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Freitag, 8. August 2025

Ausstellungtipp: München - Dan Flavin im Kunstbau am Königsplatz

Ausstellungstip: Dan Flavin in München im Kunstbau am Königsplatz

 

DAN FLAVIN - Vertreter der Minimal Art im Kunstbau der Städtischen Galerie im Lenbachhaus München


15. August – 30. November 2025 - Ausstellung Dan Flavin mit "Untitled (For Ksenija)" -  Di–So 10–18 Uhr / Do 10–20 Uhr - Eintritt frei! - Kunstbau am Königsplatz in München (English version, Deutsch, FRANÇAIS)


München. Vor über 30 Jahren, im Jahr 1994, eröffnete in München der Kunstbau der Städtischen Galerie im Lenbachhaus München . Der Entwurf der unterirdischen Ausstellungshalle, die dem Museum mehr Raum für Kunst gab stammte vom Architekturbüro Uwe Kiessler + Partner. Mit der zusätzlichen Ausstellungshalle, die in ihren Maßen dem darunterliegenden U-Bahnhof entspricht, erhielt das Lenbachhaus eine neue Dimension für das Präsentieren von Kunst. Anlässlich der Eröffnung hat Dan Flavin (1933–1996) eine seiner letzten "Situationen" entwickelt. Als "Situationen" bezeichnete Flavin für einen bestimmten Ort geschaffene Arbeiten, in denen der Fokus auf dem Lichtraum und der Wahrnehmung liegt. Der Start-Künstler Dan Flavin wird jetzt wieder gezeigt: denn kein Werk ist so eng mit dem Kunstbau verbunden wie Untitled (For Ksenija). 

Museen im Kunstareal München, Foto: Helga Waess Collage Pinakotheken

 

Das Spätwerk bekräftigt Flavins fortwährende künstlerische Auseinandersetzung im Spannungsfeld von Lichtkunst und Architektur 

 Flavin transformiert den Ausstellungsraum, indem er ihn als Erfahrungsraum illuminiert. Elektrisches Licht, Farbe, Raum sowie die Körper und Sinne der Besucher*innen treten in eine untrennbare, diffundierende Wechselwirkung. Die Installation "Untitled (For Ksenija)" von Dan Vlavin ist fest in der Sammlung des Lenbachhauses verankert und wird im Sinne der Stifter*innen nun zum zehnten Mal gezeigt.

Dan Flacin ist ein bedeutender Vertreter der Minimal Art 

Als bedeutender Vertreter der Minimal Art – einer Kunstrichtung, die industriell gefertigte Materialien einbezieht und den persönlichen Ausdruck radikal reduziert – wandte sich Flavin bewusst von illusionistischen Bildwelten der Malerei, dem gestischen Ausdruck des abstrakten Expressionismus und der figurativen Sprache der Pop Art ab. Seine Werke beziehen sich stets auf ihre räumliche Umgebung, wodurch die Wahrnehmung der Betrachter*innen und ihr Verhältnis zum Raum integrale Bestandteile der Arbeit werden.

Dan Flavin und München

Nach Anfängen in der Malerei arbeitete Dan Flavin ab Mitte der 1960er Jahre ausschließlich mit normierten, handelsüblichen Leuchtstofflampen, die er in variierenden Arrangements als künstlerisches Material einsetzte. Seine minimalistischen Bleistiftzeichnungen dienten fortan als präzise konzeptuelle Grundlagen für diese Installationen.

Am 8. März 1994 erreichte das Lenbachhaus ein Fax aus dem Dan Flavin Studio in New York, das eine solche zeichnerische Minimalstudie enthält. Diese hält sowohl das Konzept als auch die spezifischen Vorgaben für die Installation der Leuchtstofflampen an der Beleuchtungsschiene des Kunstbaus fest und dokumentiert die künstlerische Konzeption des Werks. Flavin entwickelte diese Zeichnungen zu operablen Strukturen, die sich für jede Ausstellung als neues, eigenständiges Modell realisieren ließen.

Entlang der vier architektonisch definierten Beleuchtungsschienen des Kunstbaus sind farbige Leuchtstofflampen installiert. Ihre physische Präsenz tritt zugunsten eines Erfahrungsraums zurück, der vollständig durch das Licht bestimmt wird. Dieses bringt nicht nur die Architektur zum Leuchten, sondern beeinflusst tief die Selbstwahrnehmung der Besucher*innen: Bewegung, Lichtanpassung und Farbwahrnehmung werden zu Elementen einer ästhetischen Erfahrung, die zur Reflexion über Raum, Körper und Wahrnehmung anregt.

 

Heiner und Philippa Friedrich schenkten dem Lenbachhaus Untitled (For Ksenija)


Das ausgestellte Kunstwerk ist ein Geschenk an das Lenbachhaus:

Die Installation "Untitled (For Ksenija)" von Dan Vlavin ist fest in der Sammlung des Lenbachhauses verankert und wird im Sinne der Stifter*innen nun zum zehnten Mal gezeigt.

In der Rotunde des Kunstbaus finden sich weiterführende Informationen zum Werk und zur Ausstellungshistorie


Nach der Präsentation von Dan Flavins "Situation" Untitled (For Ksenija) folgt eine Ausstellung von Florian Hecker


Das Lenbachhaus widmet die  Präsentationen dem Gedenken an den Architekten Uwe Kiessler (1937–2025)

... der mit seinem herausragenden Beitrag die Architektur und Kultur Münchens nachhaltig geprägt hat.

 
 

­­15. August – 30. November 2025

Dan Flavin mit "Untitled (For Ksenija)" in München 

Präsentation  im Kunstbau des Lenbachhauses in München 


Öffnungszeiten

  • Di–So 10–18 Uhr / Do 10–20 Uhr - Eintritt frei!

