Donnerstag, 9. Juli 2026

Tipp: Ausstellung "Die Blauen Reiterinnen - Iris Berben

Ausstellungstipp: Die Blauen Reiterinnen - Wiesbaden, Bremen, München und Ascona

 

Iris Berben übernimmt die Schirmherrschaft für das Ausstellungsprojekt „Die Blauen Reiterinnen“ - 12 Künstlerinnen der Moderne in einer Wanderausstellung

 

Zwölf bekannte und wiederentdeckte Pionierinnen der Moderne und ihr europaweites Netzwerk stehen im Mittelpunkt der internationalen Premiere „Die Blauen Reiterinnen“ - ab Oktober 2026 bis 2028 in vier Museen

 
München - Wiesbaden - Bremen - Ascona.
Ein kunsthistorisch bedeutendes Ausstellungsprojekt des Museums Wiesbaden, des Paula Modersohn-Becker-Museum, Bremen, der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München und der Fondazione Marianne Werefkin, Ascona erzählt die Geschichte des „Blauen Reiter“ erstmals konsequent aus der Perspektive seiner Künstlerinnen. Zwölf bekannte und wiederentdeckte Pionierinnen der Moderne und ihr europaweites Netzwerk stehen im Mittelpunkt der internationalen Premiere „Die Blauen Reiterinnen“. Die Schauspielerin Iris Berben übernimmt die Schirmherrschaft für die drei deutschen Ausstellungsorte.

Königsplatz in München - hier finden sich das Lenbachhaus mit dem Kunstbau im U-Bahn-Zwischengeschoß, der Propyläen, Glyptothek, die Staatlichen Antikensammlungen, Pressefotoarchiv: Helga Waess


Iris Berben zu dem Ausstellungsprojekt "Die Blauen Reiterinnen"

„Ich weiß sehr genau, was es bedeutet, sich als junge Künstlerin in einem männerdominierten Umfeld zu bewegen und sich dort durchzusetzen. Deshalb habe ich keinen Moment gezögert, die Schirmherrschaft für dieses Augen öffnende Ausstellungsprojekt zu übernehmen. Auch die Frauen des „Blauen Reiter“ haben Stärke zeigen müssen, um sich durchzusetzen und sind doch später trotz ihrer Leistungen in Vergessenheit geraten. Für mich ist es „großes Kino“, endlich sehen zu können, was sie gegen viele Widerstände geschaffen haben.“



„Der Blaue Reiter“ 

Hierunter versteht man einen Kreis von unterschiedlichsten Persönlichkeiten, die im Bereich der Malerei, ästhetischen Theorie, Grafik, Literatur und Musik Visionäres geleistet haben. Mit seinen beiden in den Jahren 1911 und 1912 organisierten Ausstellungen und dem 1912 herausgegebenen Almanach stehen die Künstlerinnen und Künstler des „Blauen Reiter“ für eine Subjektivierung in der Kunst, die Befreiung der Farbe vom Gegenstand und die Idee einer Gleichwertigkeit von künstlerischen Ausdruckformen unterschiedlicher Epochen, Gattungen und Regionen. 

Damit ist „Der Blaue Reiter“ ein bedeutender Teil der internationalen Avantgardebewegungen vor dem Ersten Weltkrieg. Nahezu völlig unerforscht blieb bis heute, welchen großen Anteil die einzelnen Künstlerinnen im Umfeld des „Blauen Reiter“ an der Entwicklung der Moderne hatten, welche Strategien und Netzwerke sie nutzten. 

So formulierte Marianne von Werefkin beispielsweise den programmatischen Leitsatz: „Die Zukunft der Kunst ist die emotionale Kunst.“ Er verweist auf die geistige und künstlerische Mitgestaltung durch die weiblichen Künstlerinnen.

Ein besonderer Fokus des Ausstellungsprojekts liegt auf den Netzwerken der zwölf Künstlerinnen, die von Moskau über München bis nach Paris reichten

Im Mittelpunkt stehen die vielfältigen künstlerischen, sozialen und intellektuellen Verbindungen, über die Ideen und ästhetische Konzepte grenzüberschreitend zirkulierten. Diese Verflechtungen werden in einer digitalen Anwendung sichtbar gemacht, die Wege, Begegnungen und Lebensstationen interaktiv nachvollziehbar aufbereitet.

Biografische Schwerpunkte eröffnen den Blick auf die individuellen Lebensläufe der Künstlerinnen und kontextualisieren ihr Schaffen in den sozialen, künstlerischen und institutionellen Beziehungsgeflechten ihrer Zeit. Zugleich macht die Ausstellung deutlich, wie vielseitig, aufgeschlossen und visionär der „Blaue Reiter“ war. Seine besondere Progressivität lag in der grenzüberschreitenden Internationalität, in seiner Vielstimmigkeit und der damals möglichen inhaltlich gewollten Pluralität, die von den Künstlerinnen wesentlich mitgestaltet und geprägt wurde.

Die Ausstellungsstation im Museum Wiesbaden (23. Oktober 2026 bis 21. Februar 2027) bildet den Auftakt des Ausstellungsreigens

  • Die weiteren Stationen sind das Paula Modersohn-Becker-Museum in Bremen (13. März bis 29. August 2027) 
  • und die Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München (12. Oktober 2027 – 23. April 2028), 
  • bevor die Tournee im Sommer 2028 in Ascona beschlossen wird. 

