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Montag, 16. Februar 2026

17. Februar: Faschingsdienstag auf dem Viktualienmarkt

17.02.2026 - ab 09:30 bis 19:00 Uhr  - Faschingstreiben auf dem Viktualienmarkt

 

Der Tanz der Marktfrauen am Faschingsdienstag auf dem Viktualienmarkt ist der Höhepunkt im Münchner Fasching

 

Ihre Gewänder vom "Tanz der Marktweiber" sind Museumsreif sind ein Stück Münchner Kulturgeschichte


München. Faschingsdienstag 17. Februar 2026: "Tanz der Marktweiber" (auf diese Wortwahl bestehen sie). Wer die quirligen Frauen in ihren bunten Gewändern einmal gesehen hat oder besser erlebt hat, der ist begeistert. Den Tanz der Marktfrauen vom Viktualienmarkt gibt es in München seit über 100 Jahren. Er wurde ins Leben gerufen um den Ruf der „grantelnde Marktweiber“ aufzupolieren - damals und bis in die 1980er Jahre tanzten sie an ihren Marktständen - die Honigfrau und ihre Kolleginnen. Seit über 30 Jahren wird diese Tradition am Faschingsdienstag auf einer Bühne fortgesetzt. Am letzten Faschingstag um 10 Uhr treten sie auf. Jedes Jahr. Bei jedem Wetter. Dann schweben sie in ihren bunten Kostümen, die jedes Jahr wieder überraschen, über die Bühne auf dem Viktualienmarkt. Sie tanzen und lachen sich in die Herzen der Zuschauer. Die Gewänder der tanzenden Marktfrauen vom Viktualienmarkt sind längst Museumsreif und wie die Damen selbst und ihre Vorführung am Faschingsdienstag ein Stück Münchner Kulturgeschichte.

Tanz der Marktfrauen auf der Bühne, Viktualienmarkt in München,
 Foto: Helga Waess (Pressearchiv)

Man sollte früh kommen und sich die besten Plätze ganz vorne an der Bühne schon mal sichern, denn es wird ein langer Vormittag ...

Alles beginnt um 9:30 Uhr auf der Bühne im Biergarten: Faschingstreiben und Warm-Up der Narrhalla 
  • Um 10:00 Uhr beginnt das offizielle Programm, wenn der Bürgermeister und die offiziellen Stadt-Vertreter*innen alle Gäste begrüßen.
  • Dann komm zunächst  das Münchner Prinzenpaar mit der tanzenden Garde der Narrhalla.
  • Um 11:00 Uhr werden die Marktfrauen gebeten ihre Tänze aufzuführen
  • Das Kultlied "Wagen von der Linie 8“ steht am Anfang und dann kommen neue Tänze. 
  • Nach einer lebhaften musikalischen Gaudi wird an allen Standln sowie in der Innenstadt bis Abends (ca. 19 Uhr) Fasching gefeiert.

Bitte beachten: keine Glasflaschen und Gläser mitbringen.

 

Längst sind die Marktfrauen, die selbst auf dem Begriff "Marktweiber" bestehen, 

als Marke im Münchner Fasching bekannt

 ... sie sind über München hinaus längst ein feststehender Begriff. Selbst in Japan hat man von ihnen gehört und in ganz Deutschland schaut man in den TV-Nachrichten um 19:30 und 20:00 in ZDF und ARD auf den Viktualienmarkt und seine Traditionellen tanzenden Geschäftsfrauen.

Und sie tanzen am letzten Faschingstag 

"Jedes Jahr. Bei jedem Wetter."

 

Die Tanzkleidung der Marktfrauen vom Viktualienmarkt

 Münchner Kulturgeschichte - Diese Kleider gehören ins Münchner Stadtmuseum!

 

Sie sind ein Stück gelebte Münchner Kulturgeschichte und daher museumsreif: Die Gewänder der tanzenden Marktfrauen vom Viktualienmarkt - Obst, Gemüse, Blumen, Käse oder auch Fische zieren ihre Kleider ...

 

Jede Marktfrau stellt beim Tanz am Faschingsdienstag mit ihrem Kleid das da, was sie an ihrem Viktualienmarkt-Stand verkauft


München - Viktualienmarkt. Wie die Bavaria Bayern verkörpert, so stehen diese Marktfrauen für den Viktualienmarkt und jede für ihren Schwerpunkt. Jede stellt beim Tanz am Faschingsdienstag mit ihrem Kleid das da, was sie verkauft. Hinzu kommen Accessoires, so wie die grün geschmückten Girlanden für den Bogentanz. Hieran finden sich dann Blumen für die Blumenfrauen, Käsestücke für die Käsefrauen und so weiter.  Jedes Jahr gibt es neue Kleider. Sie sprechen nur die Farben ab, damit es bunt wird. Zweimal sind die meisten von ihnen in den letzten fünf Monaten nach Wien gefahren: zur Anprobe. Viele der kreativen Kleider der Marktfrauen ersinnt Schneider Amand Ricardo Castilla de Perez aus Wien  gemeinsam mit den Frauen. Zwei Marktfrauen haben ihre Gewänder selbst genäht oder haben einen Schneider vor Ort. Am Ende waren aber immer alle Kostüme zur Generalprobe fertig. Wie sagte die Honigfrau bei der Probe: „Ja, ja! Fasching ist irgendwie wie Weihnachten, plötzlich und unerwartet ist es wieder so weit. Und dann muss das Kleid halt fertig werden. In der letzten Nacht."

