Montag, 2. November 2026

Interview 2013: Terry O'Neill bei Stephen Hoffman in München

Terry O'Neill in München: Ein Rückblick, ein Überblick und persönliches Interview aus dem Jahr 2013 

 

Interview: "Ich bin kein Paparazzo" ... denn es geht auch anders! Star-Fotograf Terry O'Neill tourte 2013 mit seinen limitierten und signierten Celebrity-Fotos durch die Länder - München war ein Lieblingsort

 

Terry O’Neill (1938 – 2019): Seine Fotografien schmückten die Titelseiten des Stern, Rolling Stone, Newsweek, GQ, Time, ...


München. Er war ein Ausnahme-Fotograf: Terry O’Neill (1938 – 2019). Mit einem untrüglichen Gespür für die Persönlichkeit der Celebrities. Er hat sie alle fotografiert, Stars von Ursula Andress bis Catherine Zeta-Jones. 2013 kam er zu einem Blitzbesuch nach München, um seine Ausstellung „50 years of iconic photography“ in der Galerie Stephen Hoffman zu eröffnen. Doch zu einem Interview reichte seine knapp bemessene Zeit nicht. Dennoch hatten wir Gelegenheit, den sympathischen Photo-Künstler mit dem Auge für, wie er selbst sagt, „Magical Moments“, bei der Vernissage kennenzulernen. Am nächsten Tag waren wir beim Film-Interview mit dem Regisseur Eckhart Schmidt dabei und bei der Signierstunde der aktuellen Kataloge.

 

Terry O'Neill auf seinem Bücherstapel zur Ausstellung 2015 – TERRY O’NEILL “ROCK’N ROLL ALBUM” – mit limitierten, signierten Originalphotographien / in der Galerie Stephen Hoffman in München, Foto: Helga Waess - Pressefotoarchiv

Terry O'Neill und seine Arbeiten sind international bekannt

Seine Fotografien schmückten die Titelseiten des Stern, Rolling Stone, Newsweek, GQ, Time, The Sunday Times Magazine, People, Playboy, Paris Match, Look, Vanity Fair und vieler anderer Magazine. Für Filmplakate und Platten- und von weltbesten Designern wurde er engagiert. Denn, und dass ist sicherlich seiner unkonventionellen Einstellung und seinem Gespür für Persönlichkeiten zuzurechnen: 

Dieser Fotograf findet immer das richtige Maß und kommt sehr nah, teils sehr privat an jene Celebrities heran, die weltweiten Ikonen-Charakter haben. Viele zählen seit Jahrzehnten zu seinen Freunden und „niemals“ habe er sie „in Momenten fotografiert, die peinlich gewesen wären“, so betont er im Filmtermin mit Eckhart Schmidt und hebt den Zeigefinger: 

„Ich bin kein Paparazzo!“


Terry O'Neill fotografierte die Rolling Stones, Paul Newman und Lee Marvin,

Richard Helms und Robert Redford, das 75-jährige Jubiläum der Paramount Pictures mit allen damals am Set anwesenden Stars, Audrey Hepburn, Faye Dunaway – mit der Mr. O'Neill sechs Jahre verheiratet war –, die Beatles, die Gruppe The Who, Jimmy Page, die Gruppe The Queen mit Freddy Mercury, The Royal Family mit HM the Queen oder ihren Familienangehörigen halbprivat, Amy Winehouse, Kate Moss, Christy Turlington, Dean Martin, Brigitte Bardot, das Bond Girl Ursula Andress, David Bowie, Frank Sinatra, Steve Martin und Michael Caine, Franz Beckenbauer und Bobby Moore, Raquel Welch – diese und viele andere Fotografien finden sich in der Galerie Stephen Hoffman.

 

Terry O'Neill in München: Ein Rückblick

Zur Vernissage füllt sich die exklusive "Galerie Stephen Hoffman – Fine Art Photography" an der Rückseite des Hotels Bayerischer Hof schnell. Das Schaufenster und der Rote Teppich werden von außen mit großen Filmset-Strahlern erleuchtet. 

Passanten bleiben neugierig stehen. Im Fenster ein Foto von Raquel Welch am Kreuz und eines, das den jungen Mick Jagger im Winter zeigt – sehr privat, sehr persönlich. 

Terry O'Neill ist einer der berühmtesten Fotografien der Film- und Musikgeschichte. Ein sehr sympathischer Mensch, der, wie die Gäste bei Hoffman schnell merken, für jeden ein offenes Ohr hat und gerne über sein Leben und seine Arbeit spricht. Ganz schnell kommt er während seiner Ausstellungseröffnung mit den Fotografie-Freunden ins Gespräch, signiert im größten Trubel mit gleichbleibender Freundlichkeit und fast stoischer, innerer Ruhe seine Kataloge oder lächelt in die Kamera der anwesenden Fotografen. Dabei ist er knapp zwei Stunden zuvor erst am Flughafen München gelandet und schon mitten in seinem Element. Das Zimmer im Bayerischen Hof gefällt ihm. Hier sind schon viele Berühmtheiten, die er persönlich kennt und kannte und „Ikonen“ nennt, über Nacht geblieben.

In der Galerie stellt der Künstler sich direkt unter die Fotografie von „Franz Beckenbauer und Bobby Moor im James-Bond-Look“, das er 1970 aufnahm

Hier bleibt er die nächsten drei Stunden stehen und im Gespräch mit den Besuchern. Gemeinsam mit Stephen posiert er für Pressefotos. Man lacht, scherzt, und schnell kommt man sich vor wie bei einem Familientreffen, bei dem nur die auf den Fotografien anwesenden Verwandten fehlen. 

Aber: Über jedes Foto und jede Begegnung weiß der Meister eine Geschichte. Wir könnten stundenlang zuhören, um die uns allen längst bekannten, hier ausgestellten Personen näher kennenlernen.

 

In München zeigte Terry O'Neill Fotografien aus 50 Jahren Celebrity-Photography

Die großformatige Einladungskarte hatte Sammler und Kunstkenner neugierig gemacht. Das Frontbild zeigte Raquel Welch mit gebräuntem Körper, knappem Fellbikini und wilder Haarmähne, locker ans Kreuz gefesselt. Die Schauspielerin verkörperte in Amerika jener Tage die Frau schlechthin. Raquel Welch ist bis heute „an icon“ und hier mit wilder blonder Mähne im Kontrapost das Symbol einer Frau zwischen Lässigkeit und Zwang. Als Frau am Kreuz, das für Erlösung, Opfer und Märtyrertum schlechthin steht, sorgte diese Photography damals weltweit für Aufsehen. Terry O'Neill hatte dieses Motiv 1970 in Los Angeles aufgenommen, und es sollte wachrütteln.

 

Der Oscar verändert dein Leben: Am Morgen danach...

Unser Interview 

 

Mr. O'Neill, nach der Veröffentlichung dieses Fotos erhielten Sie weltweit zahlreiche Preise. Das Bild mit dem Titel „Oscar Ennui“ wurde als einer der kultigsten Hollywood-Shots aller Zeiten nominiert.