 

Schirmherrin der Ausstellung ist Iris Berben


Vita Iris Berben

Iris Berben ist eine der bekanntesten deutschen Schauspielerinnen. Seit den 1960er-Jahren steht sie vor der Kamera und hat mit zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen Generationen von Zuschauerinnen und Zuschauern begeistert. Für ihre schauspielerischen Leistungen erhielt sie viele renommierte Auszeichnungen. Darüber hinaus ist sie mit literarischen Lesungen und als Hörbuchsprecherin erfolgreich.
Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit engagiert sich Iris Berben seit Jahrzehnten gegen Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sowie für Demokratie, Toleranz und gesellschaftlichen Zusammenhalt. 

Als langjährige Präsidentin der Deutschen Filmakademie (2010-2019) setzte sie sich zudem mit großem Nachdruck für die Belange der Filmschaffenden und die Stärkung der Film- und Kulturlandschaft in Deutschland ein. 

Bis heute erhebt sie auch immer ihre Stimme für die Freiheit der Kunst und die Bedeutung von Kultur für die Demokratie. Für ihr langjähriges gesellschaftliches und kulturpolitisches Engagement wurde sie ebenfalls mit zahlreichen Auszeichnungen und Preisen geehrt und zählt sie zu den prägenden Persönlichkeiten des deutschen Kulturlebens.
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Die Ausstellungsstationen


23. Oktober 2026 – 21. Februar 2027

  • Museum Wiesbaden, Hessisches Landesmuseum für Kunst und Kultur


13. März – 29. August 2027

  • Paula Modersohn-Becker Museum, Bremen


12. Oktober 2027 – 24. April 2028

  • Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, München
  • Luisenstraße 33
    80333 München
        
    Eintrittspreise
    Regulär 10 €
    Ermäßigt 6 €
    Freier Eintritt unter 18 Jahren
     
    Öffnungszeiten
    Di–So 10–18 Uhr
    Do 10–20 Uhr 


ab Juni 2028

  • Museo Comunale Ascona



Förderer und Sponsoren


Das Ausstellungsprojekt „Die Blauen Reiterinnen“ wird gefördert von der Kulturstiftung der Länder.

Der begleitende Katalog 

Hirmer Verlag in separaten deutschen, englischen und italienischen Ausgaben. Der Katalog wird gefördert von der Ernst von Siemens Kunststiftung.
 

Die Ausstellung im Museum Wiesbaden 

  • wird unterstützt durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain 
  • und die Freunde des Museums Wiesbaden e.V.

Medienpartner sind 

  • ARTE, 
  • hr2 Kultur, 
  • die Frankfurter Allgemeine Zeitung 
  • und Sensor

 

Die Ausstellung im Paula Modersohn-Becker Museum in Bremen anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Museums 

  • wird gefördert durch die Karin und Uwe Hollweg Stiftung
  • und die Sparkasse Bremen.

 

Die Ausstellung Die „Blauen Reiterreiterinnen“ in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München 

findet im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich des 150. Geburtstages von Gabriele Münter statt. 

Zugleich richtet die UNESCO 2027 ein Gedenkjahr zu Ehren der Künstlerin Gabriele Münter aus.

Die Ausstellung ist eine Kooperation des Lenbachhauses und der Gabriele Münter- und Johannes Eichner-Stiftung.

  • Mit großzügiger Unterstützung des Förderverein Lenbachhaus e.V.
  • Medienpartner ist ARTE

 

Die Ausstellung in Ascona 

  • wird gefördert durch Swisslos 

 

QUELLE: 

 Medieninformation des Lenbachhauses in München vom 9. Juli 2026

 

July 12 – Museum Anniversary in Munich

Celebration Tip: July 12 – Museum Anniversary on Maximilianstraße in Munich


Museum Fünf Kontinente Anniversary Festival – 100 Years of the Museum Fünf Kontinente on Maximilianstraße – Here is the official program!

Sunday, July 12, 2026, from 10 a.m. to 6 p.m. – in and around the museum... (Free admission) (Deutsch)



Munich
. Summer brings not only a diverse program to the Museum Fünf Kontinente but also a special reason to celebrate: July 12, 2026, marks the 100th anniversary of the day the Museum Fünf Kontinente moved into its current home. Founded in 1862/68 as the Ethnographic Collection, the museum relocated in 1926 from the gallery building in the Hofgarten—its original site—to the prestigious building at Maximilianstraße 42, and has since been an integral part of Munich’s museum landscape. The museum is celebrating this wonderful milestone on July 12 with a grand festival for everyone, featuring free admission! A varied daily program offering inspiration, opportunities for exchange, and a great atmosphere awaits visitors. Highlights include live music, a poetry slam in the newly designed *disKursraum*, street art by Fio Silva and Sake ink, an impressive "trash mask" performance by Eddy Ekete, short tours of various exhibitions, and a guided look behind the scenes of the museum. For younger visitors, there are graffiti workshops in collaboration with Kunstlabor 2 and a museum scavenger hunt. The museum garden also invites visitors to linger: it is opening its doors especially for the day, offering a chance to relax with food and drinks from Café Vista and the La Cometa food truck.

