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Mittwoch, 19. November 2025

11.12.-12.04.2026 Sonderausstellung "Written Art" in der Pinakothek der Moderne in München

SONDERAUSSTELLUNG: Written Art in der Pinakothek der Moderne im Münchner Kunstareal


Der Ausstellungstitel Sweeter than honey. ein panorama der written art  verweist auf die poetische Kraft der Kunst, Wissen auf sinnliche Weise zu vermitteln - ab 11. Dezember 2025 in der Pinakothek der Moderne - Sammlung Moderne Kunst


 AUSSTELLUNGSDAUER: 11. Dezember 2025 – 12. APRIL 2026 


München. Die Written Art Collection bietet ein einzigartiges Sammlungsprofil. In der bevorstehenden Sonderausstellung wird  die Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne erstmals die Werkbestände skripturaler und textbasierter Kunst in einer großen Sonderausstellung zusammenführen.  Unter dem Titel Sweeter than Honey. Ein Panorama der Written Art“ haben Madeleine Freund und Oliver Kase in Zusammenarbeit mit Thomas Kellein und Marie-Kathrin Krimphoff (Written Art Collection) die Kunstshow konzipiert und für die Säle 21 bis 26 in der Pinakothek der Moderne kuratiert - wie es heißt: "In Erinnerung an Thomas Kellein (1955–2025), der seit 2013 Kurator der Written Art Collection war." Mit rund 60 künstlerischen Positionen wird ein Parcours die Besucher über 1.200 qm Ausstellungsfläche leiten. Im Panorama der Written Art wird die Wechselbeziehung von Schrift und Bild in all ihren Facetten zu einem spannenden Kunsterlebnis. Die Auswahl der Werke widmet sich der  Schrift als künstlerisches Medium und Material, das sich von der Mitte des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart als zusätzliches Ausdrucksmittel der freischaffenden Künstler etabliert hat.

Pinakothek der Moderne im Kunstareal - hier Collage mit Alter Pinakothek, Fotos Helga Waess (Pressefotoarchiv)


„Sweeter than Honey. Ein Panorama der Written Art“ eröffnet einen spannungsreichen, gesellschafts-politischen Dialog von Künstler:innen aus einer kulturübergreifenden, globalen Perspektive

Der Ausstellungstitel wurde inspiriert von dem Werk „Knowledge Is Sweeter Than Honey (Arabic)” (2011) aus der Mashrabiya-Serie der ägyptisch-deutschen Künstlerin Susan Hefuna: 

Honig ist ein fluides, kulturübergreifendes Element und Symbol für die Süße von Erkenntnis und Weisheit. Zugleich steht der Titel auch dafür, dass bittere Worte durch Kunst und Poesie „süßer als Honig“ werden können. 

Somit verdeutlicht der Ausstellungstitel die poetische Kraft der Kunst, Wissen auf sinnliche Weise zu vermitteln.


Das Phänomen der Schrift im Bild wird im handschriftlichen Ausdruck, in Kalligrafie und Typografie erkundet

Ausgehend vom Informel der 1950er-Jahre über die Konzeptkunst seit den 1960er-Jahren stellen die über 100 präsentierten Werke die Kontinuität der Bedeutung geschriebener Kunst über Generationen und Kulturen bis in die Gegenwart vor. 

Künstler und Künstlerinnen erfinden fantasievolle Alphabete und abstrakte Zeichensprachen, schreiben Gedichte und Kalendereinträge, zitieren aus Literatur und politischen Dokumenten, übersetzen Gedanken und Gespräche in gesprayte, grafische, gestische oder gestickte Botschaften. 

Die Performativität des Schreibens wird in materiellen und körperlichen Spuren in der Malerei und Fotografie sowie in raumgreifenden Werken erfahrbar.


„Sweeter than Honey. Ein Panorama der Written Art“ ist die bislang umfassendste Präsentation der Written Art Collection 

Die Ausstellung stellt damit den Höhepunkt der langfristigen Kooperation mit der Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne dar.

