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Mittwoch, 25. Februar 2026

20. April: HANNOVER MESSE 2026 - Die Weltleitmesse der Industrie

 20. - 24. April 2026 - HANNOVER MESSE. Weltleitmesse für die produzierende Industrie


KI auf der HANNOVER MESSE: Raus aus der Theorie. Rein in die Anwendung

 

20. - 24. April 2026 : 4 Tage Hannover Messe (English)


Hannover. Mit der HANNOVER MESSE 2026
wird Künstliche Intelligenz (KI) in der Industrie greifbar. Praxisnah und anwendungsorientiert zeigt die Messe, wie produzierende Unternehmen KI gewinnbringend einsetzen. Mit neuen Ausstellern, einer neuen Themenstruktur, einer optimierten Besucherführung, neuen Networking-Formaten und einem konsequenten KI-Fokus wird auf der Weltleitmesse der produzierenden Industrie deutlich, wie aus den Herausforderungen unserer Zeit konkrete Wettbewerbsvorteile entstehen – und bietet Unternehmen wie Besuchenden noch mehr Orientierung und Nutzen.

Rathaus Hannover - die Kuppel ist mit dem Fahrstuhl erreichbar, Foto: H. Waess (Archiv)


Globaler Wettbewerb, steigender Kostendruck und die rasante Dynamik technologischer Innovationen 

stellen die produzierende Industrie vor die größte Transformationsaufgabe ihrer Geschichte. In dieser Phase des Umbruchs brauchen Unternehmen eine Plattform, die technologische Innovationen präsentiert und in konkrete Anwendungsbeispiele übersetzt. Die HANNOVER MESSE 2026 übernimmt genau diese Rolle und zeigt, wie KI, Automatisierung, Digitalisierung, Energiesysteme sowie Forschung ineinandergreifen, um nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Industrielle KI wird dabei zum zentralen Innovations- und Wachstumstreiber

.Sie analysiert Produktionsdaten in Echtzeit, optimiert Prozesse und ermöglicht eine intelligente, adaptive Steuerung von Produktionsabläufen. So entstehen messbare Effizienzgewinne, höhere Produktivität und ein bewussterer Einsatz von Ressourcen – zugleich eröffnet sie Unternehmen neue datengetriebene Geschäftsmodelle und zusätzliche Wertschöpfungspotenziale.

„Jetzt ist die Zeit zu handeln und konsequent in neue Technologien zu investieren. Wer heute mutig in KI, Automatisierung und digitale Systeme investiert, schafft die Grundlage für Effizienzsprünge, Resilienz und nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit“, sagt Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG. „Die HANNOVER MESSE ist die Plattform, auf der Besucherinnen und Besucher konkrete KI-Anwendungen erleben und im direkten Austausch mit den ausstellenden Unternehmen erfahren, wie sie ihre Produktivität durch den Einsatz von KI steigern können.“

Auf der HANNOVER MESSE 2026 wird erstmals auch das Thema Physical AI eine zentrale Rolle spielen

Gemeint sind KI-Systeme, die unmittelbar mit der physischen Welt interagieren – etwa in Maschinen, Anlagen oder Robotern.  

„KI wird damit zur produktiven Kraft in der Fabrik – insbesondere bei industriellen und humanoiden Robotern. Das werden wir auf den Ständen der Robotikaussteller der HANNOVER MESSE eindrucksvoll erleben“, sagt Köckler.

Rund 3 500 Unternehmen stellen in Hannover ihre Innovationen vor

Sie kommen aus den Bereichen Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie Energiewirtschaft präsentieren Lösungen für die Produktion und Energieversorgung von heute und morgen. 

Dabei spielt KI eine zentrale Rolle.

Zu den Ausstellern zählen globale Tech-Unternehmen 

  •  wie AWS, 
  • Microsoft, 
  • SAP, 
  • Schneider Electric 
  • oder Siemens

 sowie mittelständisch geprägte Technologieführer wie 

  • Beckhoff, 
  • Festo, 
  • HARTING, 
  • ifm, 
  • LAPP, 
  • Phoenix Contact, 
  • Rittal, 
  • Schaeffler 
  • oder SEW. 

Namhafte Forschungsinstitute 

  • wie Fraunhofer 
  • oder das KIT (Karlsruher Institut für Technologie)

 skizzieren die Industrielösungen für morgen und 

  • mehr als 200 Startups aus unterschiedlichen Technologiefeldern zeigen ihre Lösungen.
 

Neue Aussteller aus Robotik, Automatisierung und KI


Ein Blick auf die lange Liste der neuen Aussteller zeigt, wie stark insbesondere die Themen Robotik, Automatisierung und Künstliche Intelligenz auf der Messe ineinandergreifen.

Erstmals seit vielen Jahren ist Rockwell Automation wieder auf der HANNOVER MESSE präsent

 Das Unternehmen aus den USA zählt weltweit zu den führenden Anbietern von Automatisierungs- und Digitalisierungslösungen und reiht sich damit in eine Liga mit Branchengrößen wie Siemens ein. 

Auch im Bereich Robotik gibt es spannende Neuzugänge: 

Zum ersten Mal stellt das innovative Unternehmen Agile Robots auf der HANNOVER MESSE aus. Gezeigt werden sowohl industrielle als auch humanoide Robotersysteme, die eindrucksvoll verdeutlichen, wohin sich die intelligente Automatisierung entwickelt. 

Neu auf der Messe ist zudem DMG Mori. Der international führende Hersteller von Werkzeugmaschinen nutzt seine Messepremiere, um aktuelle Entwicklungen rund um vernetzte Fertigung, digitale Zwillinge und automatisierte Produktionslösungen vorzustellen.

 Ebenfalls neu als Aussteller dabei ist Bosch Connected Industry. Das Unternehmen präsentiert praxisnahe IoT- und KI-Lösungen für industrielle Anwendungen – von intelligenter Instandhaltung über vernetzte Produktionsprozesse bis hin zu datenbasierten Services. 

Neuzugang Schwarz Digits ist auf souveräne digitale Lösungen spezialisiert. Im Fokus stehen der Aufbau KI-gestützter, sicherer Daten- und Cloud-Infrastrukturen für industrielle Anwendungen sowie die Entwicklung leistungsfähiger KI-Ökosysteme. 

Weitere namhafte neue Aussteller sind unter anderem 

  • Jumo, 
  • Denso, 
  • Wandelbots 
  • und German Edge Cloud.



Neue Networking-Formate


Neben der räumlichen Neuausrichtung setzt die HANNOVER MESSE 2026 mit neuen Wissens- und Networking-Formaten noch stärker auf inhaltliche Tiefe. So können sich Experten und Anwender praxisnah über konkrete Herausforderungen und deren Lösungen austauschen. Ob Masterclasses, Roundtables, Expert Stages oder Matchmaking: Die neuen Angebote machen die Messe zum zentralen Ort für Business, Innovation und Networking.


