München-Tipp: Die Gasthäuser, Biergärten und Traditionszelte der Münchner Brauereien
Sechs Münchner Biere, die man probieren sollte! ... Also auf nach München! ... - die schöne Stadt an der Isar ist mit ihren Bierfesten immer wieder eine Reise wert ...
München hat sechs große Brauereien: Augustiner, Hacker-Pschorr, Löwenbräu, Hofbräu, Paulaner und Spaten mit vielen Gasthäusern und Biergärten
München. Im Herzen der Stadt wird in einem Biergarten alle fünf bis sechs 6 Wochen die Biersorte gewechselt: im Biergarten auf dem Viktualienmarkt kann der Besucher im Stehausschank oder im Biergarten alle paar Wochen also ein anderes Münchner Bier genießen. Alle sechs Biersorten kann man übrigens auch auf dem 191. Münchner Oktoberfest auf der Theresienwiese vom 19. September bis 4. Oktober 2026 probieren ... vielleicht an 6 Tagen - pro Tag 1 Maß ... Die Gasthäuser und Biergärten der jeweiligen Brauereien finden sich über ganz München verteilt. Weltweit wird übrigens jedes Jahr am ersten Freitag im August der Internationale Tag des Bieres gefeiert - im Jahr 2026 fällt dieser Tag auf den 7. August! Da kann man immerwieder nur sagen: herzlich Willkommern in der schönen Weltstadt München ... oder wie der Bayer im Bierzelt zu den Touristen sagt: "Hock di her, dann san ma mehr!"
Da wird in München gefeiert! - Was wir zuletzt im Frühjahr 2026 beim Starkbierfest erlebten: München: Nockherberg, Giesinger Bräu, Hirschgarten, Hofbräukeller, Forschungsbrauerei, Donisl, Löwenbräukeller, Augustinerkeller ... Wer, wann und wo? Hier Orte und Zeiten!
Und dann gibt es da auch neue Braumeister, deren Biere gut ankommen - siehe unseren Blogartikel: Starkbierfestzeit
- 2025 wird ausgeschenkt ... Reihe: Perlacher Forschungsbrauere und
Giesinger Bräu und der Löwenbräukeller mit dem Triumphator
![]() |
| 2 Maß Hacker Pschorr im Festzelt auf dem Münchner Oktoberfest, Foto: A. Waess |
Und: wie "Gold" fließt der Gerstensaft in die gläsernen "Tresore"
Das Reinheitsgebot
Reinheitsgebot und Biertest mit Lederhose: Blieb die Bank kleben, hatte das Bier bestanden ... Also auf nach München! ... - die schöne Stadt mit ihren Bierfesten ist immerwieder eine Reise wert ... Außer Wasser, Malz, Hopfen und Hefe darf nichts in den Braukessel - Biersommeliers kennen alle Sorten ...
![]() |
| Ein Maßkrug im Münchner Bierzelt, Foto: Helga Waess |
Augustiner-Bräu dein Herz erfreu! - Die Augustiner Brauerei ist die älteste Münchner Bier-Brauerei
Die Gründung der Brauerei fällt in das Jahr 1328. Sie ist damit die älteste noch bestehende Brauerei in München. Das Augustiner-Bräu verzichtete stets auf Werbung und nutzte stets eine bauchige Flasche während andere Brauereien die schmale NRW-Flasche zur Abfüllung nutzten. Die Augustiner Brauerei ist im Süden der Gleisanlage in der Landsberger Straße an der Hackerbrücke gelegen. Wer vorbeifährt kennt die lange Backsteinwand.
Doch noch einmal zurück zur Geschichte: Die Mönche des Augustinerordens stellten bereist im Jahr 1328 das erste Bier her, das bayernweit zuspruch fand. Das "Augustiner" wurde 1817 privatisiert. Das Augustiner Hell wird bis heute den bauchigen Augustiner-Mönch als Etikett-Schmuck geziert.
![]() |
| Buchcover - Peter Hince, QUEEN INTIM, zeigt "Freddie Mercury mit einer Flasche Augustinerbier" - , Foto: A. Waess |
Freddie Mercury, der fast 10 Jahre auch in München lebte, wird auf dem Buchcover "QUEEN INTIM" mit einer Flasche Augustinerbier gezeigt
Als Fotokunst kann man dieses Ikonische Motiv von Freddie mti dem Augustinerbier in der Galerie Stephen Hoffman signiert und in limitierter Auflage erwerben (der Link führt zur Homepage der Galerie in der Prannerstrasse 5 - Rückseite Hotel Bayerischer Hof)! Derzeit wird hier die Ausstellung "Marilyn Monroe - 100th birthday" gezeigt, denn MM wäre am 1. Juni 2026 100 Jahre alt geworden.
Das Photo nahm Peter Hince, der Fotograf, Autor und viele Jahre Chefroadie der Rockgruppe QUEEN in München in den Musiclandstudios im Arabella-Haus auf. In diesem Blog:
![]() |
| Bedienung bringt so ein paar Maßkrüge zu den Festgästen auf dem Münchner Oktoberfest, Foto: Helga Waess |
Die Brauerei Hacker-Pschorr wurde 1417, also im Spätmittelalter gegründet
Im
Jahr 1417 wird das Bier des Hacker-Pschorr erstmals urkundlich erwähnt.
Die Brauerei befand sich damals schon in der Sendlinger Straße unweit
des Rathauses (Altes Rathaus - heute Spielzeugmuseum). Heute ist hier
immer noch die Gaststätte „Altes Hackerhaus“ ansässig.
Vom 18.