 Wie entstand diese Aufnahme?

TERRY O’NEILL: „Die Photographie zeigt Faye Dunaway, meine Ex-Frau, in Beverley Hills. Es entstand am Morgen, nachdem sie ihren Oscar als beste Schauspielerin für den Film „Network“ bekommen hatte. Es war der Morgen nach der Party. Sie stand auf, durchblätterte ein paar Zeitungen, trank einen Schluck Tee, und in einem Moment war ihr kurz bewusst, was geschehen war. Es war sehr früh am Morgen. Es zeigt jenen Moment in Fayes Karriere, in dem ihr bewusst wird, dass sich von nun an alles ändert. Der Oskar verändert dein Leben! Der Hotelpool hatte eine wunderbare kühle, eisige Farbe. Der Himmel und Faye Dunaways Morgenmantel: alles in zartem Rosa."

Perfektes Licht?

TERRY O’NEILL: „Genau! Alles schlief noch. Es war der perfekte Ort. Das perfekte Licht! Nichts ist gestellt, nichts nachbearbeitet, sondern in einem Moment so gesehen und auf den Auslöser gedrückt. Faye durchblätterte die Zeitungen, es war alles noch nicht so tief in Ihrem Bewusstsein, die Ehrung, der Oscar, die Party; und doch ahnte sie, dass sich nun alles ändern würde. Nicht nur die Honorare! (Terry lacht!) Es war so ein magischer Moment. Ein Augenblick im Leben, an dem du weißt, dass du am Beginn von etwas Neuem stehst, etwas noch nicht Greifbares. Ich machte das Foto, dann ging sie wieder schlafen. Es war noch sehr früh und die Party erst ein paar Stunden her. All dies fing ich hier ein.“

Diese wunderschöne Frau betrachtet versonnen diese kleine, goldene und so mächtige Skulptur, die alles verändert. 

Das Bild erzählt eine Geschichte, man mag es immer wieder ansehen. Das scheint es zu sein, was seine Fotos außergewöhnlich macht: Sie erzählen Geschichten und zeigen doch nur einen Moment, einen Blick, einen Augenblick im Leben der Celebrities. Ein kurzes Aufleuchten in den Augen oder einen bestimmten Gesichtsausdruck in einer besonderen Situation, etwas, das nur ein Fotograf einfangen darf, der Vertrauen und Freundschaft genießt.

Während der Vernissage in der Galerie Stephen Hoffman muss Terry O'Neill immer wieder seinen Katalog signieren „Terry O'Neill: The A-Z of fame“

Insgesamt 360 Seiten mit bekannten Persönlichkeiten von AC/DC bis Catherine Zeta-Jones. Das große, schwere Buch ist soeben in England erschienen und zeigt eine Auswahl, die für das Ganze steht, für das Opus aus 50 Jahren „ICONIC-Photography“. Von Terry O'Neill für diese Veröffentlichung ausgewählte und zum Teil kommentierte Arbeiten. Im Vorwort zu diesem großartigen Foto-Buch erzählt Dylan Jones wie Terry O'Neill 1966 erstmals in die Staaten kam. 1938 in London geboren, verließ Terry, wie viele Jungen damals, mit 14 Jahren die Schule. Seine Passion war der Jazz, und so wollte er eigentlich Jazz-Drummer werden.

Seine Passion: Jazz-Drummer


Sie wollten eigentlich Drummer werden, wieso wurden Sie Fotograf?

TERRY O’NEILL: „Das war ein Unfall! Ich war am Londoner Flughafen Heathrow und sah mich um. Meine Kamera dabei. Dann sah ich Rab Butler schlafend. Ich drückte den Auslöser. Kurze Zeit später sprach mich ein Reporter einer Tageszeitung an, ob er mir dieses Foto abkaufen könne und überhaupt, ob ich ihn regelmäßig mit Aufnahmen vom Flughafen versorgen könne. So wurde das mein Beruf. An Accident!"


Und Ihr Traum vom Jazz-Drummer, was ist davon geblieben?

TERRY O’NEILL: „Die Improvisation. Mein ganzes Leben ist Improvisation! Das ist das, was ich jeden Tag tue: IMPROVISATION!“


Wieso nennen Sie Ihre Aufnahmen „iconic“-photographien?

TERRY O’NEILL: „Wenn Sie sich die Fotos ansehen, dann merken Sie gleich, dass ich vielen Persönlichkeiten begegnet bin, die unsere Zeit mit prägten. Ich lernte die Beatles oder die Stones kennen, und wir waren alle junge Leute, keiner wusste, ob er einmal berühmt wird. Wir freundeten uns an, und so durfte ich sie immer wieder fotografieren. Das sind wirklich Ikonen! Heute sind Celebrity-Ikonen seltener geworden. Künstler, Talente, die ihrer inneren Berufung folgend Großes erreichen und einen weltweiten Bekanntheitsgrad erlangen. Die für etwas stehen!“


Wie war die Begegnung mit den Rolling Stones?

TERRY O’NEILL: „Ich erhielt den Auftrag, diese fünf wilden Musiker zu fotografieren. Und ich dachte, ich würde auf fünf Monster treffen. Aber dann stellte ich fest, dass es genauso nette Jungs waren wie ich selbst. Wir waren alle jung und hatten Spaß. Niemand wusste, wie lange der Erfolg anhält oder gar wie berühmt man werden würde…“ 

Sie sind vielen berühmten Filmdiven begegnet und waren mit Faye Dunaway verheiratet.

Wer hat Sie besonders beeindruckt?

TERRY O’NEILL: „Alle! Sie waren und sind alle ganz wunderbar. Audrey Hepburn und Christy Turlington haben eine besondere, weibliche Ausstrahlung, ihr Wesen zieht dich magisch an. Vollkommene Ladies! Und geheiratet hätte ich meine Modelle am liebsten alle – vom Fleck weg. Brigitte Bardot war sehr spontan. Sie war stets mitten im Leben, man musste nicht sagen, ob oder wie sie posieren sollte.“ 

Sie haben Filmschauspieler, Politiker und Musiker fotografiert.

Gibt es da Unterschiede beim Fotografieren?

