Sonntag, 25. Oktober 2026

Tipp: 17.11.26 - Vortrag zur Zukunft der Museen - Pinakothek d. Moderne - München

 München-Tipp: über die Zukunft der Museen in der 3. HERZOG FRANZ LECTURE - Vortrag auf Englisch

 

Vortrag in der Pinakothek der Moderne: The Museum as Body, the Body as (Pre)Text – Contemplating Performativity of Cultural Institutions - Wie können Museen das, was ihnen anvertraut ist, lebendig halten und in Austausch mit der Gegenwart bringen?

 

17. November 2026 um 19 Uhr hält Prof. Dr. Bonaventure Soh Bejeng Ndikung die dritte Herzog Franz Lecture im Ernst von Siemens-Auditorium der Pinakothek der Moderne


München. Prof. Dr. Bonaventure Soh Bejeng Ndikung, der Intendant und Chefkurator des Hauses der Kulturen der Welt (HKW) in Berlin und Chefkurator der 36. Biennale von São Paulo widmet sich in seinem Vortrag der Frage, wie Museen und andere Kulturinstitutionen als lebendige, wandelbare Organismen wirken können. - - - Museen bewahren Kunstwerke, Objekte, Erinnerungen und Wissen. Doch wie können sie das, was ihnen anvertraut ist, lebendig halten und in Austausch mit der Gegenwart bringen? Ndikung betrachtet Kulturinstitutionen als Körper, deren Teile zusammenwirken, und als Gewebe, das Menschen, Dinge und Ideen miteinander verbindet. Am Beispiel des HKW fragt er, wie kuratorische Arbeit über das Bewahren und Präsentieren hinaus Bewegung und Veränderung ermöglichen kann – und wie die Institution selbst zu einem lebendigen Körper in Bewegung wird. Als international renommierter Kurator, Autor und Biotechnologe prägt Ndikung mit seiner Arbeit den zeitgenössischen Kunstdiskurs.


Pinakothek der Moderne und Alte Pinakothek in München - Fotocollage - Cover Kunst-Kultur-Blog, Pressefotos: Helga Waess

Prof. Dr. Bonaventure Soh Bejeng Ndikung  - Lebenslauf

Prof. Dr. Bonaventure Soh Bejeng Ndikung ist Kurator, Autor und Biotechnologe und derzeit Intendant und Chefkurator des Hauses der Kulturen der Welt (HKW) in Berlin sowie Chefkurator der 36. Biennale von São Paulo. Er ist Gründer und ehemaliger künstlerischer Leiter von SAVVY Contemporary in Berlin sowie künstlerischer Leiter von sonsbeek20–24, einer alle vier Jahre stattfindenden Ausstellung für zeitgenössische Kunst in Arnheim, Niederlande. 

Zudem war er 2017 curator-at-large für Adam Szymczyks Documenta 14 in Athen und Kassel tätig und fungierte 2018 als Gastkurator bei der Dak’Art-Biennale in Dakar, Senegal. Darüber hinaus war er künstlerischer Leiter der 12. und 13. Ausgabe der Fotobiennale „Bamako Encounters“ in Mali und übernahm diese Rolle in den Jahren 2019 und 2022. Gemeinsam mit dem Miracle Workers Collective kuratierte er 2019 den finnischen Pavillon auf der 58. Biennale in Venedig.

 Prof. Dr. Ndikung war Gastprofessor für Kuratorische Studien und Klangkunst an der Städelschule in Frankfurt und ist derzeit Professor und Leiter des Masterstudiengangs Spatial Strategies (Raumstrategien) an der Kunsthochschule Weissensee in Berlin. Im Jahr 2020 erhielt er das erste Stipendium der OCAD University International Curators Residency in Toronto. 

Zu seinen Veröffentlichungen zählen unter anderem „The Delusions of Care” (2021), “An Ongoing-Offcoming Tale: Ruminations on Art, Culture, Politics and Us/Others” (2022) und “Pidginization as Curatorial Method” (2023).


Türen öffnen: 1965 war SKH Herzog Franz von Bayern Mitbegründer des Galerie-Vereins, dem PIN. als Freundeskreis der Pinakothek der Moderne und des Museum Brandhorst nachfolgte.

Sein Anliegen war es stets, Türen zu öffnen, Grenzen zu überschreiten und den Blick über Bayern hinaus in die Welt zu richten. Für seine bis heute anhaltende, engagierte Unterstützung, seine inspirierenden Impulse und seinen außergewöhnlichen Einsatz haben die vier Museen der Pinakothek der Moderne, das Museum Brandhorst sowie ihr gemeinsamer Freundeskreis PIN., die Herzog Franz Lecture ins Leben gerufen. 

Die Vortragsserie würdigt einen herausragenden Sammler und Mäzen, der die Kunstszene Münchens nachhaltig geprägt hat. 

Jährlich wird die Herzog Franz Lecture von einer international bedeutenden Persönlichkeit gehalten, die ein aktuelles, gesellschaftlich relevantes Thema beleuchtet – als feierliche Hommage an Herzog Franz von Bayern.

VORTRAG:

The Museum as Body, the Body as (Pre)Text – Contemplating Performativity of Cultural Institutions


von 

Prof. Dr. Bonaventure Soh Bejeng Ndikung

Intendant und Chefkurator des Hauses der Kulturen der Welt (HKW) in Berlin

am 17. November 2026 , um 19.00 Uhr
 im

Ernst von Siemens Auditorium 

in der 

Pinakothek der Moderne - Barer Strasse 40 - 80333 München



Die Veranstaltung ist öffentlich, kostenlos und findet in englischer Sprache statt.

  • Die Anzahl der Plätze ist limitiert.