 Munich: Maximilianstrasse 42, Museum Fünf Kontinente, entrance,
Photo: Helga Waess (Press Archive)



Starting July 9, 2026, we will also be hosting street artists Fio Silva and Sake ink.


     From July 9 to 12, they will create a mural on our exterior wall (corner of Knöbelstraße and Thomas-Wimmer-Ring) titled *Un seul jardin* – "A Single Garden."

Admission is free.
All exhibitions are open to the public free of charge.

The Program


2:00 PM | Foyer


Ceremonial cutting of the 100th-anniversary birthday cake
with Museum Director Dr. Uta Werlich

2:30 PM | Inside and outside the museum


Performance by Congolese artist Eddy Ekete featuring a newly created
mask-costume made from waste materials

3:00–4:00 PM | *disKursraum* (Discussion Room), 2nd Floor


"From Bavaria to the World" Poetry Slam with Rune Vollbehr, Moses Wolff,
and Pegah Meggendorfer

4:00 PM | *disKursraum* (Discussion Room), 2nd Floor


Panel discussion: "Who Works at the Museum Fünf Kontinente? – A Look
Behind the Scenes," moderated by Susanne Hermanski

From 10:00 AM | Exterior wall at the rear of the building (Knöbelstraße,


    corner of Thomas-Wimmer-Ring)

"*Un seul jardin* – A Single Garden"

    Creation of a double-wall mural by street artists

    Fio Silva and Sake ink

10:00 AM – 6:00 PM | *Weißraum* (White Room), 2nd Floor


Exhibition of Virtual Reality works by XR Hub Bavaria in
cooperation with the Chair of Architectural Informatics at TUM:
Experience objects from the Museum Fünf Kontinente in virtual
space.


10 a.m. – 6 p.m. | White Room, 2nd Floor


Participatory Pop-Up Archive – Museum Fünf Kontinente #OurMFK:
Contribute to our growing media wall!

6 p.m. – 9 p.m. | Under the arcades


"München Altın Gün" – Get-together organized jointly with
Batuhan Ezer from Türkenstraße

Entrance to the Museum Fünf Kontinente in Munich, Photo: Helga Waess (Press Archive)


Program especially for children and families

10:30 a.m. / 1:30 p.m. / 4 p.m. | Museum Garden


"My statement against racism"
Graffiti workshop for children aged 10 and up, in collaboration with Kunstlabor 2

    Registration: Email to kunstvermittlung@mfk-weltoffen.de
    Cost: €7 material fee

11 a.m. – 1 p.m. | Throughout the building


"What’s the same? What’s different?"
Exciting museum scavenger hunt for children aged 6 and up,
accompanied by an adult

    Participation is free. No registration required.

2 p.m. – 5 p.m. | Workshop of Cultures (Werkstatt der Kulturen), 1st Floor


"Creating a colorful mosaic"
Open workshop with Mai Han Bergmann for children aged
6 and up, accompanied by an adult

    Registration: No registration required
    Cost: €7 material fee

Short tours of the exhibitions

11 a.m. | Permanent exhibition: Sub-Saharan Africa, 2nd Floor


Dialogue tour with curator Dr. Stefan Eisenhofer and Eddy Ekete
on the significance of masquerade costumes in African societies

11:30 a.m. | Special exhibition: Krishna. Religion, Art, and


Pop Culture, 1st Floor
Short tour with curator Anne Hartig, Ph.D./J.N. Univ. New Delhi
...focusing on the Krishna Swing

1:30 PM | Fresco Hall, 1st Floor


Short tour with provenance researcher PD Dr. Richard Hölzl focusing on a
fresco depicting the Nuremberg patrician Martin Behaim

2:30 PM | Permanent Exhibition: Sub-Saharan Africa, 2nd Floor


Short tour with provenance researcher PD Dr. Richard Hölzl focusing on
an antelope mask from Tanzania

3:00 PM | Special Exhibition: Krishna – Religion, Art, and Pop Culture


1st Floor
Short tour with curator Anne Hartig (Ph.D., J.N. Univ. New Delhi)
focusing on an elaborately designed temple hanging (Pichwai)

3:30 PM | Fresco Hall, 1st Floor


Short tour with provenance researcher PD Dr. Richard Hölzl focusing on a
fresco depicting the Nuremberg patrician Martin Behaim

5:00 PM | Permanent Exhibition: Southwest Asia and North Africa, 1st Floor


Short tour with curator Dr. Anahita Mittertrainer focusing on a
stag-shaped aquamanile

Music

12 pm – 6 pm | Foyer


Beats by DJ Süperfly

1 pm | Permanent exhibition "Sub-Saharan Africa" ​​(2nd floor)


Musical program featuring Nigerian pop singer Prince
White (in cooperation with Bellevue di Monaco)

2 pm | Permanent exhibition "Southwest Asia and North Africa" ​​(1st floor)

Poetry slam, discussion space, Gora Mohamed, 100th Anniversary Festival of the Museum Fünf Kontinente (Maximilianstraße, Munich), live music, museum scavenger hunt, ethnology provenance research online

July 12 – Museum Anniversary in Munich


Live music with Gora Mohamed (in cooperation with Bellevue di

Monaco)


Culinary Offerings and Chill-out Area

10 am – 6 pm | Museum Café "Café Vista"


Fine cakes, meals, and drinks

11 am – 6 pm | Museum Garden


"La Cometa" food truck serving Mexican specialties and

drinks

Formerly: Museum für Völkerkunde (Museum of Ethnology); today: "Museum Fünf Kontinente" (Museum of Five Continents) at Maximilianstraße 42, Munich. Photo: Helga Waess (2011), press archive


.
 