Neue Center Stage


Auf der neuen Center Stage kommen führende Köpfe aus Industrie, Politik und Forschung zusammen, um konkrete Lösungsansätze für die Zukunft der Industrie zu diskutieren. Die HANNOVER MESSE bestätigt damit ihr Profil als strategische Plattform für die industrielle KI-Transformation mit einen sichtbaren Schulterschluss von Industrie und Politik sowie klarer industriepolitischer Ambition für Deutschland und Europa. Zu den Sprecherinnen und Sprechern zählen:

  • Cedrik Neike, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, beleuchtet die Rolle von Automatisierung, industrieller KI und digitaler Infrastruktur für wettbewerbsfähige Industrieunternehmen.
  •  Unternehmerin Verena Pausder setzt Impulse zur Innovationskultur und zur Stärkung des Startup-Ökosystems in Deutschland und Europa. 
  • Die renommierte Zukunftsforscherin Amy Webb analysiert technologische Megatrends und zeigt auf, wie Unternehmen sich strategisch auf disruptive Entwicklungen vorbereiten können. 
  • Julie Sweet, CEO von Accenture, thematisiert die Transformation globaler Organisationen durch KI, Cloud und datengetriebene Geschäftsmodelle. 
  • Bundesdigitalminister Karsten Wildberger spricht über digitale Souveränität und Leistungsfähigkeit als Rahmenbedingungen für Innovation in Europa. 
  • Armin Papperger, CEO von Rheinmetall, ordnet schließlich die Bedeutung industrieller Leistungsfähigkeit im Spannungsfeld von Sicherheit, Geopolitik und technologischer Unabhängigkeit ein.

 

Neuer Themenbereich: Defense Production Park


Im neuen Defense Production Park wird gezeigt, wie moderne Produktionstechnik die Anforderungen sicherheitskritischer Fertigung erfüllt und zugleich hochgradig skalierbar bleibt. Unternehmen aus der Verteidigungsindustrie stehen vor ähnlichen Herausforderungen wie andere Industriezweige – müssen jedoch infolge der „Zeitenwende“ ihre Kapazitäten in kürzester Zeit deutlich ausweiten. Wie dies gelingt, ohne Kompromisse bei Sicherheit und Qualität einzugehen, bildet den Fokus dieses neuen Ausstellungsthemas.

Mit Spitzenpolitik und Partnerland Brasilien: Treffpunkt für europäische Industriepolitik und globale Partnerschaften

Auch 2026 werden auf der HANNOVER MESSE hochrangige politische Delegationen aus Europa und der ganzen Welt erwartet

 Im Mittelpunkt steht dabei das diesjährige Partnerland Brasilien. 

 

Die Messe wird feierlich von Bundeskanzler Friedrich Merz und dem brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva eröffnet  

– ein deutliches Signal für die wachsende strategische Bedeutung der deutsch-brasilianischen Beziehungen.

Insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Lage gewinnt Brasilien – und mit ihm ganz Südamerika – als verlässlicher Handels- und Industriepartner für Deutschland und Europa weiter an Bedeutung. Diversifizierte Lieferketten, Zugang zu Rohstoffen sowie gemeinsame Industrie- und Klimaprojekte rücken stärker in den Fokus.

Neben internationalen Delegationen werden auch führende Vertreter der deutschen Politik und der EU-Kommision auf der Messe präsent sein

  • Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil, 
  • Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, 
  • Forschungsministerin Dorothee Bär s
  • owie Verteidigungsminister Boris Pistorius. 
Weitere hochrangige Delegationen aus Europa, Amerika, Asien und Afrika werden erwartet und unterstreichen die globale Bedeutung der HANNOVER MESSE für Industrie, Technologie und geopolitischen Austausch.


„Die Zusammenarbeit mit Brasilien ist mehr als Handel – sie ist ein strategisches Bündnis“, betont Köckler. „Gerade in Zeiten globaler Spannungen müssen wir auf verlässliche Partner setzen. Die HANNOVER MESSE bietet dafür die ideale Plattform.“


Die HANNOVER MESSE ist die Weltleitmesse für die produzierende Industrie

Dort versammeln sich rund 3 500 ausstellende Unternehmen aus dem Maschinenbau, der Elektro- und Digitalindustrie sowie der Energiewirtschaft, um Lösungen für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Industrie zu präsentieren. Die Hauptausstellungsbereiche sind Automatisierung & Digitalisierung, Energie & Industrieinfrastruktur sowie Forschung & Technologietransfer. Das Thema Künstliche Intelligenz zieht sich wie ein roter Faden durch alle Ausstellungsbereiche. Ein vielfältiges Konferenzprogramm ergänzt die Ausstellung. Die nächste Ausgabe der HANNOVER MESSE wird vom 20. bis zum 24. April 2026 in Hannover ausgerichtet. Brasilien ist Partnerland. 


HANNOVER MESSE 2026
20. - 24. April


Montag bis Donnerstag,

  • von 09:00 bis 18:00 Uhr

Freitag

  • von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Messegelände
30521 Hannover 


Weitere Informatinen:
www.hannovermesse.de

 

 

Info: Pressemitteilung des Veranstalters

Samstag, 25. Oktober 2025

Medientage München

Medientage München 2025 - Motto „WTFuture?!"


Die Medientage in München richten den Blick auf die Zukunft der Medienwelt


Medienfachleute stärken, Redaktionen mit Faktenfüchsen ausstatten, Fake-News, Desinformationen und Strategien in Social Media -Kanälen erkennen ...


München - #MTM25. Die Medientage München 2025 fanden von 22. bis 24. Oktober 2025 im House of Communication und umliegenden Münchner Werksviertel statt. Bei dieser europäischen Medienfachkonferenz gab es über 100 Sessions, Keynotes und exklusive Masterclasses. Am 22. Oktober 2025 waren Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Medienminister Dr. Florian Herrmann bei der Eröffnung der Medientage München und warfen einen Blick in die Zukunft der Medienwelt in einer Zeit, die sich mit Blick auf KI, Algorithmen, Social Bots und Chatbots rasant verändert. Die Medientage München 2025 waren für den Journalismus wichtiger denn je. Ein Grund für uns zwei wichtige O-Töne von der Eröffnung der Veranstaltung  hier wiederzugeben. 