 

Medieninformation: Pinakothek der Moderne 

bis 25. Okt-Luxus-Messe-Fine

 Luxus-Tipp für Genießer - Baden-Baden: 

 

20. Jubiläumsausgabe der Genussmesse „fine“ im Kurhaus Baden-Baden bringt Genuss und Luxus in die Kurstadt


23. bis 25. Oktober 2026 - Es ist wieder „fine“ im Kurhaus Baden-Baden - von 11 bis 18 Uhr (Italiano, Francais, Deutsch, English, Nederlands)


Baden-Baden. Bereits 1838 schrieb Gérard de Nerval "Die Straße nach Lichtental ist gefüllt mit Kutschen, Spaziergängern, Reitern. Wie auf einer Pariser Promenade ist alles in Bewegung, alles strahlt Glanz und Luxus aus." In diesen Tagen werden die Besucher der Kurstadt im Schwarzwald diese Zeilen wieder lebendig werden lassen und 20 Jahre Genuss und Luxus bei der Messe „fine“ im historischen Kurhaus Baden-Baden feiern. Der Eingang zur Messe führt auch in das Casino des UNESCO Welterbes und glänzt prächtig. „Baden-Baden. The good good life“, ein trefflicher Werbeslogan wird wieder seinem Anspruch an Genuss und Luxus gerecht, wenn heute die Genussmesse „fine“ eröffnet wird. Die inzwischen bei Ausstellern und Gästen beliebte renommierte Genussmesse lockt an diesem Wochenende in das historische Kurhaus, wo über dem Casino gestaunt, probiert und gefachsimpelt wird. 
 
Eingang zur Genussmesse "fine" im Kurhaus Baden-Baden, Pressefoto: Helga Waess
 
 
 Es werden drei genussvolle Tage, an denen über 100 Aussteller über 2.000 Quadratmeter für Kulinarik, erlesene Weine, neues Design und überhaupt „feine“ Lebensart präsent sind.

Anfahrt nach Baden-Baden über die B500 - Werbung für die Genussmesse über der Strasse , Pressefoto: Helga Waess

Gleichzeitig startet in Baden-Baden die Luxus-Sonderausstellung im Museum LA8 - hier unser Blogbeitrag zur Ausstellung:

Genuss im Kurhaus 

 

Vom Kurpark geht es zum Casino und zur Genussmesse im Kurhaus Baden-Baden, Pressefoto: Helga Waess

 

Die Besucher erwartet eine facettenreiche Genusswelt

  • Foodhall im Bénazet-Saal mit handwerklichen Delikatessen aus aller Welt

  • süße Verführungen

  • ausgewählte Getränke


Der Wintergarten lockt mit Lifestyle, Design und Wellnessprodukte

Portweinbar mit besonderen, hochwertigen Portweinen:
  • fruchtige Ruby-Varianten
  • elegante Tawny Ports
  • und gereifte Colheitas


  • Im Runden Saal entspannen die Besucher bei Kaffee und Pâtisserie.
  • Im Konferenzbereich locken Mode, Schmuck, Accessoires und prickelnder Champagner ...
  • Im Foyer werden Weinliebhaber auf Erzeuger treffen.
  • Auf der Empore findet sich ein „fine"-Restaurant
Kurhaus Baden-Baden, Pressfoto: Helga Waess

 

Als absolutes Jubiläums-Highlight während der "fine"

 

Gala-Menü im Brenners Park-Hotel & Spa - Samstag, den 24. Oktober 2026 „fine"-Gala-Menü im berühmten Restaurant „Fritz & Felix“ … hier verwöhnt die Boutique-Weingut Ta' Betta von der Insel Malta ...
Kurhaus Baden-Baden, Pressfoto: Helga Waess

 

20. Jubiläumsausgabe der 

Genussmesse „fine“ 

im Kurhaus Baden-Baden


23. bis 25. Oktober 2026

Kurhaus Baden-Baden

(Kaiserallee 1, 76530 Baden-Baden

Freitag bis Sonntag jeweils von 11 bis 18 Uhr

 

Kurhaus Baden-Baden, Pressfoto: Helga Waess

Eintrittspreise

  • Kinder bis 12 Jahre sind frei.
  • Tageskasse: 15,00 € pro Person


Veranstalter: Sinzheimer Netzwerk „City and more“

 

Gemütlich shoppen lässt es sich direkt vor dem Kurhaus beim Weg in die romantische Kurstadt, Pressefoto: A. Waess






 

Samstag, 24. Oktober 2026

A "Luxury" Special Exhibition in Baden-Baden – Running until June 2027

Museum LA8 on the Lichtentaler Allee in Baden-Baden


"Luxury: The Desire for Abundance" – A special exhibition in the spa town of Baden-Baden explores how the concept of luxury has evolved alongside time and society. What is luxury? Is it pomp, glamour, and material wealth—or is it, rather, time, self-determination, and health?


October 24, 2026 – June 6, 2027: Special exhibition "Luxury: The Desire for Abundance" at Museum LA8, located within the LA8 cultural center on the Lichtentaler Allee  (Italiano, Francais, Deutsch, English, Nederlands)



Baden-Baden—a place for the "good life"—presents "Luxury: The Desire for Abundance." This spa town in the Black Forest seems to have practically invented the phenomenon of luxury. The roots of this historic spa destination stretch back 2,000 years—a history currently highlighted in an exhibition at the city museum of this UNESCO World Heritage site. Meanwhile, the "fine" lifestyle and indulgence fair is underway at the Kurhaus, and the new exhibition at Museum LA8 on the Lichtentaler Allee—"Luxury: The Desire for Abundance"—is drawing in visitors. Since antiquity, luxury has represented a particular way of life, one that has consistently driven economic progress—though it has often been accompanied by moral condemnation. Against the backdrop of contemporary social debates, the exhibition at Museum LA8 also offers a critical perspective on the mechanisms of luxury and wealth in today’s world. The exhibition focuses in particular on the spa town of Baden-Baden during the 19th and early 20th centuries—a period in which it evolved into a sophisticated meeting place for a cosmopolitan international society and a world-class fashionable spa destination.
 
