Donnerstag, 6. August 2026

10.000 Italien-Fotographien online - Neue Pinakothek - München

Fotografie in Italien 1846-1900 - Sammlung Dietmar Siegert

 

Bedeutende Fotosammlung Dietmar Siegert jetzt online - 10.000 Italienfotografien erweitern seit 2014 die Sammlung der Neuen Pinakothek in München - Link zur Sammlung: www.fotografie-in-italien.pinakothek.de

 

TIPP: Aus dieser Sammlung wird die Ausstellung "Menschenbilder. Porträt- und Genrefotografien aus der Sammlung Dietmar Siegert" ab 13. Oktober 2026 im Ostflügel der Alten Pinakothek präsentiert

 

München. Seit 2014 besitzt die Neue Pinakothek die rund 10.000 Fotografien umfassende Italien-Sammlung von Dietmar Siegert. Sie wurde vom Pinakotheks-Verein in Verbindung mit der Ernst von Siemens Kunststiftung und der Sparkassen-Finanzgruppe für einen siebenstelligen Betrag erworben und ergänzt den Italien-Schwerpunkt des Museums mit Gemälden und Skulpturen, der auf den Museumsgründer König Ludwig I. von Bayern zurückgeht. Die Sammlung umfasst Aufnahmen von rund 300 in Italien tätigen Fotografen und einer Fotografin aus dem Zeitraum zwischen 1846 und ca. 1900: Dazu zählen umfangreiche Konvolute bedeutender Fotografen und Studios wie Domenico Bresolin (1813-1900), Giacomo Brogi (1822-1881), der Fratelli Alinari, Giacomo Caneva (1813-1865) oder James Anderson (1813-1877). Allein von dem in Neapel tätigen Fotografen Giorgio Sommer (1834-1914) befinden sich mehr als 2.200 Aufnahmen in der Sammlung. Zu den wenigen namentlich bekannten, in Italien tätigen Fotografinnen gehört Amélie Guillot-Saguez (1810-1864), von der die Sammlung eine frühe Porträtaufnahme aus dem Jahr 1846 besitzt (Inv. Nr. DS 1490). 

 

Münchner Pinakotheken - Foto-Collage: Helga Waess (Pressefoto - Kunst-Kultur-Cover)

Die Motive reichen von Oberitalien bis Sizilien

 Schwerpunkte bilden die historischen und kulturellen Zentren wie Venedig, Florenz, Rom und Neapel. Neben der Dokumentation von Bauten und Kunstwerken von der Antike bis zur Renaissance spielen Landschafts-, Genre- und Porträtfotografie eine große Rolle. Zu den Aufnahmen in den Standardformaten kommen jeweils mehrere Hundert Stereoaufnahmen und Carte-de-visite-Fotografien, ein Format in der Größe einer Visitenkarte, das vor allem für Porträts verwendet wurde. Die Sammlung dokumentiert damit die Entwicklung des fotografischen Italienbildes, das die Wahrnehmung des Landes bis weit ins 20. Jahrhundert hinein geprägt hat.

Im Rahmen der Online-Sammlung der Pinakotheken wurde nun die Webseite 

www.fotografie-in-italien.pinakothek.de 

erstellt

Diese Homepage bietet einen umfassenden Zugriff auf sämtliche Fotografien der Sammlung bietet. Sie umfasst insgesamt 9.418 Werke. 

Differenzierte Suchfunktionen ermöglichen die Recherche nach Autor:innen, Orten, Formaten und Motiven. Eine interaktive Karte, in der sämtliche in den Fotografien dargestellten Orte eingetragen sind, erschließt die geographische Dimension der Sammlung. 

Hervorzuheben ist ebenfalls die Werkansicht mit integriertem Deepzoom, der es Besucher:innen ermöglicht, die Fotografien bis ins kleinste Detail zu erkunden – mit einer Auflösung von bis zu etwa 15.000 Pixeln Breite. So kann man in Aufnahmen des Markusplatzes des venezianischen Fotografen Carlo Naya reizvolle Details entdecken, wie einen Handwagen mit Gläsern und Flaschen, der wie ein Stillleben den menschenleeren Platz akzentuiert (DeepZoom Inv.Nr. DS 3361 40).