On the art and culture blog regarding the museum's collection:

Press release on the program in Munich – Ethnology provenance research – Museum Fünf Kontinente – Munich: The inventory books of the "Museum Fünf Kontinente" collection in Munich can now be viewed digitally (link to the collection – see the article at this link). A small step for the ethnological "Museum Fünf Kontinente" in Munich and a giant leap for international provenance research worldwide.

SEE: 

PM Programm zum  München - Völkerkunde Provenienzforschung - Museum Fünf Kontinente - München: Die Inventarbücher der Sammlung des „Museums Fünf Kontinente“ in München können ab sofort digital eingesehen werden (Link zur Sammlung - siehe im Artikel unter diesem Link) - Ein kleiner Schritt für das Völkerkunde-"Museum Fünf Kontinente" in München und  ein großer Schritt für die internationale Provenienzforschung weltweit


Mittwoch, 8. Juli 2026

12. Juli - Museums-Jubiläum in München

Feiertipp: 12. Juli - Museums-Jubiläum in der Maximilianstraße in München


Jubiläumsfest Museum Fünf Kontinente – 100 Jahre Museum Fünf Kontinente an der Maximilianstrasse - Hier das offizielle Programm!

Sonntag, 12. Juli 2026, von 10–18 UHR - in und um das Museum herum ... (Eintritt frei) (ENGLISH)


München. Der Sommer bringt nicht nur ein vielfältiges Programm im Museum Fünf Kontinente – er bietet auch einen besonderen Anlass zum Feiern: Am 12. Juli 2026 jährt sich zum 100. Mal der Tag, an dem das Museum Fünf Kontinente sein heutiges Domizil bezogen hat. Gegründet 1862/68 als Ethnographische Sammlung, zog das Museum 1926 vom Galeriegebäude im Hofgarten, seinem Gründungsort, in den repräsentativen Bau an der Maximilianstraße 42 und ist seither fester Bestandteil der Münchner Museumslandschaft. Dieses schöne Jubiläum feiert das Museum am 12. Juli bei freiem Eintritt mit einem großen Fest für alle! Ein abwechslungsreiches Tagesprogramm mit Inspiration, Möglichkeiten zum Austausch und guter Stimmung erwartet das Publikum. Unter anderem gibt es Live-Musik, einen Poetry-Slam im neu gestalteten disKursraum, Street-Art von Fio Silva und Sake ink, eine eindrucksvolle Müllmasken-Performance von Eddy Ekete, Kurzführungen durch verschiedene Ausstellungen sowie einen moderierten Blick hinter die Kulissen des Museums. Für das junge Publikum gibt es zudem Graffiti-Workshops zusammen mit dem Kunstlabor 2 und eine Museumsrallye.  Auch der Museumsgarten lädt zum Verweilen ein: Er öffnet an diesem Tag eigens seine Türen und bietet Gelegenheit, bei Getränken und Speisen aus dem Café Vista und dem Foodtruck La Cometa zu entspannen.
 

München: Maximilianstrasse 42, Museum Fünf Kontinente, Eingang, 
Foto: Helga Waess (Pressearchiv)


Ab dem 9. Juli 2026 sind bei uns außerdem die beiden Street-Art-Kunstschaffenden Fio Silva und Sake ink zu Gast

  •  Von 9. bis 12. Juli gestalten sie ein Wandbild an unserer Außenmauer (Knöbelstraße Ecke Thomas-Wimmer-Ring) mit dem Titel Un seul jardin – ein einziger Garten 


Der Eintritt ist frei. 

Alle Ausstellungen sind kostenlos zugänglich.
 

Das Programm 


14 Uhr I Foyer

Feierlicher Anschnitt der Geburtstagstorte zum 100-jährigen Jubiläum
mit Museumsdirektorin Dr. Uta Werlich

14.30 Uhr I Im und außerhalb des Museums

Performance des kongolesischen Künstlers Eddy Ekete mit einer aus
Müll gefertigten Maskenkostüm-Neuschöpfung

15–16 Uhr I disKursraum im 2. OG

Poetry-Slam »Aus Bayern in die Welt« mit Rune Vollbehr, Moses Wolff
und Pegah Meggendorfer


16 Uhr I disKursraum im 2. OG

Podiumsgespräch » Wer arbeitet im Museum Fünf Kontinente – Blick
hinter die Kulissen« moderiert von Susanne Hermanski


ab 10 Uhr I Außenmauer an der Gebäuderückseite (Knöbelstraße,

  • Ecke Thomas-Wimmer-Ring)

»Un seul jardin – Ein einziger Garten«

  • Gestaltung einer Doppelwand durch die beiden Street-Art-

Kunstschaffenden Fio Silva und Sake ink

10–18 Uhr I Weißraum im 2. OG

Ausstellung von Virtual Reality-Arbeiten des XR Hubs Bavaria in
Kooperation mit dem Lehrstuhl für Architekturinformatik der TUM:
Erleben Sie Objekte aus dem Museum Fünf Kontinente im virtuellen
Raum

10–18 Uhr I Weißraum im 2. OG

Partizipatives Pop-Up-Archiv Museum Fünf Kontinente #OurMFK:
Beteiligen Sie sich mit Ihrem Beitrag an unserer wachsenden
Medienwand!