Entrance to the exhibition "Luxury: The Pleasure of Abundance" at Museum LA8 in Baden-Baden – Press photo: Helga Waess
 
 

Currently, Baden-Baden is celebrating the art of indulgence with the "fine" fair – see our post about it on this blog:

October 23–25, 2026 – "fine" returns to the Kurhaus Baden-Baden, from 11 a.m. to 6 p.m. ... The 20th-anniversary edition of the "fine" indulgence fair at the Kurhaus Baden-Baden brings luxury and epicurean delights to the spa town. 

But what exactly is luxury?

It is a question that the curators of the special exhibition at Museum LA8 seek to answer:


Is it splendor, glamour, and material wealth—
or is it, rather, time, self-determination, and health?


The concept of luxury shifts fluidly between material and immaterial values, eluding any rigid definition.

The new special exhibition at Museum LA8 explores the transformation of luxury from the early industrial era through to the Weimar Republic—


an epoch in which luxury evolved from an aristocratic privilege into a bourgeois status symbol.

Museum LA8 on the Lichtentaler Allee – Press photo: Helga Waess



To get to the heart of the phenomenon of LUXURY, the exhibition examines several key thematic areas:


    Culinary arts,

    Colonial goods,

    Mobility,

    Architecture,

    Fashion,

    Design,

    Leisure and repose.

 

Vintage cars in Baden-Baden, photo: A. Waess

 

The transition toward an era of abundance—on the threshold of modernity—promises to be particularly compelling.


Imported goods that were once priceless—acquired through colonial exploitation—evolved during the course of industrialization into accessible luxuries for the masses. At the same time, the emerging *haute cuisine*—characterized by complex recipes and rare ingredients—spread among an affluent clientele.

With the expansion of rail transport, the automotive industry, and passenger shipping, mobility evolved into a key status symbol.

Legendary trains like the Orient Express and luxurious ocean liners such as the Titanic traversed great distances in conditions of maximum comfort.

In spa towns and major cities, magnificent grand hotels emerged, serving as temporary, self-contained "cosmopolitan worlds in miniature."

They provided glamorous stages for an international elite.

Signage for the special exhibition "LUXURY" at the entrance to Museum LA8; press photo archive: Helga Waess.


The world of fashion also underwent a fundamental transformation.


Early fashion designers established the concept of *haute couture*.

Pioneers such as Charles Frederick Worth (1825–1895) began defining the designs for their own seasonal collections, ushering in a modern brand-oriented mentality.

At the same time, industrial manufacturing processes made high-quality ready-to-wear clothing and mass-produced jewelry possible.

The emergence of large department stores from the 1850s onward made fashion and luxury goods accessible to an ever-growing consumer base.

In contrast, masters of the Art Nouveau movement, such as René Lalique (1860–1945), created exclusive, one-of-a-kind pieces using innovative materials and sophisticated craftsmanship.
The spa railway (*Bäderbahn*) in Baden-Baden, located along the Lichtentaler Allee; photo: A. Waess


As broader segments of the population achieved greater financial security, the perception of prosperity began to shift.


Luxury was no longer defined solely by material possessions; increasingly, it came to signify the freedom to shape one’s own time. In the 19th and early 20th centuries, however, this sovereignty over one’s own time remained an exclusive privilege—a dividing line between economic dependence and a position at the pinnacle of society. The exhibition focuses in particular on the spa town of Baden-Baden, which, during this era, evolved into a sophisticated meeting place for a cosmopolitan global elite and a world-class fashionable spa destination.

Restaurants in the town center of Baden-Baden, photo: A. Waess



The exhibition brings together high-caliber exhibits



from the fields of art, cultural, and technical history, including historical paintings, graphic works, and photographs covering architecture, culinary arts, fashion, advertising, and transportation.


Featured works include significant pieces by, among others:



    Abraham Hendricksz. van Beyeren (c. 1620–1690), Jan Davidsz. de Heem (1606–1683/1684), Adolphine Herpp (1820–1882), Fritz Klingholz (1861–1921), René Lalique (1860–1945), Jakob Lehnen (1803–1847), Henri Manguin (1874–1949), Jeanne Paquin (1869–1936), Paul Poiret (1879–1944), Karl Schmidt-Rottluff (1884–1976), Max Slevogt (1868–1932), Emmy Roth (1885–1942), Heinrich Vogeler (1872–1942), and Charles Frederick Worth (1825–1895).

Lichtentaler Allee in Baden-Baden – Museum LA8, Press Photo Archive: Helga Waess


SPECIAL EXHIBITION
LUXURY. THE PLEASURE OF ABUNDANCE

OCTOBER 24, 2026 – JUNE 6, 2027

Museum LA8
Museum for 19th-Century Art and Technology


Lichtentaler Allee 8

76530 Baden-Baden

  •     Tuesday to Sunday, 11:00 a.m. – 6:00 p.m.
  •     Open on all public holidays, including Mondays,
  •     except for December 24th and 31st. 

 

The museum is part of the LA8 cultural center

also opened by the GRENKE Foundation in March 2009—housed in a historic property on the "museum mile," the Lichtentaler Allee.



Jusqu'en juin 2027 : une exposition temporaire consacrée au « luxe » à Baden-Baden

Le Musée LA8, situé sur la Lichtentaler Allee à Baden-Baden


« Luxe. Le goût de l'abondance » : une exposition temporaire dans la ville thermale de Baden-Baden explore l'évolution du concept de luxe à travers le temps et la société. Qu'est-ce que le luxe ? Est-ce le faste, le glamour et la richesse matérielle, ou s'agit-il plutôt de temps, d'autonomie et de santé ?