TERRY O’NEILL: „Jeder hat eine andere Motivation: Popstars sind ganz Musik, Politiker wollen ihre Message verbreiten, und Schauspieler können alles sein. Bei den Beatles z.B. hatte jeder eine ganz eigene Mentalität, aber alle trafen zusammen und harmonierten, weil sie Musik machen wollten. Sie hatten viel Spaß, waren aber auch sehr ernst bei der Arbeit. Es war Swinging-London in den 60th , und die jungen Frauen waren verrückt. Die Musiker konnten bei Konzerten kaum ihre Musik hören. Alles stand am Anfang, es war „the best time of my life“. Auch für Fotografen war es eine gute Zeit. Ich ging damals nach Amerika, um etwas Neues zu machen. Jeder Tag war anders, jeder Tag brachte etwas Neues. Eine wirklich beeindruckende Begegnung wird für mich immer jene mit Nelson Mandela bleiben, den ich anlässlich seines 90. Geburtstags fotografieren durfte. Bill Clinton kam für einen halbstündigen Besuch. Als Nelson Mandela ging, ging eines der größten Individuen der Welt, was für ein Charisma. Immer noch und für alle Zeiten wird dieser Mann mit seiner Aura anwesend sein.“

In Ihren Fotos hat man eine besondere Nähe. Man verliert die Distanz zur „Ikone“, und sie wird menschlich greifbar. Wie schaffen Sie das? Vor Ihrer Kamera erscheint der eine oder andere noch schöner oder verletzlicher bzw. stärker und unnahbar. Körperhaltungen, Blicke und Situationen scheinen un-gestellt – oder?

TERRY O’NEILL: „Filmfotografie, klassische Fotografie kommt ohne Retusche aus. Ich hasse diese ganze Retuschiererei. Keiner nimmt sich mehr die Zeit für die perfekte Vorarbeit. Ein richtiger Fotograf verlässt sich nicht auf das Zufallsfoto. Er sieht den Moment und löst aus. Dann hat er das perfekte Foto. Heute wird alles schnell, schnell geknipst und dann einfach wild retuschiert, bis man kaum noch erkennt, in welchem Licht die Aufnahme entstand. Hat der Fotograf den Ort, das Licht und den Moment gewählt, tagelang überlegt, stundenlang auf den Moment hingearbeitet, und dann beim Druck auf den Auslöser das Gefühl gehabt: DAS IST ES! Wenn ja, dann erzählt ein Bild alles! Mit einer Kamera kann man das Schönste aus jedem Menschen herausholen. Ich nenne es das „glowing“. Gemeint ist das innere Leuchten, jene Motivation, die ihn antreibt und die sich auf das Gegenüber überträgt. Das, wofür dieser Mensch auf dem Foto brennt. Jenes innere Leuchten, das sich in einem bestimmten Blick ausdrückt, das sein Charisma ausmacht. Das versuche ich einzufangen, wenn ich einen Menschen, den ich fotografieren soll, verstanden habe. Das war immer mein Anliegen, meine Mission! Ich zeige, wofür es sich lohnt, alles auf sich zu nehmen und seinen Weg zu gehen – gegen alle Widerstände und Meinungen. Berühmt zu werden, ist manches Mal sehr schwer, es verändert dein Leben. Du kannst daran wachsen oder zerbrechen.“


Was ist für Sie das Wichtigste am Beruf des Fotografen?

TERRY O’NEILL: „Das Wichtigste in meinem Beruf: echtes Interesse an Menschen! Und natürlich Talent! Du musst ein Foto fühlen, bevor du auf den Auslöser drückst.“


Mit vielen Celebrities sind Sie heute noch befreundet.

TERRY O’NEILL: „Mit vielen. Wir begleiten das Leben des Anderen. Wie z.B. Paul McCartney und die Beatles. Wir lernten uns sehr jung kennen. Waren auf Familienfesten eingeladen. In der Ausstellung findet man z.B. ein Foto, das auf der Hochzeitsfeier von Ringo Starr und Barbara Bach entstand. Ich war privat eingeladen. Hatte aber, wie immer, den Fotoapparat dabei. Es war sehr viel los und ein tolles Fest. Dann entdeckte Paul plötzlich ein Klavier, setzte sich daran und spielte „All you need is love!“, und auf einmal sangen wir alle mit. Wirklich alle, auch die Kinder. Paul und Linda, Ringo, einfach alle singen. Eine tolle Stimmung. Genau so war es! Aber auch dieses Foto zeigt mehr, das Leuchten in den Augen und das Leuchten in dem Raum. Man spürt, wofür diese Musiker brannten und dass sie selbst und ihre Musik Ikonen-Charakter hatte. Es ist sehr privat. Imponiert hat mir natürlich auch Mick Jagger. Hier gäbe es viele Stories. 1970 nahm ich Fotoserien mit der Deutschen Nationalmannschaft auf: darunter auch Franz Beckenbauer, ein toller Sportler und Mensch.“

 

Sie fotografierten auch HM Queen Elisabeth?

TERRY O’NEILL: „Ja! Es sind sehr private Portraits. Sie zeigen einen großartigen Menschen. Die Fotos entstanden in privaten Räumen. Als Fotograf der Königlichen Familie durfte ich viele Aufnahmen machen. Eine ganz außergewöhnliche Atmosphäre und Ehre.“ 

 

Waren alle, die Sie fotografiert haben, immer begeistert von Ihren Fotos?

TERRY O’NEILL: „JA! Nicht nur ich, sondern auch die Fotografierten müssen mit dem Ergebnis leben, und das geht nur, wenn eine absolut überzeugende Begeisterung herrscht. Niemand wurde in Situationen aufgenommen, die er nicht wollte. Und natürlich haben alle besondere Abzüge bekommen."

 

Und diese Ausstellung in München? Sie sind für zwei Tage aus London angereist und stellten aus. Signierten Bücher, redeten mit der Presse und mit Sammlern. Jeder möchte viel von Ihnen wissen, das ist doch sehr anstrengend?

TERRY O’NEILL: „Natürlich! Aber ich brenne für die Fotografie, und jetzt toure ich mit meinen Fotos durch die Lande. Ich treffe sehr viele interessante Menschen, mit denen ich angeregte Gespräche führe. Sie wollen viel über meine Arbeit wissen. Und ich merke, dass ich über die Kamera und die Fotos meine Mission verständlich mache. Man sieht, was ich damals sah. In diesem einen Moment des Auslöser-Drückens. Das direkte Feedback von Galeristen und Sammlern gibt mir sehr viel.“


Gibt es jemanden, einen Superstar, den Sie unbedingt noch fotografieren möchten?

TERRY O’NEILL: „Gute Frage! Die Antwort lautet vermutlich: Nein! Niemanden! Denn ich glaube, es gibt keine echten Ikonen mehr. Aber wer weiß, vielleicht ja doch?! Lasst uns sehen, was kommt!“


Lieber Terry O'Neill, vielen Dank für das Interview. Wir durften in Ihnen einen Fotografen kennen lernen, der für seine Kunst brennt. Jetzt sehen auch wir die Fotografien in Ihrer Ausstellung mit anderen Augen! Danke, und fotografieren Sie bitte immer weiter – Celebrity-Ikonen werden auch von Fotografen unserer Zeit gefördert, und ein Foto von Ihnen darf da als Adelsschlag gewertet werden. Es freut uns, in Ihrer Ausstellung auch die wunderbare Aufnahme von Amy Winehouse zu sehen. Viel Glück für Ihre Tour durch Europa!

