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Donnerstag, 9. Oktober 2025

10. - 12. Oktober: Kunstwochenende in München-Neuhausen

kultüren - Kunst in Neuhausen 2025


Ausstellungswochenende Kultüren: 70 Künstlerinnen und Künstler aller Kunstrichtungen öffnen in Neuhausen ihre Ateliers für Besucher - Wie lebt und arbeitet ein Künstler in Neuhausen im Jahr 2025?


10. bis 12. Oktober 2025 - Neuhausen rund um den Rotkreuzplatz -  Ausstellung - Kostenlos - ohne Anmeldung (ENGLISH)


München, Neuhausen. Zum 22. Mal werden 80 Künstlerinnen und Künstler in Neuhausen ihre persönlichen Ateliers und teils auch Atelierwohnungen für Besucher öffnen. Gezeigt wird Malerei, Fotografie, Bildhauerei, Medienkunst und Schmuckdesign. Wie lebt und arbeitet ein Künstler in Neuhausen im Jahr 2025?   Bei den "KULTÜREN" genannten Kunsttagen der offenen Ateliers können Besucher und Sammler Rund um den Rotkreuzplatz, die über 40 Künstler-Wirkstätten ansehen und erleben wie sich Neuhausens Kunstszene darstellt. Das zugehörige Rahmenprogramm umfasst Lesungen, Performances, Musik und Multimediaveranstaltungen. Das Wochenende der Neuhausener Kunstszene kann über einen Infopoint: in der Münchner Volkshochschule, TRAFO, Nymphenburger Str. 171 b geplant werden, denn dort liegen Kultüren-Flyer und Infomaterial aus, welchen über die Kultüren-TeilnehmerInnen und Orte informieren.

COVER DES KATALOGs "Scenes and Frames" Dimitri Davies. Contemporary works. Taken on film 150 essential photographs - Buchempfehlung !!!

In Neuhausen findet sich zum Beispiel das Fotostudio Belichtungswert des Fotografen  Dimitri Davies,


 der seine Analoge Fotografie in seinem Fotostudio Belichtungswert in der Nymphenburger Str. 147 (Eingang Landshuter Allee) zeigt.

Schon mal reinschauen kann man über die Homepages des Fotografen:  belichtungswert.de und https://dimitri-davies.com. 

Über 30 Jahre ist Davies im Bereich Fotojournalismus  tätig und hat ein umfangreiches Repertoire an Themen erarbeitet, das von der Reportage, über den Einsatz in Kriegsgebieten bis zum klassischen Portrait reicht. 

Die Ausstellung im Fotostudio Belichtungswert zeigt eine Auswahl seiner neuesten analogen Fotografien.

  • Ein analoger Workshop - Vergrößerung der Abzüge in der Dunkelkammer - findet auch dieses Jahr statt, die Anzeigen im Schaufenster beachten.


kultüren - Kunst in Neuhausen

Start: Freitag, 11. Oktober - 14:00 - 19:00 Uhr

Samstag, der 12. Oktober - 14 - 19 Uhr 

Sonntag, 13. Oktober -  12 - 18 Uhr


Eintritt: Kostenlos
Anmeldung: Nicht erforderlich

Als Informations- und Treffpunkt dient der „Trafo“ in der  Nymphenburger Straße, der jedes Jahr von der Münchner Volkhochschule zur Verfügung gestellt wird.

KULTUR IM TRAFO


Nymphenburger Str. 171a

80634 München

Kultüren-Flyer und Infomaterial der Kultüren-TeilnehmerInnen zum Mitnehmen


 

Die Künstlerinnen und Künstler beim Kunstwochenende Kultüren in München-Neuhausen



