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Mittwoch, 17. April 2024

Porträtfotografie: Johanna Langenhoff gewinnt August-Sander-Preis 2024

August-Sander-Preis 2024


Die Studentin Johanna Langenhoff gewinnt für ihre sachlich-konzeptuelle Photo-Serie "Ich oder so" den August-Sander-Preis 2024 für Porträtfotografie 


Die  SK Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn gibt die Preisträgerin des August-Sander-Preises 2024 bekannt


Köln. Die von der Jury ausgewählte und prämierte Serie von Johanna Langenhoff trägt den Titel „Ich oder so“ und ist im letzten Jahr entstanden (2023–2024). Johanna Langenhoff wurde im Jahr 2000 geboren und studiert seit 2021 an der HAW Hamburg. Ihre Fotoserie stellt existenzieller Fragen der Identitätsfindung und Geschlechterzugehörigkeit. Johanna Langenhoff äußerte sich zur Intention ihrer farbphotographischen Serie wie folgt: „Viele Gefühle, die sich schwer in Worte fassen lassen, sind für mich visuell einfacher darstellbar. […] Gleichzeitig öffnen die Photographien einen Gesprächsraum, in dem ich über mich – meinen Prozess, meine Gefühle des Nicht-Dazugehörens, die Momente des Verständnisses, die Unsicherheit, das Gefühl, mich definieren zu müssen oder die fehlende Endgültigkeit dieser Definition ‚non-binary‘ – sprechen kann ...“  Für die auf diesem Hintergrund entwickelte Porträtserie erhält Johanna Langenhoff den vierten August-Sander-Preis 2024!


SZ-Zeppelin - Platzhalterfoto - Pressefotoarchiv: Helga Waess


Der August-Sander-Preis wird seit dem Jahr 2018 alle zwei Jahre ausgelobt

 Er wurde von Ulla Bartenbach und Prof. Dr. Kurt Bartenbach gestiftet. Die Jury musste aus über 120 Einsendungen aus dem In- und Ausland die markanteste Bewerbung auswählen. Jurymitglieder waren in diesem Jahr Dr. Anja Bartenbach, Stifterfamilie, Gabriele Conrath-Scholl, Leiterin, Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Kirsten Degel, Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk, Bernhard Fuchs, Künstler, Düsseldorf und Prof. Dr. Martin Hochleitner, Salzburg Museum.


Die Arbeit der Preisträgerin spiegelt feine Momente einer prozesshaften Selbstbefragung


In ihrer Sehnsucht, Erinnerung und Wahrnehmung verortet Johanna Langenhoff sich selbst in einer strukturierten und prozesshaften Selbstbefragung - es ist eben jene Suche nach einem individuellem Ausdruck die ihre Motive verbildlichen. 

Es sind neben Körperdarstellungen auch Landschafts- und Raumausschnitte die zwischen konkreten und abstrakten Formstudien pendeln. Die Fotokünstlerin arbeitet dabei mit Licht und Schatten, die atmosphärische Elemente bilden. Johanna Langenhoff prämierte Serie „Ich oder so“ spiegelt in Teilbildern ein Kaleidoskop emotionaler Empfindlichkeiten und Erfahrungen. In ihren Arbeiten bleibt dem Betrachter Raum für Assoziationen und Gedanken, die das Geschehen rund um die menschlichen Entwicklung betrachten.


AM 25. März stellten wir im Kunst-Kultur-Blog (hier der Link) die engere Auswahl in einer Shortlist vor / August-Sander-Preis-2024:  Der August-Sander-Preis 20204 widmet sich dem „Thema des menschlichen Porträts“. Zehn Photo-Künstler/innen in der engeren Auswahl: Die Shortlist für den August-Sander-Preis 2024 steht fest . Ulla Bartenbach und Prof. Dr. Kurt Bartenbach stiften in Zusammenarbeit mit der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln, den AUGUST-SANDER-PREIS 2024

Infos zum Preis wurden in unserem Artikel zur Ausschreibung vom November 2023 genannt: Ausschreibung – AUGUST-SANDER-PREIS 2024. Ulla Bartenbach und Prof. Dr. Kurt Bartenbach stiften in Zusammenarbeit mit der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln, den AUGUST-SANDER-PREIS 2024 - Bewerbungen für den Wettbewerb um den für Porträtphotographie bis 19. Januar 2024 einreichen