Du 24 octobre 2026 au 6 juin 2027 : exposition temporaire « Luxe. Le goût de l'abondance » au Musée LA8, au sein du centre culturel LA8 sur la Lichtentaler Allee (Italiano, Francais, Deutsch, English, Nederlands)



Baden-Baden, ou l'art de vivre par excellence : « Luxe. Le goût de l'abondance » !
Cette ville thermale, nichée dans la Forêt-Noire, semble avoir, en quelque sorte, inventé le phénomène du luxe. Les origines de cette cité thermale remontent à 2 000 ans — un fait mis en lumière par une exposition actuelle au musée municipal de cette ville classée au patrimoine mondial de l'UNESCO. Au Kurhaus, le salon « fine » ouvre ses portes, tandis qu'au Musée LA8, situé sur la Lichtentaler Allee, une nouvelle exposition attire les visiteurs : « Luxe. Le goût de l'abondance » ! Depuis l'Antiquité, le luxe a toujours été une manière d'appréhender la vie et a, de tout temps, stimulé le progrès économique, bien qu'il ait aussi suscité des condamnations morales. À la lumière des débats sociétaux actuels, l'exposition du Musée LA8 propose également un regard critique sur les mécanismes du luxe et de la richesse aujourd'hui. L'exposition accorde une attention particulière à la ville thermale de Baden-Baden aux XIXe et au début du XXe siècle ; à cette époque, elle s'est imposée comme un lieu de rencontre mondain pour une société cosmopolite, devenant une station thermale en vogue de renommée mondiale.

Entrée de l'exposition « Luxe. Le plaisir de l'abondance » au musée LA8 de Baden-Baden – Photo de presse : Helga Waess


Actuellement, Baden-Baden célèbre les plaisirs de la vie avec le salon « fine » – voici notre article à ce sujet sur ce blog :

Du 23 au 25 octobre 2026 – Le salon « fine » est de retour au Kurhaus de Baden-Baden, de 11 h à 18 h... La 20e édition anniversaire du salon du plaisir et de la gastronomie « fine » au Kurhaus de Baden-Baden met à l'honneur le plaisir et le luxe dans cette ville thermale...

Mais qu'est-ce que le luxe, au juste ?

Une question à laquelle les commissaires de l'exposition temporaire du LA8 tentent d'apporter une réponse :


Faste, glamour et richesse matérielle,
ou bien plutôt temps, autonomie et santé ?


La notion de luxe oscille entre valeurs matérielles et immatérielles, échappant ainsi à toute définition figée.

La nouvelle exposition temporaire du LA8 se consacre à la transformation du luxe, depuis les débuts de l'industrialisation jusqu'à la République de Weimar

– une époque durant laquelle le luxe est passé du statut de privilège aristocratique à celui de symbole de statut social bourgeois.

Musée LA8, situé sur la Lichtentaler Allee – Photo de presse : Helga Waess



Pour explorer en profondeur le phénomène du LUXE, plusieurs thématiques centrales sont présentées :

  •     Gastronomie,
  •     Produits coloniaux,
  •     Mobilité,
  •     Architecture,
  •     Mode,
  •     Design,    
  • Loisirs et temps libre.


Voiture de collection à Baden-Baden, photo : A. Waess


La transition vers l'abondance, au seuil de la modernité, promet d'être passionnante.


Autrefois inaccessibles et issus de l'exploitation coloniale, certains produits importés sont devenus, avec l'industrialisation, des biens de consommation courante accessibles au plus grand nombre. Parallèlement, la haute cuisine naissante se répandit, proposant des recettes complexes et des ingrédients rares à une clientèle fortunée.

Avec le développement du transport ferroviaire, de l'industrie automobile et du transport maritime de passagers, la mobilité est devenue un symbole de statut social majeur.

Des trains légendaires, tels que l'Orient-Express, et de luxueux paquebots, comme le Titanic, permettaient de parcourir de grandes distances dans un confort absolu.

Dans les villes thermales et les grandes métropoles, de somptueux « grands hôtels » se sont transformés en véritables « microcosmes cosmopolites ».

Ils offraient un cadre prestigieux à une élite internationale.


Panneaux d'information sur l'exposition temporaire « LUXUS » (Luxe) à l'entrée du musée LA8 ; archives photographiques de presse : Helga Waess.


Le monde de la mode a lui aussi connu une transformation fondamentale.

Les premiers créateurs ont donné naissance à la haute couture.

Des pionniers comme Charles Frederick Worth (1825–1895) ont commencé à concevoir leurs propres collections saisonnières, inaugurant ainsi une logique de marque moderne.

Parallèlement, les procédés de fabrication industrielle ont permis la production de vêtements de prêt-à-porter de haute qualité et de bijoux fabriqués en série.

L'émergence des grands magasins, à partir des années 1850, a rendu la mode et les produits de luxe accessibles à une clientèle toujours plus nombreuse.

À l'inverse, des maîtres de l'Art nouveau, tels que René Lalique (1860–1945), ont créé des pièces uniques et exclusives, alliant matériaux innovants et raffinement artisanal.


Le train desservant les stations thermales à Baden-Baden, dans la Lichtentaler Allee ; photo : A. Waess

 

À mesure que la sécurité matérielle s'est étendue à des couches plus larges de la population, la perception de la prospérité a évolué.



Le luxe ne se résumait plus à la simple possession de biens ; il devenait, de plus en plus, synonyme de liberté dans la gestion de son propre temps. Au XIXe et au début du XXe siècle, cette souveraineté sur son propre temps demeurait toutefois un privilège exclusif, marquant la frontière entre dépendance économique et position sociale privilégiée. L’exposition accorde une attention particulière à la ville thermale de Baden-Baden qui, à cette époque, s’est imposée comme un lieu de rencontre mondain pour une société cosmopolite, devenant une station thermale de renommée internationale.

Restaurants dans le centre-ville de Baden-Baden, photo : A. Waess


L’exposition réunit des pièces de premier plan


issues des domaines de l’histoire de l’art, de la culture et de la technique ; elle présente des peintures historiques, des œuvres graphiques et des photographies touchant à l’architecture, à l’art culinaire, à la mode, à la publicité ainsi qu’aux transports.