 

Zum Werk

 
Einführende Texte stellen die Schwerpunkte der Sammlung vor

Zu den weiteren Themen gehören die Techniken und Verfahren der frühen Fotografie, die anhand von Beispielen aus der Sammlung anschaulich gemacht werden. Besonderes Augenmerk gilt dem Thema der Stempel und Signaturen, mit denen die Fotograf:innen ihre Werke gekennzeichnet haben. Sie sind ein wichtiges Hilfsmittel zur Bestimmung der Urheber:innen und Datierung der Fotografien.


Bereits seit Ende 2024 sind rund 8.000 Fotografien der Sammlung auf bavarikon zugänglich, dem Internetportal des Freistaats Bayern zur Präsentation von Kunst-, Kultur- und Wissensschätzen aus Einrichtungen in Bayern: 

Fotografie in Italien: Die Sammlung Dietmar Siegert in der Neuen Pinakothek. Die virtuelle bavarikon-Ausstellung Italien in Fotografien und Gemälden des 19. Jahrhunderts behandelt die verschiedenen Aspekte des Italienbildes anhand ausgewählter Fotografien und stellt ihnen Gemälde der Neuen Pinakothek und Sammlung Schack gegenüber.

 Die Digitalisierung der Sammlung Dietmar Siegert wurde durch bavarikon ermöglicht

Die Erstellung der Webseite fotografie-in-italien.pinakothek.de ermöglichte der Pinakotheks-Verein in Verbindung mit der Hertie-Stiftung.

Eine Auswahl der Sammlung ist ab 13. Oktober 2026 im Ostflügel der Alten Pinakothek zu sehen: 

Menschenbilder

Porträt- und Genrefotografien aus der Sammlung Dietmar Siegert

  • ab 13. Oktober 2026 im Ostflügel der Alten Pinakothek


Fotografen der Sammlung

#Domenico Bresolin (1813-1900), #Giacomo Brogi (1822-1881), #Fratelli Alinari, #Giacomo Caneva (1813-1865) # James Anderson (1813-1877) #Giorgio Sommer (1834-1914) #Amélie Guillot-Saguez

Mittwoch, 5. August 2026

11.09.26-24.01.27 Fotoausstellung August Sander in Köln

Tipp: August Sander Jubiliäumsausstellung - Photographische Sammlung/Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn


AUGUST SANDER – ZUM 150. GEBURTSTAG. Eine Ausstellung  im Rahmen des Jubiläumsprogramms 50 Jahre Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn 1976 – 2026


Laufzeit: 11. September 2026 bis 24. Januar 2027 - Eröffnung: Donnerstag, 10. September um 19 Uhr 



Köln. Der 150. Geburtstag von August Sander (1876–1964)
bietet den willkommenen Anlass, sein facettenreiches, über Jahrzehnte gewachsenes Werk ausführlich zu würdigen. Seit 1992 befindet sich das August Sander Archiv mit dem weltweit größten Bestand des Photographen in der Photographischen Sammlung/Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn. Nahezu sämtliche Exponate der Ausstellung entstammen der hauseigenen Sammlung, die über berühmte Motive hinaus eine Vielzahl an bislang kaum bekannten Aufnahmen und Themenkomplexen bietet. So umfasst die Ausstellung neben Porträts aus seinem zentralen Kultur- und Gesellschaftswerk Menschen des 20. Jahrhunderts etwa Aufnahmen aus der frühen Schaffenszeit im österreichischen Linz wie auch Auftragsarbeiten aus dem Westerwald aus unterschiedlichen Jahrzehnten. Anhand dieser Bildwerke vertieft sich die Kenntnis um Sanders Werkentwicklung und seine von motivischer Bandbreite, stilistischer Präzision und handwerklichem Können geprägte Arbeitsweise.


