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Freitag, 21. August 2026

TIPP: Schloss Neuschwanstein von König Ludwig II.

Das Märchenschloss von König Ludwig II. ist weltbekannt - Wer nach Deutschland kommt, der muss es gesehen haben!

 

75-MILLIONSTER GAST IM SCHLOSS NEUSCHWANSTEIN BEGRÜßT. Das UNESCO-Welterbe zieht jedes Jahr etwa 1,1 Millionen Besucherinnen und Besucher in seinen Bann

 

Informationen zu Schloss Neuschwanstein : www.neuschwanstein.de (ITALIANO, ENGLISH, DEUTSCH, FRANÇAIS)

  

Schloss Neuschwanstein. Das Märchenschloss von König Ludwig II. ist mit jährlich rund 1,1 Millionen Gästen der unangefochtene Besuchermagnet der Bayerischen Schlösserverwaltung. Aktuell kommen über 70 Prozent der Neuschwanstein-Besucher aus dem Ausland. Insgesamt besichtigen jedes Jahr rund fünf Millionen Besuchende die Schlösser, Burgen und Residenzen der Schlösserverwaltung. König Ludwig II. war an der Planung und Entstehung seiner Bauten wesentlich beteiligt. Sie bildeten den Hauptinhalt seines Lebens und sind sein Lebenswerk. 
 
Schloss Neuschwanstein im August, Pressefoto: Helga Waess 

 
Sein Schloss war für ihn Denkmal der Kultur und des Königtums des Mittelalters, die er verehrte und nachvollziehen wollte. Errichtet und ausgestattet in mittelalterlichen Formen, aber mit damals modernster Technik, ist es das weltweit bekannteste Bauwerk des Historismus und kann daher am besten die Baukunst des 19. Jahrhunderts zeigen. 
 

 Schwänen am See - Foto: Helga Waess - Der Schwan befindet sich im Wappentier der Herren von Schwangau. Er gilt als Symbol des Schwanenritters Lohengrin und ist im gesamten Königsschloss allgegenwärtig – Wandgemälde und Ausstattungsdetails mit Schwanmotiv finden sich immer wieder ...

 

Das Märchenschloss Schloss Neuschwanstein 

Schloss Neuschwanstein gilt mit seinen romantischen Türmen und seiner exponierten Lage vor dramatischer Bergkulisse als Inbegriff des Märchenschlosses. 
Innen dominieren Motive aus Wagner-Opern: Tannhäuser, Lohengrin, Tristan und Isolde, Parsifal – der Opernstoff findet sich in Wandmalereien und Holzarbeiten wieder, in Porzellanfiguren und Stickereien. Der König überprüfte jedes Detail der Ausstattung anhand der Entwürfe und ließ häufig Korrekturen vornehmen, ehe er die Ausführung genehmigte. Besonders beschäftigte er sich mit der Planung der Wandgemäldezyklen. Ludwig II. ließ sich dazu von dem Literaturhistoriker Hyacinth Holland, einem Spezialisten in mittelalterlicher Ikonografie, sehr verschiedenartige Vorschläge ausarbeiten. 
Wohn- und Arbeitszimmer ließ der König durch eine künstliche Grotte verbinden. 
 

Schloss Neuschwanstein wurde – wie auch die anderen Königsschlösser – am 1. August 1886 für den Besucherverkehr geöffnet

 Allein während der ersten acht Wochen besichtigten rund 18.000 Menschen das Schloss. Die Millionengrenze wurde erstmals 1980 überschritten. Spitzenjahr in der lang-jährigen Besucherstatistik des Schlosses war das Jahr 2014 mit rund 1.570.000 Besucherinnen und Besuchern. Immer wieder kommen berühmte Gäste nach Neuschwanstein, wie beispielsweise der ehemalige US-Präsident Bill Clinton und der US-Schauspieler George Clooney.

 

2025 wurde das Ensemble der vier

Königsschlösser Neuschwanstein, Linderhof, das Königshaus am Schachen und das Schloss Herrenchiemsee 

in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen ( 55. Welterbestätte Deutschlands)


Die Schlösser Ludwigs II. von Bayern wurden 2025 nach Abstimmung des UNESCO-Welterbekomitee zum Welterbe erklärt . Neuschwanstein, Linderhof, das Königshaus am Schachen und Herrenchiemsee waren in der zweiten Hälfte 19. Jahrhundert die prunkvollen Rückzugsorte König Ludwigs II. von Bayern, der diese Schlösser zu seinem persönlichen Genuss errichten ließ. Sie spiegeln die Fantasiewelten des Märchenkönigs wider. Schloss Neuschwanstein wurde als erstes der vier Schlösser erbaut ...