18–21 Uhr | Unter den Arkaden

»München Altın Gün« – Get-Together gemeinsam organisiert mit
Batuhan Ezer von Türkenstraße

 

Eingang des Museums Fünf Kontinente in München,
Foto: Helga Waess (Pressearchiv)

Programm speziell für Kinder und Familien

10.30 Uhr / 13.30 Uhr / 16 Uhr I Im Museumsgarten

»My statement against racism«
Graffiti–Workshop für Kinder ab 10 Jahren zusammen mit dem Kunstlabor 2

  • Anmeldung: E-Mail an kunstvermittlung@mfk-weltoffen.de
  • Kosten: 7 € Materialgeld

11–13 Uhr I Im ganzen Haus

»Was ist gleich? Was ist anders?«
Spannende Museumsrallye für Kinder ab 6 Jahren in Begleitung einer
erwachsenen Person

  • Die Teilnahme ist kostenfrei. Keine Anmeldung erforderlich.

14–17 Uhr I Werkstatt der Kulturen im 1. OG

»Wir gestalten ein farbenprächtiges Mosaikbild«
Offener Kinderworkshop mit Mai Han Bergmann für Kinder ab
6 Jahren in Begleitung einer erwachsenen Person

  • Anmeldung: Keine Anmeldung erforderlich
  • Kosten: 7 € Materialgeld



Kurzführungen durch die Ausstellungen

11 Uhr I Dauerausstellung Subsahara-Afrika im 2. OG

Dialogführung mit dem Kurator Dr. Stefan Eisenhofer und Eddy Ekete
zur Bedeutung von Maskenkostümen in afrikanischen Gesellschaften

11.30 Uhr I Sonderausstellung Krishna. Religion. Kunst und

Popkultur im 1. OG
Kurzführung mit der Kuratorin Anne Hartig Ph.D./J.N. Univ. Neu-Delhi
über die Krishna-Schaukel

13.30 Uhr I Freskensaal im 1. OG

Kurzführung mit dem Provenienzforscher PD. Dr. Richard Hölzl über ein
Fresko, das den Nürnberger Patrizier Martin Behaim zeigt

14.30 Uhr I Dauerausstellung Subsahara-Afrika im 2. OG

Kurzführung mit dem Provenienzforscher PD. Dr. Richard Hölzl über
eine Antilopen-Maske aus Tansania

15 Uhr I Sonderausstellung Krishna. Religion. Kunst und Popkultur

im 1. OG
Kurzführung mit der Kuratorin Anne Hartig Ph.D./J.N. Univ. Neu-Delhi
über einen kunstvoll gestalteten Tempelbehang (Pichwai)

15.30 Uhr I Freskensaal im 1. OG

Kurzführung mit dem Provenienzforscher PD. Dr. Richard Hölzl über ein
Fresko, das den Nürnberger Patrizier Martin Behaim zeigt

17 Uhr I Dauerausstellung Südwestasien und Nordafrika im 1. OG

Kurzführung mit der Kuratorin Dr. Anahita Mittertrainer über ein
Aquamanile in Hirschform
Musik

12–18 Uhr I Foyer

Beats von DJ Süperfly

13 Uhr I Dauerausstellung Subsahara-Afrika im 2. OG

Musikalisches Programm mit dem nigerianischen Popsänger Prince
White (in Kooperation mit Bellevue di Monaco)

14 Uhr I Dauerausstellung Südwestasien und Nordafrika im 1. OG

Live-Musik mit Gora Mohamed (in Kooperation mit Bellevue di
Monaco)


Kulinarik und Chillout-Area

10–18 Uhr I Museumscafé Café Vista

feine Kuchen, Speisen und Getränke

11–18 Uhr I Museumsgarten

Food Truck La Cometa mit mexikanischen Spezialitäten und
Getränken

 

Einst: Museum Für Völkerkunde heute "Museum Fünf Kontinente" in der  Maximilianstraße 42 in München, Foto: Helga Waess (2011) Pressearchiv

 

 Im Kunst-Kultur-Blog zur Sammlung des Museums

PM Programm zum  München - Völkerkunde Provenienzforschung - Museum Fünf Kontinente - München: Die Inventarbücher der Sammlung des „Museums Fünf Kontinente“ in München können ab sofort digital eingesehen werden (Link zur Sammlung - siehe im Artikel unter diesem Link) - Ein kleiner Schritt für das Völkerkunde-"Museum Fünf Kontinente" in München und  ein großer Schritt für die internationale Provenienzforschung weltweit


