Dienstag, 5. Mai 2026

August-Sander-Preis: Shortlist 2026

 August-Sander-Preis zur sachlich-konzeptuellen Photographie

 

Fotografie-Wettbewerb aus Köln: Hier die Shortlist für den August-Sander-Preis 2026 - 8 von 110 Photographinnen und Photographen gehen in die Endrunde

 

Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur und das August Sander Archiv


Köln. Zum fünften Mal wird 2026 der von Ulla Bartenbach und Prof. Dr. Kurt Bartenbach gestiftete August-Sander-Preis vergeben, mehr als 110 Photographinnen und Photographen haben sich an der Ausschreibung beteiligt. Auch dieses Mal ist die Ausschreibung des Preises auf internationale Resonanz gestoßen, neben Deutschland sind Einsendungen aus Belgien, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Österreich, Schweiz und Spanien eingegangen. Außerhalb Europas erreichten uns Einsendungen aus Australien, China, Hongkong und den USA. - Der alle zwei Jahre ausgelobte August-Sander-Preis soll junge zeitgenössische künstlerische Ansätze der sachlich-konzeptuellen Photographie zu fördern. Die Namensgebung des Preises erklärt sich dadurch, dass Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur mit dem August Sander Archiv das weltweit größte Konvolut mit originalen Werken August Sanders (1876–1964) besitzt. Vor dem Hintergrund der bedeutenden Porträtphotographien August Sanders sollen sich die Bewerber/-innen vorrangig auf das Thema des menschlichen Porträts beziehen.

SZ-Zeppelin, Pressefotoarchiv: Helga Waess - Kunst-Kultur-Blog

Die Jury des August-Sander-Preises hat aus der Fülle der Bewerber eine Shortlist bestehend aus 8 Positionen ausgewählt - aus folgender Liste wird der Preisträger oder die Preisträgerin hervorgehen:


  • Frieder Bickhardt (Leipzig), „City Plaza“, 2016–2020 und 2022–2026
  • Leon Duellberg (Essen), „Im Watt“, 2022–2024
  • Johanna Eckhardt (Wedding), „Geteilter Himmel“, 2024–2025
  • Michel Kekulé (Berlin), „Bestandslast“, 2023–2026
  • Alexander Lackmann (Essen), „Gelb ist Geschichte!“, 2024–heute
  • Sophie Nawova Meyer (Berlin), „Diese DDR“, 2024–heute
  • Karla Schradi (Bielefeld), „Spiegel ohne Glas, 2023–2025
  • Antine Karla Yzer (Hamburg), „It’s not violence, if it’s normal“, 2024–heute


Die für die Shortlist ausgewählten Projekte zeichnet eine besondere Sensibilität gegenüber gesellschaftsrelevanten Fragen aus

 Vielfach wird Bezug genommen auf zeitgeschichtliche Ereignisse und Lebensbedingungen unter bestimmten politischen Systemen und reflektiert, wie Erfahrungen aus der Vergangenheit in der Gegenwart virulent sind und auf Lebensentwürfe einwirken. Das Verhältnis von Individuum und gesellschaftlichem Umraum wird am Beispiel verschiedener sozialer Gruppen ausgeleuchtet, bestimmte Problemfelder dabei angesprochen. 

Die dokumentarischen und darstellerischen Möglichkeiten des Mediums der Photographie und des Porträts zeigen sich abermals in überzeugender Vielfalt, so die Jury, bestehend aus

  •  Dr. Anja Bartenbach, Stifterfamilie; 
  • Prof. Dr. Franziska Brons, Freie Universität, Berlin; 
  • Jean-Paul Deridder, Kurator, Brüssel; 
  • Andreas Mader, Photograph, Winterthur; 
  • Claudia Schubert, Kuratorin, Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur.


Anfang Juni wird der/die fünfte August-Sander-Preisträger/in bekanntgegeben!

INFO-QUELLE:
 Pressemeldung der Photographische Sammlung / SK Stiftung Kultur, Köln 
(Im Mediapark 7 . 50670 Köln)


Im Kunst-Kultur-Blog-Artikel vom Januar 2026: 

Fotografie-Wettbewerb der  Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur: August-Sander-Preis 2026: Ausgeschrieben ist der August-Sander-Preis 2026 im Bereich Porträtphotographie ... 
Einreichungen zur Teilnahme am Fotowettbewerb sind bis zum 27. Februar 2026 möglich - www.photographie-sk-kultur.de