SZ-Zeppelin, Foto: Helga Waess - Cover Kunst-Kultur-Blog

Einen wichtigen Stellenwert in seiner Photographie nimmt Köln ein, wo Sander mehr als 30 Jahre lebte und arbeitete

Insbesondere die historische bauliche Struktur der Stadt, wie auch die kulturelle Vielfalt – sei es der rheinische Karneval oder etwa die Gruppe progressiver Künstler – boten eine Umgebung, in der er sich photographisch und künstlerisch entfalten konnte, Verdienstmöglichkeiten sah und für seine Familie aufkommen konnte. Wie das Wohn- und Arbeitsumfeld der Familie gestaltet war, zeigt in der Ausstellung eindrucksvoll die zwischen 1930 und 1942/43 erarbeitete Bildgruppe „Lichtbildwerkstatt August Sander, Köln-Lindenthal“. Die Aufnahmen sind erstmals in diesem Umfang zu sehen. Anlässlich der Ausstellung erscheint eine Publikation (Schirmer/Mosel), in der das Konvolut gemeinsam mit sechs Radiovorträgen, die August Sander 1931 im Auftrag des WDR verfasst und im Rundfunk gehalten hat, veröffentlicht wird. Die Zusammenführung dieser beiden Projekte geht auf Pläne des Photographen selbst zurück, wie das im August Sander Archiv vorhandene Dokument „Programm für die Fortsetzung meiner Arbeiten“ von 1952 deutlich werden lässt. Im Ausstellungsraum besteht die Möglichkeit, alle sechs Vorträge in einer aktuell eingesprochenen Version anzuhören.


August Sanders große Wertschätzung der bildenden Künste zeigt sich insbesondere in seinem engen Austausch mit der Kölner Gruppe progressiver Künstler

 Nicht nur, dass er Reproduktionen ihrer Werke angefertigt hat, vor allem Franz Wilhelm Seiwert und Heinrich Hoerle waren für Sander anregende Begleiter auf seinem photographischen Weg. Und wie in einigen Aufnahmen aus der „Lichtbildwerkstatt“ erkennbar ist, hat Sander verschiedene Werke seiner Künstlerfreunde besessen und diese in sein Wohnumfeld integriert.

Mit den präsentierten Konvoluten Studien, der Mensch und Mensch und Maschine sind Aspekte angesprochen, die Sanders weitreichenden als auch detaillierten Blick auf humane und gesellschaftliche Belange deutlich werden lassen. Dabei ist vor allem die menschliche Hand grundlegendes Element. Einem individuellen Porträt vergleichbar, verweist sie auf unterschiedliche Lebenszusammenhänge und steht als arbeitendes „Werkzeug“ am Beginn maschineller Entwicklung.


In sein photographisches Gesamtwerk einbezogen hat August Sander ebenfalls die Bereiche Landschaft und Botanik

 Geboren und aufgewachsen im ländlichen, dennoch vom Bergbau geprägten Ort Herdorf im Westerwald, mag sein Bezug zu dieser Region, ihren Naturgegebenheiten und wirtschaftlichen Möglichkeiten, von diesem Umfeld ausgegangen sein. Seit er ab 1910 in Köln ansässig war, kehrte er spätestens ab 1912 regelmäßig zurück, um Land und Leute zu dokumentieren und auch, um sich dort einen Kundenstamm zu etablieren. Zeit seines Lebens wird der Westerwald ein wichtiger Bezugspunkt bleiben. 1942/43 hat er Köln aufgrund der Bombardierungen des Zweiten Weltkriegs verlassen und ist in den kleinen Ort Kuchhausen übersiedelt. Gemeinsam mit seiner Frau Anna hat er dort bis zu seinem Tod gelebt. Über den Westerwald hinaus hat Sander die Rheinregion, das Siebengebirge und die Eifel photographisch dokumentiert. Was sein landschaftliches Werk auszeichnet, ist sein besonderes Augenmerk auf das Zusammenspiel von vorgefundener Natur, menschlicher Besiedlung und Spuren menschlicher Tätigkeit. Vergleichbar dem menschlichen Antlitz trägt für Sander auch die Landschaft ein Gesicht, in das sich die Zeit einschreibt, so sein auf präziser Beobachtung basierender Gedanke.


Eine biographische Besonderheit stellt August Sanders einzige Auslandsreise 1927 nach Sardinien dar

Die zusammen mit dem Schriftsteller Ludwig Mathar unternommene Reise hat mehrere Wochen in Anspruch genommen. Grund war das Vorhaben eines gemeinsamen, aber letztlich nicht realisierten Buches über die Insel. Sander sollte den photographischen Part übernehmen und so sind über 300 Negative entstanden, die er allerdings vielfach erst in den 1950er Jahren abgezogen hat. Kein anderer professioneller Photograph hatte das historische Sardinien mit einer so stringenten und breit angelegten Dokumentation gewürdigt wie Sander – ein seltenes visuelles Zeugnis einer damals noch kaum besuchten Region.