SZ-Zeppelin, Foto: Helga Waess (Cover Kunst-Kultur-Blog)


Der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder lobte Bayern als vielfältigsten Medienstandort Deutschlands:

Bayern ist der vielfältigste Medienstandort Deutschlands – hochinnovativ und dynamisch, von klassischem Journalismus bis zu digitalen Innovationen. Diese Vielfalt ist unsere Stärke. Medien sind Garant für freie Meinungsbildung und demokratische Teilhabe. Social Media dürfen wir nicht radikalen Kräften überlassen. Europa muss zum Weltmeister der Innovation werden. Nur durch eigene Stärke bleiben wir international konkurrenzfähig. Für einen fairen Wettbewerb auf Augenhöhe brauchen wir die richtige Balance zwischen Regulierung und Freiheit. Wir müssen entschieden gegen Fake News in den sozialen Medien vorgehen und den Einsatz von KI transparent kennzeichnen. Gleichzeitig wollen wir unsere eigene Technologie so stärken, dass wir technische Souveränität erreichen und eigene Standards setzen können.“


Dr. Florian Herrmann, Leiter der Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien, forderte verlässlichen Qualitätsjournalismus zur Orientierung in der Informationsflut:

„Bayern ist ein starker Medienstandort! Diese Woche trifft sich wieder die gesamte Branche bei den Medientagen München. Unter dem Motto ‚WTFuture?!‘ richten die Medientage den Blick auf die Zukunft der Medienwelt: Die rasante Transformation der Branche führt zu einer zunehmend fragmentierten Medienöffentlichkeit. Durch die unermessliche Informationsflut geraten auch demokratische Werte unter Druck. Polarisierende Inhalte verbreiten sich ungefiltert millionenfach. Bayern steht für eine starke und vielfältige Medienlandschaft, die wir weiter ausbauen und unterstützen. Medienvielfalt ist unverzichtbar für einen offenen, demokratischen Diskurs. Gerade mit Blick auf KI, Algorithmen, Social Bots und Chatbots, brauchen wir verlässlichen Qualitätsjournalismus als Orientierung in Zeiten wachsender Informationsflut und gezielter Desinformation. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen erfolgreichen und anregenden Austausch bei den Medientagen in München!“


Weitere Artikel zu den Medientagen München 2025 im Kunst-Kultur-Blog



Freitag, 24. Oktober 2025

Medientage München 2025 - KI - AI Summit

Medientage München 2025 - vom 22. bis 24. Oktober


AI Summit: WTFuture?! AI Visions for the Media of Tomorrow


KI als Co-Pilot und Mitbewerber - und die Zukunft des Journalismus


München, 24.10.2025 „Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, den Journalismus besser zu machen, nicht obsolet. KI kann die Funktion eines Co-Piloten übernehmen, ist aber kein Ersatz“, lautet die Überzeugung von Dr. Richard Socher. Der Geschäftsführer und Gründer der KI-Suchmaschine und universellen KI-Plattform You.com versuchte gleich zum Auftakt des AI Summit der MEDIENTAGE MÜNCHEN die größten Bedenken über die Zukunft des Journalismus abzumildern. Socher, dessen Unternehmen in Deutschland mit der Nachrichtenagentur dpa oder dem Wort & Bild Verlag zusammenarbeitet, war aus Kalifornien zugeschaltet.

SZ - Zeppelin, Fot: Helga Waess


Bei der Recherche oder dem automatisierten Fact Checking erleichtere die KI die Arbeit in den Redaktionen, sagte Socher

 Viele Tätigkeiten, für die Redaktionen früher Stunden oder Wochen benötigt hätten, könnten nun in wenigen Minuten erledigt werden. Auf die negativen Konsequenzen des KI-Booms verwies die amerikanische Tech-Journalistin und Buchautorin Karen Hao in ihrem anschließenden Vortrag. Sie kritisierte eine Erosion des Schutzes von geistigem Eigentum und verwies auf die immensen Umweltbelastungen, die durch den hohen Energiebedarf und Wasserverbrauch der KI-Server entstehen. So plane Google derzeit in Montevideo den Bau eines Rechenzentrums für Südamerika, obwohl die Region dort von Wasserknappheit bedroht ist.

Im Anschluss führte Elisabeth Gamperl, zuständig für News Products & AI bei der dpa, aus, wie sich der Arbeitsalltag von Journalist:innen durch KI bereits konkret verändert hat

 Journalisten hätten ihre Rolle als Gatekeeper abgeben müssen, sie seien inzwischen nur noch ein Player unter vielen. Auch die überlieferten journalistischen Formate müssten überdacht werden. Vor wenigen Jahren seien lange Artikel ein Beleg für Wichtigkeit gewesen, inzwischen gehe es eher um „Information Bits“. Und diese folgten einer Pull-Logik. Nicht mehr die Redaktionen würden bestimmen, wann welche Inhalte veröffentlicht und konsumiert werden. Die User holten sich vielmehr gezielt die Informationen, die sie interessieren, und zwar zu einem Zeitpunkt, der ihnen passe.

Marie Kilg, Chief AI Officer bei der Deutschen Welle, stellte in ihrem Vortrag die Frage, ob man in Zukunft überhaupt noch Medienhäuser benötige

Immerhin produziere Künstliche Intelligenz nicht nur Content, sondern sei auch im Tech-Bereich ein immer stärkerer Wettbewerber, indem sie selbständig Inhalte generiere. Inzwischen sei KI bei allen Phasen der Medienproduktion – Research, Produktion, Distribution und Interaktion mit den Usern – ein Partner. Man könne das positiv sehen, urteilte Kilg: „KI kann einem bei jedem dieser Schritte helfen. Die Arbeit mit Wissen, mit Informationen war noch nie so einfach wie heute.“

In der abschließenden Diskussion rief Elisabeth Gamperl dazu auf, Innovationen zu begrüßen und zu nutzen, nicht zu bekämpfen 

Der Arbeitsalltag ändere sich, ebenso wie die Jobbeschreibungen. Künftig würden beispielsweise mehr Data Analysts oder Cognitive Science Expert:innen im Journalismus benötigt. Und redaktionelle Inhalte müssten künftig mehr als Tech-Produkte begriffen werden.

Marie Kilg appellierte an die Medienhäuser, sich nicht in die Abhängigkeit einzelner KI-Firmen zu begeben

 Kooperationen seien wichtig, man müsse aber vorsichtig mit ihnen umgehen und jederzeit die Option haben, zu einem anderen Wettbewerber zu wechseln. Auch Karen Hao hält dies für eine wichtige Überlebensstrategie. Das Unternehmen OpenAI versuche beispielsweise gerade, sein Sprachmodell als Basis für einen Werbeplatz auszubauen, um seine Finanzierung besser abzusichern. Das werde aber nur bedingt funktionieren, urteilte die KI-Expertin, für die das Platzen der KI-Blase durchaus ein realistisches Szenario ist. Nicht nur aus diesem Grund sei es wichtig, dass Medienhäuser und Journalist:innen zu jeder Zeit die volle Kontrolle über die von ihnen eingesetzten KI-Tools behalten. 