... bislang unveröffentlichtes Interview 2013:  Dr. Helga Wäß, Kunsthistoriker & Autorin

 

Gestern im Kunst-Kultur-Blog: 

Der Fotografen Terry O'Neill schuf legendäre Fotokunst die unser Fotogedächtnis bis heute prägen ... Eine Erinnerung an den Londoner Fotografen Terry O'Neill  (1938 – 2019) in München

 


About Galerie Stephen Hoffman

Immer wieder schafft es die Münchner Galerie Stephen Hoffmann Highlights in der Szene zu setzen. Wie jüngst mit der Ausstellung des Londoner Star-Fotografen Terry O’Neill. Dass die Fotografie dem Galeristen Stephen Hoffman am meisten am Herzen liegt, ist kein Wunder. In den 90igern lebte er in den USA und hatte dabei Gelegenheit, viele Fotografen kennenzulernen – darunter auch bedeutende Magnum-Mitglieder. Durch diese langen Bekanntschaften arbeitet die Galerie Stephen Hoffman, die 2002 in der Münchner Prannerstraße eröffnet wurde, ausschließlich mit bekannten internationalen Fotografen zusammen oder zeigt Werke aus deren Nachlässe. Für Sammler eine unschätzbare Qualität. Als einer der führenden Kunsthändler für Fotografie spezialisierte sich Stephen Hoffman auf die Meister der klassischen Fotografie des 20. Jahrhunderts. Weiterer Schwerpunkt: die internationale Modern und Contemporary Photography.

GALERIE STEPHEN HOFFMAN Prannerstraße 5, Rückseite Hotel Bayerischer Hof, 80333 München , Homepage: www.galeriehoffman.com

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Tipp: Sammlerfotografien von Terry O'Neill in München 


Der Fotograf Terry O'Neill schuf legendäre Fotokunst die unser Fotogedächtnis bis heute prägen ... 

 

Eine Erinnerung an den Londoner Fotografen Terry O'Neill  (1938 – 2019) in München


München - Fotokunst. München sei eine großartige Stadt, so der Fotograf Terry O'Neill im Jahr 2013 bei der Eröffnung seiner großen Fotoausstellung in der "Galerie Stephen Hoffman - Fine Art Photography". Gerne erinnern wir uns an die Begegnungen mit dem Fotokünstler in der Galerie an der Rückseite des Hotels Bayerischer Hof und an interessante Gespräche mit einem Jahrhundertfotografen. Terry O'Neill (1938 – 2019) zeigte in München Fotorafien, die längst zum allgemeinen Fotogedächtnis unserer Zeit zählen. Fast jeder hat sie schon einmal gesehen und kennt diese berühmten Aufnahmen von David Bowie, Elton John, The Who, Eric Clapton, Chuck Berry uva. In den Photos zeigt sich etwas besonderes, das erkennen lässt, das Terry O'Neill aufgrund seiner langjährigen Freundschaften mit den Musikern der 60th, wie den Beatles und Rolling Stones, zu ganz eigenen Aufnahmen kam.


Terry O'Neill signiert seine Bücher in der Ausstellung  – TERRY O’NEILL “ROCK’N ROLL ALBUM” – mit limitierten, signierten Originalphotographien - 2015 in der Galerie Stephen Hoffman in München, Pressefotoarchiv: Helga Waess

 

Die Fotografie mit der Schauspielerin Faye Dunaway in Beverley Hills wurde zum "kultigsten Hollywood-Shots aller Zeiten" nominiert

Sein Photo der legendären Schauspielerin Faye Dunaway in Beverley Hills, am Morgen, nachdem sie ihren Oscar als beste Schauspielerin für den Film „Network“ gewann, wurde als einer der "kultigsten Hollywood-Shots aller Zeiten" nominiert. 

„Ein Photo“, so Terry O'Neill im Interview in der Galerie Hoffman, „dass einen Moment im Leben zeigt, an dem sich alles ändert.“ Er war mit Faye verheiratet. „Der Oskar verändert dein Leben. Ich brachte Faye das Frühstück, sie durchblätterte die Zeitungen, es war alles noch nicht so tief in Ihrem Bewusstsein: die Ehrung, die Party, der Oskar; und doch ahnten wir, dass sich nun alles ändern würde - nicht nur die Honorare. Ich machte das Photo, dann ging Faye wieder schlafen. Es war noch sehr früh die Luft frisch und etwas kühl. Das Wasser im Pool spiegelte ein frisches Blau. All das fing ich hier ein. Wieder ein magischer Moment.“  


Eigentlich wollte Terry O'Neill  Jazzmusiker werden, aber Terry wurde Photograph und hier einer der gefragtesten


Er war noch sehr jung und wollte als Jazz-Schlagzeuger in die Staaten fliegen. Am Flughafen am Check-In der British Airways beeindruckten ihn die Abschiedsszenen der Menschen, die sich umarmten, winkten, weinten. Er knipste drauf los. Ein Reporter von einer Londoner Zeitung sah ihn und fragte, ob er von ihm regelmäßig Fotos für die Zeitung kaufen könne. Das war's! Er wurde Photograph. 

"Realy an accident!", so Terry zu mir im Interview.

 

Was von seinen Jazz-Musiker-Träumen blieb? Die Improvisation!

 Sein ganzes Leben sei spannend, sei Improvisation.

So kam er auf Musikbühnen und war bei legendären Auftritten der Beatles dabei. Es war schrecklich für sie, so laut, sie konnten ihren Gesang und ihre Instrumente kaum hören. 

 

"All you need is love" - die Fotografie mit Paul am Klavier, Ringo Star und Linda mit den Kindern ist legendär

Und Terry O'Neill war 1981 Gast auf der Hochzeit von Ringo Star und Barbara Bach. 

Plötzlich setzte sich Paul Mc Cartney an das Piano und fing an zu spielen und zu singen: "All you need is love". Alle wurden sofort vom neuen Sound erfasst und sangen mit. Terry O'Neill auch. 

Aber Terry tat noch etwas, er nahm die Kamera und fotografierte einen "Magic Moment". Das Foto mit Paul am Klavier, Ringo und Linda mit den Kindern ist legendär und eine Photo-Ikone jener Zeit - und als Sammlerfotografie in München auf 50 signierte Exemplare limitiert.

Terry O'Neill war als Fotograf an berühmten Filmsets anwesend

Er fotografierte Brigitte Bardot in "The Ballade of Frenchie King", einer Western Komodie. Er ging in  Filmstudios (Paramount Pictures) ein und aus, dokumentierte Jubiläen, wie das 75-jährige Bestehen von Paramount Pictures, mit allen Stars vor dem legendären Eingang. Berühmt und von Magazinen gefragt waren auch seine halbprivate Photographien berühmter Schauspieler/innen und es gibt kaum ein Modemagazin, dass er nicht beliefert (Vogue etc.)

Er arbeitete über 30 Jahre mit Frank Sinatra eng zusammen und dokumentierte sein Leben in Photographien. 

Seine Photographien der verführerischen Brigitte Bardot, Raquel Welch am Kreuz und Audrey Hepburn im Swimmingpool oder als eine Taube auf Ihrer Schulter landete. 