Die Ausstellung von August Sander wird von der Kunststiftung NRW großzügig gefördert.


Zeitgleich zur Ausstellung „August Sander – Zum 150. Geburtstag“

Der Rhein und das Siebengebirge im Blick –
August Sander und Gerhard Fleischer: Vergleichbare Standorte zwischen gestern und heute



Zeitgleich zur Ausstellung „August Sander – Zum 150. Geburtstag“ werden in Form einer Monitorpräsentation landschaftliche Aufnahmen von August Sander jenen von Gerhard Fleischer gegenübergestellt

 Im Mittelpunkt stehen der Rhein und das Siebengebirge, eine von Sander umfangreich und detailliert dokumentierte Region.

Der Photograph und ehemalige Kameramann Gerhard Fleischer (*1952) hat sich seit 2014 immer wieder auf den Weg an den Rhein gemacht, um von Sander abgelichtete Ansichten und Formationen aufzusuchen. Fleischers Anliegen ist es, sich weitestgehend der Perspektive und dem Blickwinkel Sanders anzunähern. Die Veränderung über die Zeit lässt sich so eindrucksvoll veranschaulichen. 

Gerhard Fleischer beschreibt sein Langzeitprojekt, an dem er nach wie vor arbeitet, wie folgt:


„Die Idee entstand bereits während meines Photostudiums in Köln, als ich 1975 das damals neu erschienene Buch August Sander. Rheinlandschaften. Photographien von 1926 bis 1946 des noch jungen Buchverlags Schirmer/Mosel in den Händen hielt. Ich stellte mir die Frage, was sich seitdem in meiner Heimat geändert hat und was konstant geblieben ist. Das lässt sich photographisch anschaulich darstellen. So habe ich die Motive August Sanders möglichst deckungsgleich nachempfunden und dabei die jahreszeitlichen Lichtstimmungen berücksichtigt. Hierdurch kann man sehr deutlich erkennen, welche Entwicklungen es seitdem gibt — aber auch wie wenig sich bei einigen Motiven verändert hat, trotz des großen Zeitraums, der zwischen den Bildern liegt.“


Die Ausstellung 

„August Sander – Zum 150. Geburtstag“ 

findet statt im Rahmen des Jubiläumsprogramms 

50 Jahre Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn 1976 – 2026


Es erscheint ein Katalog

  • kann im Shop der Photographischen Sammlung/Stiftung Kultur erworben werden



Die Photographische Sammlung/Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn

Im Mediapark 7, 50670 Köln

  • Eintritt: 7,50 € (ermäßigt 4,50 €), 
  • erster Donnerstag im Monat freier Eintritt!



Öffnungszeiten: 

  • täglich außer mittwochs von 14 bis 19 Uhr


Am ersten Donnerstag im Monat geöffnet bis 21 Uhr: Es finden besondere Programmpunkte statt (Eintritt frei!)

Öffentliche Führungen 

  • finden wöchentlich jeweils sonntags um 15 Uhr statt. 
  • Thematischer Schwerpunkt jeweils am ersten Sonntag des Monats, siehe Homepage.

Weitere Informationen: www.photographie-stiftungkultur.de 




Quelle: Medieninformation des Veranstalters 

Photographische Sammlung/Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn

- photographie-stiftungkultur.de

Conseil : musées climatisés, par exemple à Baden-Baden

Cœur de l'été à Baden-Baden : le moment idéal pour visiter des expositions


Lorsque le thermomètre dépasse les 30 degrés, les musées de Baden-Baden offrent fraîcheur et découvertes culturelles


Baden-Baden compte plusieurs musées dotés d'espaces climatisés (ENGLISH, DEUTSCH, NEDERLANDS, FRANÇAIS)


Baden-Baden.
La journée est caniculaire ; avec plus de 35 degrés, on se demande bien quoi faire. Vous aviez envie de retourner au musée ou de voir une exposition en particulier ? C'est le moment idéal ! J'y vais moi-même aujourd'hui et demain ! Cela me rappelle une anecdote : un jour, j'ai dit à un ami galeriste munichois nommé Georg (une figure emblématique du marché de l'art en Bavière) : « Je vais au musée ! » Il a éclaté de rire et a répondu spontanément : « Mais tu n'es pas encore si vieux que ça ! » J'en ris encore aujourd'hui ! Et chaque fois que je pénètre dans un musée, je pense à notre vieil ami Georg... À l'heure du déjeuner, ici à Baden-Baden – tout comme à Munich et partout ailleurs dans le pays – les températures extérieures grimpent en flèche. Quoi de mieux, alors, qu'un intérieur climatisé offrant une parenthèse culturelle ? Baden-Baden compte plusieurs musées où l'on oublie totalement les 35 degrés extérieurs.