Text u. Fotos: Helga Waess (Pressearchiv) 

Verzaubernde Gewänder mit traditionellen Standl-Motiven wie Blumen, Obst, Käse etc., Foto: Helga Waess


Alle Tanzkleider werden aufbewahrt. Uns kommt bei den vielen Geschichten um diese Faschingstradition der Gedanke: 


 ...   es wäre doch ein schön, wenn man eine Ausstellung in der Kostümabteilung des Münchner Stadtmuseums anregen könnte.

Die "Marktweiber", wie sie sich selber gerne nennen, würden auch hieran mit Herz und Seele aktiv mitarbeiten und Leihgaben sehr gerne zur Verfügung stellen; oder gar in die Sammlung des Museums geben.

 

Marktfrauen beim Kranz-Tanz,
Foto: Helga Waess (Archiv)

 17. Februar: 11 Uhr

Probe zum Tanz der Marktfrauen auf dem Viktualienmarkt am Faschingsdienstag

Tanzende Marktweiber mit Christian Langer (mit Zylinder)
Bühne auf dem Viktualienmarkt mit Marktfrauenbronze über dem Brunnen
Foto/Copyright: Helga Waess  (Archiv)

Wenn die Geschäftsfrauen vom Viktualienmarkt tanzen, dann wird gefeiert! Die altbekannte Besetzung der tanzenden Marktweiber ist morgen ab 11 Uhr zum letzten Mal zu sehen ... Freuen wir uns auf die bekannten Gesichter der Honigfrau, der Blumenfrau und all die anderen Marktfrauen ...

Wir waren vor Jahren bei einer Probe der weltbekannten tanzenden Marktfrauen vom Viktualienmarkt dabei und auch am Faschingsdienstag - hier unsere Fotoimpressionen mit den Marktfrauen der Altbesetzung


Montag, 8. Februar 2021

Münchner Stadtmuseum-Ausstellungstipp 2021

Münchner Stadtmuseum mit neuem offenen Kulturraum am Sebastiansplatz


Das Münchner Stadtmuseum unterhält seine Besucher mit der „Einwand Galerie“ und einer Ausstellung zur „Münchner Clubkultur“


Ausstellungstipp: Frühjahr 2921 „Galerie Einwand“ als Pop-Up am Sebastiansplatz und „Nachts. Clubkultur in München“ ab 23. Juli 2021 im Münchner Stadtmuseum




München. Die „Ausgeh- und Clubkultur Münchens“ in der Ausstellung „Nachts. Clubkultur in München - Here comes the night – Munich’s nightlife“ und eine POP-UP Galerie des Stadtmuseums, die „Galerie Einwand - Einwand Gallery“ am Sebastiansplatz lassen das Frühjahr und den Sommer 2021 in München noch interessanter werden.


Cover Kunst-Kultur-Blog
Münchner Stadtmuseum, Archivbild -
Pressefoto: Helga Waess

Die Pop-Up Galerie Einwand am Sebastiansplatz (ab Frühjahr 2021 - as of spring 2021)


Los geht es in diesem Frühjahr mit der „Galerie Einwand“ , die direkt an die Museums-Ausstellung "Migration bewegt die Stadt. Perspektiven wechseln" anschließt. Jede Wand besteht aus einem Kunstwerk zum Thema. Der Münchner Grafiker und Künstler Matthias Weinzierl ein Wandbild mit dem Titel „EINWANDerung“ geschaffen. Es folgte eine Wechselausstellung mit begleitenden Workshops die das Team der Migrationsforschung als „Einwand“ sehen möchte. Der neue offene Kulturraum des Münchner Stadtmuseums am Sebastiansplatz ist barrierefrei und kostenfrei zugänglich.


  • „In 2021 the Münchner Stadtmuseum is opening the pop-up gallery Einwand on Sebastiansplatz. .... With level access and free of admission, the Münchner Stadtmuseum offers a cultural space open for and to everyone.“



Nachts. Clubkultur in München im Münchner Stadtmuseum (23. Juli 2021 bis 1. Mai 2022 / July 23, 2021 – May 1, 2022)


Münchner Kulturgeschichte kann ab Juli 2021 im Münchner Stadtmuseum in der Ausstellung "Nachts" erlebt werden. Die kulturhistorisch interessante Show zur Ausgeh- und Clubkultur Münchens beleuchtet das Nachtleben von der Nachkriegszeit bis heutigen Ausgangssperre im Lockdown. Stadtplaner und Wirtschaftsfachleute sind jene Personen, die der feiernde Münchner gar nicht auf dem Schirm hat, wenn er das Nachtleben genießt. Bestimmte Orte haben den Blick auf München bei Nacht geprägt. Im Münchner Stadtmuseum wird die Fata Morgana des Atomic Cafés wieder begehbar sein und manch einer wird sich durch verschiedene Artefacte an Orte wie die Ultraworld, Ultraschall, Flughafen Riem, Kunstpark Ost oder nächtliches Feiern in der Registratur erinnert fühlen. Rund um die Feierorte und Diskotheken-Erinnerungen werden auch einige schillernde Persönlichkeiten wieder in Erinnerung gerufen. Ob sie an den Orten arbeiteten oder das Nachtleben bunter machten, auf jeden Fall trugen die Nachtclubs zur Urbanisierung der Stadt bei.

Selbstverständlich wird in diesem Zusammenhang das aktuelle coronabedingte Sterben beliebter Treffpunkte eingegangen und die Suche nach alternativen Orten beleuchtet. Eine Museumsausstellung, die weit über eine museale Begegnung hinausgeht.


  • "Here Comes the Night", an exploration of Munich’s cultural history of the night life ( July 23, 2021 – May 1, 2022



Museum der Landeshauptstadt München


Münchner Stadtmuseum

St.-Jakobs-Platz 1

80331 München