Über jedes Photo weiß der Photograph Terry O'Neill eine Geschichte zu erzählen. Zu vielen seiner Modelle hatte Terry langjährige Freundschaften. 

Wenn man die  Galerie Stephen Hoffman besucht, sieht man bis heute hin und wieder eine Ikone der Fotografie von Terry O'Neill, in welcher man die Nähe des Fotografen zu seinen Modellen spürt. (ein toller Überblick findet sich auf der Homepage: galeriehoffman.com/photographer/oneill-terry/)

 

Gerne erinnere ich mich bis heute an die Begegnungen mit Terry O'Neill

Der sich gerne Interviewen ließ und als sehr sympathischer Mensch in München für alle Freunde der Fotokunst ansprechbar war. Er prägte Fotogedächtnis seit den 1960ern ist mit seinen Aufnahmen bis heute legendär und unvergessen sind. 

- Das ganze Interview mit Terry O'Neill werde ich demnächst hier noch einmal veröffentlichen.

 

Text und Fotos: Helga Waess 

Sonntag, 1. November 2026

München: Fotografien von Terry O'Neill

Tipp: Ikonen der Photography von Terry O'Neill in München 


Der Fotograf Terry O'Neill schuf legendäre Fotokunst die unser Fotogedächtnis bis heute prägen ... 

 

Eine Erinnerung an den Londoner Fotografen Terry O'Neill  (1938 – 2019) in München


München - Fotokunst. München sei eine großartige Stadt, so der Fotograf Terry O'Neill im Jahr 2013 bei der Eröffnung seiner großen Fotoausstellung in der "Galerie Stephen Hoffman - Fine Art Photography". Gerne erinnern wir uns an die Begegnungen mit dem Fotokünstler in der Galerie an der Rückseite des Hotels Bayerischer Hof und an interessante Gespräche mit einem Jahrhundertfotografen. Terry O'Neill (1938 – 2019) zeigte in München Fotorafien, die längst zum allgemeinen Fotogedächtnis unserer Zeit zählen. Fast jeder hat sie schon einmal gesehen und kennt diese berühmten Aufnahmen von David Bowie, Elton John, The Who, Eric Clapton, Chuck Berry uva. In den Photos zeigt sich etwas besonderes, das erkennen lässt, das Terry O'Neill aufgrund seiner langjährigen Freundschaften mit den Musikern der 60th, wie den Beatles und Rolling Stones, zu ganz eigenen Aufnahmen kam.


Terry O'Neill signiert seine Bücher in der Ausstellung  – TERRY O’NEILL “ROCK’N ROLL ALBUM” – mit limitierten, signierten Originalphotographien - 2015 in der Galerie Stephen Hoffman in München, Pressefotoarchiv: Helga Waess

 

Die Fotografie mit der Schauspielerin Faye Dunaway in Beverley Hills wurde zum "kultigsten Hollywood-Shots aller Zeiten" nominiert

Sein Photo der legendären Schauspielerin Faye Dunaway in Beverley Hills, am Morgen, nachdem sie ihren Oscar als beste Schauspielerin für den Film „Network“ gewann, wurde als einer der "kultigsten Hollywood-Shots aller Zeiten" nominiert. 

„Ein Photo“, so Terry O'Neill im Interview in der Galerie Hoffman, „dass einen Moment im Leben zeigt, an dem sich alles ändert.“ Er war mit Faye verheiratet. „Der Oskar verändert dein Leben. Ich brachte Faye das Frühstück, sie durchblätterte die Zeitungen, es war alles noch nicht so tief in Ihrem Bewusstsein: die Ehrung, die Party, der Oskar; und doch ahnten wir, dass sich nun alles ändern würde - nicht nur die Honorare. Ich machte das Photo, dann ging Faye wieder schlafen. Es war noch sehr früh die Luft frisch und etwas kühl. Das Wasser im Pool spiegelte ein frisches Blau. All das fing ich hier ein. Wieder ein magischer Moment.“  


Eigentlich wollte Terry O'Neill  Jazzmusiker werden, aber Terry wurde Photograph und hier einer der gefragtesten


Er war noch sehr jung und wollte als Jazz-Schlagzeuger in die Staaten fliegen. Am Flughafen am Check-In der British Airways beeindruckten ihn die Abschiedsszenen der Menschen, die sich umarmten, winkten, weinten. Er knipste drauf los. Ein Reporter von einer Londoner Zeitung sah ihn und fragte, ob er von ihm regelmäßig Fotos für die Zeitung kaufen könne. Das war's! Er wurde Photograph. 

"Realy an accident!", so Terry zu mir im Interview.

 

Was von seinen Jazz-Musiker-Träumen blieb? Die Improvisation!

 Sein ganzes Leben sei spannend, sei Improvisation.

So kam er auf Musikbühnen und war bei legendären Auftritten der Beatles dabei. Es war schrecklich für sie, so laut, sie konnten ihren Gesang und ihre Instrumente kaum hören. 

 

"All you need is love" - die Fotografie mit Paul am Klavier, Ringo Star und Linda mit den Kindern ist legendär

Und Terry O'Neill war 1981 Gast auf der Hochzeit von Ringo Star und Barbara Bach. 

Plötzlich setzte sich Paul Mc Cartney an das Piano und fing an zu spielen und zu singen: "All you need is love". Alle wurden sofort vom neuen Sound erfasst und sangen mit. Terry O'Neill auch. 

Aber Terry tat noch etwas, er nahm die Kamera und fotografierte einen "Magic Moment". Das Foto mit Paul am Klavier, Ringo und Linda mit den Kindern ist legendär und eine Photo-Ikone jener Zeit - und als Sammlerfotografie in München auf 50 signierte Exemplare limitiert.

Terry O'Neill war als Fotograf an berühmten Filmsets anwesend

Er fotografierte Brigitte Bardot in "The Ballade of Frenchie King", einer Western Komodie. Er ging in  Filmstudios (Paramount Pictures) ein und aus, dokumentierte Jubiläen, wie das 75-jährige Bestehen von Paramount Pictures, mit allen Stars vor dem legendären Eingang. Berühmt und von Magazinen gefragt waren auch seine halbprivate Photographien berühmter Schauspieler/innen und es gibt kaum ein Modemagazin, dass er nicht beliefert (Vogue etc.)

Er arbeitete über 30 Jahre mit Frank Sinatra eng zusammen und dokumentierte sein Leben in Photographien. 

Seine Photographien der verführerischen Brigitte Bardot, Raquel Welch am Kreuz und Audrey Hepburn im Swimmingpool oder als eine Taube auf Ihrer Schulter landete. 

Über jedes Photo weiß der Photograph Terry O'Neill eine Geschichte zu erzählen. Zu vielen seiner Modelle hatte Terry langjährige Freundschaften. 