Lichtentaler Allee – devant la Staatliche Kunsthalle de Baden-Baden ; photo : Helga Waess (juillet 2026)


Baden-Baden compte plusieurs musées dotés d'espaces climatisés


  1. La Staatliche Kunsthalle Baden-Baden – exposition : « Bloom up ! Le langage des fleurs »  „Bloom up! Die Sprache der Blumen“ – à partir de 7,00 €
  2. Le musée Frieder Burda – une exposition passionnante y est de nouveau présentée à partir du 15 août : "Entfaltung der Farbe. Simon Hantaï"  (Le déploiement de la couleur. Simon Hantaï), qui retrace pour la première fois le parcours de l'artiste vers l'abstraction libre – à partir de 12,00 € par personne
  3. Le musée LA8
  4. Le musée municipal (Stadtmuseum) de Baden-Baden – un musée d'histoire
  5. Le musée d'art Gehrke-Remund avec l'exposition actuelle consacrée à Frida Kahlo – musée spécialisé – à partir de 11,00 € par personne
  6. Le musée Fabergé – musée spécialisé
  7. Le musée Schellhammer d'art extra-européen – à partir de 9,00 €
  8. Le musée littéraire « Muße » de Baden-Baden – gratuit
  9. ... 

 

« Bloom up ! Le langage des fleurs » – ici : Staatliche Kunsthalle Baden-Baden, photo : Helga Waess  (photo de presse – juillet 2026)


Musée municipal de Baden-Baden – juillet 2026, photo : Helga Waess


 

Musée Frieder Burda, Baden-Baden, juillet 2026, photo : Helga Waess


Tip: Musea met airconditioning, bijv. in Baden-Baden

 Hoogzomer in Baden-Baden – tijd voor een museumbezoek


Bij temperaturen van meer dan 30°C bieden de musea in Baden-Baden koele ruimtes en culturele hoogtepunten


In Baden-Baden zijn diverse musea met airconditioning te vinden (ENGLISH, DEUTSCH, NEDERLANDS, FRANÇAIS)


Baden-Baden. Het is vandaag een snikhete dag; met temperaturen die oplopen tot boven de 35°C vraag je je misschien af ​​wat je kunt gaan doen. Wilde je al langer een museum of een bepaalde tentoonstelling bezoeken? Dit is het perfecte moment! Ik ga vandaag en morgen ook op pad. Het doet me denken aan een moment waarop ik tegen een bevriende galeriehouder uit München zei – Georg, een oude rot in de Beierse kunsthandel: "Ik ga nu naar het museum!" Hij moest hard lachen en reageerde spontaan: "Zo oud ben je toch nog niet!" Ik moet er vandaag de dag nog steeds om lachen! En telkens als ik een museum binnenstap, denk ik aan onze oude vriend Georg... Rond het middaguur lopen de buitentemperaturen hier in Baden-Baden – net als in München en de rest van het land – flink op. En wat is er nu fijner dan een koele ruimte met airconditioning die ook nog eens culturele verrijking biedt? Baden-Baden telt diverse musea waar je niets merkt van de hitte van 35°C buiten.

Lichtentaler Allee – voor de Staatliche Kunsthalle in Baden-Baden; foto: Helga Waess (juli 2026)


In Baden-Baden zijn diverse musea met airconditioning te vinden

  1. Staatliche Kunsthalle Baden-Baden – tentoonstelling: "Bloom up! De taal van bloemen" „Bloom up! Die Sprache der Blumen“– vanaf € 7,00
  2. Museum Frieder Burda – op 15 augustus opent hier een spannende tentoonstelling: "Unfolding Color: Simon Hantaï" ( "Entfaltung der Farbe. Simon Hantaï") presenteert voor het eerst de reis van de kunstenaar naar de vrije abstractie – vanaf € 12,00 per persoon
  3. Museum LA8
  4. Stadsmuseum van Baden-Baden – een historisch museum
  5. Gehrke-Remund Art Museum – met de actuele Frida Kahlo-tentoonstelling – gespecialiseerd museum – vanaf € 11,00 per persoon
  6. Fabergé Museum – gespecialiseerd museum
  7. Schellhammer Museum voor niet-Europese kunst – vanaf € 9,00
  8. Muße Literatuurmuseum Baden-Baden – gratis
  9. ...