1. robert kis: gestickte bilder
1. dirkson: malerei
2. iris golde: textile objekte, malerei, zeichnung
3. anja stemmer: informelle malerei
4. jörg trautmann: musikinstrumentenbau, schmuck
4. renate scholz: klassischer + experimenteller schmuck
5. judith bokodi: malerei
6. christian behnke: fotografie
7. alexandra schmitt: schmuck, textilkunst
8. hildegard weinberger-battis: bildhauerei,malerei
8. gerlinde landwerlin: malerei
9. pia eisenhut: holzbildhauerei
10. andreas vornam aka manrov: fotokunst, transformation
11. andrea ihlow: illustration, wall art, logodesign
11. verena mayr-kleffel: fotografie
12. hans dziurdza: metall-skulpturen, collagen, gemälde
12. alois griesbeck: malerei
12. michael likan: malerei
12. jörg herz: bildhauerei
12. gisela rüger: collagen, mischtechnik
12. sonia boening: malerei
13. birkenthal gisela: holz/linolschnitt, malerei
13. elke geibig: malerei
13. ursula singer: malerei
13. angela simons: malerei , keramik
13. birgit lu mazen: fotografie
13. aysim c. woltmann: zeichnung, malerei
13. heike mohn-wallnöfer: malerei, acryl, öl
noss
14. dieter noss: malerei, objekte
15. claudia dörr: gold -und silberschmuck
15. bettina blum: malerei, bildhauerei
15. isabel etti: modellistik
16. maria wallenstål-schoenberg: malerei
17. anna pawlowska: fotografie
17. carmen eminger:malerei
18. sylvia maria janka: malerei/fotografie
19. dimitri davies: analoge fotografie
20. stroh&gschnitzer: handweberei
21. angela semmler: malerei, mixed media;
22. andreas ullrich: design, risographie
23. gabi metternich: malerei, mixed media
miyagawa
24. shigeyuki miyagawa: bildhauerei, grafik
24. vincent vandaele: bildhauerei, digitale medien, zeichnungen
25. ragna zeit-wolfrum: malerei, bildhauerei
26. florian merk: glasperlenmacher
27. margret kube: malerei
28. jörg langsdorf: malerei
29. lisa riedl, sabine munzig: schmuck
29. jürgen katzenberger: malerei & grafik
29. yani wang: malerei
29. nikolaus duennbier: analoge fotografie
30. katarina ehmki: malerei
31. yani wang: traditionelle chinesische tuschemalerei
32. mikrut & stiefel: objekte, performance
33. judith reiter: realistische malerei
34. tanja borushko: keramik
35. ed.scarston: assemblage, arte Povera, objet trouvé, lettrism; lyrik, aperçu
36. christian glück: photo- und papierkunst;
37. petra kozojed: infantile fotographie
37. vanessa rast: malerei
37. vincent münscher: VR und objekte
38. hannes rohrer: fotografie,
39. gloria gans: malerei
40. mohamed zalt: malerei
41. pezi.novi: textilkunst
41. heike jobst: objekte, schmuck, zeichnungen
42. rolf liese: malerei
43. ilka mayr: malerei, zeichnungen, emailkunst
44.gabiele troidl schmuck
45. benelisa franco: malerei
munich_modern_quilters.jpg
46. munich_modern_quilters: patchwork, quilting
rudolf hassenstein: fotografie

....

Samstag, 1. Februar 2025

München: Jugendstil-Ausstellung in der Kunsthalle

München und der Jugendstil

 

Ausstellungstipp: "Jugendstil. Made in Munich" in der Kunsthalle München 

 

Ausstellung bis zum 23. März 2025 in der Kunsthalle München (Italiano, Français, English)

­
München. Das Münchner Stadtmuseums und die Kunsthalle München haben gemeinsam eine sehr interessante Jugendstil-Show gestaltet. Sie betrachtet jene Jahre um 1900 als rasante wissenschaftliche wie technischer Neuerungen die Gesellschaft mitnahm. Junge und visionäre Kunstschaffende trafen in München zusammen und die Kunst in eine neue Form zu pressen und mit ihr auch das Leben im Allgemeinen zu reformieren. Man war auf dem Weg zu einer "gerechteren und nachhaltigeren Lebensführung", die keinen Platz mehr zeigte für  historische Vorbilder, die einer alten, traditionellen Idee folgten. 

 

Kunsthalle München - Theatinerstrasse (links) in den Fünf Höfen, Foto: Helga Waess (Archiv)

Die Neue Kunst sollte das Format "Jugendstil" hervorbringen

Revolutionäre, neue Ideen und künstlerische Entwürfe bildeten fort an die Grundlage für den Aufbruch von Kunst und Design in die Moderne.

Gezeigt werden Objekte aus der Sammlung des Stadtmuseums München, die in neuem Zusammenhang Angewandte Kunst, Skulptur, Malerei, Grafik, Fotografie, Mode und Schmuck zu einem Gesamtbild des jungen, neuen Stils um 1900 illustrieren. 

Im Zentrum steht die Rolle Münchens als eine "Wiege des Jugendstils in Deutschland" sowie die damals diskutierten Lebensfragen ...