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Montag, 25. März 2024

Shortlist-August-Sander-Preis-2024

 Der August-Sander-Preis 20204 widmet sich dem „Thema des menschlichen Porträts“

 

Zehn Photo-Künstler/innen in der engeren Auswahl: Die Shortlist für den August-Sander-Preis 2024 steht fest


Ulla Bartenbach und Prof. Dr. Kurt Bartenbach stiften in Zusammenarbeit mit der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln, den AUGUST-SANDER-PREIS 2024

 

Köln. Für den ausgeschriebenen  August-Sander-Preis haben in diesem Jahr 120 Photographinnen und Photographen ihre Bewerbungen eingereicht. Die Einsendungen kamen aus Belgien, Finnland, Großbritannien, Italien, Österreich, Südafrika und den US. Der von Ulla Bartenbach und Prof. Dr. Kurt Bartenbach gestiftete August-Sander-Preis wird dieses Jahr zum vierten Mal vergeben. Auf Grundlage der Portraitfotografie Sanders wird der Preis 2024 wiederum dem „Thema des menschlichen Porträts“ gewidmet. Der August-Sander-Preis wird alle zwei Jahre verliehen. Der August-Sander-Preis wird alle zwei Jahre verliehen. Eine erste Vorauswahl wurde von der hochkarätig besetzte Fachjury, bestehend aus Dr. Anja Bartenbach, Stifterfamilie, Gabriele Conrath-Scholl, Leiterin, Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Kirsten Degel, Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk, Bernhard Fuchs, Künstler, Düsseldorf, Prof. Dr. Martin Hochleitner, Salzburg Museum. (weitere Infos zum Preis in unserem Artikel zur Ausschreibung vom November 2023: Ausschreibung – AUGUST-SANDER-PREIS 2024. Ulla Bartenbach und Prof. Dr. Kurt Bartenbach stiften in Zusammenarbeit mit der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln, den AUGUST-SANDER-PREIS 2024 - Bewerbungen für den Wettbewerb um den für Porträtphotographie bis 19. Januar 2024 einreichen


Platzhalter: Portrait-Gesicht der Bronze des "Heerführers Johann Tzerklas Graf von Tilly" von Ferdinand von Miller in der Feldherrenhalle am Odeonsplatz in München, Foto: Helga Waess (Pressearchiv)

 

Die Jury hat folgende 10 Positionen für die nähere Auswahl des Preisträgers des August-Sander-Preises 2024 bekanntgegeben:

Es wurden nur Arbeiten zur Begutachtung herangezogen, die einer thematisch gebundenen Bildgruppe oder Sequenz folgen.

 

Name des/der Photograph/in (Wohnort), "Thema der Einreichung", Entstehungszeit

 

  • Meret Eberl (Berlin), „NBSW“, 2022–2023
 Eine Serie über nicht-binäre Personen, die in der Sexarbeit tätig waren oder es immer noch
sind.
  • Karl Henrik Edlund (Helsinki, Finnland), „Fylgia“, 2017–2024
Eine scheinbar von narrativen Elementen losgelöste Sequenz, in der verschiedene
Personen, Zeitabschnitte und Orte aufeinandertreffen, photographisch umgesetzt etwa
durch Überlagerung, Collage und Montage.
  • Ronja Falkenbach (Berlin), „Raver“, 2023
Porträts von Männern und Frauen, aufgenommen sonntagsmorgens am Ausgang von
Berliner Clubs.
 
  • Mathilde Tijen Hansen (Berlin), „Sonnenallee”, seit 2022
Ein fortlaufendes Projekt über eine Straße in Berlin und ihre internationale Bewohnerschaft.
 
  • Alexander Komenda (Espoo, Finnland), „A Bowlful of Kumis”, 2017–2022
Ein Projekt über das alltägliche Leben und die Gesellschaft in Kirgisistan, ein Land geprägt
von seinem postimperialistischen Erbe und ethnischer Vielfalt.
 
