bis hin zum Comic – die prämierten Vorhaben zeigen die Vielfalt der Literatur in Bayern“


MÜNCHEN. „Gute Geschichten entstehen nicht auf Knopfdruck, sie brauchen Zeit, Raum und die Freiheit, neue Wege zu gehen. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir in diesem Jahr zehn herausragende Schriftstellerinnen und Schriftsteller mit Arbeitsstipendien in Höhe von insgesamt 80.000 Euro unterstützen können“ Das gab Kunstminister Markus Blume heute in München bekannt. „Zehn Stipendien, zehn Blickwinkel, ein gemeinsamer Funke: die Kraft guter Geschichten. Bücherfans können in die letzten Tage des Stummfilms eintauchen, den Spuren eines geheimnisvollen Bergdorfs folgen, durch poetische Landschaften wandern und Erzählungen über Freundschaft, Verlust und Zusammenhalt entdecken. Ob Graphic Novel, Lyrik oder Kinder- und Jugendliteratur – jedes Projekt zeigt auf eigene Weise, was Literatur vermag. Sie öffnet Räume für Empathie, Erkenntnis und Fantasie und bereichert unsere Kultur mit einem einzigartigen Schatz an Geschichte. Herzlichen Dank dafür!“, so Blume.

SZ - Zeppelin, Pressefoto-Archiv: Helga Waess

Die Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die 2026 das Arbeitsstipendium des Freistaats Bayerns erhalten, sind:


  1.     Björn Bischoff (Erlangen), Aber nie die Musik (Prosa)
  2.     Tobias Falberg (Nürnberg), Still essen wir Herzen (Lyrik)
  3.     Franziska Gänsler (Augsburg), Magdalena (Prosa)
  4.     Peter Geißler (München), ich erinnere mich an eine Kinderzeichnung (Prosa)
  5.     Michael Jordan (Erlangen), Über den antisemitischen Doppelmord am 19. Dezember 1980 an Shlomo Lewin und Frida Poeschke in Erlangen (Comic/Graphic Novel)
  6.     Elli Kolb (Fürth), Evie (Prosa)
  7.     Christine Langer (Neu-Ulm), Einmal noch von Wundern (Lyrik)
  8.     Chrys Schloyer (Nürnberg), Zen Prompts (Lyrik)
  9.     Noemi Schneider (Weiler-Simmerberg), Jacques‘ letzter Sommer (Prosa)
  10.     Ulla Schuh (Nürnberg), Arthur und das Magnetfeld von Tapirfischen (Kinder-/ Jugendliteratur)



Das Arbeitsstipendium des Freistaates Bayern für Schriftstellerinnen und Schriftsteller​


Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst vergibt seit 2010 im Turnus von zwei Jahren auf Vorschlag einer Jury Arbeitsstipendien für Schriftstellerinnen und Schriftsteller. 

Die Stipendien sollen es einer Schriftstellerin bzw. einem Schriftsteller ermöglichen, sich ohne wirtschaftlich-materiellen Zwang einem literarischen Vorhaben zu widmen. 

Die Stipendien sind mit je 8.000 Euro dotiert. 

Die Jurymitglieder sind: 

  • Karin Fellner (Lyrikerin, Literaturstipendiatin 2012), 
  • Pierre Jarawan, (Schriftsteller, Literaturstipendiat 2024), 
  • Jutta Pilgram (Comic-Zeichnerin, Literaturstipendiatin 2024), 
  • Prof. Dr. Stephanie Waldow (Professorin für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft (Ethik), Universität Augsburg) 
  • sowie Prof. Dr. Marlene Zöhrer (Hochschulprofessorin für Kinder- und Jugendliteratur und Deutschdidaktik, Pädagogische Hochschule Steiermark, Graz).


Quelle / O-Töne: Newsletter der Bayerischen Staatsregierung - 04.09.2026 -

Sept. 25–27, 2026: Black Forest Rally 2026 – Vintage Car Rally

September 25–27, 2026: Black Forest Rally – The vintage car event in the Black Forest


The 2026 Black Forest Rally promises a "two-day adrenaline-filled weekend" for enthusiasts of vintage and classic cars. Navigating entirely without GPS, the route takes participants through the heart of the Black Forest up to a summit at an altitude of 1,000 meters...


Sept. 25–27, 2026: Black Forest High Road (Schwarzwaldhochstraße): pristine nature, mountain passes, and lakes—all experienced from the seat of an automotive classic. It doesn't get much more idyllic than this (ITALIANO, ENGLISH, DEUTSCH, FRANÇAIS, NEDERLANDS)


Black Forest Rally: A leisurely drive through the beautiful Black Forest! This vintage car weekend in the scenic Black Forest kicks off on Friday, September 25, with a grand opening event at the Hotel Alte Post in Mülheim, starting at 3:00 PM. The rally itself begins on September 26. Over the course of two full days, the route covers a total distance of well over 450 km, passing the Kaiserstuhl region and the Mummelsee lake. The organizers promise a "two-day adrenaline-filled weekend." Rally participants navigate without GPS, relying instead on maps and roadbooks. The route leads through the "heart of the Black Forest." The B500—recently in local headlines due to the installation of speed cameras to enhance safety—offers a stunningly scenic drive featuring panoramic curves that should not be underestimated. 