QUELLE - Pressemeldung des Veranstalters vom München, 24.10.2025



Samstag, 18. Oktober 2025

Ausstellung: City in the Cloud - TUM München stellt aus

 Architekturmuseum der TUM in der Pinakothek der Moderne in München

 

Ausstellungsempfehlung: Alles Digital? CITY IN THE CLOUD - DATA ON THE GROUND -Dateninfrastrukturen aus architektonischer und politischer Perspektive


LAUFZEIT: 16. OKTOBER 2025 BIS 8. MÄRZ 2026 - Architekturmuseum der TUM in der Pinakothek der Moderne im Kunstareal München (English, Italiano, Français, Deutsch)

 
München. Die digitale Cloud ist allgegenwärtig: doch wo ist sie genau?  In der Ausstellung CITY IN THE CLOUD - DATA ON THE GROUND geht die Pinakothek der Moderne auf die Suche. Die Cloud erscheint in Smartphones, Laptops, Smart-Home-Geräte, Auto-Schnittstellen und zahllosen Displays in urbanen Räumen. Swipe und Stream enthält eine riesige und rasant wachsende Dateninfrastruktur: Rechenzentren in Städten und abgelegenen Regionen, Unterseekabel und Satelliten. Diese meist unsichtbaren Strukturen bestimmen unsere Lebensweise, Kommunikation und Verwaltung – und verbrauchen zugleich enorme Mengen an Land, Energie und Rohstoffen.

Pinakothek der Moderne im Kunstareal in München, Foto-Collage: Helga Waess (Pressefotoarchiv - Cover Kunst-Kultur-Blog)

 

Trotz ihrer weitreichenden Auswirkungen werden Dateninfrastrukturen nur selten aus architektonischer oder politischer Perspektive diskutiert

Architekturforschung kann diese verborgenen materiellen und politischen Verflechtungen sichtbar machen. Ziel der Ausstellung ist es, die Cloud zu durchleuchten – von ihren historischen Ursprüngen bis hin zu zukünftigen Möglichkeiten – und dafür zu plädieren, die Gestaltung und Planung von Dateninfrastrukturen stärker in das gesellschaftliche und politische Bewusstsein einzubetten.
 


Die Ausstellung ist in drei Themen gegliedert: 

Elementar - Räumlich – Zeitlich, 

und sie entfaltet sich anhand einer Reihe von Leitfragen:

 

Woraus besteht die digitale Cloud?

 
Das erste Kapitel legt die Elemente der Cloud offen. Wir blicken tief ins Meer und verfolgen die Unterseekabel, die heute mehr als 95 % der weltweiten Kommunikation übertragen. Von der Verlegung des ersten transatlantischen Telegrafenkabels im 19. Jahrhundert bis hin zu den globalen Glasfasernetzen von heute offenbaren diese Infrastrukturen geopolitische und koloniale Verstrickungen. Objekte aus dem Deutschen Museum veranschaulichen diese Geschichten aus wissenschaftlicher und materieller Perspektive.
 
Das Kapitel widmet sich auch den Rechenzentren, die sich zu neuen Standorten der Macht entwickeln. Sie sind keineswegs neutrale Räume, sondern verbrauchen enorme Mengen an Energie und Frischwasser und beanspruchen zunehmend größere Flächen. Mit dem exponentiellen Wachstum der Künstlichen Intelligenz (KI) steigt die Nachfrage nach neuen Anlagen rapide an. Die Ausstellung macht ihre architektonische Präsenz, ihre politischen Dimensionen und ihre ökologischen Kosten sichtbar, mit Fallstudien aus Deutschland und dem Ausland, darunter das Münchner Leibniz-Rechenzentrum in Garching.
 

Digitale Daten – die neue Währung?

 
Daten sind zum Motor neuer Formen der Extraktion geworden. Die Ausweitung von Datenökonomien hängt von kritischen Rohstoffen wie Lithium, Kupfer, Kobalt und Zinn ab. Dieses Kapitel untersucht insbesondere den Lithium- und Zinnabbau und richtet den Blick auf die Folgen dieser Rohstoffgewinnung auf lokale Ökosysteme und Gemeinschaften. 

Thematisiert werden der Kampf um Wasserrechte in einer der größten Lithiumminen der Atacama-Wüste in Chile sowie die ökologischen und gesellschaftlichen Kosten des Zinnabbaus auf der indonesischen Insel Bangka. Zudem werden die Bemühungen beleuchtet, Lithium und andere kritische Rohstoffe in Europa zu sichern. Indem wir diese Materialflüsse nachverfolgen, thematisiert die Ausstellung den tatsächlichen Preis, den wir für die Datenökonomie zahlen müssen.
 

Ist die Stadt mehr als ein Computer?

 
Die sogenannte Smart City nutzt Daten, um Komplexität zu „optimieren“ und zu „verwalten“. Dieser Abschnitt untersucht, wie städtische Umgebungen durch digitale Systeme umgestaltet werden, und stellt die Frage: Was wäre, wenn Daten dazu genutzt würden, Bürger:innen zu stärken, anstatt dem Überwachungskapitalismus zu dienen? Eine in Zusammenarbeit mit dem Digital Twin München entwickelte Fallstudie schlägt Daten als öffentliche Infrastruktur und Instrument für bürgerschaftliches Engagement vor.
 
Darüber hinaus widmet sich die Ausstellung der Transformation der architektonischen Praxis durch Datenmodellierung, maschinelles Lernen und KI und eröffnet neue Debatten darüber, wie Daten die Gestaltung und den Bau und Rückbau von Gebäuden verändern können.
 

Daten speichern oder löschen?

 
Angesichts des steigenden Bedarfs an Strom, Wasser und einer enormen Menge an Elektroschrott ist die Entscheidung, welche Daten wir behalten und welche wir löschen, zu einem politischen Akt geworden. In einer Zeit exzessiver Backup- und Speicherpraktiken ist die Frage, welche Daten wir bewahren und unter welchen Bedingungen, dringlicher denn je. Digitale Archive spielen eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung historischer Überlieferungen, während das KI-Training neue Fragen zu Voreingenommenheit, Zugang und Erinnerung aufwirft. Können wir in diesem riesigen Datenmeer zwischen Rauschen und wertvollen Informationen unterscheiden? Und können wir „Black Box“ und Datenverzerrungen ethisch navigieren?
 
Dieses Kapitel regt zum Nachdenken darüber an, wie Dateninfrastrukturen unser Erinnern und Vergessen beeinflussen und wie architektonische Arbeit an digitale Systeme gebunden ist. Es fragt, wie wir in Zukunft mit Daten umgehen könnten, wie wir uns von dem trennen, was nicht mehr gebraucht wird, und wie wir jenseits der Logik unbegrenzter Speicherkapazitäten gestalten können.
 