On peut y découvrir des œuvres majeures, notamment de


    Abraham Hendricksz. van Beyeren (v. 1620–1690), Jan Davidsz. de Heem (1606–1683/1684), Adolphine Herpp (1820–1882), Fritz Klingholz (1861–1921), René Lalique (1860–1945), Jakob Lehnen (1803–1847), Henri Manguin (1874–1949), Jeanne Paquin (1869–1936), Paul Poiret (1879–1944), Karl Schmidt-Rottluff (1884–1976), Max Slevogt (1868–1932), Emmy Roth (1885–1942), Heinrich Vogeler (1872–1942) et Charles Frederick Worth (1825–1895).


Lichtentaler Allee à Baden-Baden – Musée LA8, archives photographiques de presse : Helga Waess


EXPOSITION TEMPORAIRE

LUXE. LE PLAISIR DE L’ABONDANCE

24 OCTOBRE 2026 – 6 JUIN 2027

Musée LA8

Musée d’art et de technique du XIXe siècle



Lichtentaler Allee 8

76530 Baden-Baden

  •     Du mardi au dimanche, de 11h00 à 18h00
  •     Ouvert tous les jours fériés, y compris les lundis,
  •     sauf les 24 et 31 décembre. 

Le musée fait partie du centre culturel LA8 

— inauguré lui aussi en mars 2009 par la fondation GRENKE — situé dans une demeure historique sur la « promenade des musées », la Lichtentaler Allee.


Fino a giugno 2027: una mostra temporanea dedicata al "lusso" a Baden-Baden

Museum LA8, situato lungo la Lichtentaler Allee a Baden-Baden



"Lusso. Il piacere dell'abbondanza": una mostra temporanea nella città termale di Baden-Baden esplora l'evoluzione del concetto di lusso nel corso del tempo e della società. Che cos'è il lusso? Sfarzo, glamour e ricchezza materiale, oppure, piuttosto, tempo, autodeterminazione e salute?



24 ottobre 2026 – 6 giugno 2027: mostra temporanea "Lusso. Il piacere dell'abbondanza" presso il Museum LA8, all'interno del centro culturale LA8 sulla Lichtentaler Allee (Italiano, Francais, Deutsch, English, Nederlands)



Baden-Baden, la città del "buon vivere" – "Lusso. Il piacere dell'abbondanza"! Sembra quasi che questa località termale nella Foresta Nera abbia inventato il fenomeno del lusso. Le radici di questa città termale risalgono a 2000 anni fa, come illustrato in un'esposizione attualmente in corso presso il Museo Civico (Stadtmuseum) di Baden-Baden, sito patrimonio mondiale dell'UNESCO. Mentre nel Kurhaus prende il via la fiera del buon vivere "fine", il titolo della nuova mostra al Museum LA8, sulla Lichtentaler Allee, attira i visitatori: "Lusso. Il piacere dell'abbondanza"! Fin dall'antichità, il lusso ha rappresentato un vero e proprio stile di vita, favorendo, in ogni epoca, il progresso economico, pur accompagnandosi spesso a condanne di natura morale. Alla luce degli attuali dibattiti sociali, la mostra al Museum LA8 offre anche una prospettiva critica sui meccanismi che regolano il lusso e la ricchezza nel mondo odierno. La mostra riserva un’attenzione particolare alla città termale di Baden-Baden nel XIX e all’inizio del XX secolo; in quest’epoca, essa si trasformò in un ritrovo mondano per una società cosmopolita e in una località termale alla moda di fama mondiale.

Ingresso alla mostra "Lusso. Il piacere dell'abbondanza" presso il Museum LA8 di Baden-Baden - Foto per la stampa: Helga Waess


Attualmente, a Baden-Baden si celebra il piacere con la fiera "fine" – ecco il nostro articolo a riguardo su questo blog:

Dal 23 al 25 ottobre 2026 – Torna "fine" al Kurhaus di Baden-Baden, dalle 11:00 alle 18:00... La ventesima edizione della fiera del piacere "fine" presso il Kurhaus di Baden-Baden porta il gusto e il lusso nella città termale...

Ma cos'è esattamente il lusso?

Una domanda a cui i curatori della mostra temporanea al LA8 cercano di dare una risposta:


Sfarzo, glamour e ricchezza materiale,

oppure, piuttosto, tempo, autodeterminazione e salute?


Il concetto di lusso oscilla liberamente tra valori materiali e immateriali, sfuggendo a una definizione rigida.

La nuova mostra temporanea al LA8 è dedicata alla trasformazione del lusso, dall'inizio dell'industrializzazione fino alla Repubblica di Weimar


– un'epoca in cui il lusso si è evoluto da privilegio aristocratico a status symbol borghese.

Museum LA8 sulla Lichtentaler Allee - Foto per la stampa: Helga Waess

Per andare a fondo nel fenomeno del LUSSO, vengono presentati alcuni ambiti tematici centrali:


  •     Gastronomia,
  •     Prodotti coloniali,
  •     Mobilità,
  •     Architettura,
  •     Moda,
  •     Design,
  •     Tempo libero e svago.

Auto d'epoca a Baden-Baden, foto: A. Waess


Particolarmente interessante è la transizione verso l'abbondanza, sulla soglia della modernità.


Beni d'importazione un tempo inaccessibili – ottenuti attraverso lo sfruttamento coloniale – si sono trasformati, nel corso dell'industrializzazione, in beni di consumo voluttuario alla portata delle masse. Parallelamente, si diffuse l'emergente alta cucina, caratterizzata da ricette complesse e ingredienti rari, destinata a un pubblico dotato di notevoli disponibilità economiche.

Con lo sviluppo del trasporto ferroviario, dell'industria automobilistica e della navigazione passeggeri, la mobilità divenne un fondamentale status symbol.


