Dienstag, 25. Juni 2019

Comic-Ausstellungen Muenchen

AUSSTELLUNGEN zum COMICFESTIVAL MÜNCHEN 2019



Comic ist die Neunte Kunst: 80 Jahre Batman, Küken und Maus, Titanic, Comicaze und Wunderfitz verzaubern die Ausstellungsmetropole München



Ausstellungen der „Neunten Kunst“ - Comic-Ausstellungen in München



In München laufen im Nachklang des Comicfestivals vom Wochenende (22. / 23. Juni), das zahlreiche Fans in die Landeshauptstadt Bayerns lockte, noch einige Ausstellungen. Bis in den Juli sind an diversen Ausstellungs-Hotspots Comic-Kunstwerke ausgestellt. Ein Rundgang lohnt sich und ist mit dem Fahrrad in München kein Thema mehr, denn die Radwege werden mehr.

Münchner Comicfestival 2019, Foto: A. Waess (Pressearchiv: Helga Waess)

Hier ein Comic-Ausstellungs-Überblick



Bis zum 30. Juni 2019 lohnt es sich im „Bier und Wurst Buffet“, das neben dem Cafe Kosmos in der Dachauer Straße 7a liegt, die Ausstellung KÜKEN UND MAUS zu sehen.

Bis zum 20. Juli 2019 sollte man sich einen Kaffee im Café Kosmos gönnen, das die preisgekrönte Comic-Anthologie WUNDERFITZ vorstellt.

Im alten Isartor ist bis zum 9. Juli 2019, und zwar im dort beheimateten „Valentin Karlstadt Musäum“ (sic!), die Ausstellung HIER LACHT DER BETRACHTER – Zeichnungen aus dem Satire-Magazin TITANIC zu sehen.

KUNST AM LENBACHPLATZ:
Barbara Yelin zeigt Comic-Kunst im öffentlichen Raum. Sie präsentiert auf der Kunst-Insel am Lenbachplatz gleich zwei 5 x 5 Meter große Bilder, die Rücken an Rücken zu sehen sind. Auf dem doppelseitigen Kunstdisplay, das den Platz überragt, zeigt sie zwei neue Zeichnungen, die an den FAZ-Comic „Es passiert“ angelehnt, das Thema Flucht komprimiert darstellen. Ein Statement, das große Beachtung findet.

An der Rückseite des Hofgartens im Zentrum der Stadt findet bis zum 27. Juni 2019 im Instituto Cervantes München eine Ausstellung mit Werken des argentinischen Zeichners EDUARDO RISSO statt.


Noch fast den ganzen Juli, bis zum 27. Juli 2019, ist in den Kunstarkaden am Marienplatz die Ausstellung COMIC FUTURE . FUTURE COMIC zu sehen.


Längerfristige Comic-Ausstellungen in München




ES NERFT!, so der Titel der Comicaze-Ausstellung im Klenze 17, die bis zum 5. September 2019 läuft

Das Amerikahaus München stellt bis zum 30. September 2019 mit der großen Ausstellung „80 JAHRE BATMAN“ ein Comic-Helden-Denkmal auf Zeit aus.

Bis zum Anfang des Jahres 2020 sollte man es einmal in das Bier- und Oktoberfestmuseum gehen um die Karikaturen, die DIETER HANITZSCH im Lauf der Zeit für den Sonntags-Stammtisch des Bayerischen Rundfunks angefertigt hat, zu sehen.


Cover "Lucky Luke sattelt um"
Egmont Verlag, Comic Collection

Montag, 24. Juni 2019

PENG! Comicfestival München 2019

Comicfestival in München - Hashtag: #CFM19


PENG! 2019 für den scheidenden Kulturreferenten Münchens und weitere PENG!s für Flix und Co.


Der Münchner Comicpreis "Peng! 2019"  ging in diesem Jahr an Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers und beliebte Comic-Zeichner und -Autoren




München. Asterix, Micky und andere bekannte alte und junge Helden der Comic-Geschichte gaben sich am Wochenende in München ein "Stell-Dich-Ein"! Die besondere Förderung der Comic-Szene in der Bayerischen Landeshauptstadt machte Ausstellungen in der ganzen Stadt möglich - von denen einige zurzeit noch laufen. Alle laufenden Ausstellungen findet man in unserem Blogbeitrag unter diesem Link!
Auch, wenn das Wetter zu Beginn des Festivals ein wenig regnerisch war, am Samstag und Sonntag schließlich strahlte der weiß-blaue Himmel und etliche Comic-, Manga- und Graphic-Novell-Fans konnten sich von ihren Autoren und Zeichnern Autogramme holen.

Asterix beim Comicfestival-München 2019
- mit dem Fahrrad konnte man alle Ausstellungen in der Stadt schnell erreichen!
Foto: Andreas Waess


Zum 8. Mal wurde der Münchner Comicpreis "Peng!" verliehen


Hans "Biermösl" Well und seine Wellbappn waren im Wirtshaus am Bavariapark wirklich ein schöner und zum Comic-Thema passender, musikalischer "Hinhörer". 

Matthias Schultheiss erhielt den Peng! 2019 für sein Lebenswerk als Autor und Zeichner. Seine Comics DIE HAIE VON LAGOS wurden als erste deutsche Comics im Ausland veröffentlicht und gern gelesen.

Überall standen Helden der Comic-, Manga- und Graphic-Geschichte
und luden zu gemeinsamen Selfies ein,
Foto: A. Waess


PENG! 2019 für den Kulturreferenten Münchens

Bereits am Eröffnungsabend wurde der scheidende Kulturreferenten Dr. Hans-Georg Küppers für "besondere Leistungen für die Münchner Comic-Szene" mit dem Peng! 2019 ausgezeichnet.