 

"Jugendstil. Made in Munich" 

Ausstellung bis zum 23. März 2025

 in der Kunsthalle -  FÜNF HÖFE München

Adresse: Theatinerstraße 8, 80333 München

Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 20 Uhr

Donnerstag, 24. Oktober 2024

Münchner Kunstmesse: ARTMUC 2024

München Kunstmesse: ARTMUC Herbstausgabe 2024 

 

Die Kunstmesse ArtMuc ist an diesem Wochenende eine Plattform für 170 internationale Kunstschaffende 

 

ARTMUC  - 25.10. bis 27.10. im MTC im Münchner Norden (ENGLISH)


München. Es ist wieder Kunstwochenende in München! Die Kunstmesse ARTMUC gibt es in München seit 11 Jahren. Sie etabliert sich als Entdeckermesse und Verkaufsplattform für Newcomer der zeitgenössischen Künste. Vom 25.10. bis 27.10. findet die ArtMuc im MTC im Norden von Münchner statt (MTC Supreme Locations / Ingolstädter-Straße 45-47 - Anfahrt siehe unten). Insgesamt werden über 170 internationale KünstlerInnen aus 15 Ländern und dazu 30 Galerien und Kunstprojekte in der Herbstausgabe der ARTMUC erwartet. Zu sehen sind Malerei, Skulpturen, Collagen und Fotografien sowie digitale Kunst. ...

Auf dem Max-Joseph-Platz vor dem Münchner Nationaltheater und der Residenz: Denkmal für Bayern König Max Joseph und die Kuppeln der Frauenkirche, Foto: Helga Waess (Archiv)



„Der von uns gestartete Aufbau neuer Netzwerke im internationalen Kunstmarkt trifft auf eine starke
Nachfrage – gerade außerhalb Europas. Mit der Vorbereitung auf unseren 12.ten Geburtstag Mai 2025 zeigt sich das bereits bei der aktuellen Ausgabe mit einem stark wachsenden internationalen Interesse. Auch wenn der Kunstmarkt sich verlangsamt und die globalen und wirtschaftlichen Risiken zunehmen, ist es wichtig, innezuhalten und sich auch mal den schönen Dingen im Leben zu widmen.
“ erklärt der Veranstalter Raiko Schwalbe.


Öffnungszeiten der ARTMUC 2024


  • Fr., 25.10.24 / 19:00 – 22:00 Uhr (Eröffnung – Eintritt frei zwischen 19 und 20 Uhr)
  • Sa., 26.10.24 / 11:00 – 19:00 Uhr
  • So., 27.10.24 / 11:00 – 18:00 Uhr



Location

  • MTC Supreme Locations / Ingolstädter-Straße 45-47 / 80807 München



Eintritts-Tickets sind nur vor Ort erhältlich!


  • Neu: 1x zahlen – an allen Tagen die ARTMUC besuchen können
  • Erwachsene einmalig 16 EUR (Zutritt an allen Tagen)
  • Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben freien Eintritt
  • Innerhalb der ersten Stunde nach Öffnung kostet der Eintritt für das Tagesticket nur 12 EUR

 

Anfahrt mit dem PKW 

  • ca. 1.000 PKW-Parkplätze vor Ort


U2 – Haltestelle Frankfurter Ring 

(danach ca. 7 Min Fußweg – Ausgang Richtung BMW-Autohaus)
 

Bus Linien 140 / 141 / 177 – Haltestelle Ingolstädter Straße
 

Weitere Informationen: https://artmuc.info/

Freitag, 11. Oktober 2024

München 11.-13. Oktober 2024 - Künstlerateliers in Sendling öffenen ihre Türen

München - Künstlerateliers vom 11. Oktober – 13. Oktober 2024

 

Kunst in Sendling - Künstler öffenen ihre Ateliers im Münchner Stadtteil Sendling nahe der Theresienwiese


Orte und Programm finden sich auf der offziellen Homepage des Veranstalters: www.kunst-in-sendling.com

 

München - Sendling. Der Stadtteil wurde über die letzten Jahren über die Baustelle "Sendlinger Loch" bekannter. Die offenen Ateliers im Stadtteil laden an diesem Wochenende zum Kennenlernen von rund 70 Kunstschaffenden ein. Es ist das 21. Mal das "Kunst in Sendling" in Ateliers, Werkstätten und Ausstellungsräumen stattfindet. Vom 11. bis 13. Oktober 2024 kann die Öffentlichkeit erleben, wie Kunstschaffende in ihrer gewohnten Umgebung ihre Werke präsentieren. Die Karte der Atelies enthält rund 40 Standorte. Die Kreativen zeigen neben Malerei auch Kunsthandwerk wie Schmuck und zudem auch noch Digitale Werke. Interessant ist die Gemeinschaftsausstellung in der Kirche St. Korbinian (Valleystr. 24) ... Der Veranstalter des Kunstwochenendes mit offenen Ateliers ist der seit gut 20 Jahren existierende Verein „Kunst in Sendling“!