Treni leggendari come l'Orient-Express e lussuosi transatlantici come il Titanic coprivano grandi distanze offrendo il massimo comfort.

Nelle città termali e nelle grandi metropoli sorsero magnifici "Grand Hotel", vere e proprie "città in miniatura" temporanee.

Essi offrivano palcoscenici sfarzosi per un'élite internazionale.

Segnaletica per la mostra speciale dedicata al LUSSO presso l'ingresso del museo LA8; archivio fotografico stampa: Helga Waess.


Anche il mondo della moda subì una trasformazione radicale


I primi creatori di moda diedero vita all'Haute Couture.

Pionieri come Charles Frederick Worth (1825–1895) iniziarono a definire il design di collezioni stagionali proprie, inaugurando una moderna mentalità legata al concetto di "marchio".

Parallelamente, i processi di produzione industriale resero possibile la realizzazione di capi d'abbigliamento confezionati di alta qualità e di gioielli prodotti in serie.

La nascita dei grandi magazzini, a partire dagli anni '50 dell'Ottocento, rese la moda e i beni di lusso accessibili a una fascia di consumatori in costante crescita.

Al contempo, maestri dell'Art Nouveau come René Lalique (1860–1945) crearono pezzi unici ed esclusivi, impiegando materiali innovativi e una raffinata maestria artigianale.

 

La ferrovia termale (Bäderbahn) a Baden-Baden, lungo la Lichtentaler Allee; foto: A. Waess.


Con il progressivo miglioramento della sicurezza economica di ampi strati della popolazione, mutò anche la percezione della ricchezza.


Il lusso non significava più soltanto possesso, bensì, sempre più spesso, la libertà di gestire il proprio tempo in modo autonomo. Nel XIX e all'inizio del XX secolo, tuttavia, questa sovranità sul proprio tempo rimase un privilegio esclusivo, che tracciava una linea di demarcazione tra la dipendenza economica e una posizione sociale di vertice. La mostra dedica un'attenzione particolare alla città termale di Baden-Baden, che in quest'epoca si trasformò in un ritrovo mondano per una società cosmopolita e in una località termale di fama mondiale.

Ristoranti nel centro di Baden-Baden, foto: A. Waess

 

La mostra riunisce opere di grande pregio


provenienti dagli ambiti della storia dell'arte, della cultura e della tecnica; include dipinti storici, opere grafiche e fotografie che spaziano tra architettura, gastronomia, moda, pubblicità e trasporti.


Sono esposti lavori significativi, tra gli altri, di


    Abraham Hendricksz. van Beyeren (ca. 1620–1690), Jan Davidsz. de Heem (1606–1683/1684), Adolphine Herpp (1820–1882), Fritz Klingholz (1861–1921), René Lalique (1860–1945), Jakob Lehnen (1803–1847), Henri Manguin (1874–1949), Jeanne Paquin (1869–1936), Paul Poiret (1879–1944), Karl Schmidt-Rottluff (1884–1976), Max Slevogt (1868–1932), Emmy Roth (1885–1942), Heinrich Vogeler (1872–1942) e Charles Frederick Worth (1825–1895).

Lichtentaler Allee a Baden-Baden – Museum LA8, archivio fotografico per la stampa: Helga Waess



MOSTRA TEMPORANEA
 

LUSSO. IL PIACERE DELL'ABBONDANZA

24 OTTOBRE 2026 – 6 GIUGNO 2027

Museum LA8 - Museo dell'arte e della tecnica del XIX secolo


Lichtentaler Allee 8

76530 Baden-Baden

  •     Dal martedì alla domenica, dalle 11:00 alle 18:00
  •     Aperto durante tutti i giorni festivi, inclusi i lunedì,
  •     ad eccezione del 24 e 31 dicembre. 

 

Il museo fa parte del centro culturale LA8

 – inaugurato anch'esso nel marzo 2009 dalla Fondazione GRENKE – situato all'interno di un edificio storico lungo la cosiddetta «miglio dei musei», la Lichtentaler Allee.


Een bijzondere tentoonstelling over "Luxe" in Baden-Baden – te zien tot juni 2027

Museum LA8 aan de Lichtentaler Allee in Baden-Baden


"Luxe: Het verlangen naar overvloed" – Een bijzondere tentoonstelling in de kuurstad Baden-Baden onderzoekt hoe het begrip luxe door de tijd heen en in wisselwerking met de samenleving is geëvolueerd. Wat is luxe eigenlijk? Is het pracht, praal en materiële rijkdom – of gaat het veeleer om tijd, zelfbeschikking en gezondheid?


24 oktober 2026 – 6 juni 2027: Bijzondere tentoonstelling "Luxe: Het verlangen naar overvloed" in Museum LA8, gevestigd in het cultuurcentrum LA8 aan de Lichtentaler Allee (Italiano, Francais, Deutsch, English, Nederlands)



Baden-Baden – een plek die synoniem staat voor het "goede leven"
– presenteert de tentoonstelling "Luxe: Het verlangen naar overvloed". Deze kuurstad in het Zwarte Woud lijkt het fenomeen luxe haast te hebben uitgevonden. De wortels van deze historische kuurbestemming reiken 2000 jaar terug – een geschiedenis die momenteel ook wordt belicht in een tentoonstelling in het stadsmuseum van deze UNESCO-werelderfgoedlocatie. Ondertussen vindt in het Kurhaus een beurs voor een verfijnde levensstijl en genot plaats, en trekt de nieuwe tentoonstelling "Luxe: Het verlangen naar overvloed" in Museum LA8 aan de Lichtentaler Allee vele bezoekers. Al sinds de oudheid staat luxe voor een specifieke levenswijze die economische vooruitgang heeft gestimuleerd – al ging dit vaak gepaard met morele veroordeling. Tegen de achtergrond van hedendaagse maatschappelijke debatten biedt de tentoonstelling in Museum LA8 bovendien een kritische blik op de mechanismen van luxe en rijkdom in de wereld van vandaag. De tentoonstelling richt zich in het bijzonder op het kuuroord Baden-Baden in de 19e en het begin van de 20e eeuw – een periode waarin het uitgroeide tot een verfijnde ontmoetingsplaats voor een kosmopolitische internationale samenleving en een mondaine kuurbestemming van wereldklasse.