PUBLIKATION

Zur Ausstellung erscheint ein begleitendes Buch: 

City in the Cloud – Data on the Ground: Architektur und Daten,

herausgegeben von Cara Hähl-Pfeifer, Damjan Kokalevski und Andres Lepik, publiziert von ArchiTangle, Berlin (deutsch: ISBN 978-3-9817790-6-6, englisch: ISBN 978-3-9817790-5-9; 58 Euro).


Das Buch "City in the Cloud – Data on the Ground"

Es versammelt Perspektiven aus Architektur, Medienwissenschaft, Technologie, Kunst und politischer Theorie, um die elementaren, räumlichen und zeitlichen Dimensionen von Datenarchitekturen zu beleuchten. 

Die Publikation kartiert die sozialen, ökologischen und politischen Auswirkungen der allgegenwärtigen digitalen Vernetzung und eröffnet Denkräume für ein notwendiges Umdenken im Umgang mit Rohstoffen, globaler Gerechtigkeit und langfristiger Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen.
 
Mit Beiträgen von James Bridle, Giulia Bruno, Teresa Fankhänel, Cara Hähl-Pfeifer, Max Hallinan, Mél Hogan, Catherine Hyland, Damjan Kokalevski, Andres Lepik, Niklas Maak, Marija Marić, Anna-Maria Meister, Marina Otero Verzier, Trevor Paglen, Godofredo Enes Pereira, Andra Pop-Jurj, Alison Powell, Māra Starka und Rafael Uriarte.

DATA TALKS

Im Rahmen des Begleitprogramms startet das Museum die Reihe Data Talks — sieben öffentliche Gespräche, die live stattfinden und als Podcast publiziert werden. Sie bringen Expert:innen und Publikum zusammen, um die Themen der Ausstellung zu vertiefen.
 

Termine während der Ausstellung


  • 6. November 2025 – Exhuming Earth: European Lithium Futures (mit Godofredo Pereira und Zinnwald Lithium)
  • 4. Dezember 2025Drawing Matters: Data Models in Architecture (mit Michael Drobnik, Herzog & de Meuron und Allplan)
  • 18. Dezember 2025 – Behind the Scenes: Narrating the Raw and the Overcooked (mit dem kuratorischen Team)
  • 15. Januar 2026 – Designing Data Spaces: LRZ Garching (mit dem Leibniz-Rechenzentrum und Giulia Bruno)
  • 29. Januar 2026 – Urban Data Governance (mit der Landeshauptstadt München, GeodatenService)
  • 19. Februar 2026 – Digital Archives: Loss, Grievances, and Temporalities (mit der KIT-Professur für Architekturtheorie und dem saai, Archiv für Architektur und Ingenieurbau)
  • 5. März 2026 – Finissage. Die Reihe endet mit der Filmvorführung Building for Quantum von Marina Otero Verzier.

 

Quelle - Pressemitteilung: Pinakothek der Moderne 

Dienstag, 2. September 2025

BIG BANG KI Festival BERLIN 2025

Berlin - 11./12. September - Big Bang KI Festival 2025


Das BIG BANG KI Festival wirbt mit "Wir machen den Mittelstadt fit für die Zukunft!" - Europas größtes KI-Event

 

Mittwoch, den 10. und Donnerstag, den 11. September 2025 - Europas größtes KI-Event in der Alten Münze in Berlin  (Français, Deutsch, English, Italiano)


Berlin: BIG BANG KI Festival 2025: Europas größtes KI-Event wird neue Maßstäbe setzen. Das BIG BANG KI FESTIVAL kann am 10. und 11. September 2025 besucht werden. Als Location wurden die historischen Räumlichkeiten der „Alten Münze“ in Berlin-Mitte gewählt. Im letzten Jahr zählten die Veranstalter 6.000 Teilnehmende, die rund 250 Speakerinnen und Speakern  zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) folgten. Dieses Event ist die zentrale Plattform für den Austausch zwischen Führungskräften, Unternehmerinnen und Unternehmern, Entscheiderinnen und Entscheidern, Startups, Gründerinnen und Gründern sowie Digital Pioneers entwickelt. 

 

Regierungsviertel, Berllin - Foto: Helga Waess (Cover Kunst-Kultur-Blog - Pressefotoarchiv)

Beim BIG BANG KI FESTIVAL können Interessierte sich  über die neuesten Entwicklungen im Bereich Künstliche Inteligenz zu informieren

 UND: Besucherinnen und Besucher können vor Ort ein KI-Zertifikat erwerben. 

Es gibt ein weitgefächertes Programm mit Keynotes, Panels und Masterclasses. Es werden Themen wie Digitaltrends, New Work, Diversity und Gesundheitswirtschat beleuchtet. 

 

MEDIENPARTNERSCHAFT MIT NTV

Der Nachrichtensender ntv begleitet das Festival als Medienpartner und sorgt für eine
umfassende Berichterstattung. Durch Live-Berichterstattung und exklusive Interviews werden die zentralen Themen des Festivals einem breiten Publikum zugänglich sein.

 

Seit 2021 wird das Big Bang Festival von der Medienmarke DUP UNTERNEHMER organisiert und durchgeführt

 Die DUP UNTERNEHMER Medien erreichen über 3,5 Millionen Menschen  Online, Mobile, via Print und über Social Media - DUP Media GmbH ...

 

Der Veranstaltungsort ist die Alte Münze in Berlin-Mitte


Die Alte Münze in Berlin ist ein historisches Gebäudeensemble im Herzen der Hauptstadt, direkt an der Spree. Früher als Prägeanstalt für Münzen genutzt, dient das denkmalgeschützte Areal heute als Kreativ- und Eventlocation. Mit seinen weitläufigen Industriehallen, charmanten Backsteinfassaden und modern
ausgestaTeten Räumen bietet die Alte Münze eine einzigartige Atmosphäre für Veranstaltungen, Konferenzen und kulturelle Events. Ihr Mix aus historischem Charme und urbaner Dynamik macht sie zu einem Hotspot für Innovation und Austausch.

 

Quelle: Pressemeldung bigbangfestival.de 

Donnerstag, 3. Juli 2025

München feiert! "Festival der Zukunft 2025" Eintritt frei!