Wenn man die  Galerie Stephen Hoffman besucht, sieht man bis heute hin und wieder eine Ikone der Fotografie von Terry O'Neill, in welcher man die Nähe des Fotografen zu seinen Modellen spürt. (ein toller Überblick findet sich auf der Homepage: galeriehoffman.com/photographer/oneill-terry/)

 

Gerne erinnere ich mich bis heute an die Begegnungen mit Terry O'Neill

Der sich gerne Interviewen ließ und als sehr sympathischer Mensch in München für alle Freunde der Fotokunst ansprechbar war. Er prägte Fotogedächtnis seit den 1960ern ist mit seinen Aufnahmen bis heute legendär und unvergessen sind. 

- Das ganze Interview mit Terry O'Neill werde ich demnächst hier noch einmal veröffentlichen.

 

Text und Fotos: Helga Waess 

Samstag, 31. Oktober 2026

Klick-Ranking bis 31. Oktober 2026

 meistgelesen im Oktober 2026 - Top-Thema in unserem Blog

 

Klick-Ranking bis 31. Oktober 2026  (diese Blogbeiträge erreichten die höchsten Klickzahlen!)

 

Der Kunst-Kultur-Blog freut sich im aktuellen Monat über 818696 Klicks!

 

Klickranking im Kunst-Kultur-Blog  - Platz 1

11 octobre : Rassemblement de voitures anciennes « Baden-Baden Classics » et « The World of John Neumeier » – 2026: Dimanche 11 octobre 2026 à Baden-Baden --- 5e édition des « Baden-Baden Classics » 2026 avec « Concours d'élégance », thé dansant au Kurhaus, dimanche d'ouverture des commerces et « Casse-Noisette » par le Ballet de Hambourg au Festspielhaus - - - 5e édition des « Baden-Baden Classics » 2026, le 11 octobre de 10 h à 18 h dans le centre-ville (DEUTSCH, FRANÇAIS, ENGLISH, NEDERLANDS)

Kurhaus und Kurpark Baden-Baden, Foto - Pressearchiv: Helga Waess


Klickranking im Kunst-Kultur-Blog  - Platz 2

13.10.-31.01 2027 - Alte Pinakothek: Fotografie aus Italien - 19. Jahrhundert - München-Tipp: Ausstellung führt an die Anfänge der Porträt- und Genrefotografie - - - Alte Pinakothek :  Menschenbilder. Porträt- und Genrefotografien aus der Sammlung Dietmar Siegert - 13. OKTOBER 2026 - 31. JANUAR 2027 -  Ausstellung: wird in der Alten Pinakothek im Erdgeschoss Ostflügel Kabinett IIC gezeigt - (Italiano, Francais, Deutsch, English)


2 x Platz 3:

 

Klickranking im Kunst-Kultur-Blog  - Platz 3

Tipp: Lichtentaler Allee mit Dahliengarten in Baden-Baden - Baden-Baden: Dahliengarten 2026 - "Misswahl":  DIE DAHLIE 2026 - - - Der Dahliengarten - Die Schönste aller Dahlien wurde gewählt: Sie trägt den Namen "Kazusa-Shiranami" und stellt 2026 die Siegerdahlie des Baden-Badener Dahliengartens ... Für Blumenfreunde haben wir hier die aktuelle Blühte der Baden-Badener Dahlien in Fotoimpressionen vom 6. Oktober 2026 zusammengestellt (Italiano, Nederlands, Francais, Deutsch, English)

 

Klickranking im Kunst-Kultur-Blog  - Platz 3

Montag, 5. Oktober 2026: Idée pâtisserie : recette de gâteau au fromage blanc et aux quetsches, façon Munich - -  Conseil pâtisserie : une variante munichoise du gâteau au fromage blanc ... Aujourd'hui, nous avons une suggestion pour les amateurs de pâtisserie : le gâteau au fromage blanc et aux quetsches « Waltraut », venu de Munich - - - Un gâteau au fromage blanc et aux quetsches tout simplement délicieux
  (ITALIANO,  DEUTSCH, FRANÇAIS, ENGLISH, NEDERLANDS) ... Deutsch: Heute haben wir einen Tipp für Backfans: Käse-Zwetschgen-Kuchen „Waltraut“ aus München

Mittwoch, 28. Oktober 2026

Tipp: Lamborghini und Bugatti im Zeithaus Wolfsburg

Sportwagen-Ausstellung:  Der Diablo in der aktuellen Bugatti-Ausstellung schrieb Automobilgeschichte im Zeithaus Wolfsburg

 

Das Maultier für den Bugatti Veyron war der  Lamborghini Diablo - der Prototyp wird aktuell im Zeithaus ausgestellt - kaum zu glauben es gibt einen Lamborghini mit Bugatti-Herz!

 

Lamborghini außen, Bugatti innen: Das Zeithaus der Autostadt zeigt seltenen W16-Prototyp im Zeithaus - Die Supermodelle von Bugatti sind für Besucher im Zeithaus erlebbar



Wolfsburg  – Kaum zu glauben: Es gibt einen Lamborghini mit Bugatti-Herz! Das Zeithaus der Autostadt Wolfsburg stellt ein wirklich außergewöhnliches Stück Automobilgeschichte aus. Das Fahrzeug mit dem schönen Namen "Lamborghini Diablo" war gegen Ende der 1990er Jahre ein Versuchsträger-Fahrzeug, das zur Erprobung des W16-Motors diente. Dieser Motor wurde später das "Herzstück" des Bugatti Veyron 16.4. Mit diesem W16-Diablo ergänzt das Zeithaus die aktuelle Bugatti-Ausstellung.

Wolfsburg Autostadt, fotografata da una VW Golf. Foto: Helga Waess (Archivio Stampa Fotografica)


In der Automobilentwicklung werden „Mules“ (englisch für „Maultiere“) immer wieder als Versuchträger genutzt

Der Umbau des Lamborghini Diablo verlief wie folgt: Ausbau des serienmäßigen V12-Motors, Öffnung für die Kühlung, Veränderung des Hecks einschließlich ganzer vier Endrohre, die mittig angebracht wurden und abschließend der Einbau des W16 - jenes Motor der später den Bugatti Veyron zu einer Liebhaber-Ikone werden ließ. Mit diesem Herz im Wagen schlugen auch die Fahrerherzen höher und es zauberte mit Sicherheit ein breites Lächeln in die Gesichter der Liebhaber.

Nun wird der Versuchsträger, der zum Meilenstein wurde, vom Wolfsburger Zeithaus präsentiert

Der W16-Diablo als einmaliger Prototyp war ein Meilenstein in der Entwicklung des Bugatti Veyron. 


Das Zeithaus in Wolfsburg beherbergt eine markenübergreifende Sammlung der Autostadt

Ein Besuch des Zeithauses verspricht immerwieder eine tolle Erlebnisreise quer durch 300 Meilensteine der Automobilgeschichte von immerhin über 60 Herstellern. 

Wir sehen im Zeithaus Klassiker, Konzepte und Prototypen und erleben in wechselnden Ausstellungen Automobilgeschichte. Die Ausstellungen sind immer eine tolle Ergänzung zu den Markenpavillons der Autostadt. 