  • Johanna Langenhoff (Hamburg), „Ich oder so“, 2023–2024
Selbsterforschung, Geschlechtsidentität und Bildfindung sind die zentralen Fragestellungen
dieser sehr persönlichen photographischen Serie
 
  • Melina Lehmacher (Düsseldorf), „Neue Stadt“; 2022–2024

 Die Serie fokussiert auf die Lebensrealität junger Frauen in Großstadtsiedlungen, die einst
als fortschrittliche „neue Städte“ konzipiert wurden und heute als gescheiterte
Zukunftsmodelle gelten.
  • Yola Moschitz (Graz), „soll ich so mich zeigen, wie ich wirklich bin“, 2022–2024
Porträts von jungen Menschen und gleichzeitig ein Ausloten des Entstehungsmoments
photographischer Porträts, von Gestaltungsmechanismen und der Wechselwirkung von
Oberfläche, Form und Hintergrund.
 
  • Tobias Nielsen (Niedereschbach), „The Trouts of Triberg”, seit 2020
Ein Projekt über die Phänomenologie der eher abgelegenen Region des südöstlichen
Schwarzwalds mit der von der Landwirtschaft geprägten Landschaft und den Menschen.
 
  • Philip Zietmann (Düsseldorf), „pardés“, 2023
Eine photographische Auseinandersetzung mit Besuchern eines städtischen Parks, ein
Ruhe- und Rückzugsort inmitten urbaner Hektik.
 


Begründung der Jury für ihre Auswahl

„Die für die Shortlist ausgewählten Serien weisen eine hohe Sensibilität gegenüber den bearbeiteten Themen auf, die ein breites Spektrum abdecken. Dies umfasst etwa die Dokumentation des Herkunftsortes wie des aktuellen Lebensumfelds und eine Reflexion der eigenen Identitätsfindung. Auch die Auseinandersetzung mit sozialen Räumen, gesellschaftlichen Zusammenhängen und Gruppierungen kommt zum Tragen. Ein experimenteller wie klassischer Umgang mit dem Medium der Photographie und seiner Materialität wie auch mit dem Genre des Porträts zeichnet die Positionen der Shortlist ebenso aus“, so die Jury.


Mitte April 2024 wird der/die vierte August-Sander-Preisträger/in und auch der Termin der Preisverleihung bekanntgegeben


Mit dem August-Sander-Preis solldn junge zeitgenössische künstlerische Ansätze, die im weitertesten Sinn der sachlich-konzeptuellen Photographie folgen, gefördert werden. Die Bezeichnung des Preises wurde gewählt, weil Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur mit dem August Sander Archiv das weltweit größte Konvolut mit originalen Werken August Sanders (1876–1964) besitzt. 



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Mittwoch, 8. November 2023

Wettbewerb Fotografie 2024

 Fotografie-Ausschreibung – AUGUST-SANDER-PREIS 2024


Ulla Bartenbach und Prof. Dr. Kurt Bartenbach stiften in Zusammenarbeit mit der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln, den AUGUST-SANDER-PREIS 2024


Bewerbungen für den Wettbewerb um den für Porträtphotographie bis 19. Januar 2024 einreichen



München. Ulla Bartenbach und Prof. Dr. Kurt Bartenbach stiften in Zusammenarbeit mit der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln, den AUGUST-SANDER-PREIS 2024. Der Preis wird mit einer Pauschale von 5.000,- € dotiert. Nach der Sichtung aller Einreichungen wird die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur nach einer individuellen Abstimmung eine Ausstellung mit den herausragenden Photographien des Preisträgers bzw. der Preisträgerin ausrichten. Durch den AUGUST-SANDER-PREIS für Portraitfotografie sollen neue Ideen und junge, aktuelle zeitgenössische künstlerische Ansätze im Sinne der sachlich-konzeptuellen Photographie gefördert werden.




Die Porträtphotographien von August Sander


Auf Grundlage der Portraitfotografie Sanders wird der Preis 2024 wiederum dem „Thema des menschlichen Porträts“ gewidmet. Der August-Sander-Preis wird alle zwei Jahre verliehen.



Teilnahmeberechtigt sind photographisch tätige Künstler/Künstlerinnen bis zum/einschließlich 40. Lebensjahres. Die Teilnehmer können nationaler und internationaler Herkunft sein.


Stichtag für die Einsendeschluss der Ausschreibung ist der 19. Januar 2024.