Ingang van de tentoonstelling "Luxe: Het genoegen van overvloed" in Museum LA8 in Baden-Baden – Persfoto: Helga Waess


Momenteel viert Baden-Baden de kunst van het genieten met de beurs "fine" – lees hierover meer in ons bericht op dit blog:

23–25 oktober 2026 – "fine" keert terug naar het Kurhaus Baden-Baden, dagelijks geopend van 11.00 tot 18.00 uur... De twintigste editie van de genotsbeurs "fine" in het Kurhaus Baden-Baden brengt luxe en culinaire verfijning naar het kuuroord.

Maar wat is luxe eigenlijk?

Dat is een vraag die de curatoren van de speciale tentoonstelling in Museum LA8 proberen te beantwoorden:


Is het pracht, glamour en materiële rijkdom –
of gaat het veeleer om tijd, zelfbeschikking en gezondheid?


Het begrip luxe beweegt zich vloeiend tussen materiële en immateriële waarden en laat zich niet in een starre definitie vangen.

De nieuwe tentoonstelling in Museum LA8 verkent de transformatie van luxe, van het vroege industriële tijdperk tot aan de Weimarrepubliek –


een tijdperk waarin luxe evolueerde van een aristocratisch voorrecht naar een burgerlijk statussymbool.

 

Museum LA8 aan de Lichtentaler Allee – Persfoto: Helga Waess

 Om tot de kern van het fenomeen LUXE door te dringen, belicht de tentoonstelling diverse centrale thema's:


  •     Culinaire kunsten,
  •     Koloniale waren,
  •     Mobiliteit,
  •     Architectuur,
  •     Mode,
  •     Design,
  •     Vrije tijd en ontspanning.

Oldtimers in Baden-Baden, foto: A. Waess



De overgang naar een tijdperk van overvloed – op de drempel van de moderniteit – belooft bijzonder boeiend te zijn.


Geïmporteerde goederen die ooit onbetaalbaar waren – en werden verkregen door koloniale exploitatie – ontwikkelden zich tijdens de industrialisatie tot luxeartikelen die voor een breder publiek toegankelijk werden. Tegelijkertijd verspreidde de opkomende *haute cuisine*, gekenmerkt door complexe recepten en zeldzame ingrediënten, zich onder een welgestelde clientèle.

Met de uitbreiding van het spoorvervoer, de auto-industrie en de passagiersvaart ontwikkelde mobiliteit zich tot een belangrijk statussymbool.

Legendarische treinen zoals de Oriënt-Express en luxueuze oceaanstomers zoals de Titanic overbrugden grote afstanden in een omgeving van maximaal comfort.

In kuuroorden en grote steden verrezen schitterende grand hotels, die fungeerden als tijdelijke, op zichzelf staande 'kosmopolitische werelden in het klein'.

Zij vormden een glamoureus decor voor een internationale elite.

Bewegwijzering voor de speciale tentoonstelling 'LUXURY' bij de ingang van Museum LA8; persfotoarchief: Helga Waess.


Ook de modewereld onderging een fundamentele transformatie.


Vroege modeontwerpers introduceerden het concept van *haute couture*.

Pioniers zoals Charles Frederick Worth (1825–1895) begonnen zelf ontwerpen voor hun seizoenscollecties te bepalen, waarmee zij de aanzet gaven tot een moderne, merkgerichte mentaliteit.

Tegelijkertijd maakten industriële productieprocessen hoogwaardige confectiekleding en in massa geproduceerde sieraden mogelijk.

De opkomst van grote warenhuizen vanaf de jaren 1850 maakte mode en luxegoederen toegankelijk voor een steeds grotere groep consumenten.

Daartegenover stonden meesters van de art-nouveau-beweging, zoals René Lalique (1860–1945), die exclusieve, unieke stukken creëerden met behulp van vernieuwende materialen en verfijnd vakmanschap.

De kuurtrein (*Bäderbahn*) in Baden-Baden, gelegen langs de Lichtentaler Allee; foto: A. Waess


.Naarmate bredere lagen van de bevolking over meer financiële zekerheid beschikten, veranderde de perceptie van welvaart.


Luxe werd niet langer uitsluitend gedefinieerd door materiële bezittingen; het kwam in toenemende mate te staan ​​voor de vrijheid om de eigen tijd vorm te geven. In de 19e en het begin van de 20e eeuw bleef deze soevereiniteit over de eigen tijd echter een exclusief voorrecht – een scheidslijn tussen economische afhankelijkheid en een positie aan de top van de samenleving. De tentoonstelling richt zich in het bijzonder op de kuurstad Baden-Baden, die in deze periode uitgroeide tot een verfijnde ontmoetingsplaats voor een kosmopolitische wereldelite en een mondaine kuurbestemming van internationaal niveau.

Restaurants in het stadscentrum van Baden-Baden, foto: A. Waess


De tentoonstelling brengt hoogwaardige objecten samen


op het gebied van kunst, cultuurgeschiedenis en techniekgeschiedenis, waaronder historische schilderijen, grafisch werk en fotografie die onderwerpen als architectuur, culinaire kunsten, mode, reclame en vervoer bestrijken.