 

Der 75-MILLIONSTE GAST IM SCHLOSS NEUSCHWANSTEIN 

wurde gewürdigt 

Die 75-Millionste Besucherin kam mit ihrer Familie aus Ötisheim. Sie wurde von Hermann Auer, Präsident der Bayerischen Schlösserverwaltung, auf Schloss Neuschwanstein begrüßt und erhielt eine Familien-Jahreskarte der Bayerischen Schlösserverwaltung sowie Blumen überreicht.
 

Finanz- und Heimatminister Albert Füracker freut sich:


„75 Millionen Menschen – das ist mehr als die Bevölkerung vieler Länder – haben Schloss Neuschwanstein schon mit eigenen Augen erlebt. Seit 1886 öffnet das Märchenschloss seine Tore für Besucherinnen und Besucher aus aller Welt und ist heute als offizielles UNESCO-Welterbe ein echter Publikumsmagnet mit weltweiter Strahlkraft. König Ludwig II. hat mit Neuschwanstein nicht nur ein architektonisches Meisterwerk geschaffen, sondern ein kulturelles Vermächtnis hinterlassen, das Menschen aus aller Welt begeistert. Das Märchenschloss vereint Geschichte, Innovation und eine spektakuläre Naturkulisse zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk. Die Entwicklung der Besucherzahlen zeigen eindrucksvoll: Die Faszination für Schloss Neuschwanstein ist ungebrochen. Es bleibt das Aushängeschild Bayerns und ein leuchtendes Symbol für unser Kulturerbe. Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft Besucherinnen und Besucher aus aller Welt willkommen zu heißen und ihnen dieses besondere Stück bayerischer Geschichte erlebbar zu machen ..“


Der Präsident der Bayerischen Schlösserverwaltung  Hermann Auer dankte allen Mitarbeitenden, die mit großem Engagement täglich für das Schloss tätig sind:

„Schloss Neuschwanstein begeistert Gäste aus aller Welt genauso wie Menschen aus der Region und aus ganz Deutschland. Die ungebrochene Faszination für diesen einzigartigen Ort erfüllt uns als Bewahrer mit großer Freude und ist zugleich Ansporn, jedem Gast ein hochwertiges und unvergessliches Besuchserlebnis zu bieten. Dass wir tagtäglich alle Besucherinnen und Besucher zuverlässig, sicher und zugleich denkmalverträglich durch das Schloss führen können, ist die Leistung der engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier vor Ort – im Besucherservice, dem Schlossführungsdienst, der Verwaltung und bei der Pflege der Anlagen im und um das Schloss. Darüber hinaus sorgen auch die Fachkräfte der Bayerischen Schlösserverwaltung in den Bereichen Museum, Bau und Restaurierung mit ihrer hohen Fachkompetenz für eine kontinuierliche Qualität des Besuchserlebnisses bei einem der meistbesuchten Kulturdenkmäler Europas. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gilt mein herzlicher Dank für ihr Engagement und für ihren persönlichen Einsatz ...“

Schloss Neuschwanstein wurde für den bayerischen König Ludwig II. (1845‒1886) seit 1868 errichtet und nie vollendet



 

  O-Töne und Zahlen aus der Pressemitteilung Nr. 229: 

Bayerisches Staatsministerium, München, 19.08.2026 

Dienstag, 18. August 2026

Weltliteratur-Ausstellung: Grimmelshausen in Oberkirch / Schwarzwald

 Ausstellung: Grimmelshausen schrieb im Renchtal Weltliteratur 

 

Oberkirch im Renchtal: Ausstellung zum 350. Todestag des Ortenauer Wahlbürgers Grimmelshausen, der mit dem Roman "Der Abenteuerliche Simplicissimus Teutsch" Weltliteratur schrieb

 

Wo Grimmelshausen im Jahr 1669 seinen „Simplicissimus“ verfasste



Oberkirch - Weltliteratur
. Der Ortenauer Wahlbürger Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen verstarb in Renchen vor 350 Jahren. Mit einer Grimmelshausen-Ausstellung ehrt Oberkirch seinen weltbekannten Schriftsteller. Der Sonnenaufgang über dem Renchtal, das nach dem sich heimelig schlängelnden Fluss Rench benannt ist. Dort wo Grimmelshausen im Jahr 1669 seinen „Simplicissimus“ verfasste. Er war einer der bekanntesten Dichter der Barockzeit und hieß mit vollem Namen Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen. Im Renchtal, wo Grimmelshausen als Vogt und Gastwirt seine Spuren hinterließ, erinnern viele Orte an diese Phase der Ortsgeschichte.