Dienstag, 7. Juli 2026

Until August 2 – Photorealism at Museum Frieder Burda

Exhibition Recommendation: Photorealism at Museum Frieder Burda


With the exhibition *Rivalry with Reality: 60 Years of Photorealism*, Museum Frieder Burda turns its attention to one of the most consistent movements in post-World War II figurative painting


Until August 2, 2026, in Baden-Baden: RIVALRY WITH REALITY: 60 YEARS OF PHOTOREALISM - WETTSTREIT MIT DER WIRKLICHKEIT. 60 JAHRE FOTOREALISMUS  - - -  (ENGLISH, FRANÇAIS, DEUTSCH, NEDERLANDS, ITALIANO)


Baden-Baden. Visitors to the Museum Frieder Burda can hardly believe their eyes. Is this really a painting? One is confronted with photorealistic paintings that capture their subjects with a fidelity usually associated only with the art of photography. Photography has long since established itself as an art form in its own right, making its way into museums and major international art collections. Those who visit the Stephen Hoffman Gallery in Munich will find "blue-chip" works on the walls—images that only great photographers could see and capture. And then, a visitor might step into a painting exhibition and—once again—hardly believe their eyes. With the exhibition *Rivalry with Reality: 60 Years of Photorealism*, the Museum Frieder Burda turns its attention to one of the most uncompromising movements in post-World War II figurative painting. Emerging in the USA in the mid-1960s, this style represents an art form that takes the photographic view of the world as its starting point and reproduces it using painterly techniques to create an illusionistic effect. Returning to the subject of Munich: paintings by Richard Estes can be found there at the Jeanne Gallery—works that, again, defy the viewer's belief that they are actually paintings. One thing is certain: I intend to see this exhibition another one or even two times!

Baden-Baden: A poster outside the Kurpark at the town entrance—not an advertisement for a furniture store, but for a painting exhibition that leaves visitors amazed. Photo: Helga Waess (July 3, 2026 – Press Photo Archive)


The exhibition presents over 90 visually striking works by more than 30 artists spanning six decades.


They demonstrate how the pursuit of realism was redefined through technical precision—ranging from early figures such as Robert Bechtle, Richard Estes, Ralph Goings, and Audrey Flack to contemporary international developments.

 

The exhibition is based on the Frieder Burda Collection, supplemented by outstanding loans from around 20 international collections, including the


  •     Whitney Museum of American Art in New York
  •     and the Museo Nacional Thyssen-Bornemisza in Madrid.
Poster for the exhibition *Competing with Reality*, photo: Helga Waess (Press Photo Archive – July 3, 2026)


With summer temperatures prevailing, July offers a final opportunity to visit the exhibition *Competing with Reality: 60 Years of Photorealism* in the museum’s pleasantly air-conditioned galleries; the show runs until August 2.


In an era of virtual realities that are difficult to verify, the exhibition invites visitors to question their perceptions, view the familiar from a new perspective, and explore the relationship between reality and illusion.

Gain unique insights into the exhibition through public guided tours:


  •     Saturdays and Sundays at 11:00 a.m. and 3:00 p.m.
  •     Fridays at 3:00 p.m.

 

Jusqu'au 2 août – Le photoréalisme au Museum Frieder Burda

Recommandation d'exposition : Le photoréalisme au Museum Frieder Burda


Avec l'exposition *Rivalry with Reality: 60 Years of Photorealism* (Rivalité avec la réalité : 60 ans de photoréalisme), le Museum Frieder Burda met à l'honneur l'un des mouvements les plus constants de la peinture figurative de l'après-guerre


Jusqu'au 2 août 2026, à Baden-Baden : RIVALRY WITH REALITY: 60 YEARS OF PHOTOREALISM - WETTSTREIT MIT DER WIRKLICHKEIT. 60 JAHRE FOTOREALISMUS  - - -  (ENGLISH, FRANÇAIS, DEUTSCH, NEDERLANDS, ITALIANO)


Baden-Baden. Les visiteurs du musée Frieder Burda ont du mal à en croire leurs yeux. S'agit-il vraiment d'une peinture ? On se retrouve face à des œuvres photoréalistes qui saisissent leur sujet avec une fidélité généralement réservée à l'art de la photographie. La photographie s'est depuis longtemps imposée comme un art à part entière, trouvant sa place dans les musées et les grandes collections d'art internationales. Ceux qui se rendent à la galerie Stephen Hoffman de Munich y découvriront des œuvres de premier plan — des images que seuls de grands photographes auraient pu percevoir et immortaliser. Et puis, un visiteur peut pénétrer dans une exposition de peinture et — là encore — avoir du mal à en croire ses yeux. Avec l'exposition *Rivalité avec la réalité : 60 ans de photoréalisme*, le musée Frieder Burda met à l'honneur l'un des courants les plus intransigeants de la peinture figurative d'après-guerre. Apparu aux États-Unis au milieu des années 1960, ce style prend pour point de départ la vision photographique du monde et la reproduit à l'aide de techniques picturales pour créer un effet d'illusion. Pour en revenir à Munich : on trouve des toiles de Richard Estes à la galerie Jeanne — des œuvres qui, là aussi, défient la perception du spectateur, tant elles semblent réelles. Une chose est sûre : je compte bien retourner voir cette exposition une ou deux fois encore !

