Besucherrekord in den Häusern der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen
Die Museen der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen freuen sich über ein erfolgreiches Ausstellungjahr 2025 mit rund 1 Million Besuchern
Freuen wir uns auf das Ausstellungsjahr 2026 in den Bayerischen Museen in München und ganz Bayern
München. Es waren eine Million Gäste, die die vielen unter dem Dach der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen vereinten Museen im Jahr 2025 besuchten. Die Alte Pinakothek, die Neue Pinakothek (geschlossen bis 2030), die Pinakothek der Moderne (hier die Sammlung Moderne Kunst), das Museum Brandhorst, die Sammlung Schack, das Olaf Gulbransson Museum Tegernsee und 11 Staatsgalerien in Bayern gehören zu dem Verbund der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Allein die Sammlung Schack in der Prinzregentenstraße verzeichnete im Jahr 2025 13.500 Besuchende. Der 1 Euro-Eintritt am Sonntag ergänzt die Attraktivität der Museen nachhaltig. Der digitale Tourguide „Unframed“ wird immer beliebter: www.app.pinakothek.de // UNSER TIPP: Die Frühjahrsausstellungen in den Münchner Museen - Siehe in diesem Blog den Beitrag: Was wird zurzeit in den Münchner Museen gezeigt? (English)
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| Fotocollage: Pinakothek der Moderne und unten rechts die Alte Pinakothek im Kunstareal in München, Foto: Helga Waess |
Leiter der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen Anton Biebl betont gegenüber der Presse
„Im Jahr 2025 galt es auf aktuelle und vielfältige Herausforderungen zu reagieren. Die Besucherzahlen und damit die anhaltende, auch internationale Attraktivität sind eine großartige Bestätigung für unsere Ausstellungen und Programme. Das besondere Engagement aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen hat sich gelohnt.“
Allen voran kann die Alte Pinakothek mit 498.000 Besuchenden eine Rekordzahl vermelden
Im Vergleich zum Vorjahr 2024 konnte damit ein Plus von 98.000 Gästen verzeichnet werden.
Bemerkenswert ist die besonders große Resonanz der weltberühmten Sammlung an sich: hier befindet sich
- der einzige Leonardo da Vinci in Deutschland,
- eine der größten Rubenssammlung weltweit,
- die beliebten Murillo-Kinderbildern,
- und natürlich das ikonische Selbstporträt von Dürer.
Sehr erfolgreich läuft zurzeit die Ausstellung
„Wie Bilder erzählen – Storytelling von Albrecht Altdorfer bis Peter Paul Rubens“
In den vergangenen 7 Monaten sahen 99.312 Besuchende diese Ausstellung, die aus dem eigenen Bestand heraus entwickelt wurde und daher auch unter Nachhaltigkeits-Gesichtspunkten etwas Besonderes ist. Gerade am Wochenende nutzen Familien mit Kindern das breit angelegte begleitende Vermittlungs- und Veranstaltungsprogramm.
Der digitale Tourguide „Unframed“
- www.app.pinakothek.de
Die Hauptwerke der Neuen Pinakothek, die in der Ausstellung
„Von Turner bis van Gogh“
in der Alten Pinakothek im Ostflügel zu sehen sind, ziehen ebenso zahlreiche Kunstliebhaber aus aller Welt an.
Das Museum Brandhorst verzeichnete 2025 mit 158.995 Besucher:innen
die zweithöchste Besuchszahl seit der Corona Pandemie.
Die Pinakothek der Moderne weist mit 307.500 Besuchenden ein stabiles Publikumsinteresse auf.
Für die kommenden Monate planen die Museen der Staatsgemäldesammlungen weitere Höhepunkte:
Ausstellungen zeigen einen Ein-Blick in die Geschichte der bayerisch-französischen Beziehungen
Die komplette Neueinrichtung des Obergeschosses der Pinakothek der Moderne.
- Die erste neue Ausstellung „Between & Beyond“ wird dort
- in der Sammlung Moderne Kunst
- am 02. Juli eröffnet.
Unter dem Titel „Liaisons françaises“ wird zum Ende des Jahres (Eröffnung 25. November) in der Alten Pinakothek
- eine aus dem reichen Bestand erarbeitete Sonderausstellung gezeigt
- - mit Werken von Claude Lorrain bis François Boucher.
- Eröffnung 25. November
Historische Gegebenheiten, dynastische Verbindungen und politische Allianzen, aber auch Moden und Geschmack, die den Sammlungsbereich der französischen Malerei geprägt haben, werfen einen ganz besonderen Blick auf die Geschichte der bayerisch-französischen Beziehungen.