 

"Bloei op! De taal van bloemen" „Bloom up! Die Sprache der Blumen“ - in de Staatliche Kunsthalle Baden-Baden; foto: Helga Waess (persfoto – juli 2026)


Stadsmuseum van Baden-Baden – juli 2026; foto: Helga Waess


 

Museum Frieder Burda, Baden-Baden – juli 2026; foto: Helga Waess

Tip: Air-conditioned museums, e.g. in Baden-Baden

High summer in Baden-Baden – time to visit exhibitions


With temperatures exceeding 30°C, Baden-Baden’s museums offer cool interiors and cultural highlights.


There are several museums with air-conditioned interiors to discover in Baden-Baden (ENGLISH, DEUTSCH, NEDERLANDS, FRANÇAIS)


Baden-Baden.
It is a very hot day today; with temperatures topping 35°C, you might be wondering what to do. Have you been meaning to visit a museum or a specific exhibition again? Now is the perfect time! I’m going today and tomorrow, too! It reminds me of a time back when I said to a gallerist friend from Munich named Georg—a veteran of the Bavarian art trade—"I’m off to the museum now!" He laughed out loud and spontaneously replied, "You’re not that old yet!" It still makes me laugh today! And whenever I step into a museum, I think of our old friend Georg... Right around midday here in Baden-Baden—just as in Munich and across the country—outdoor temperatures soar. And what could be better than an air-conditioned interior that also offers a cultural respite? Baden-Baden has several museums where you won't feel a thing of the 35°C heat outside.


Lichtentaler Allee – in front of the Staatliche Kunsthalle in Baden-Baden; photo: Helga Waess (July 2026)


There are several museums with air-conditioned interiors to discover in Baden-Baden


  1. Staatliche Kunsthalle Baden-Baden – exhibition: "Bloom up! The Language of Flowers"„Bloom up! Die Sprache der Blumen“  – from €7.00
  2. Museum Frieder Burda – an exciting exhibition opens here on August 15: "Unfolding Color: Simon Hantaï" presents the artist's journey into free abstraction for the first time - "Entfaltung der Farbe. Simon Hantaï" zeigt erstmals den Weg des Künstlers in die freie Abstaktion – from €12.00 per person
  3. Museum LA8
  4. Baden-Baden City Museum – a historical museum
  5. Gehrke-Remund Art Museum – featuring the current Frida Kahlo exhibition – specialized museum – from €11.00 per person
  6. Fabergé Museum – specialized museum
  7. Schellhammer Museum of Non-European Art 
  8. Muße Literature Museum Baden-Baden – free of charge
  9. ...

"Bloom up! The Language of Flowers" – at the Staatliche Kunsthalle Baden-Baden; photo: Helga Waess (press photo – July 2026)

 

Baden-Baden City Museum – July 2026; photo: Helga Waess


Museum Frieder Burda, Baden-Baden – July 2026; photo: Helga Waess

 

Dienstag, 4. August 2026

Reisetipp: Schwarzwald - hier Oberkirch und das Renchtal

 Weinberge im Sommer: Die Oexle stimmen – das gibt die Prozente!

 

Wo Grimmelshausen im Jahr 1669 seinen „Simplicissimus“ verfasste lässt es sich umgeben von Weinbergen trefflich entspannen

 