Die Bewerbung AUGUST-SANDER-PREIS für Portraitfotografie 2024



Die Einsendung für den Fotografie-Wettbewerb soll eine eigens für den Wettbewerb erstellte „und schon weitgehend erarbeitete Serie“ enthalten - höchstens 20 Photographien!


Einzureichen sind:


  • ungerahmte Arbeitsabzüge

  • nur einer einzigen Serie

  • in einer für Ausstellungszwecke beispielhaften Qualität

  • maximale Kantenlänge 60 cm


Die Serie ist zudem in digitaler Form einzureichen:


  • Alle Motive bitte in einem PDF (max. 10 MB):

  • jeweils mit Titel, Datierung, Maßen


Der Dateiname des PDFs soll sein:


  • Nachname_Serientitel.pdf


Für die digitale Einsendung ist folgende E-Mailadresse zu verwenden:


  • projekt@sk-kultur.de


Es werden nur Arbeiten zur Begutachtung herangezogen, die einer thematisch gebundenen Bildgruppe oder Sequenz folgen, Einzelbilder bleiben unberücksichtigt. Die eingereichten Werke sollen bei anderen Wettbewerben noch keinen Preis erhalten haben.

Die Bewerbung muss darüber hinaus Folgendes umfassen und wird nur angenommen, wenn die Unterlagen vollständig sind. Unvollständige Bewerbungen werden auf Kosten des Bewerbers zurückgeschickt:

  • ausgefülltes Bewerbungsformular (Anhang 1)

  • Rechteübertragung/Freistellung (Anhang 2)

  • Angaben zum Versand (Anhang 3)

  • Kopie von Personalausweis oder Pass“


  • Der Teilnehmer/die Teilnehmerin bestätigt durch Unterschrift, dass die eingereichten Photographien frei von Rechten Dritter sind. Die Teilnahme beinhaltet eine Rechteübertragung/Freistellung für die im Rahmen der Preisverleihung und deren Dokumentation anfallenden Aktivitäten wie Pressearbeit, Social Media etc.“

  • Die Zusendung der Bewerbungsunterlagen erfolgt auf eigene Kosten. Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur übernimmt keine Gewähr und haftet nicht für Verlust oder Beschädigungen, insbesondere nicht für solche, die durch die Verschickung oder unzureichende Verpackung entstehen. Die Unterlagen können alternativ nach Terminabsprache persönlich abgegeben bzw. nach der Jurysitzung wieder abgeholt werden. Die eingereichten Serien werden nur auf Kosten und auf ausdrücklichen Wunsch des Einsenders/der Einsenderin zurückgeschickt. Wird dies nicht erbeten, werden die Arbeiten vernichtet.“ (Vgl. Pressemeldung)


Die Jury AUGUST-SANDER-PREIS für Portraitfotografie 2024


Die Jury setzt sich aus fünf Mitgliedern zusammen:


  1. Bernhard Fuchs, Künstler, Düsseldorf,

  2. Prof. Dr. Martin Hochleitner, Salzburg Museum,

  3. Kirsten Degel, Louisiana Museum of Modern Art,

  4. Humlebæk, Dr. Anja Bartenbach, Stifterfamilie,

  5. Gabriele Conrath-Scholl, Leiterin, Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln.


Die Jury gibt zu keinem Zeitpunkt Informationen über den Entscheidungsprozess bekannt, weder über den Gewinner/die Gewinnerin, noch zur Shortlist oder zu solchen, die für keine Nominierung in Frage gekommen sind.“


Preisbekanntgabe für den AUGUST-SANDER-PREIS für Portraitfotografie 2024


Im April 2024 wird eine Shortlist veröffentlicht.


Der Preisträger/die Preisträgerin, resultierend aus der Shortlist, wird im Mai 2024 bekanntgegeben.

Preisvergabe des AUGUST-SANDER-PREIS 2024


Die Preisvergabe findet im September 2024 in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur in feierlichem Rahmen in Köln statt.


Für die Versteuerung des Preisgeldes ist der Preisträger/die Preisträgerin verantwortlich.

Einsendeschluss: 19. Januar 2024, es gilt der Poststempel.