Ringelbach im Herzen der Weinberge bietet diesen Rastplatz, Foto: Helga Waess

 

Der Dichter Grimmelshausen lebte von 1649 bis 1668 in Oberkirch-Gaisbach


Die Stadt Oberkirch stand von 1303 bis 1803 unter der Herrschaft des jeweiligen Bischofs von Straßburg. Im alten Rathaus, das gleichsam als Grimmelshausen- und Heimatmuseum dient, wird unter anderem eine Erstausgabe des Romans „Der Abentheuerliche Simplicissimus Teutsch“ ausgestellt. 

Der Dichter Grimmelshausen lebte von 1649 bis 1668 in Oberkirch-Gaisbach.

 

Die Schauenburg wurde im 11. Jahrhundert durch Herzog Berthold II. von Zähringen erbaut / Oberhalb von Oberkirch liegt die Ruine dieser Spornburg - Kulturgut in Deutschland Foto: Helga Waess (Archiv)

Oberkirch im Renchtal in mitten der Weinberge

Die Ruhe des Ortes und die Atmosphäre der Weinberge, die Geschichte des Dichters und ein netter Menschenschlag, lassen verstehen, warum die Menschen schon immer hier und in der Kurstadt, dem nahegelegenen UNESCO-Welterbe, der Sommerhauptstadt Baden-Baden Urlaub machten. 

 

Blick aus den Weinbergen in Richtung Strassburg, Foto: Helga Waess

Im Kunst-Kultur-Blog unser Reisetipp: Schwarzwald - hier Oberkirch und das Renchtal:  Weinberge im Sommer: Die Oexle stimmen – das gibt die Prozente! Wo Grimmelshausen im Jahr 1669 seinen „Simplicissimus“ verfasste lässt es sich umgeben von Weinbergen trefflich entspannen


... und in der Ferne, das Strassburger Münster .. Blick aus den Weinbergen bei Oberkirch, Foto: Helga Waess


Sonntag, 7. Juni 2026

7. Juni 2026 UNESCO-Welterbetag

Fotowettbewerb #WelterbeVerbindet  - Interessierte können noch bis zum 9. Juni Fotos einreichen

 

UNESCO-Welterbetag - 500 Veranstaltungen machen das Welterbe in ganz Deutschland erlebbar - In Regensburg wird heute der bundesweiten Aktionstag eröffnet 


UNESCO: am Sonntag, 7. Juni 2026  um 11 Uhr wird in Regensburg der UNESCO-Welterbetag eröffnet - / für den Fotowettbewerb #WelterbeVerbindet können alle bis zum 9. Juni ihre Fotos einreichen


REGENSBURG - UNESCO. Der UNESCO-Welterbetag wird am 7. Juni, um 11 Uhr, mit einem Festakt im historischen Reichssaal in Regensburg eröffnet. Die Welterbestadt verbindet die Eröffnung mit einem besonderen Jubiläum: 20 Jahre UNESCO-Welterbetitel „Altstadt Regensburg mit Stadtamhof“. Unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“ laden die Deutsche UNESCO-Kommission und der Verein UNESCO-Welterbestätten Deutschland am Sonntag, 7. Juni 2026, bundesweit dazu ein, das Kultur- und Naturerbe zu entdecken – bei Führungen, Konzerten, Mitmachaktionen und Veranstaltungen für die ganze Familie. Das Stadtbauamt Münchens hat sich übrigens 2025 mit dem Olympiapark um den Status eines Welterbes der Unesco beworben - das kann aber ein paar Jahre dauern ........

Baden-Baden Kurhaus,
Foto: Helga Waess / Archiv

 

Beim Fotowettbewerb #WelterbeVerbindet 

können Interessierte bis zum 9. Juni alle ihre persönlichen Perspektiven auf die 55 Welterbestätten in Deutschland zeigen und sichtbar machen, was sie mit dem Jahresmotto verbinden. Alle Veranstaltungen, der Fotowettbewerb und viele weitere Informationen sind auf www.unesco-welterbetag.de zu finden. 