Von Oberbayern in das Renchtal im Schwarzwald


München - Baden-Baden - Oberkirch. Reisetipp: Achern, Ulm – gemeint ist hier das bekannte „Bierdorf Ulm“ - Haslach, vorbei an Tiergarten mit der Ullenburg und der Schauenburg und weiter in Richtung Oberkirch - In gut zwei Stunden und 45 Minuten ist man, wenn alles frei ist, im Renchtal. Zugegeben der Weg durchs Ländle kann lang erscheinen, wenn die Autobahn voll ist. Sie führt uns in Richtung Augsburg, Ulm, Stuttgart, Baden-Baden und noch ein wenig in Richtung Basel. Auf dem Weg ins Renchtal dann über kleinere Straßen durch Achern, Ulm – gemeint ist hier das bekannte „Bierdorf Ulm“ - Haslach, vorbei an Tiergarten mit der Ullenburg und weiter in Richtung Oberkirch. Man bekommt auf der Strecke einen schönen Einblick in die hiesige Landwirtschaft: Anfangs noch Maisfelder, weiße Kuhherden auf saftig grünen Wiesen, ändert eine Flut von Obstbäumen plötzlich die Vegetation. 

 

Blick aus den Weinbergen in Richtung Strassburg, Foto: Helga Waess

 

Goldgelbe und Rote Trauben, Äpfel, Birnen und Himbeeren

Man fährt durch die Dörfer mit ihren alten Weinbauernhäusern und romantischen Fachwerken, vor welchen nicht selten Selbstbedienungstische der Obstbauern stehen. Äpfel, Birnen und Himbeeren künden vom Frühherbst. Der August neigt sich dem Ende und die Weinlese hat schon fast begonnen. Goldgelbe und Rote Trauben werden trotz des heißen Sommers, auch den 2026er Jahrgang wieder zu einem hervorragenden Jahrgang machen. Die Oexle stimmen – das gibt dann die Prozente!


Ringelbach im Herzen der Weinberge bietet diesen Rastplatz, Foto: Helga Waess


Kleine nervöse Fledermäuse streiten um die fettesten Mücken

Bei unserer Ankunft, es ist Abend geworden, stehen die Weinstöcke in langen Linien bergauf und ab Spalier. Hier und da kreist ein Raubvogel mit langen Schwingen und kleine nervöse Fledermäuse streiten um die fettesten Mücken. Der Mond triumphiert bald über das orange-rot der Sonne, die hinter den Vogesen am Horizont versinken will. Gerade der hohe Turm des Straßburger Münsters im Gegenlicht verkündet einen Rest der Stadtkulisse, bevor alles in dunkle Nacht getaucht wird.

 

Beste Luft und große Trauben - Weinberge bei Oberkirch - Tiergarten, Foto: Helga Waess

Milde, „sehr gute“ Luftqualität

Wie ein Hoffnungsschimmer künden die Sterne über der beleuchteten Ruine der Schauenburg den nächsten Sonnentag an. Beim Nachtspaziergang durch die Rebstöcke ist es still. Allein der Wind bewegt die raschelnden Blätter der Kastanienbäume, die den Weinberg nach oben bekrönen. Milde, „sehr gute“ Luftqualität, wie das Mobilphone verkündet, entspannt uns nach der Fahrt in die Idylle.

 

Obstbäume im Renchtal, Pressefotoarchiv: Helga Waess

Wo Grimmelshausen im Jahr 1669 seinen „Simplicissimus“ verfasste

Der Sonnenaufgang über dem Renchtal, das nach dem sich heimelig schlängelnden Fluss Rench benannt ist. Dort wo Grimmelshausen im Jahr 1669 seinen „Simplicissimus“ verfasste. Er war einer der bekanntesten Dichter der Barockzeit und hieß mit vollem Namen Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen. Im Renchtal, wo Grimmelshausen als Vogt und Gastwirt seine Spuren hinterließ, erinnern viele Orte an die Geschichte.

... und in der Ferne, das Strassburger Münster .. Blick aus den Weinbergen bei Oberkirch, Foto: Helga Waess

Der Dichter Grimmelshausen lebte von 1649 bis 1668 in Oberkirch-Gaisbach


Die Stadt Oberkirch stand von 1303 bis 1803 unter der Herrschaft des jeweiligen Bischofs von Straßburg. Im alten Rathaus, das gleichsam als Grimmelshausen- und Heimatmuseum dient, wird unter anderem eine Erstausgabe des Romans „Der Abentheuerliche Simplicissimus Teutsch“ aus gestellt. 

Der Dichter Grimmelshausen lebte von 1649 bis 1668 in Oberkirch-Gaisbach.