Einsendeadresse:

Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur

Im Mediapark 7, 50670 Köln, Deutschland


Homepage:


  • photographie-sk-kultur.de/programm/august-sander-preis


Freitag, 5. Januar 2024

August Sander Preis 2024

 Porträtphotographie-Preis ausgeschrieben von der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur 

 

August-Sander-Preis 2024 für Porträtphotographie: Mitmachen können Künstler/Künstlerinnen bis einschließlich des 40. Lebensjahres, Einreichungen sind noch bis zum 9. Februar möglich

 

August-Sander-Preis 2024 für Porträtfotografie: Die Ausschreibungsfrist wurde nun um drei Wochen verlängert - Einsendeschluss ist der 9. Februar 2024.




Köln. Fotopreis-Ausschreibung. Der August-Sander-Preis für Porträtphotographie, gestiftet von Ulla Bartenbach und Prof. Dr. Kurt Bartenbach, wird in Zusammenarbeit mit der Photographischen Sammlung/ SK Stiftung Kultur, Köln, im Jahr 2024 zum vierten Mal vergeben. Durch das Preisgeld sollen junge zeitgenössische künstlerische Ansätze im Sinne der sachlich-konzeptuellen Photographie gefördert werden. Wie in den Porträtphotographien von August Sander so sollen sich auch die eingereichten photographischen Werke der Bewerber/der Bewerberinnen vorrangig mit dem Thema menschliches Porträt auseinandersetzen. Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen.

Archivfoto: Bavaria - München, Foto: Helga Waess


Teilnahmeberechtigt sind nationale und internationale Fotografen und Fotografinnen

  • Künstler und Künstlerinnen bis einschließlich des 40. Lebensjahr mit dem Schwerpunkt Fotografie. 
  • Der Preis ist mit 5.000 € dotiert. 
  • Dazu richtet die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur nach Möglichkeit und individueller Abstimmung eine Ausstellung mit Arbeiten des Preisträgers/der Preisträgerin aus.


Für die Einreichung eignet sich eine schon weitgehend erarbeitete Serie

  • aus der maximal 20 photographische Abzüge - die eingeschickt werden soll.
  • Es werden nur Arbeiten zur Begutachtung herangezogen, die einer thematisch gebundenen Bildgruppe oder Sequenz folgen, 
  • Einzelbilder bleiben unberücksichtigt. 
  • Die vorgelegten Werke sollen bei anderen Wettbewerben noch keinen Preis erhalten haben.


Die detaillierte Ausschreibung kann hier heruntergeladen werden.


Die Jury setzt sich aus fünf Mitgliedern zusammen: 

  • Bernhard Fuchs, Künstler, Düsseldorf, 
  • Prof. Dr. Martin Hochleitner, Salzburg Museum, 
  • Kirsten Degel, Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk, 
  • Dr. Anja Bartenbach, Stifterfamilie, 
  • Gabriele Conrath-Scholl, Leiterin, Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln.


Im April 2024 wird eine Shortlist veröffentlicht. 

  • Der Preisträger/die Preisträgerin, resultierend aus der Shortlist, wird im Mai 2024 bekanntgegeben.
  • Die Preisvergabe findet im September 2024 in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur in feierlichem Rahmen in Köln statt.


Weitere Informationen zum August-Sander-Preis 2024 für Porträtphotographie


www.photographie-sk-kultur.de

Dienstag, 5. Mai 2026

August-Sander-Preis: Shortlist 2026

 August-Sander-Preis zur sachlich-konzeptuellen Photographie

 

Fotografie-Wettbewerb aus Köln: Hier die Shortlist für den August-Sander-Preis 2026 - 8 von 110 Photographinnen und Photographen gehen in die Endrunde

 

Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur und das August Sander Archiv


Köln. Zum fünften Mal wird 2026 der von Ulla Bartenbach und Prof. Dr. Kurt Bartenbach gestiftete August-Sander-Preis vergeben, mehr als 110 Photographinnen und Photographen haben sich an der Ausschreibung beteiligt. Auch dieses Mal ist die Ausschreibung des Preises auf internationale Resonanz gestoßen, neben Deutschland sind Einsendungen aus Belgien, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Österreich, Schweiz und Spanien eingegangen. Außerhalb Europas erreichten uns Einsendungen aus Australien, China, Hongkong und den USA. - Der alle zwei Jahre ausgelobte August-Sander-Preis soll junge zeitgenössische künstlerische Ansätze der sachlich-konzeptuellen Photographie zu fördern. Die Namensgebung des Preises erklärt sich dadurch, dass Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur mit dem August Sander Archiv das weltweit größte Konvolut mit originalen Werken August Sanders (1876–1964) besitzt. Vor dem Hintergrund der bedeutenden Porträtphotographien August Sanders sollen sich die Bewerber/-innen vorrangig auf das Thema des menschlichen Porträts beziehen.