 

BMW – in racing mode – Vintage Car Meeting in Baden-Baden, photo: Helga Waess


Cruising the Black Forest in Classic and Modern Classic Cars


Anyone familiar with the Black Forest knows about forest showers and waterfalls, and fondly recalls the hilly backdrop of the dark forest—a landscape that beckons you to explore it from afar.

Black Forest – Baden-Baden Lichtental; Press Photo Archive: Helga Waess – August 2026




The rally takes participants through the Baden Rhine Plain

and along a winding route into the vineyards of the Kaiserstuhl region. The Black Forest High Road (Schwarzwaldhochstraße) promises a fantastic road trip for everyone involved.

A skill-based special stage makes the 2026 Black Forest Rally a memorable experience for both vehicle and owner.

Vineyards in the Black Forest; Press Photo Archive: Helga Waess – August 2026



September 25–27, 2026

Black Forest Rally



Start location: Mühlheim – Hotel Alte Post

Organizer: Classic Depot 54

September 25: From 3:00 PM – Hotel Alte Post, Müllheim (Markgräflerland)

  •     Check-in for classic and modern classic cars and participant get-together
  •     Sparkling wine reception and distribution of start numbers
  •     Meet-and-greet party


September 26: Rally start in Mühlheim, featuring the Kaiserstuhl and a summit climb


Day 1 – September 26, 2026 – From the Rhine Plain to the mountains

  •     Drivers' briefing
  •     Roadbook route leads through the Baden Rhine Plain to the Kaiserstuhl and on towards Menzenschwand
  •     209 km including special stages
  •     Evening – Hotel Waldeck, Menzenschwand



September 27: B500 Road Trip Experience


Day 2 – September 27, 2026 – The rally traverses the Black Forest High Road (B500)

  •     Passing Schluchsee and Mummelsee, the route climbs to an altitude of over 1,000 meters
  •     Enjoy panoramic views and the incomparable driving experience of classic navigation.


After a total distance of 450 km,
the grand finale awaits at the finish line in Alpirsbach, including the awards ceremony

  •     The rally concludes in Alpirsbach
  •     The celebratory awards ceremony takes place at the Gasthof zur Löwenpost
  •     Trophies will be awarded
BMW – in racing mode – previously exhibited at the Essen Motor Show; pictured here at the Baden-Baden Classic Car Meeting. Photo: Helga Waess



All for a good cause:

Participants support a charity project by Club 51 Trier e.V. with their entry fees.

Website: www.meinerallye.de/

 

View from the Black Forest vineyards towards Strasbourg; photo: Helga Waess



And for anyone with time to spare, 

a visit to 

the spa town of Baden-Baden

 after the rally - to relax in the spa park - is highly recommended. 


 


Oldtimer & Youngtimer kutschieren durch den Schwarzwald


Wer den Schwarzwald kennt, der weiß von Waldduschen und Wasserfällen und erinnert sich gerne an die hügelige Kulisse des dunklen Waldes, der bereits aus der Ferne zu Erkundungen einlädt. 


 

Die Rallye führt durch die badische Rheinebene und weiter über eine kurvenreiche Strecke in die Weinberge am Kaiserstuhl. Die Schwarzwaldhochstrasse verspricht einen super Roadtrip für alle Teilnehmer.

Eine Wertungsprüfung, bei der Geschick gefragt ist, macht die Schwarzwald Rallye 2026 zu einem Erlebnis für Fahrzeug und Halter. 



 25–27. September 2026 

Schwarzwald Rallye 


Startort: Mülheim - Hotel Alte Post

Veranstalter: Classic Depot 54

am 25. September: ab 15 Uhr - Hotel Alte Post Müllheim im Markgräflerland

  • Oldtimer und Youngtimer Check-In und Get-Together der Teilnehmer
  • Sektempfang und Startnummernausgabe 
  • Kennenlernparty


26. September: Start der Rallye in Mühlheim mit Kaiserstuhl und Gipfel

Tag 1 – 26.09.26 – Von der Rheinebene in die Berge

  • Fahrermeeting
  • Roadbook führt durch die badische Rheinebene zum Kaiserstuhl in Richtung Menzenschwand
  • 209 km mit Wertungsprüfungen
  • Abends - Hotel Waldeck Menzenschwand


27. September: B500 Roadtrip-Erlebnis

Tag 2 – 27.09.26 – die Rallye geht über die Schwarzwaldhochstraße B500

  • vorbei am Schluchsee und Mummelsee geht es auf über 1.000 m Höhe
  • Genieße Panoramablicke und das unvergleichliche Fahrgefühl klassischer Navigation. 
Nach 450 km Gesamtstrecke winkt das Finale im Ziel – Alpirsbach mit Siegerehrung
  • Die Rally endet in Alpirsbach
  • Am Gasthof zur Löwenpost findet die feierlichen Siegerehrung statt
  • Es gibt Pokale




Alle für einen guten Zweck: 
Die Teilnehmer unterstützen mit ihren Startgeldern ein Charity-Projekt des Club 51 Trier e.V.

Homepage : www.meinerallye.de/