Baden-Baden  - UNESCO Welterbe "The Great Spa Towns of Europe"

Unter den "Bedeutenden Kurstädte Europas" ist unter anderem Baden-Baden Teil der europäischen Kulturgeschichte und in der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.

Unter den elf  Kurstädten in sieben europäischen Ländern finden sich drei in Deutschland:

  • Baden-Baden, 
  • Bad Ems 
  • und Bad Kissingen
 

UNESCO-Welterbestätten in Bayern

Diese elf Stätten stehen bereist auf der UNESCO-Liste des Welterbes:

 

  1. Würzburger Residenz und Hofgarten
  2. Wallfahrtskirche Die Wies
  3. Altstadt von Bamberg
  4. Grenzen des Römischen Reiches: Obergermanisch-Raetischer Limes
  5. Altstadt von Regensburg mit Stadtamhof
  6. Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen
  7. Markgräfliches Opernhaus Bayreuth
  8. Augsburger Wassermanagement-System
  9. Die bedeutenden Kurstädte Europas
  10. Grenzen des Römischen Reiches: Donaulimes (westlicher Abschnitt)
  11. Die Schlösser König Ludwigs II. von Bayern: Neuschwanstein, Linderhof, Schachen und Herrrenchiemsee
Olympiapark München, im Hintergrund das Olympiastadion von 1972, Foto: Helga Waess (Pressefotoarchiv)


Maria Böhmer, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, betont: 

„Welterbe gehört allen Menschen. Am UNESCO‑Welterbetag zeigen Stätten in ganz Deutschland, wie vielfältig und lebendig unser Kultur- und Naturerbe ist. So wird sichtbar, warum Welterbe mehr ist als ein Titel. Es ist ein gemeinsamer Auftrag für Frieden und Verständigung, für heute und für kommende Generationen. Die Welterbestätten haben diese Botschaft mit großem Engagement aufgenommen. Bundesweit wird es so viele Veranstaltungen am Aktionstag geben wie nie zuvor.“


Fritz S. Ahrberg, Vorsitzender des Vereins UNESCO-Welterbestätten Deutschland, erklärt: 

„Welterbestätten sind Orte der Begegnung. Sie ermöglichen es, Geschichte gemeinsam zu erleben, neue Perspektiven kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Genau das wird am UNESCO-Welterbetag bundesweit erlebbar – mit hunderten Veranstaltungen, die zeigen, wie Welterbe Menschen verbinden kann. Dazu laden wir herzlich ein.“


Bundesweit stehen rund 550 Veranstaltungen auf dem Programm

  • So können Besucherinnen und Besucher im Hohle Fels auf der Schwäbischen Alb an mehrsprachigen Führungen teilnehmen, 
  • in Haithabu mit Kindern Geschichte praktisch entdecken, 
  • in Hildesheim zum Fotowalk aufbrechen, 
  • im Kloster Lorsch über den UNESCO-Auftrag diskutieren, 
  • im Bauhaus Dessau Führungen durch Kuratorinnen und Kuratoren erleben
  •  oder auf Zeche Zollverein das neue Welterbe-Forum kennenlernen
  • ... 


Damit bietet der Aktionstag zahlreiche Anlässe für regionale Berichterstattung, Bildtermine und Gespräche mit Welterbe-Expertinnen und -Experten vor Ort.


1.248 UNESCO-Welterbestätten in 170 Ländern weltweit machen die Geschichte der Menschheit und des Planeten erlebbar

Welterbestätten sind Zeugnisse vergangener Kulturen, künstlerische Meisterwerke und einzigartige Naturlandschaften. Der Schutz und Erhalt dieser Stätten liegt in der Verantwortung der gesamten Weltgemeinschaft.


Insgesamt 55 Kultur- und Naturerbestätten zählen in Deutschland zum UNESCO-Welterbe

Vom Wattenmeer über den Kölner Dom und die Alten Buchenwälder bis hin zu den Königsschlössern Ludwigs II. zeugen sie von der menschlichen Schaffenskraft und den Wundern der Natur. Unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“ präsentieren sich diese bedeutenden Orte am diesjährigen UNESCO-Welterbetag mit Programmen für alle Generationen.

Kurpark in Baden-Baden, Foto: Helga Waess (Archiv)