Baden-Baden : Une affiche à l'extérieur du Kurpark, à l'entrée de la ville — il ne s'agit pas d'une publicité pour un magasin de meubles, mais pour une exposition de peinture qui laisse les visiteurs ébahis. Photo : Helga Waess (3 juillet 2026 – Archives photos de presse)


L'exposition présente plus de 90 œuvres visuellement saisissantes, réalisées par plus de 30 artistes sur une période de six décennies.


Elles illustrent la manière dont la quête du réalisme a été redéfinie par la précision technique, depuis les figures pionnières telles que Robert Bechtle, Richard Estes, Ralph Goings et Audrey Flack jusqu'aux évolutions internationales contemporaines.

L'exposition s'appuie sur la collection Frieder Burda, enrichie de prêts exceptionnels provenant d'une vingtaine de collections internationales, notamment :

  •     le Whitney Museum of American Art à New York
  •     et le Museo Nacional Thyssen-Bornemisza à Madrid.
Affiche de l'exposition *Competing with Reality*, photo : Helga Waess (Archives photos de presse – 3 juillet 2026)


Alors que les températures estivales sont au rendez-vous, le mois de juillet offre une dernière occasion de visiter l'exposition *Competing with Reality: 60 Years of Photorealism* dans les salles agréablement climatisées du musée ; l'exposition se tient jusqu'au 2 août.


À l'ère de réalités virtuelles difficiles à vérifier, l'exposition invite les visiteurs à remettre en question leurs perceptions, à voir ce qui leur est familier sous un angle nouveau et à explorer la relation entre réalité et illusion.

Découvrez l'exposition sous un jour nouveau grâce aux visites guidées ouvertes au public :


  •     Les samedis et dimanches à 11 h et à 15 h
  •     Les vendredis à 15 h 

Fino al 2 agosto – Fotorealismo al Museum Frieder Burda

Consiglio per una mostra: Fotorealismo al Museum Frieder Burda


Con la mostra *Rivalry with Reality: 60 Years of Photorealism* (Rivalità con la realtà: 60 anni di fotorealismo), il Museum Frieder Burda rivolge l'attenzione a uno dei movimenti più coerenti della pittura figurativa del secondo dopoguerra


Fino al 2 agosto 2026, a Baden-Baden: RIVALRY WITH REALITY: 60 YEARS OF PHOTOREALISM - WETTSTREIT MIT DER WIRKLICHKEIT. 60 JAHRE FOTOREALISMUS  - - -  (ENGLISH, FRANÇAIS, DEUTSCH, NEDERLANDS, ITALIANO)



Baden-Baden. I visitatori del Museum Frieder Burda stentano a credere ai propri occhi. Si tratta davvero di un dipinto? Ci si trova di fronte a opere fotorealistiche che ritraggono i soggetti con una fedeltà solitamente associata solo all'arte fotografica. La fotografia si è ormai affermata da tempo come forma d'arte autonoma, trovando spazio nei musei e nelle più importanti collezioni d'arte internazionali. Chi visita la Stephen Hoffman Gallery di Monaco trova alle pareti opere di grande prestigio ("blue-chip"): immagini che solo i grandi fotografi avrebbero saputo cogliere. E poi, un visitatore può entrare in una mostra di pittura e — ancora una volta — stentare a credere ai propri occhi. Con la mostra *Rivalry with Reality: 60 Years of Photorealism* (Rivalità con la realtà: 60 anni di fotorealismo), il Museum Frieder Burda dedica la propria attenzione a uno dei movimenti più intransigenti della pittura figurativa del secondo dopoguerra. Nato negli Stati Uniti a metà degli anni Sessanta, questo stile rappresenta una forma d'arte che prende le mosse dalla visione fotografica del mondo e la riproduce attraverso tecniche pittoriche, creando un effetto illusionistico. Tornando a Monaco: presso la Jeanne Gallery si possono ammirare dipinti di Richard Estes, opere che, ancora una volta, sfidano la percezione dello spettatore, portandolo a dubitare che si tratti effettivamente di dipinti. Una cosa è certa: ho intenzione di visitare questa mostra ancora una o addirittura due volte!

Baden-Baden: Un manifesto all'esterno del Kurpark, all'ingresso della città; non la pubblicità di un negozio di arredamento, bensì quella di una mostra di pittura che lascia i visitatori sbalorditi. Foto: Helga Waess (3 luglio 2026 – Archivio fotografico stampa)


La mostra presenta oltre 90 opere di grande impatto visivo, realizzate da più di 30 artisti nell'arco di sei decenni


Le opere illustrano come la ricerca del realismo sia stata ridefinita attraverso la precisione tecnica, spaziando dai pionieri del genere – come Robert Bechtle, Richard Estes, Ralph Goings e Audrey Flack – fino agli sviluppi internazionali contemporanei.