 München großes Familienfest: 3.-6. Juli - Zukunftskonferenz und Festival der Zukunft 2025

 

Das Festival der Zukunft im Deutschen Museum auf der Museumsinsel vom 3. bis 6. Juli 2025 hat ebenfalls Lichtinstallationen und Aktionen im Zusammenhang mit KI und Robotik

 

Am  5. und 6. Juli wird das Festival dann zum großen Familienfest ... Ein Wochenende bei freiem Eintritt (ENGLISH, DEUTSCH, FRANÇAIS, ITALIANO)

 

München - Museumsinsel in der Isar: Das Morgen mitgestalten! Nach der Fachkonferenz folgt auf der Museumsinsel wieder das große Familienfest: das "„Festival der Zukunft“. Es geht um Menschen, Technik und Innovationen: Das Deutsche Museum und 1E9 laden von 3. bis 6. Juli wieder zum großen „Festival der Zukunft“ auf die Museumsinsel. Im Forum der Zukunft an der Ludwigsbrücke und entlang der Uferstraße gibt es Vorträge, Workshops, Ausstellungen und zahlreiche Mitmachangebote rund um zukunftsweisende Ideen und Erfindungen für eine bessere Welt von morgen. Von Freitag, dem 3. bis Sonntag, den 6. Juli lädt das Deutsche Museum erst zur Fachkonferenz und dann zum Familienfest.

Über die Isarbrücke kommt man auf die Museumsinsel mit dem Deutschen Museum, München-Foto A. Waess (Pressefotoarchiv)


Von KI bis Raumfahrt, von XR-Experience bis Kunst-Performance, von Robotik bis Life Science: 

Beim Festival der Zukunft 2025 geht es von 3. bis 6. Juli um Ideen, Technologien und Innovationen, die das Morgen besser machen können. In allererster Linie geht es aber um die Menschen. Dafür versammeln das Deutsche Museum und das Technologie-Magazin 1E9 hochkarätige Gäste aus der Welt der Technik, der Kunst, der Wissenschaft, der Medien, der Wirtschaft und der Politik auf der Münchner Museumsinsel, um das Publikum zu einem positiven Blick in Richtung Zukunft zu inspirieren und zum Mitgestalten zu animieren.

Harald Lesch, Jonathan Meese, Björn Ommer oder Florence Gaub sind nur einige der prominenten Akteure, die beim Festival der Zukunft 2025 auftreten werden

  • Der bekannte Wissenschaftsjournalist Lesch erklärt am 6. Juli ab 11 Uhr beispielsweise, warum die Revolution der Erneuerbaren weit mehr ist als eine technische Umstellung. 
  • Performance-Künstler Meese präsentiert am 3. Juli um 13.45 Uhr seinen „Planet der Liebe“. 
  • KI-Pionier Björn Ommer (Stable Diffusion) schlüsselt am 3. Juli ab 10 Uhr „Die Zukunft der Intelligenz in 900 Sekunden“ auf. 
  • Und Zukunftsforscherin Florence Gaub, die unter anderem für die EU und die NATO arbeitet, zeigt am 5. Juli ab 11 Uhr „Was wir von anderen Ländern lernen können“. 


„KI, Roboter und wir“!   Physiker, Technikfolgenforscher und Generaldirektor des Deutschen Museums in München Michael Decker


Dazu gibt es die Gelegenheit, Michael Decker, den neuen Generaldirektor des Deutschen Museums, live zu erleben. Unter dem Titel „KI, Roboter und wir“ wird der Physiker und Technikfolgenforscher erläutern, wie wir unsere Zukunft mit intelligenten Maschinen gestalten können. „Ich freue mich sehr auf das Festival“, sagt Decker, „gerade weil wir uns als Museum der Zukunft zuwenden. Mit den Familientagen ist das ein großartiges, niederschwelliges Angebot, um Wissenschaft und Gesellschaft in den Austausch zu bringen.“ Sein Vortrag am 5. Juli auf der Dome Stage beginnt um 12.15 Uhr.

Neben den Vorträgen und Diskussionen, Ausstellungen und Workshops bietet das Festival für das Fachpublikum an den beiden Konferenztagen 3. und 4. Juli auch ausgiebig Gelegenheit zum Netzwerken

Das Forum der Zukunft des Deutschen Museums bildet mit der 

  • Dome Stage im ehemaligen Planetarium, 
  • der Theater Stage im einstigen IMAX-Kinosaal, 
  • der großen Experience Area 
  • und dem charmanten Innenhof 

eine beeindruckende Kulisse für dieses einzigartige Event. 

 

Am Wochenende wird zudem die Uferstraße zur Wissenschaftskommunikations-Partymeile 

Hier kann die ganze Familie mitmachen:  mit interaktiven Mitmachstationen, Workshops, Kunstinstallationen, Roboter-Shows und Spiegel-Aliens, die als Walking-Act auf der Museumsinsel unterwegs sind.

„Hier kann man nicht nur Ideen kennenlernen, sondern aktiv ein besseres Morgen mitgestalten“,
sagt Simon Glöcklhofer vom Deutschen Museum. „Wir freuen uns auf vier Tage voller Inspiration, Innovation und interaktiver Erlebnisse, die den Blick auf die Welt von morgen in eine positive Richtung lenken können!“ Und Wolfgang Kerler von 1E9 ergänzt: „Dafür haben wir Erfinder und Gründerinnen, Künstlerinnen und Politiker, Forschende und Medienschaffende eingeladen, die kreative Lösungen für unsere Herausforderungen entwickeln. Die sich trauen, ausgetretene Pfade zu verlassen und sich nicht von überholten Denkmustern ausbremsen lassen.“

Hier geht es zu unserem Artikel:  100 Jahre Deutsches Museum in München

 Das komplette Festival-Programm gibt es hier: 

  • https://www.1e9.community/festival-der-zukunft/programm/2025


  • Für die Konferenztage am 3. und 4. Juli benötigt man ein Ticket 
  • der Eintritt am Familienwochenende ist frei.  

 QUELLE: Pressemeldung des Deutschen Museums vom 30. Juni 2025.



Sonntag, 29. Juni 2025

München: Weltleitmesse Laser World of Photonics 2025

München: Weltleitmesse Laser World of Photonics 2025

 

Die Fachmesse Laser World of Photonics 2025 schließt mit Rekordzahlen und bringt mit starken Innovationen Rückenwind für die Branche - Parallel fanden folgende Messen statt: Laser World of Photonics - World of Quantum - Automatica und der World of Photonics Congress (mit 3.000 wissenschaftlichen Vorträgen)


27. Juni 2025: begeisterte Aussteller empfingen an nur 4 Tagen 44.000 Besucher in München (Quelle:  Pressemeldung der Messe München vom 27. Juni 2025) Français, Italiano, Deutsch, English)



München. Die Laser World of Photonics 2025 ist nur eine der Weltleitmessen auf dem Münchner Messegelände. In München vom 24. bis 27. Juni präsentierten auf der Weltleitmesse 1.398 Aussteller aus 41 Ländern die ganze Bandbreite photonischer Technologien. Über 44.000 Besucher - so die Messe München gegenüber der Presse - ließen sich von  Trendthemen im Rahmenprogramm und Talks begeistern: es ging um Secondary Sources, Integrierte Photonik, Biophotonik und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Der parallele World of Photonics Congress rief sechs Tage lang die internationale Forschungselite wie die beiden Nobelpreisträger Prof. Anne L’Huillier und Prof. Ferenc Krausz nach München. In diesem Blog unser Beitrag zur: automatica - Die Weltleitmesse für intelligente Automation und Robotik