Tot de getoonde werken behoren belangrijke stukken van onder anderen:


    Abraham Hendricksz. van Beyeren (ca. 1620–1690), Jan Davidsz. de Heem (1606–1683/1684), Adolphine Herpp (1820–1882), Fritz Klingholz (1861–1921), René Lalique (1860–1945), Jakob Lehnen (1803–1847), Henri Manguin (1874–1949), Jeanne Paquin (1869–1936), Paul Poiret (1879–1944), Karl Schmidt-Rottluff (1884–1976), Max Slevogt (1868–1932), Emmy Roth (1885–1942), Heinrich Vogeler (1872–1942) en Charles Frederick Worth (1825–1895).

Lichtentaler Allee in Baden-Baden – Museum LA8, persfotoarchief: Helga Waess



TIJDELIJKE TENTOONSTELLING

LUXE. HET GENOT VAN OVERVLOED

24 OKTOBER 2026 – 6 JUNI 2027


Museum LA8 - Museum voor 19e-eeuwse kunst en techniek

  •     Dinsdag tot en met zondag, 11.00 – 18.00 uur
  •     Geopend op alle feestdagen, inclusief maandagen,
  •     met uitzondering van 24 en 31 december. 

Het museum maakt deel uit van het cultuurcentrum LA8 

– eveneens in maart 2009 geopend door de GRENKE-stichting – dat is gehuisvest in een historisch pand aan de 'museummijl', de Lichtentaler Allee.

4.-30. Dez. Winterzauber 2026 in der Autostadt Wolfsburg

 ab 4. Dezember 2026: Vorweihnachts-Spektakel in der Autostadt Wolfsburg

 

Winterstimmung in der Autostadt Wolfsburg mit Licht, Klang und Eiskunstlauf: tägliche Show zum Einbruch der Dunkelheit


4. bis 30. Dezember 2026 - Eisfläche, Wintermarkt, Hüttenzauber und Eisdisco sorgen für Vorweihnachtsgefühl


Wolfsburg. Die kalte Jahreszeit kündigt sich an und hier und da wird es schon gemütlich. Wer einmal in der Autostadt in Wolfsburg die Vorweihnachtszeit erlebte, der kommt sicherlich wieder. Hier wird vom 4. bis 30. Dezember 2026 täglich an die fünf Minuten eine Lichter, Klang und Eiskunstlaufshow gezeigt. Auf gut 4.000 Quadratmeter kann man Schlittschuhlaufen und der Wintermarkt mit dem glänzenden Lichter-XXL-Weihnachtsbaum, eine Spiel- und Schneewelt sorgen für Abwechslung und Spaß. Schon von Weitem werden die 125 Meter hohen Schornsteine des Volkswagen Kraftwerks als Adventskerzen leuchten.

Winterstimmung - Beispiel: Cover Kunst-Kultur-Blog, Pressefoto: Helga Waess


Edith Gerhardt, die Vorsitzende der Geschäftsführung der Autostadt ist von dem nun jährlich stattfindenden Winterevent begeistert:

„Viele Menschen verbinden den Winter in der Autostadt mit besonderen Erinnerungen. Deshalb setzen wir auf bewährte Elemente, die unsere Gäste seit Jahren schätzen, entwickeln unser Angebot zugleich aber konsequent weiter. Mit unserer Licht- und Soundshow greifen wir die besondere Atmosphäre der Weihnachtszeit auf und lassen das Eis erstmals seit vielen Jahren wieder zur Bühne werden.“


Das Programm in der Winter-Weihnachtswelt beginnt an jedem Tag um 17:30 Uhr, wenn die Eisfläche zur Bühne wird

Den Startschuss gibt ein Gast mit dem zufälligen „Golden Ticket“ : der drückt den Buzzer für die Showtime. Eiskunstlauftalente laufen zum Sounddesign von Timo Klingebiel.

 

Vier Schornsteine des Volkswagen Karftwerks in Wolfsburg, Pressefotoarchiv: Helga Waess


Entspannen bei der Wintermarkt mit Hüttenzauber und Schneewelt

Die große Eisfläche wird vom gemütlichen Wintermarkt gerahmt. Hier kann man Genießen und Verweilen . An den Winterabenden kann man sich beim Hüttenzauber wie in den Alpen fühlen. Es gibt abends eine Eisdisco und Eisstockschießen.

Die Kleinen können die Schneewelt mit 1.100 Quadratmetern Fläche entdecken: 

  • Rodeln, Schneemannbauen und einfach Spielen.


16. Dezember 2026 auf der Eisfläche : 

  • traditionelles Showtraining der Grizzlys Wolfsburg


Adventskranz der Schornsteine des Volkswagen Kraftwerks


Wie riesige Adventskerzen laden sie zum Dabeisein ein. Zusätzliche Winterstimmung bringt der glänzende XXL-Weihnachtsbaum, der den Piazza-Vorplatz erstrahlen lässt


Informationen zum Winterzauber in der Autostadt Wolfsburg:

gibt es unter www.autostadt.de/winter


Öffnungszeiten (wetterabhängig)

  • Eisfläche: Mo. bis So. 10 Uhr bis 22 Uhr

  • Schneewelt: 12 Uhr bis 20 Uhr

  • Wintermarktbuden: 14 bis 22 Uhr (Sa. und So. ab 12 Uhr)

  • Eisdisco: So. bis Do. 17:35 Uhr bis 19:30 Uhr (keine Eisdisco am 25.12.)


Eintrittspreise

  • Erwachsene: 21 Euro | Ermäßigte: 17 Euro

  • Kinder und Schüler (6 bis 17 Jahre): 11 Euro

  • Kleinfamilien (1 Erwachsener und max. 3 Kinder): 41 Euro

  • Familien (2 Eltern oder Großeltern und max. 3 Kinder): 51 Euro

  • Abendticket (ab 17 Uhr): 10 Euro inkl. 5 Euro Guthaben

  • Abendticket für Gruppen ab 15 Personen: 10 Euro inkl. 10 Euro Guthaben



Hintergrund-Informationen und O-Ton durch die Pressestelle der Autostadt Wolfsburg