 

2. bis 7. Dezember 2025 

Kooperationsprojekt mit akustischen Arbeiten von Studierenden aus dem Programm 

  • "Sound und Experiment" von Florian Hecker 
  • Bayerisches Spitzenprofessurenprogramm – Akademie der Bildenden Künste München 

Präsentation  im Kunstbau des Lenbachhauses in München  

 

 

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QUELLE : Pressemeldung - Lenbachhaus, München



Montag, 20. März 2023

Buchheim Museum Bernried: Flächenbrand Expressionismus

Ausstellungstipp "FLÄCHENBRAND EXPRESSIONISMUS" - Buchheim Museum, Bernried


Das Buchheim Museum in Bernried stellt eine der  "feinsten Holzschnittsammlungen des Expressionismus" aus 


Dauer der Ausstellung "FLÄCHENBRAND EXPRESSIONISMUS": 11. März – 14. Mai 2023


Buchheim Museum, Bernried. Über die Herstellungstechnik des künstlerischen Holzschnittes konnte sich die Kunst des Expressionismus besonders nach dem ersten Weltkrieg und in den 1920er Jahre verbreiten. Zeitschriften und Bücher zeigten fortan Bilder des Expressionismus. Der Holzschnitt gilt heute als das expressionistische Ausdrucksmedium schlechthin. In Schwarzdruck auf hellem Grund wurden scharfe Kontraste gezeigt, teils sind die Holzmaserung und die scharfkantigen Schnitte im Druck zu erkennen. Das Thema der Expressionismus war der Alltag und das Leben der Zeit: das Porträt, der Akt und der Mensch in der Natur, die Varietéplakate und auch eine teils komödiantische, kritische Betrachtung der Gesellschaft quer durch alle Schichten lassen sich heute an der Zeitgeschichte spiegeln. Der Weg in die Abstraktion fand im Expressionismus einen seiner Anfänge.


Buchheim Museum in Bernried, Pressefotoarchiv: Helga Waess



Der expressionistischen Holzschnitt wurde zum privaten Sammlerobjekt


In den gezeigten Werke in Bernried finden sich viele Stücke aus der Sammlung Hierling, die immer in Privatbesitz waren. Es handelt sich um eine respektable Holzschnittsammlungen des Expressionismus, die zuvor im Museum Ulm und im Museum Schloss Moyland zu sehen waren.

Buchheim Museum in Bernried, Pressefotoarchiv: Helga Waess


Erfolg der expressionistischen Kunstbewegung


Der Erfolg der Holzschnitte und ihre Verbreitung wird in der Vielfalt der Stücke aus der Sammlung Hierling erkennbar. Das Konvolut der Sammlung Hierling gilt als eine der  "feinsten Holzschnittsammlungen des Expressionismus". Die Holzschnittsammlung wurde zuvor im Edwin Scharff Museum in Neu-Ulm und auch im Museum Schloss Moyland gezeigt.

Buchheim Museum in Bernried, Pressefotoarchiv: Helga Waess


Zur Ausstellung erscheint im Buchheim Verlag ein umfangreiche, erweiterte Neuauflage des KATALOGs



FLÄCHENBRAND EXPRESSIONISMUS

Holzschnitte aus der Sammlung Joseph Hierling, Buchheim Verlag


In den gezeigten Arbeiten wird die Sprache der Künstler/innen von vor über einem Jahrhundert zeitlos in unsere Tage übertragen. Es war eine eindringliche  Formensprache, die sichtbar machte worüber nicht gesprochen wurde. Sie übertragen ein Zeitgefühl und in teils provozierenden Kontrasten von gebrochenen Bildwelten auch ein wenig Sehnsucht und Suche nach Harmonie.


Besuchen Sie auch die interessanten DIALOG-FÜHRUNGEN

  • Donnerstag, 23. März, 15 Uhr und 30. März, 15 Uhr: Der Sammler Joseph Hierling und der Museumsdirektor Daniel J. Schreiber führen gemeinsam in einem Dialog durch die Ausstellung. 
  • Donnerstag, 20. April, 16 Uhr: Der Sammler im Interview: Dialog-Führung zwischen Joseph Hierling und der Leitung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Buchheim Museum Claudia Lamas Cornejo. 

Die Teilnahme kostet jeweils 5,00 € zzgl. zum Eintritt.


FINISSAGE am Samstag, 14. Mai, 11 Uhr

Dialog-Führung und Finissage-Quiz: 

Daniel J. Schreiber, Direktor des Buchheim Museums führt im Gespräch mit dem Sammler Joseph Hierling durch die Ausstellung. Am Schluss gibt es ein Kunst-Quiz mit Preisen. 

Die Teilnahme kostet 5,00 € zzgl. zum Eintritt.


LABOR DER PHANTASIE / MS PHANTASIE

  • Jeden Samstag und Sonntag, 11 – 16 Uhr

Offenes Atelier

  • Alle, die nicht nur schauen, sondern selbst gestalten. ... fachkundige Betreuung durch Künstler/innen 
  • ab 6 Jahren, jünger nur in Begleitung
  • Teilnahme kostet 3,50 € zzgl. zum Eintritt.



  • Derzeit ist ein Besuch ohne Online-Ticket möglich. 
  • Für Ihren Besuch – vor allem am Wochenende – wird der Erwerb des Online-Tickets jedoch empfohlen.


Buchheim Museum in Bernried, Pressefotoarchiv: Helga Waess

ADRESSE

Buchheim Museum

Am Hirschgarten 1

82347 Bernried