SZ-Zeppelin, Pressefotoarchiv: Helga Waess - Kunst-Kultur-Blog

Die Jury des August-Sander-Preises hat aus der Fülle der Bewerber eine Shortlist bestehend aus 8 Positionen ausgewählt - aus folgender Liste wird der Preisträger oder die Preisträgerin hervorgehen:


  • Frieder Bickhardt (Leipzig), „City Plaza“, 2016–2020 und 2022–2026
  • Leon Duellberg (Essen), „Im Watt“, 2022–2024
  • Johanna Eckhardt (Wedding), „Geteilter Himmel“, 2024–2025
  • Michel Kekulé (Berlin), „Bestandslast“, 2023–2026
  • Alexander Lackmann (Essen), „Gelb ist Geschichte!“, 2024–heute
  • Sophie Nawova Meyer (Berlin), „Diese DDR“, 2024–heute
  • Karla Schradi (Bielefeld), „Spiegel ohne Glas, 2023–2025
  • Antine Karla Yzer (Hamburg), „It’s not violence, if it’s normal“, 2024–heute


Die für die Shortlist ausgewählten Projekte zeichnet eine besondere Sensibilität gegenüber gesellschaftsrelevanten Fragen aus

 Vielfach wird Bezug genommen auf zeitgeschichtliche Ereignisse und Lebensbedingungen unter bestimmten politischen Systemen und reflektiert, wie Erfahrungen aus der Vergangenheit in der Gegenwart virulent sind und auf Lebensentwürfe einwirken. Das Verhältnis von Individuum und gesellschaftlichem Umraum wird am Beispiel verschiedener sozialer Gruppen ausgeleuchtet, bestimmte Problemfelder dabei angesprochen. 

Die dokumentarischen und darstellerischen Möglichkeiten des Mediums der Photographie und des Porträts zeigen sich abermals in überzeugender Vielfalt, so die Jury, bestehend aus

  •  Dr. Anja Bartenbach, Stifterfamilie; 
  • Prof. Dr. Franziska Brons, Freie Universität, Berlin; 
  • Jean-Paul Deridder, Kurator, Brüssel; 
  • Andreas Mader, Photograph, Winterthur; 
  • Claudia Schubert, Kuratorin, Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur.


Anfang Juni wird der/die fünfte August-Sander-Preisträger/in bekanntgegeben!

INFO-QUELLE:
 Pressemeldung der Photographische Sammlung / SK Stiftung Kultur, Köln 
(Im Mediapark 7 . 50670 Köln)


Im Kunst-Kultur-Blog-Artikel vom Januar 2026: 

Fotografie-Wettbewerb der  Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur: August-Sander-Preis 2026: Ausgeschrieben ist der August-Sander-Preis 2026 im Bereich Porträtphotographie ... 
Einreichungen zur Teilnahme am Fotowettbewerb sind bis zum 27. Februar 2026 möglich - www.photographie-sk-kultur.de

Mittwoch, 30. November 2022

2023 Ausstellungen in der SK Stiftung-Kultur in Köln

Ausstellungsprogramm der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln für 2023 


Räume und Landschaften bilden einen Schwerpunkt des Ausstellungsjahres in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur in Köln


Das Ausstellungsjahr 2023 in der Photographischen Sammlung in Köln


Köln. Das Ausstellungprogramm 2023 gibt den fotografischen Ansichten von Räumen und Landschaften Raum. In zwei aufeinander folgenden Einzelausstellungen werden international anerkannte Photographinnen präsentiert: Es beginnt im März mit dem Werk der Amerikanerin Lucinda Devlin - ihr wird erstmals in Europa eine Retrospektive gewidmet. Devlins Interieurs zeigen  eine spezifische Funktionalität der Räume. Auf sie folgt die Ausstellung von  Simone Nieweg im Herbst 2023. Ein Fotograf den der Außenraum samt Feldern, Gärten und Wiesen interessiert. Sie werden im Wechselspiel mit den Natur- und Landschaftsaufnahmen von August Kotzsch gezeigt. Letzerer zäholt zu den "Frühmeistern deutscher Photographie". Es folgen zwei weitere Kabinettausstellungen, welche zum einen der August-Sander-Preisträgerin 2022 Sora Park gewidmet sind und zum anderen Laurenz Berges und seinem Projekt „Das Becherhaus in Mudersbach“.