Kunst - Kultur - Blog - Cover , Zeichnung: Helga Waess


"Kunst in Sendling"

  • Freitag, 11.10. von 18 – 22 Uhr 
  • Samstag, 12.10. von 14 – 22 Uhr
  • Sonntag, 13.10. von 12 – 18 Uhr


Informationen zu KUNST IN SENDLING über die Homepage:

  • www.kunst-in-sendling.com/

Freitag, 5. März 2021

Ausst.: "Welt im Umbruch" München Stadtmuseum - bis 02. Mai

Münchner Stadtmuseum öffnet ab Dienstag, den 9. März 2021


Das Stadtmuseum im Herzen Münchens zeigt "Welt im Umbruch. Von Otto Dix bis August Sander – Kunst der 20er Jahre"



Die Welt im Umbruch wird bis 02. Mai 2021 im Stadtmuseum in München gezeigt



München. Ab Dienstag, den 9. März 2021, öffnen die Münchner Museen und Kunstgalerien ihre Türen für die Besucher. Das Münchner Stadtmuseum zeigt dann mit verlängerten Öffnungszeiten und Hygienekonzept von Dienstag bis Sonntag (in der Zeit von 10:00 bis 20:00 Uhr die spannende Ausstellung „Welt im Umbruch. Von Otto Dix bis August Sander – Kunst der 20er Jahre“. Extra für die Wiedereröffnung nach dem langen Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie wurden die Öffnungszeiten um zwei Stunden täglich verlängert (Die Website des Museums führt die aktuellen Besuchsregelungen näher aus).


Cover Kunst-Kultur-Blog
Münchner Stadtmuseum, Archivbild -
Pressefoto: Helga Waess

Die Kunst der 20er Jahre des 19. Jahrhunderts entstand in einer „Welt im Umbruch“



Vor gut einhundert Jahren malte Otto Dix eine teils übersatte Gesellschaft seiner Zeit, während August Sander in seinen, heute würde man sagen „Fotoreportagen“ ein Gesellschaftsbild des Alltags zeigte. Es war eine Zeit in der die Gegensätze des Alltäglichen nicht hätten größer sein können. Stellt man sich die Frage, welche Künstler sind mit ihrer Kunst noch im Blickpunkt, so gibt die Ausstellung im Münchner Stadtmuseum eine gute Antwort. Es sind jene, die Extreme und Gegensätze ihrer Zeit fühlten und visuell verarbeiteten. Sie waren zwischen Licht und Schatten, Hoffnung und Elend mit ihren künstlerischen Mitteln beheimatet.



Der Dialog zwischen Malerei und Fotografie zeigt ein neues Medium, dass damals in den Fokus der künstlerisch Tätigen rückte und zu einer erweiterten Kunstauffassung führte



Die Ausstellung zeigt eine Gesellschaft am Höhepunkte ihres kulturellen Daseins, die trotz aller künstlerischer Innovationen dem Niedergang der freien Kunst in die Augen blickte.

Mit der „Neuen Sachlichkeit“ zeigte die Malerei eine sprechende Bilderwelt und die Fotografie vertiefte ein Neues Sehen des Moments. Das neue Medium der künstlerisch Tätigen sollte den Bildgegenstand realistisch und wahrheitsgetreu wiedergeben.


Sachliche Wiedergabe einer Welt ohne jegliche Illusionen


Nüchterner Blick ohne Emotion, ohne jegliches Pathos, das noch von den aus dem Expressionismus kommenden Malenden gepflegt wurde. Das war der neue Zeitgeist in den Künsten der 20er! Und: er griff schnell um sich. Banales rückte in den Vordergrund und für damalige Sehgewohnheiten „hässliche“ Sujets überzeugten durch die Sprache der künstlerisch Tätigen. Der Alltag in der Großstadt und der gefühlte sowie erlebte Umbruch in der Gesellschaft wurde thematisiert und von manch einem nicht so gerne gesehen.