In der Ausstellung finden wir Werke folgender Künstler

 Etel Adnan, Nasrollah Afjei, Maliheh Afnan, Khaled Al-Saai, Mounira Al Solh, Siah Armajani, Younes Baba-Ali, Willi Baumeister, Alighiero Boetti, Peter Brüning, Sophie Calle, Chen Danqing, Claudia Comte, Thierry De Cordier, Mohammad Ehsaei, Golnaz Fathi, Jilali Gharbaoui, Karl Otto Götz, Adolph Gottlieb, Katharina Grosse, Gu Wenda, Shilpa Gupta, Andreas Gursky, Hans Hartung, Susan Hefuna, Hans Hofmann, Jenny Holzer, Rebecca Horn, Dom Sylvester Houédard, Huang Rui, Yūichi Inoue, Alfredo Jaar, On Kawara, Franz Kline, Glenn Ligon, Nja Mahdaoui, Mark Manders, Brice Marden, André Masson, Hassan Massoudy, Georges Mathieu, Henri Michaux, Joan Mitchell, Shiryū Morita, Farhad Moshiri, Adam Pendleton, Qiu Zhijie, Walid Raad, Ed Ruscha, Kazuo Shiraga, Pierre Soulages, Hiroshi Sugimoto, Rirkrit Tiravanija, Mark Tobey, Lawrence Weiner, Fritz Winter.


Publikation zur Ausstellung „Sweeter than Honey. Ein Panorama der Written Art“ 

Beim Hatje Cantz Verlag - eine umfangreiche Publikation in Deutsch und Englisch (200 Seiten, 120 Abbildungen in Farbe, Museumsausgabe vsl. 35 Euro, ISBN: 978-3-7757-6128-4).


PROGRAMM während der Laufzeit der Ausstellung

  • Talks und Performances statt. 
  • Darüber wird ein facettenreiches Vermittlungsprogramm angeboten. 
  • Details hierzu folgen in Kürze.  


 Ausstellung „Sweeter than Honey. Ein Panorama der Written Art“

Ausstellungseröffnung: 10. Dezember, 19.00 UHR - Es sprechen: Anton Biebl, Leiter der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen; Oliver Kase, Sammlungsdirektor - Sammlung Moderne Kunst; Madeleine Freund, Co-Kuratorin der Ausstellung

Weitere Informationen: www.pinakothek.de/sweeter-than-honey 

Pinakothek der Moderne

Barer Str. 40, 80333 München

Ein Haus, Vier Museen:

  • Kunst
  • Graphik
  • Architektur
  • Design

Öffnungszeiten

  • Täglich 10 – 18 Uhr
  • Donnerstag 10 – 20 Uhr
  • Montags geschlossen

Sonntag, 17. Dezember 2023

Ausstellungen 2024: Museum Frieder Burda in Baden-Baden

MUSEUM FRIEDER BURDA - Baden-Baden


Das Jahr neigt sich dem Ende zu und das Baden-Badener Ausstellungsjahr 2024 im Museum Frieder Burda steht

 

Ausstellungen im neuen Jahr 2024

 

BADEN-BADEN. Nichts ist so neu wie die Ausstellungsvorschau für das nächste Jahr. Am Baden-Badener Park, zu dem die malerische Lichtentaler Allee führt, baute einst der international bekannte Architekt Richard Meier ein Museum für den leidenschaftlichen Kunstsammler Frieder Burda. In einer beeindruckende, lichtdurchfluteten Architektur, die viele Ein- und Durchblicke gestattet, fanden seit dem viele Ausstellungen statt. 20 Jahre ist es nun her, dass Herr Burda sein Museum eröffnete. Im Jubiläumsjahr würdigt das Museum den visionären Geist seines verstorbenen Gründers Frieder Burda mit der Ausstellung "Celebrating Creation!"  Das Ausstellungsjahr 2024 startet jecoch mit der Ausstellung "When Tomorrow comes" mit Werken von Nicolas Party, die vor Ort auf der Wand des Muesums entstanden (noch bis 18. Februar 2024).