 

Natur im Kurpark Baden-Baden, Foto: A. Waess - Blogcover Kunst-Kultur-Blog


 Das Ausstellungsprogramm 2023


Lucinda Devlin – Frames of Reference


"Die Ausstellung der amerikanischen Künstlerin Lucinda Devlin (*1947) umfasst mit ca. 90 Exponaten und einer Videoarbeit neun Werkreihen, die bis heute entstanden und Ausdruck der von ihr betrachteten amerikanischen Kultur sind. Vorwiegend sind es funktionsorientiert eingerichtete Innenräume, die sie in ihren formal stimmigen, quadratisch ausgearbeiteten Farbphotographien aufnimmt. Räume, die den Menschen zu bestimmten Anlässen, zur Durchführung verschiedener Maßnahmen, teils aus medizinischen Gründen, teils zur Erholung zur Verfügung gestellt werden und die keine Privaträume sind. Personen sucht man in Lucinda Devlins Bildern vergebens und doch berichten die Ansichten eindrücklich über menschliche Befindlichkeiten, Werte und existenzielle Rahmenbedingungen. Die Serie „The Omega Suites“ (1991–1998), eine sachliche Dokumentation von amerikanischen Hinrichtungsräumen, machte die Künstlerin berühmt. Seit 2007 sind es zudem in der Serie „Field Culture“ die Hervorbringungen und Gerätschaften der industriellen Landwirtschaft, aufgenommen etwa in Indiana, Iowa oder Montana, die ihre Aufmerksamkeit finden. Seit 2010 arbeitet sie darüber hinaus an formal strengen Landschaftsstudien am Lake Huron in Michigan sowie an den amerikanischen Salzseen in Utah." (Pressetext der Stiftung)


  •  Eine Ausstellung der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur
  • in Zusammenarbeit mit der Künstlerin
  • Laufzeit: 10. März –16. Juli 2023 (Eröffnung 9. März)



Simone Nieweg – Pflanzungen, Felder, Ackerland


Die Künstlerin studierte an der Kunstakademie in Düsseldorf und ist Meisterschülerin von Bernd Becher. Ihre Arbeiten finden sich in internationalen Sammlungen in Deutschland, den USA, Großbritannien und den Niederlanden.

"Seit über 30 Jahren widmet sich Simone Nieweg (* 1962) mit ihrer Großbildkamera dem ländlichen Außenraum und registriert das, was dem Land Struktur und Kontinuum gibt. Der einfühlsam sensible Blick in die Natur sowie auf Bereiche, die der Mensch nutzbar gemacht hat, ist für sie ein selbstverständlicher – kein Thema, das sich durch die heute immer drängenderen Fragen um den Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen ergeben hat. Dennoch gewinnen ihre Bilder gerade in der jetzigen Zeit, in der die existentiellen Grundlagen der Menschheit zur Debatte stehen, eine enorme Aktualität. Sie eröffnen uns den Blick für die Schönheit der Natur ebenso wie für die Ästhetik, die sich aus dem Eingriff in die Umwelt ergeben kann: einfache Nutzgärten, Grabeland, Felder, Wiesen und Ackerland sind ihr Untersuchungsbereich. Simone Nieweg setzt ihre Arbeit in verschiedenen Regionen und Ländern um, so vornehmlich in Teilen Deutschlands oder auch in mehreren französischen Regionen."
(Pressetext der Stiftung)


  • Eine Ausstellung der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur in Zusammenarbeit mit der Künstlerin
  • Laufzeit: 8. September 2023 – 21. Januar 2024 (Eröffnung 7. September)


August Kotzsch – Natur, Landschaft, Genre. Historische Photographien


Die Kabinettausstellung wird etwa 50 Photographien von August Kotzsch umfassen, die im Vergleich mit den Werken von Simone Nieweg eine spannende Bildlektüre zwischen Vergangenheit und Gegenwart bedeuten.