 

Die Schauenburg wurde im 11. Jahrhunder durch Herzog Berthold II. von Zähringen erbaut / Oberhalb von Oberkirch liegt die Ruine dieser Spornburg - Kulturgut in Deutschland Foto: Helga Waess (Archiv)

 

Für ein langes Wochenende ist man selbst aus München relativ schnell dort!

Die Ruhe des Ortes und die Atmosphäre der Weinberge, die Geschichte des Dichters und ein netter Menschenschlag, lassen verstehen, warum die Menschen schon immer hier und im UNESCO-Welterbe, der Sommerhauptstadt Baden-Baden Urlaub machten. 

Für ein langes Wochenende ist man selbst aus München relativ schnell hier! 

 

Der Kurpark in Baden-Baden wartet auf seine Gäste, Foto: Helga Waess

Nicht weit von Frankreich, nah an Baden-Baden und nur ein paar Schritte bis zum Schwarzwald

Hier lässt es sich fein entspannen und bei regionaler Küche und ebensolchen Obst- und Weinsorten kommt man im Renchtal auch innerlich schnell an … und dann lädt auch noch der Hochschwarzwald zum wandern ein!


Ausgeruht und entspannt geht es dann zurück nach München, wo das Oktoberfest vom 19.September bis zum 04. Oktober 2026 (Link zum Countdown in diesem Blog)

 zu einem Besuch, Naschereien und überhaupt zu einem ausgiebigen Rundgang einlädt.

 

Münchner Oktoberfest auf der Theresienwiese - Press photo archive : Helga Waess (cover blog)

 

Tipp: Klimatisierte Museen, z.B. in Baden-Baden

Hochsommer in Baden-Baden - Zeit für Ausstellungsbesuche


Bei über 30 Grad findet man in den Museen in Baden-Baden kühle Innenräume und kulturelle Highlights



In Baden-Baden gibt es einige Museen mit klimatisierten Innenräumen zu entdecken


Baden-Baden. Heute ist ein sehr heißer Tag und man überlegt bei über 35 Grad, was man tun könnte. Sie wollten schon immer mal wieder in ein Museum oder eine bestimmte Ausstellung besuchten? Jetzt ist die beste Zeit!!! Ich geh heute und morgen auch !!! Und: Es wird wie gestern sein, damals als ich zu einem befreundeten Münchner Galeristen namens Georg (einem Urgestein des Kunsthandels in Bayern) sagte: „Ich geh jetzt ins Museum!“ Der lachte laut und antwortete spontan: „So alt bist du doch noch gar nicht!“ Ich muss heute noch lachen!!! Und: Immer, wenn ich ein Museum betrete, muss ich an unseren alten Freund Georg denken … Gerade zur Mittagszeit steigen hier in Baden-Baden – ebenso wie in München und überall im Land – die Temperaturen draußen stark an. Und was gibt es da Schöneres als einen klimatisierten Innenraum, der zeitgleich eine kulturelle Pause bietet. In Baden-Baden gibt es einige Museen die von 35 Grad Außentemperatur im Inneren nichts mehr spüren lassen.

 

Lichtentaler Allee - vor der Staatlichen Kunsthalle in Baden-Baden; Foto: Helga Waess (Juli 2026)


Die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden - Ausstellung: „Bloom up! Die Sprache der Blumen“ - ab 7,00 €

Das Museum Frieder Burda – hier gibt es ab dem 15. August wieder eine spannende Ausstellung - "Entfaltung der Farbe. Simon Hantaï" zeigt erstmals den Weg des Künstlers in die freie Abstaktion - ab 12,00 € pro Person

Das Museum LA8

Das Stadtmuseum Baden-Baden – ein Historisches Museum

Das Kunstmuseum Gehrke-Remund mit der aktuellen Ausstellung Frida Kahlo – Spezialmuseum – ab 11,00 € pro Person

Das Fabergé Museum - Spezialmuseum

Das Schellhammer-Museum für außereuropäische Kunst - ab 9,00 €

Das Muße-Literaturmuseum Baden-Baden – Kostenfrei 

... 

„Bloom up! Die Sprache der Blumen“ - hier: Staatliche Kunsthalle Baden-Baden, Foto: Helga Waess (Pressefoto - Juli 2026)

 

Stadtmuseum Baden-Baden - Juli 2026, Foto: Helga Waess

 

Museum Frieder Burda, Baden-Baden, Juli 2026, Foto: Helga Waess