Blick auf die Alpen - bei schönem Wetter von München aus am Horizont zu sehen! - Foto: Helga Waess, München (Pressefotoarchiv)


Dr. Reinhard Pfeiffer, Geschäftsführer der Messe München ist zufrieden:


„Die Laser World of Photonics war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg . Sie hat einmal mehr gezeigt, wie innovationsstark die Photonik-Branche ist. Zusammen mit der World of Quantum und der automatica hat sie zukunftsweisende Impulse für Forschung und Industrie gesetzt. Das Messetrio hat erneut bewiesen: München ist ein Hotspot für Innovationen ...“

 

Und der Bayerische Wirtschaftsminister Huber Aiwanger betonte bei seinem Besuch der drei Messen die strategische Bedeutung der Branche: 

„Die Photonik ist eine Schlüsseltechnologie, ohne die viele andere Hightech-Branchen nicht denkbar wären.“

 

Dr. Wilhelm Kaenders, Vorsitzender des Ausstellerbeirats und Vorstand der TOPTICA Photonics AG betonte:


„Eine Branche, die schon immer stark gewachsen ist, sieht auf der größten LASER Messe aller Zeiten wieder einen Aufwärtstrend, der durch das Interesse der Kunden und technologische Innovationen beflügelt wird ...“ 

 

Ein Fazit, das Exhibition Director Anke Odouli aus Gesprächen mit den Ausstellern bestätigen kann: 

„Wir haben in den letzten Tagen mit vielen Firmen aus aller Welt gesprochen. Sie alle haben uns signalisiert, dass sie positiv gestimmt und mit frischem Schwung aus München zurückkehren werden.“
 

 

Man wagt aufgrund der Zahlen einen optimistischen Blick nach vorne


Trotz eines anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfelds rechnen Experten in den nächsten Jahren mit einem jährlichen Wachstum des weltweiten Photonikmarkts von mindestens sechs Prozent. 

„Die Unternehmen bewegen sich zwar in wirtschaftlich schwieriger Zeit, aber die Erwartung, dass auch die Messe zur Verbesserung der Geschäfte beitragen kann, ist quasi mit Händen zu greifen. Messe at its best!“, fasst Spectaris-Geschäftsführer Jörg Mayer die Stimmung in der Branche zusammen.


Synergien zwischen Photonik, Quanten und Robotik


Die beiden Parallelmessen World of Quantum und automatica sorgten für Mehrwerte und neue Impulse. 

„Die gemeinsame Ausrichtung der drei Messen hat eindrucksvoll gezeigt, wie sich Photonik, Quantentechnologien und Automatisierung in der Praxis ergänzen“, sagt Dr. Sven Breitung, Geschäftsführer der VDMA Arbeitsgemeinschaft Laser und Lasersysteme für die Materialbearbeitung, und ergänzt: „Messeübergreifende Formate wie Showcases, Führungen und eine Sonderschau sorgten für ein starkes Erlebnis – mit hohem Mehrwert für Aussteller und Besucher.“
 

Spitzentreffen der Photonik-Forschung


Europas größter Photonik-Kongress begleitete die Messe und bot eine wissenschaftliche Plattform auf höchstem Niveau. 

Unter den anwesenden Wissenschaftsgrößen waren zum Beispiel die 

  • beiden Nobelpreisträger Prof. Anne L’Huillier und Prof. Ferenc Krausz, 
  • Herbert-Walther-Award-Gewinner Prof. Michael Fleischhauer 
  • und Prof. Christine Silberhorn. 

„Mit seinem vielfältigen Programm und ausgewiesenen Vortragenden führte der Kongress die internationalen Expertinnen und Experten der Branche aus Wissenschaft und Industrie zusammen, regte zur Vernetzung an und setzte inspirierende Impulse. Ein weltweit wegweisendes Event für die Photonik!“, sagt Prof. Carlo Holly vom Fraunhofer ILT und TOS RWTH Aachen, in seiner Funktion als Chairperson des World of Photonics Congress Steering Committee. 

In fünf Fachkonferenzen mit rund 3.000 wissenschaftlichen Vorträgen und Poster Sessions deckte der Kongress sechs Tage lang alle Aspekte der Photonik ab – von der Grundlagenforschung bis hin zur anwendungsorientierten Entwicklung.

Die Laser World of Photonics in Zahlen


1.398 Aussteller (2023: 1.220 Aussteller) reisten aus 41 Länder und Regionen an, das entspricht einem Auslandsanteil von 68 Prozent. 

Es kamen rund 44.000 Besucher aus 74 Ländern und Regionen (2023: über 40.000 Besucher), der Auslandsanteil lag bei 57 Prozent. 

Die Top-Ten-Besucherländer waren nach Deutschland (in dieser Reihenfolge): Großbritannien und Nordirland, Frankreich, Italien, China, Schweiz, USA, Japan, Österreich, Spanien und Niederlande.

Die nächsten 3 Fachmessen:

 Laser World of Photonics - World of Quantum - Automatica

  •  vom 22. bis 25. Juni 2027 in München 

Der nächste World of Photonics Congress 

  • vom 20. bis 25. Juni 2027


Mittwoch, 25. Juni 2025

24. bis 27. Juni 2025: Fachmesse automatica in München

 Fachmesse automatica  2025


automatica - Die Weltleitmesse für intelligente Automation und Robotik 


Die Fachmesse automatica findet vom 24. bis 27. Juni 2025 auf dem Münchner Messegelände statt


München. "automatica 2025"  - Die führende Weltleitmesse für intelligente Automation und Robotik finden vom 24.–27. Juni 2025 auf dem Münchner Messegelände statt. Aussteller aus aller Welt präsentieren neueste Lösungen und Produkte die bei der Steigerung der Produktion helfen und zukunftsweisenden Schlüsseltechnologien einbinden. Intelligente Automation und Robotik sind kein Widerspruch:  für jede Branche. Die Messe zeigt das aktuelle Angebot an Industrie- und Servicerobotik, Montage-anlagen, industriellen Bildverarbeitungssystemen und Komponenten - hier wird Innovationen und Wissen Businessrelevant.