L'esposizione si basa sulla Collezione Frieder Burda, arricchita da importanti prestiti provenienti da circa 20 collezioni internazionali, tra cui:


  •     il Whitney Museum of American Art di New York
  •     e il Museo Nacional Thyssen-Bornemisza di Madrid.
Manifesto della mostra *Competing with Reality*, foto: Helga Waess (Archivio fotografico stampa – 3 luglio 2026)


Con le temperature estive ormai dominanti, il mese di luglio offre un'ultima occasione per visitare la mostra *Competing with Reality: 60 Years of Photorealism* nelle sale del museo, piacevolmente climatizzate; l'esposizione rimarrà aperta fino al 2 agosto


In un'epoca di realtà virtuali difficili da verificare, la mostra invita i visitatori a mettere in discussione le proprie percezioni, a osservare ciò che è familiare da una nuova prospettiva e a esplorare il rapporto tra realtà e illusione.

Scopri aspetti inediti della mostra partecipando alle visite guidate aperte al pubblico:


  •     Sabato e domenica alle ore 11:00 e alle 15:00
  •     Venerdì alle ore 15:00


Tot 2 augustus – Fotorealisme in Museum Frieder Burda

Tentoonstellingstip: Fotorealisme in Museum Frieder Burda


Met de tentoonstelling *Rivalry with Reality: 60 Years of Photorealism* (Wedijver met de werkelijkheid: 60 jaar fotorealisme) richt Museum Frieder Burda de blik op een van de meest consistente stromingen binnen de figuratieve schilderkunst van na de Tweede Wereldoorlog


Tot 2 augustus 2026 in Baden-Baden: RIVALRY WITH REALITY: 60 YEARS OF PHOTOREALISM - WETTSTREIT MIT DER WIRKLICHKEIT. 60 JAHRE FOTOREALISMUS - - -  (ENGLISH, FRANÇAIS, DEUTSCH, NEDERLANDS, ITALIANO)



Baden-Baden. Bezoekers van Museum Frieder Burda kunnen hun ogen nauwelijks geloven. Is dit echt een schilderij? Men wordt geconfronteerd met fotorealistische schilderijen die hun onderwerp vastleggen met een natuurgetrouwheid die doorgaans alleen met fotografie wordt geassocieerd. Fotografie heeft zich allang bewezen als een volwaardige kunstvorm en heeft zijn weg gevonden naar musea en belangrijke internationale kunstcollecties. Wie de Stephen Hoffman Gallery in München bezoekt, ziet werken van topniveau aan de muur hangen: beelden die alleen door grote fotografen gezien en vastgelegd konden worden. En dan stapt een bezoeker misschien een schilderijententoonstelling binnen en kan hij – opnieuw – zijn ogen nauwelijks geloven. Met de tentoonstelling *Rivalry with Reality: 60 Years of Photorealism* (Wedijver met de werkelijkheid: 60 jaar fotorealisme) richt Museum Frieder Burda de blik op een van de meest compromisloze stromingen binnen de figuratieve schilderkunst van na de Tweede Wereldoorlog. Deze stijl, die halverwege de jaren zestig in de VS ontstond, vormt een kunstvorm die de fotografische blik op de wereld als uitgangspunt neemt en deze met schilderkunstige technieken reproduceert om een ​​illusionistisch effect te creëren. Om nog even terug te komen op München: daar zijn in de Jeanne Gallery schilderijen van Richard Estes te zien – werken die, wederom, het geloof van de toeschouwer tarten dat het hier daadwerkelijk om schilderijen gaat. Eén ding staat vast: ik ben van plan deze tentoonstelling nog een of zelfs twee keer te gaan bekijken!

Baden-Baden: Een affiche bij de ingang van het Kurpark – geen reclame voor een meubelzaak, maar voor een schilderijententoonstelling die bezoekers vol verbazing achterlaat. Foto: Helga Waess (3 juli 2026 – Persfotoarchief)


De tentoonstelling toont meer dan 90 visueel indrukwekkende werken van ruim 30 kunstenaars, verspreid over zes decennia.


Ze laten zien hoe het streven naar realisme opnieuw werd gedefinieerd door middel van technische precisie – van vroege vertegenwoordigers als Robert Bechtle, Richard Estes, Ralph Goings en Audrey Flack tot hedendaagse internationale ontwikkelingen.

De tentoonstelling is gebaseerd op de collectie-Frieder Burda, aangevuld met bijzondere bruiklenen uit circa 20 internationale collecties, waaronder het


  •     Whitney Museum of American Art in New York
  •     en het Museo Nacional Thyssen-Bornemisza in Madrid.
Affiche voor de tentoonstelling *Competing with Reality*, foto: Helga Waess (Persfotoarchief – 3 juli 2026)


Nu de zomertemperaturen heersen, biedt juli een laatste kans om de tentoonstelling *Competing with Reality: 60 Years of Photorealism* te bezoeken in de aangenaam gekoelde zalen van het museum; de expositie is nog tot en met 2 augustus te zien.


In een tijdperk van moeilijk te verifiëren virtuele realiteiten nodigt de tentoonstelling bezoekers uit om hun waarnemingen te bevragen, het vertrouwde vanuit een nieuw perspectief te bekijken en de relatie tussen werkelijkheid en illusie te verkennen.

Krijg unieke inzichten in de tentoonstelling tijdens openbare rondleidingen:


  •     Zaterdag en zondag om 11.00 en 15.00 uur
  •     Vrijdag om 15.00 uur