Jahrhundert an führte das Münchner Ehepaar Joseph Pschorr und Maria
Theresia Hacker ihre FIRMA an die Spitze der Münchner Brauereien. Durch
Erbteilung splittete sich die Hackerbrauerei und Pschorrbrauerei auf und
es entstanden zwei Biersorten. Seit 1972 wird übrigens wieder unter dem
Doppelnahmen "Hacker-Pschorr" gebraut.
Das ehemalige Brauereigelände befand sich südlich
der Hackerbrücke. Hacker-Pschorr gehört heute zu Paulaner Barauerei Gruppe.
Die 13 teils nur saisonal gebrauten Biere von Hacker-Pschorr werden
ausschließlich in Bügelflaschen abgefüllt.
![]() |
| Das Münchner Reinheitsgebot wurde auf dem Oktoberfest in München gefeiert, Foto: Helga Waess |
Löwenbräu wurde hinter der Frauenkirche in der Löwengrube gegründet
Es wurde erstmals im Mittelalter gebraut (Ende des 14. Jahrhunderts). Der Titel "Löwenbräu" als Marke erscheint in den Urkunden erstmals Jahr 1746 (Münchner Biersudverzeichnis). Im 19. Jahrhundert wurde die Brauerei mit der Familie Brey die größte Brauerei Münchens. Das Löwenbräu-Festbier kam später aus der Nymphenburger Straße, wo wir heute noch den Löwenbräukeller mit Biergarten am Stiglmaierplatz finden. Hier sind übrigens das berühmte Starkbierfest ebenso wie die "Nacht der Tracht" die Renner.
![]() |
| Löwe im Giebel des Löwenbräu-Festzeltes auf der Theresienwiese - im Hintergrund die Bavaria mit der Ruhmeshalle, Foto: A. Waess |
Seit 1997 firmiert die Spaten-Franziskaner-Löwenbräu-Gruppe unter dem Braukonzern Interbrew, heute InBev, gemeinsam.
![]() |
| Brauer auf dem Giebel des Hofbräuhauses am Platzl in München, Foto: A. Waess (Cover Kunst-Kultur-Blog) |
Das Hofbräu aus dem international bekannten Hofbräuhaus am Platzl in München
Das Lied "In München steht ein Hofbräuhaus …"
ist weltbekannt und wirbt für das Bier aus dem Herzen der Stadt. Das
Bier wird seit 1589 gebraut, als Wilhelm V. seine herzogliche Brauerei
begründete. Bereits seit dem 19. Jahrhundert fand sich die Brauerei
dann in der Inneren Wiener Straße, wo der spektakuläre, berühmte
Hofbräukeller mit sagenhaftem Biergarten die Besucher anzieht.
![]() |
| Hofbräu Festzelt auf dem Münchner Oktoberfest, Foto: A. Waess |
Im Jahr 1939 kam das Hofbräu in staatliche Hände. Die
Brauerei Staatliches Hofbräuhaus in München ist wohl die bekannteste
Biermarke und wurde einst im Alten Hof gegründet. Das bekannte Hofbräuhaus am
Platzl unweit des Viktualienmarkts zählt heute zu den wichtigsten
Sehenswürdigkeiten. Gebraut wird mittlerweile
etwas vor der Stadt in der Nähe des Messegeländes.
![]() |
| Hofbräuhaus am Platzl in München, Foto A. Waess |
Die Paulaner Brauerei mit dem Mönch "Bruder Barnabas"
Die
Paulaner Brauerei wurde von Mönchen im Münchner Stadtteil Au gegründet.
Man schrieb das Jahr 1634 als die Mönche des Paulanerordens ein Bier
brauten, das als Paulaner-Festbier in die Geschichte einging und bis heute auf dem Oktoberfest
ausgeschenkt wird.
![]() |
| Paulaner München wird auf Festwagen zum Oktoberfest transportiert, Foto: A. Waess |
Was zunächst nur den Mönchen mundete, floss alsbald als
Bockbier nach dem altem Rezept des Bruders Barnabas den Biergenießenden in
München die Kehle hinunter. Der Hauptsitz der Paulaner-Brauerei zog vor
einigen Jahren (2016) vom berühmten Giesinger Nockherberg, bekannt durch das
Starkbierfest mit dem berühmten Politiker-Derblecken (Veralbern), nach
München-Langwied.
Der Sitz der Brauerei ist weiterhin in der Au in der Ohmüllerstraße und oberhalb befindet sich der Paulaner am Nockherberg, ein beliebter Biergarten und Festort des jährlich stattfindende Starkbierfest mit Festrede und Singspiel. Die Paulaner Brauerei zählt zu den Sponsoren des FC Bayern München.
![]() |
| Paulanerturm und Löwenbräuturm beim Aufbau des Münchner Oktoberfestes, Foto: A. Waess |
Spatenbräu - Die Marke "Spaten" zapfte das erste „Münchner Hell“
Die berühmte Spatenbrauerei entstand ebenfalls im Mittelalter: 1397 gegründet. In der Neuhauser Gasse hatte alles begonnen. Dann ging die Brauerei in die Marsstraße - heute Sitz der Verwaltung - Die Spaten-Brauerei gehört wie auch Löwenbräu und Franziskaner zur internationalen Biergruppe AB InBev.
Spaten brachte 1894 das „Münchner Hell“ heraus, das schnell zum Verkaufsschlager wurde. Auf dem ehemaligen Brauereigelände befindet sich heute ein Besuchermuseum und das Bier wird im ehemaligen Sudhaus der Löwenbräu AG gebraut.