Bavaria - Wahrzeichen Münchens -  Foto: Helga Waess


automatica Trendindex 2025

77% der Deutschen befürworten Roboter am Arbeitsplatz

  • • Arbeitnehmer sehen Chancen, Wettbewerbsfähigkeit zu stärken
  • • Einstieg in Industrie-Robotik für Mittelstand einfacher und günstiger
  • • automatica 2025: KI, Humanoide und Fachkräftemangel im Fokus

"Die große Mehrheit der Beschäftigten in Deutschland ist der Meinung, dass Roboter in der Fabrik die Wettbewerbsfähigkeit des Landes sichern. Drei Viertel sind überzeugt, dass Robotik dem Fachkräftemangel entgegenwirkt. Rund 80 Prozent wünschen sich, dass Roboter gefährliche, gesundheitsschädliche oder repetitive Tätigkeiten übernehmen. Zu diesen Ergebnissen kommt der automatica Trendindex 2025. Dafür wurden insgesamt 5.000 Beschäftigte in fünf Ländern repräsentativ befragt. Die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit zählt zu dringendsten Aufgaben der neuen Bundesregierung. Die Industrie steht dabei im Fokus. Ein Alarmsignal: China hat Deutschland im produzierenden Gewerbe bei der Roboterdichte inzwischen überholt. Das Reich der Mitte verdoppelte die Zahl der Roboter pro Fabrikarbeiter innerhalb von vier Jahren (2019-2023). Nach Angaben der International Federation of Robotics (IFR) liegt China mit 470 Einheiten pro 10.000 Arbeitnehmern seit 2023 weltweit auf Rang 3. Deutschland folgt mit 429 Einheiten nur noch auf Rang 4, Japan mit 419 Einheiten auf Rang 5."


automatica 2025: bringt Lösungen für den Mittelstand

„Robotik und Automation bieten großes Potential, weil sie einerseits im Kampf gegen den Fachkräftemangel helfen und andererseits die Arbeitsqualität erhöhen, indem sie unangenehme Tätigkeiten übernehmen“, sagt Dr. Dietmar Ley, Vorsitzender des VDMA-Fachverband Robotik + Automation. „Gleichzeitig ist der Einstieg in die Industrie-Robotik für Unternehmen einfacher als je zuvor. Roboter machen rasante technologische Fortschritte in puncto Usability und werden in naher Zukunft genauso einfach zu bedienen und einzurichten sein wie Smartphones und Co.“

Dr. Reinhard Pfeiffer, Geschäftsführer der Messe München, betont, dass Robotik und Automation keine Jobkiller seien, sondern vielmehr Arbeitsplätze sichern und die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie stärken. „Die deutsche Industrie steht vor vielfältigen Herausforderungen. Rund 750 Aussteller aus etwa 40 Ländern präsentieren in sechs Messehallen passende Lösungen“, so Dr. Pfeiffer. „Als international führender Marktplatz für automatisierte und intelligente Produktion ist die automatica die ideale Plattform, um Wissen auszutauschen und neue Impulse zu gewinnen.“


Die Fachmesse automatica findet vom 24. bis 27. Juni 2025 auf dem Münchner Messegelände statt. 


Weitere Informationen unter  

  • https://automatica-munich.com/de/


Über den „automatica Trendindex” 2025

Der automatica Trendindex wurde von der Leitmesse für intelligente Automation und Robotik „automatica 2025“ der Messe München mit Unterstützung eines professionellen Marktforschungsinstituts durchgeführt. Insgesamt wurden bevölkerungsrepräsentativ 5.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in 5 Ländern befragt, wie Robotik, Automation und Digitalisierung die Arbeitswelt verändern: USA (N=1.000), China (N=1.000), Japan (N=1.000), UK (N=1.000), Deutschland (N=1.000).


Über die automatica

Die automatica ist der weltweit führende Marktplatz für die automatisierte, intelligente Produktion. Sie ist das richtungweisende Ereignis für Unternehmen aus allen Industriebranchen und verschafft den Zugang zu Innovationen, Wissen und Trends mit hoher Businessrelevanz. Die automatica begleitet und gestaltet die Transformation der industriellen Fertigung – von der automatisierten bis zur autonomen Produktion. Hinter dem industriegetriebenen Konzept der automatica stehen die Messe München."


Hier geben wir Informationen aus der 

Pressemeldung der  „automatica 2025“ wieder

Donnerstag, 3. April 2025

Hannover Messe - Frauenhofer-Institut

Fraunhofer auf der Hannover Messe 2025


Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT mit Projekt CyberGuard auf der Hannover Messe: Standardisierte Security-Playbooks verbessern den Schutz vor Cyberangriffen


Im Projekt CyberGuard arbeiten Fraunhofer-Forschende an standardisierten Playbooks für optimierte Security-Strategien (English)

 

Hannover Messe. Standardisierte Security-Playbooks verbessern den Schutz vor Cyberangriffen! Im Projekt CyberGuard arbeiten Fraunhofer-Forschende an standardisierten Playbooks, damit Unternehmen ihre Security-Strategien optimieren und untereinander abstimmen können. Die Playbooks werden durch große Sprachmodelle generiert und unterstützen die Automatisierung von IT-Sicherheit. Cyberattacken entwickeln sich laufend weiter und werden immer raffinierter. Deshalb wollen die Fraunhofer-Forschenden um Akbari Gurabi die KI zukünftig auch zum Weiterlernen animieren. Taucht beispielsweise eine neue Variante einer Attacke auf, dann aktualisiert und optimiert die KI das jeweilige Playbook auf Basis des vorhandenen Know-hows. Der virtuelle Security-Experte bleibt dabei nicht unbeaufsichtigt. Fraunhofer-Forscher Akbari Gurabi erklärt: »In der IT-Sicherheit sind Fehler nicht erlaubt. Deshalb sieht CyberGuard vor, dass die IT-Verantwortlichen prüfen, ob die KI bei der Erstellung der maschinenlesbaren Dokumente sinnvoll vorgegangen ist.«

SZ - Zeppelin - Pressefoto-Archiv: Helga Waess (Cover Kunst-Kultur-Blot)


Ein Forschenden-Team vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT hat sich deshalb im Projekt CyberGuard zum Ziel gesetzt, ein einheitliches Rahmenwerk für die Abwehr von Attacken aufzubauen


Herzstück des Projekts sind standardisierte Playbooks mit maschinenlesbaren Prozessbeschreibungen. 

In puncto Standards setzen die Forschenden auf das Open-Source-Format CACAO (collaborative automated course of action operations) der Organisation for the Advancement of Structured Information Standards (OASIS).

»Auch kleine Unternehmen oder Start-ups, die sich keine große IT-Security-Abteilung leisten können, erhalten so Playbooks für den Ernstfall und können sich schützen«, ergänzt Mehdi Akbari Gurabi, Experte für Datenschutz und Datensouveränität am Fraunhofer FIT.


Fraunhofer auf der Hannover Messe 2025

  • Fraunhofer FIT 
  • bis 4. April 2025
  • in Halle 2