Malerei und Fotografie der Zwanziger Jahre



Vorbei war es mit der Unschärfe in der Fotografie, die doch immer noch eine Anspielung an die Kunst von Impressionismus und Symbolismus beinhaltete. Die fotografisch Tätigen kamen zur Tiefenschärfe der in der Wiedergabe des Fokussierten. Die Realität, die Sicht auf die Wirklichkeit kennzeichnet die Fotokunst jener Zeit. Vorbei war die Zeit der Schönmalerei in der Fotografie. Man zeigte was ist und das wurde nicht manipuliert.


Gezeigt werden 250 künstlerische Artefakte der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts


Neben Fotografien, Gemälden und Grafiken sind maßgebliche Fotopublikationen der Zeit zu sehen. Gezeigt werden Kunstwerke aus Malerei und Fotografie von


  • Aenne Biermann,
  • Erwin Blumenfeld,
  • Otto Dix,
  • Hugo Erfurth,
  • Carl Grossberg,
  • George Grosz,
  • Florence Henri,
  • Hannah Höch,
  • Karl Hubbuch,
  • Germaine Krull,
  • El Lissitzky,
  • László Moholy-Nagy,
  • Albert Renger-Patzsch,
  • Walter Peterhans,
  • Max Radler,
  • August Sander,
  • Georg Scholz,
  • Sasha Stone
  • und Umbo.



Was wird in der Ausstellung "Welt im Umbruch. Von Otto Dix bis August Sander – Kunst der 20er Jahre" gezeigt?


Die, für die Ausstellung „Welt im Umbruch“ von den Kuratoren Dr. Ulrich Pohlmann, Sammlung Fotografie im Münchner Stadtmuseum in Zusammenarbeit mit Dr. Kathrin Baumstark vom Bucerius Kunst Forum in Hamburg, zusammengetragenen Kunstwerke aus Malerei und Fotografie stammen von über 30 privaten und öffentlichen Leihgebern; darunter sind Sammlungen wie die


  • Berlinische Galerie,

  • Galerie Berinson Berlin,

  • Museum Folkwang Essen,

  • Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg,

  • Museum Ludwig Köln,

  • Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München,

  • Pinakothek der Moderne München,

  • Sammlung Dietmar Siegert München,

  • Von der Heydt-Museum Wuppertal

  • sowie Werke aus dem Eigenbestand des Münchner Stadtmuseums.



Ein Katalog ergänzt die Ausstellung:


"Welt im Umbruch. 

Von Otto Dix bis August Sander – Kunst der 20er Jahre"

Hirmer Verlag

mit Aufsätzen von Kathrin Baumstark, Simone Förster, Miriam Halwani, Ulrich Pohlmann, Esther Ruelfs, Bernd Stiegler und Katharina Sykora

Der Katalog ist in München direkt an der Museumskasse oder auch im Online-Shop erhältlich

Preis von 39,90 €


Hinweis für einen Entspannten Besuch einer Ausstellung des Münchner Stadtmuseums


Liegt der Inzidenzwert für München unter 50 ist der Museumsbesuch ohne Terminbuchung möglich.


Informieren Sie sich über die Homepage des Museums:


  • muenchner-stadtmuseum.de/information/massnahmen-waehrend-der-corona-pandemie



Münchner Stadtmuseum

St.-Jakobs-Platz 1

80331 München

Ein Museum der Landeshauptstadt München

Freitag, 8. Januar 2021

Museum LA8 in Baden-Baden: SCHOEN UND GEFAEHRLICH

Ausstellungstipp-Museum LA8-Baden-Baden


SCHÖN UND GEFÄHRLICH war die hohe See im 19. Jahrhundert - das zeigt eine Ausstellung  vom 20. März bis 6. September 2021 im Museum LA8 - Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts in Baden-Baden


Handelsschifffahrt, ferne Südseeparadiese, die Story von Kapitän Ahab und Moby Dick, die Titanic und vieles mehr ...


Baden-Baden. Weit entfernt von allen Meeren liegt Baden-Baden und das Museum LA8, das der Seefahrt des fortschrittlichen 19. Jahrhunderts die Ausstellung „SCHÖN UND GEFÄHRLICH. Die hohe See im 19. Jahrhundert“ widmet. Der Direktor Prof. Dr. Matthias Winzen und der Kurator Dr. Philipp Kuhn haben wieder eine spannende Themenausstellung in das Kurbad Baden-Baden geholt. Im 19. Jahrhundert versuchten mit Wissenschaft und Technik die Natur in den Griff zu kriegen. Die Bakteriologie, die Dampfmaschine und auch die Elektrizität waren die Fortschritte dieser Zeit. Man wollte mehr wissen und die Geheimnisse der ganzen Welt erkunden. Dazu gehörte auch die wilde See mit ihren Gefahren, zu oft waren Schiffe nicht wiedergekehrt und Seefahrer verschollen. Die Gewalt der Seefahrt wurde allgemein mit dem Untergang der eigentlich unsinkbaren Titanic wahrnehmbar. Das Museum LA8 lässt in Baden-Baden die Handelsschifffahrt, ferne Südseeparadiese, die Story von Kapitän Ahab und Moby Dick, die Verlegung von Tiefseekabel und die lockenden Sirenen und Nixen aus der Sagenwelt aufleben. Keine Taucherglocke und kein Schiff war unsinkbar, dennoch zogen die Rätsel der Weltmeere die Abenteurer und Wissenschaftler in ihren Bann und hinaus in die Ferne.