"Noch wenig bekannt ist August Kotzsch (1836–1910), obwohl er zu den wichtigen Frühmeistern deutscher Photographie gehört. Aus einer Winzerfamilie aus Loschwitz bei Dresden stammend, gründete der künstlerisch hochbegabte junge Mann um 1860 ein photographisches Atelier, übernahm vor Ort zahlreiche Aufträge, fertigte aber mit Hingabe auch Bilder aus eigener Liebhaberei: Zauberhafte Landschaftsstücke, Gartenwinkel, Stillleben, Früchte aus eigener Ernte und auch Nachbargehöfte wurden zu seinen Motiven. Kleinode, die mit einem großen Detailreichtum ein wirklichkeitsgetreues wie auch romantisches Bild seiner Umgebung zeichnen." (
Pressetext der Stiftung)

  • Laufzeit: 8. September 2023 – 21. Januar 2024 (Eröffnung 7. September)


 


Sora Park – „Bei mir, bei Dir“

Sora Park (* 1991 in Gimpo, Südkorea) zeigt in dieser Ausstellung Arbeiten aus ihrer Serie „Bei mir, bei Dir“, 2018–2021, mit der sie 2022 den August Sander-Preis gewann.

Die Serie von Sora Park führt  eine bestimmte Lebensphase vor Augen. Es ist die studentische Zeit, in der der Weg in die Zukunft offen ist, eine vermeintlich freie Zeit. Sora Parks Porträts scheinen nach der eigenen Identität, nachdem, was Geborgenheit, Verständigung und der Zukunft zu fragen.

"Sora Park, die 2015 von Südkorea nach Deutschland gezogen ist, lichtet Personen ihres persönlichen Umfeldes ab, überwiegend Menschen ihrer Altersgruppe und Mitstudierende, entweder in deren oder in ihrer eigenen Wohnung. „Ich möchte vergleichen und gegenüberstellen, wie Menschen zu Hause oder an einem neuen Ort reagieren und sich verhalten“, so die Photographin. „Es geht mir aber auch darum, die Gemütsverfassung einer Person einzufangen und herauszufinden, was ihre Mimik, Gestik und Körpersprache im Verhältnis zu ihrer Umgebung über sie verrät.“ (Pressetext der Stiftung)

  • Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Künstlerin, August Sander-Preisträgerin 2022
  • Laufzeit: 8. September – 5. November 2023 (Eröffnung 7. September)


 


Laurenz Berges: Das Becherhaus in Mudersbach


Mit der Dokumentation „Das Becherhaus in Mudersbach“ führt uns der Photograph in die historische Wohnkultur des Siegerlands ebenso wie in die frühe Lebensumgebung des Künstlers Bernd Becher, der mit seinem photographischen Werk, das er gemeinsam mit Hilla Becher, geschaffen hat, weltberühmt wurde. Zwar änderte sich die Einrichtung des Fachwerkhauses, erbaut vom Großvater Bernd Bechers, über die Jahrzehnte, aber vieles aus früheren Zeiten blieb auch bestehen.


Mit dem Becherhaus hat Laurenz Berges ein tiefgründiges Terrain gefunden, in dem sich in besonderem Maß Zeitschichten abbilden bzw. sich die Spuren der Zeit allenthalben bemerkbar machen. Es ist ein Mikrokosmos, in dem sich über Generationen die Entwicklung und die Veränderungen eines Familienlebens mit seinen verschiedenen Mitgliedern abbildet. Laurenz Berges gewährt uns somit Eintritt in eine lebendige Kulisse der Vergangenheit.

 

  • Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Künstler
  • Laufzeit: 12. November 2023 – 21. Januar 2024 (Eröffnung 12. November)

 

 

 

SK Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn

Öffnungszeiten: täglich außer mittwochs von 14 bis 19 Uhr


Eintritt: 6,50 € (ermäßigt 4 €), erster Montag im Monat freier Eintritt!


Öffentliche Führungen finden wöchentlich jeweils sonntags um 15 Uhr statt. Thematischer Schwerpunkt jeweils am ersten Sonntag des Monats (Führungsgebühr: 2€, zuzüglich. Eintritt).


SK Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn

Im Mediapark 7

50670 Köln