 
 
 

Zeithaus - Autostadt in Wolfsburg 

Fahrzeuge und Exponate der Marke Bugatti

 
Gerne erinnern wir uns an die 90er Jahre: Das waren noch Zeiten als Unter den Linden in Berlin neben zahlreichen neuen Modellen von VW auch jeweils ein anderer Bugatti ausgestellt wurde. Jetzt können wir alle Modelle in Wolfsburg bestaunen, denn: 
Das Zeithaus in Wolfsburg hat seine Sammlung um einige Neuzugänge wie Prototypen und Testfahrzeuge aus der Ära, in der Bugatti Teil des Volkswagen Konzerns war, erweitert. 
 

Die Autostadt verweist mit der Ausstellung auf ein bedeutendes Kapitel der Automobilgeschichte, das Bugatti mit seinen Supersportwagen schrieb! 

 
Die Supermodelle von Bugatti sind für Besucher im Zeithaus erlebbar. 

 Dies ist auch ein Supertipp für Motorsportliebhaber und Bugatti-Fans, die mit ihrer Familie beim Winterzauber in der Autostadt einen schönen Tag erleben wollen.

Die Vision


Entworfen von Giorgetto Giugiaro, verkörpert der Bugatti EB 118 (1998) 


mit seinem 18-Zylinder-Motor die erste konkrete Vision für die „Wiederbelebung“ der Marke im Volkswagen Konzern. Ergänzend dazu wird der Motor des EB 218 gezeigt – er bildete die technische Grundlage für die späteren Serienmodelle.


Concept Cars


Die Entstehung des Veyron wird hier sichtbar: 


Zwei Designmodelle aus dem Jahr 1999 dokumentieren den Weg vom Konzept zum echten Supersportwagen. Das erste Modell stammt von Hartmut Warkuß und Jozef Kabaň, das zweite von Walter de Silva. Beide zeigen unterschiedliche Ansätze renommierter Fahrzeugdesigner und verdeutlichen, wie sich die Vision Schritt für Schritt zu einem automobilen Meilenstein entwickelte.


Roadster


Der Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse (2012) 


war das schnellste Cabriolet seiner Zeit und verkörpert die Bugatti-DNA: technische Perfektion, extreme Leistung und unvergleichliche Exklusivität. Auf der Roadster-Insel wird der Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport in zwei Varianten gezeigt – einmal geschlossen und einmal als Open-Top-Version.


Special Edition


Mit dem Divo (2019) und dem Centodieci (2021) präsentierte Bugatti zwei exklusive Kleinserien. 

Der Divo wurde – mit optimierter Aerodynamik und reduziertem Gewicht – auf maximale Kurvenperformance ausgelegt. 

Die Design-DNA des legendären, zwischen 1991 und 1995 produzierten Bugatti EB 110 war Vorbild für den Centodieci. 

Verantwortlich für die Neuinterpretation war Achim Anscheidt, der die Marke über 19 Jahre stilistisch geprägt hat.


World Record Car


Der Bugatti Chiron WRC 300+ (2019) erreichte als erstes Serienauto der Welt eine Geschwindigkeit von über 300 Meilen pro Stunde (482 km/h) – wortwörtlich ein Meilenstein der Automobilgeschichte. 

Das Rekordfahrzeug setzte mit einem Topspeed von über 490 km/h eine Bestmarke für Verbrenner, die bis heute Bestand hat. Ergänzt wird diese Themeninsel durch den W16-Motor – das zentrale Element dieses Rekords. 
 

Bugatti im Zeithaus der Autostadt Wolfsburg

  •  täglich während der Öffnungszeiten der Autostadt von 10 bis 18 Uhr
  •  mit einer gültigen Tages- oder Jahreskarte 
  • sowie dem Autostadt Key 
 

Während des Autostadt Winterzaubers

  •  vom 4. bis 30. Dezember 
  • ist die Ausstellung von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Backidee mit vielen Klicks: Rezept für Käsekuchen mit Zwetschgen

 Tipp für Backfans - Ende der Zwetschgen-Saison

 

Unser Backtipp erzielte im Oktober viele Klicks: Guten Appetit bei dieser Münchner Käsekuchen-Variation: Käse-Zwetschgen-Kuchen „Waltraut“ aus München


Ein Käse-Zwetschken-Kuchen, der einfach köstlich schmeckt (ITALIANO,  DEUTSCH, FRANÇAIS, ENGLISH, NEDERLANDS)

 

Vormittags backen - Nachmittags mit Freunden genießen!!! Heute haben wir einen Tipp für Backfans. Am nächsten Wochenende Regenwetter? Kein Problem! Laden Sie zum Nachmittagskaffee mal wieder Freunde ein. Eine kulturelle Gepflogenheit, die immer gute Laune bringt. ... Mit dem Käse-Zwetschgen-Kuchen „Waltraud“, der zu einem Haferl Kaffee einfach köstlich schmeckt, dürfte das Verwöhnen leicht fallen. Man braucht allerdings etwas Zeit, aber die einstündige Vorbereitung und die 50-minütige Backzeit lohnen. Planen Sie also großzügig. Vielleicht ernten Sie die Zwetschgen auch selbst - jetzt ist die Zeit!

 

Käsekuchen mit Zwetschgen und Mandeln, Foto: Helga Waess


Wir beginnen gleich mit der Zubereitung (unten finden Sie Ihre Einkaufsliste):

 

Hier die Zubereitung

Wir benötigen eine Springform, diese bitte mit Backmargarine gut einfetten und zur Seite stellen.

Für den Teig brauchen wir:

200 g Mehl

1 TL Backpulver

1 Päckchen Vanillezucker

50 g Zucker

200 g Margarine

1 Ei


Mehl, Backpulver, Vaniellezucker und Zucker gut vermischen. Das Ei und die Margarine hinzufügen und gut kneten, bis ein Teigball entsteht. Den Teig für circa 5 Minuten in den Kühlschrank stellen. In dieser Zeit den Backofen auf 175 Grad (Umluft auf 150) Grad vorheizen.

In dieser Zeit circa 250 g Zwetschgen entkernen und zur Seite stellen.

Den Teig direkt aus dem Kühlschrank in die Backform drücken und an den Seiten etwas nach oben schieben. Mit einer Gabel ein paar Mal einstechen und für 15 Minuten in den Backofen.

 

Teigboden in  der Form, Foto-: Helga Waess


Für die Quarkfüllung benötigen wir

100 g Zucker

750 g Magerquark

1 Zitrone

1 Päckchen Vanillepulver

3 Eier

1 Päckchen Dr. Oetker Käsekuchenhilfe (gelingt immer!)

¼ l Milch


Den Magerquark mit 50 g Zucker und Vanillepulver vermischen.

Die Eier trennen.

Das Eiweiß mit 50 g Zucker zu Eischnee schlagen bis er schnittfest ist.

Die Milch, das Eigelb und die Käsekuchenhilfe pürieren und anschließend zügig unter den Quark rühren. Zum Schluss den Eischnee vorsichtig unterheben und leicht verrühren.