Kurhaus Baden-Baden - Archiv-Pressefoto: Helga Waess


Die Wildheit der Weltmeere und die Abenteuerlust lockte in weite Ferne


In Baden-Baden werden zu diesem Thema Geräte und Kunstwerke die Erkundung und Abenteuerfahrten der Ozeane zeigen. Die Wildheit der Weltmeere lockte in weite Ferne, man wollte weg vom eintönigen „heimeligen Biedermeier“ und raus aus der Atmosphäre der muffige Gründerzeit. In Gemälden zeigte zum Beispiel Andreas Achenbach (1815-1910) das aufschäumende unberechenbare Meer. Schiffbrüchige, Retter, Strandräuber, erste Taucheranzüge, Schnitzereien der Seeleute und weitere Artefakte werden die Besucher in diese Ferne Welt des geheimnisvolle Kosmos Tiefsee entführen. Sie zeigen, dass alle Gefahren der Tiefsee die Forscher und Abenteurer von der Erkundung der Meere nicht abbringen konnten.


Titanic, ein Walskelett, Walfang-Harpunen und -Gewehre


So finden die Besucher zum Beispiel den „originalgetreuen Nachbau der Kreeft’schen Tauchmaschine, oder ein riesiges Modell der Titanic, ein Walskelett, Walfang-Harpunen und -Gewehre. Seestücke der Malerei von Heinrich Reinhold (1788–1825) und Leopold Graf Kalckreuth (1855–1928), von Max Klinger (1957–1920) oder auch Johann Caspar Scheuren (1810–1887) bieten neue und doch gewohnte Einblicke in die Seestück-Wanddekoration der Gründerzeit und das darin schlummernde Fernweh des Bürgertums.


In der Ausstellung „SCHÖN UND GEFÄHRLICH: Die hohe See im 19. Jahrhundert“ 


... werden ab dem 20. März 2021 Ausstellungsstücke aus dem Schifffahrtsmuseum Rostock, dem Deutschen Meeresmuseum Stralsund und der Hamburger Kunsthalle zu sehen sein. Weitere und bedeutende Leihgaben trug das Deutschen Historischen Museum Berlin bei. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang aber auch die Dr. Axe-Stiftung aus Bonn und die Sammlung Wolfgang Peiffer.


Ausstellung "Schön und gefährlich: Die hohe See im 19. Jahrhundert"

 20. März bis 5. September 2021

WO? Im

MUSEUM LA8 - Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts

Lichtentaler Allee 8

76530 Baden-Baden

Homepage: museum.la8.de


Falls die Museen vorher öffnen dürfen, zeigen wir bis zum 28. Februar 2021: BADEN IN SCHÖNHEIT. Die Optimierung des Körpers im 19. Jahrhundert

Eine Ausstellung über die Entstehung von Wellnessbädern, Fitnessclubs und Schönheitsoperationen im Zuge der Entdeckung der Hygiene. Es geht um die Anfänge der Badekultur des 19. Jahrhunderts. 


ÖFFNUNGSZEITEN: Di. bis So.: 11.00 – 18.00 Uhr - geöffnet an allen Feiertagen

EINTRITT: Erwachsene: 7,- €; ermäßigt: 5,- €


KATALOG ZUR AUSSTELLUNG: 

Er erscheint ein Katalog für 19,- Euro im Athena Verlag, 19,- €



FÜHRUNGEN:

Führungen mit Anmeldung:

Sonntags um 15 Uhr - 2,– € zzgl. Eintritt (max. 5 P.)

Familienführungen: Jeden ersten Sonntag im Monat um 14 Uhr,

Gruppenführungen eingeschränkt auf Anfrage


Die Ausstellung ist bis zum 6. September 2021 in Baden-Baden zu besuchen.