Museum Frieder Burda, Baden-Baden, Foto: Helga Waess (Pressearchiv Kunst-Kultur-Blog)


NICOLAS PARTY - "WHEN TOMORROW COMES" - noch bis 18. Februar 2024


Nicolas Party nähert sich mit seinen Werken den Motiven Alter Meister an und bleibt in Spontaneität, Methode und Sichtweise ganz Zeitgenosse. Party ist ein Schweizer Maler (geb. 1980). Die Schönheit der Natur erobert die Museumswand ebenso wie ein entfesselter Waldbrand. Ein international meistbeachteter Erneuerer der Malerei, den das Museum Frieder Burda in Baden-Baden mit einer ersten deutschen Museumspräsentation die Pforte öffnet. „When Tomorrow Comes“ ist eine kunsthistorische Rückschau und verlangt eine Neudefinition der Möglichkeiten der Malerei im 21. Jahrhundert.

 

IMPOSSIBLE vom  2. März bis 26. Mai 2024


Am 02. März startet dann die erste neue Ausstellung des Jahres 2024 im Museum Frieder Burda. Es geht um das Unmögliche und die Macht des Imaginären. Gezeigt werden Werke, die "das Unmögliche als alternatives Modell zu einer zunehmend fragwürdigeren Realität vorstellen – Ironie und Humor nicht ausgeschlossen".  Große Namen wie Yves Klein und Sigmar Polke stehen neben dem Medium unserer Zeit, der Fotokunst von Jeff Wall, Thomas Demand, Andreas Gursky, Rodney Graham, Anish Kapoor, David Claerbout, Alexandra Bircken und Goshka Macuga. Hier stehen Bildfindung und die Möglichkeiten der künstlerischen Techniken im Zentrum. Die Ausstellung wird von Alexander Timtschenko kuratiert.


CELEBRATING CREATION! 15. Juni bis 3. November 2024


In einem Fest der Sinne wird „Celebrating Creation!“ die Besucherinnen und Besucher mit den "Essenzen des Lebens in Verbundenheit mit unserem Planeten" vertraut machen. Ein  erweiterndes Begleitprogramm überspringt die klassische Ausstellungspraxis. Es kommt zu "sinnlichen Erfahrungen von Natur und Gemeinschaft, von Körper und Geist". Da sind wir doch  mal gespannt, was die Kuratorien Patricia Kamp und Jérôme Sans uns anbieten.

 

YOSHITOMO NARA vom 23. November 2024 bis 21. April 2025

Ein Japanischer Künstler, Yoshitomo Nara (geb. 1959) bringt „Angry Girls“ in seinen stilisierten Mädchendarstellungen ins Museum.  Von Manga- bis Comiczeichnungen reicht die  Ästhetik der hier zu Lande bekannten Cartoons. In Japan sind Manga Teil der Literaturgeschichte und dominieren die gezeichnete  Medienlandschaft. Eine Ausstellung, die sicherlich auch Comic Con-Besucher interessiert. Auf jeden Fall jene die NARA kennen und das erfolgreiche kulturelle Exportgut Japans schätzen. Die Ausstellung entstand als Zusammenarbeit dreier Museen - dem Guggenheim Museum Bilbao, dem Museum Frieder Burda und der Hayward Gallery London.

MUSEUM FRIEDER BURDA

Lichtentaler Allee 8 b

 76530 Baden-Baden


Öffnungszeiten:
 

  • Dienstag bis Sonntag, 10 - 18 Uhr
  • an allen Feiertagen geöffnet
  • 24.12. und 31.12 geschlossen

 

Lichtentaler Allee in Baden-Baden, Foto: Helga Waess (Pressearchiv Kunst-Kultur-Blog)