 

Den Eischnee unterheben, Foto: Helga Waess

Die Kuchenform aus dem Backofen nehmen und die Quarkmasse auf dem Kuchen verteilen. Obere Schicht glatt streichen. Sodann die Zwetschgen auf der Masse verteilen.

Im Backofen bei 175 Grad (Umluft auf 150 Grad) 30 Minuten backen.

Nach dieser Zeit großzügig die gehobelten Mandeln über dem Kuchen verteilen.

Und noch einmal geht es in den Backofen für ca. 20 Minuten.


Den fertigen köstlich duftenden Kuchen aus dem Ofen nehmen und auf ein Rost stellen. Etwas abkühlen lassen und dann vorsichtig mit einem Dünnen Messer vom Rand lösen und die Springform öffnen. Seitenbegrenzung abnehmen.

 

Aus der Form nehmen und abkühlen lassen, Foto: Helga Waess


Abkühlen lassen.


Nach circa 1 Stunde einen guten Kaffee kochen.

Den Kuchen auf eine Kuchenplatte schieben (hierfür leicht vom Boden lösen, am besten mit einem dünnen Holzspatel).

Sofort auf den Tisch, anschneiden, verteilen und genießen.


Guten Appetit!

Schmeckt einfach himmlisch! Foto: Helga Waess

 

Hier Ihre Einkaufliste für den Käse-Zwetschgen-Kuchen „Waltraut“:

200 g Mehl

1 TL Backpulver

1 Päckchen Vanillezucker

gehobelte Mandeln

150 g Zucker

1 Päckchen Dr. Oetker Käsekuchenhilfe

200 g Margarine

750 g Magerquark

4 Eier

250 g Zwetschgen

1 Zitrone

Dienstag, 27. Oktober 2026

NEU: Motorworld Hockenheimring als Home of Mobility

Vorfreude auf die im Bau befindliche Motorworld Hockenheimring Baden-Württemberg - bei der kurpfälzischen Stadt Hockenheim südlich von Mannheim 

 

Am Hockenheimring entsteht ein einzigartiges Home of Mobility - eine neue Motorworld: Am Hockenheimring eröffnet mit dem Motorworld Inn Restaurant bereits am 21. November 2026 

 

Die Motorworld Hockenheimring wird ein Meilenstein für die langfristige Weiterentwicklung des Hockenheimrings sein - unten führen wir eine Liste der bestehenden, im Bau befindlichen und geplanten Motorworld Areale auf

 

 Schemmerhofen/Hockenheim. Hurra noch eine Motorworld in Deutschland. Mit der Motorworld Hockenheimring wird der berühmte Motorsportstandort zu einem Home of Mobility ausgebaut. Eingeplant sind 28.500 m² für ein neues Zentrum, das Motorsport, Handel, Werkstätten, Dienstleister, Business, Hotellerie, Gastronomie, Events und mobile Leidenschaft zusammenbringt. Der Hockenheimring der pro Jahr mehr als 600 Veranstaltungen zu Gast hat und damit bereits über 700.000 Gäste aufnimmt wird mit einer neuen Motorworld Erlebniswelt zu einem Mobilitäts- und Eventhub in Europa. Die Motorworld Group wird über 40 der weltweit renommiertesten Fahrzeugmarken zusammenführen. Neues Kapitel für das bestehende Hotel Motodrom als Motorworld Inn Hotel mit Motorworld Inn Restaurant : Am Hockenheimring eröffnet mit dem Motorworld Inn Restaurant bereits am 21. November 2026 ein neuer Treffpunkt für Genießer und Motorsportbegeisterte als À-la-carte-Restaurant im markentypischen Motorworld-Inn-Werkstattstil...

 

Sportwagen Gumpert Apollo (Pure German Speed) - Beitrag in diesem Blog: Gumpert Apollo vor dem Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski... ein Fünf- Sterne-Sportwagen "Gumpert Apollo" - Ein Katapult oder ein Straßentauglicher Rennwagen? Hier der von Roland Gumpert gebaute Sportwagen 2015  vor dem Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski in München  "GSM Gumpert. Pure German Speed"  Pressefotoarchiv: Helga Waess - 2015


Andreas Dünkel, Gründer und Vorsitzender der Motorworld Group erläutert hierzu


„Mit der Motorworld Hockenheimring realisieren wir eines der bedeutendsten Projekte in der Geschichte unserer Unternehmensgruppe. Der Hockenheimring bündelt seit vielen Jahrzehnten internationale Bekanntheit und emotionale Anziehungskraft wie kaum ein anderer Standort der Mobilitätsszene. Mit dieser neuen Verbindung entsteht ein Home of Mobility, das Motorsport, Handel und Events auf einzigartige Weise zusammenführt. Ein herausragender Treffpunkt, der als Business-, Event- und Kompetenzzentrum für Premiummarken und hochwertige Dienstleistungen sehr wichtige, neue Impulse setzen wird ...“

 Jochen Nerpel, Geschäftsführer der Hockenheim-Ring GmbH, ergänzt:  

„Die Motorworld ist ein Meilenstein für die langfristige Weiterentwicklung des Hockenheimrings. Die Partnerschaft verbindet die Kompetenzen und Netzwerke zweier etablierter Marken und generiert ein zukunftsweisendes Angebot, das weitere Zielgruppen erschließen wird. Gemeinsam werden neue Erlebnis-, Veranstaltungs-, Handels-, Business-  und Hospitalityformate entstehen, die den Hockenheimring künftig ganzjährig beleben und seine Bedeutung als internationale Destination nachhaltig stärken werden.“

Der Hockenheimring Baden-Württemberg wurde im Jahr 1932 eröffnet und hat sich seit dem zur legendären, weltweit bekannten Rennstrecke entwickelt

 Viele Motorsportveranstaltungen wie der Große Preis von Deutschland der Formel 1, die FIA GT-Meisterschaft, der Große Preis von Deutschland für Motorräder, die NitrOlympX, die IDM und die DTM prägen jedes Jahr das Rennstreckenbild.

Informationen über die Website: www.hockenheimring.de


Nach dem gleichen Konzept präsentiert sich die 

Motorworld in folgenden Städten:

  • Motorworld Köln, Rheinland. Hier findet sich eine der bedeutendsten Sammlungen des Motorsports: die private Sammlung von Formel-1-Legende Michael Schumacher.

  •  Motorworld München
  • Im April 2025 ging die Motorworld Mallorca an den Start. 


Weitere in Planung und im Bau befindliche und bereits teilaktive Standorte sind 

  • die Motorworld Berlin
  • die Motorworld Zeche Ewald, Ruhr
  • die Motorworld Bulgaria in Sofia 
  • sowie die Motorworld Hockenheimring
  • Dem Konzept der Motorworld Manufakturen folgen die Standorte in Rüsselsheim und Zürich. 
  • Das Motorworld Village Metzingen setzt den Fokus auf Veranstaltungen.


Hintergrundinformationen und O-Töne: 

Motorword Medienmitteilung