Asterix vor der Kongresshalle - Foto: A. Waess

Die Gewinner in unterschiedlichen Rubriken des PENG!-Preises 2019 sind:


PENG! 2019 - Bester deutschsprachiger Comic 

ist das Buch von Flix mit dem Titel SPIROU IN BERLIN - erschienen im Carlsen VerlagDas Preisgeld für dieser Kategorie in Höhe von 1.000 Euro kam von Boesner FORSTINNING.

PENG! 2019 - Bester europäischer Comic

wurde der von Mathieu Sapin ersonnene Titel GÉRARD – FÜNF JAHRE AM ROCKZIPFEL VON DEPARDIEU mit welchem der Berliner Reprodukt-Verlag mal wieder den richtigen Riecher hatte.

PENG! 2019 - Der beste nordamerikanische Comic 

kam von Sean Murphy, der einem Klassiker neues Leben einhauchte: BATMAN: DER WEISSE RITTER erschien bei Panini.

PENG! 2019 - Die beste Edition eines Klassikers 

brachte Bocola auf den Markt. Es ist Alex Raymonds Titel RIP KIRBY – DIE KOMPLETTEN COMICSTRIPS.

PENG! 2019 - Als beste Sekundärliteratur 
wurde das Buch von Lars Banhold ausgezeichnet, es trägt den Titel BATMAN: RE-KONSTRUKTION EINES HELDEN . Schön, dass der Christian A. Bachmann Verlag den Titel heraus brachte.

Comics und Graphic Novels wurden signiert,
Foto: A. Waess

Wie wurden die PENG! 2019-Preisträger ermittelt?

Alle Nominierungen und schließlich auch die Gewinner wurden von den Mitgliedern des gemeinnützigen Vereins Comicstadt München e. V. gelesen und besprochen.

Dieser Verein organisiert alle zwei Jahre das Comicfestival München und sorgt für einen reibungslosen Ablauf. Die Vereinsmitglieder sowie die bei der Nominierung beteiligten Münchner Comicexperten stimmten über die Preisträger in den oben genannten fünf Kategorien ab.


Für Comicfans und Kinder ein besonderer Hingucker, die überlebensgroße
Asterix-Gestalt, Foto: A. Waess




Gemütlich sitzen und schmökern, auch das war möglich. hier Fans vor der Kongresshalle!
Foto: A. Waess

Auf Signierstunden wurde mittels Plakat-Aktionen besonders hingewiesen -
wir finden: Eine gute Idee, da man nicht immer das Programm zum Blättern zücken musste!
Foto: A. Waess


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Rezension im Kunst-Kultur-Blog unter diesem Link


Buch: Graphic Novel MÜNCHHAUSEN. Die Wahrheit übers Lügen“. Lügenbaron auf Freuds Couch - eine Neuinterpretation in Comicform. Flix und Kissel reisen mit dem Leser in eine andere Zeit


Samstag, 22. Juni 2019

Neue UNESCO-Biosphärenreservate


UNESCO-Biosphärenreservate: NEU!


Jetzt gibt es 18 neue UNESCO-Biosphärenreservate weltweit



UNESCO-Programms „Der Mensch und die Biosphäre“ (MAB)


Der Internationale Rat des UNESCO-Programms „Der Mensch und die Biosphäre“ (MAB) hat 18 neue Biosphärenreservate in das Weltnetz aufgenommen. Erstmals ist auch ein Gebiet in Eswatini dabei. Das Land im Süden Afrikas mit dem Biosphärenreservat Lubombo hat die artenreichen Biodiversitäts-Hotspots Maputaland-Pondoland-Albany in der Lubombo-Gebirgskette.
Wir haben damit 701 UNESCO-Biosphärenreservate in 124 Ländern.

Alpen, Foto: Helga Waess - Kunst-Kultur-Blog / Fotoarchiv


Die neuen Biosphärenreservate sind

Lubombo (Eswatini)

Isle of Wight (Großbritannien)

Saleh-Moyo-Tambora „SAMOTA“ (Indonesien)

Togean Tojo Una-Una (Indonesien)

Julische Alpen (Italien)

Po Grande (Italien)

Kobushi (Japan)

Nordhordland (Norwegen)

Unteres Murtal (Österreich)

Roztocze (Polen)

Elton-See (Russland)

Vindelälven-Juhtatdahka (Schweden)

Voxnadalen (Schweden)

Alto Turia (Spanien)

La Siberia (Spanien)

Valle del Cabriel (Spanien)

Gangwon Eco-Peace (Südkorea)

Yeoncheon Imjin River (Südkorea)

Donnerstag, 20. Juni 2019

Ausstellung: SCHEIN ODER SEIN. Der Bürger auf der Bühne des 19. Jhs. - Baden-Baden

Ausstellungstipp Baden-Baden: SCHEIN ODER SEIN. Der Bürger auf der Bühne des 19. Jahrhunderts


Eine Ausstellung über Lebensechtheit, Ich-Inszenierung, Lebenskunst und das ganze Theater im 19. Jahrhundert



Eine sehenswerte Ausstellung bis zum 08. September 2019 im Museum LA 8 Baden-Baden. Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts



Baden-Baden. Großer Auftritt des Bürgertums in Baden-Baden: „SCHEIN ODER SEIN. Der Bürger auf der Bühne des 19. Jahrhunderts“, so der Titel der derzeitigen Ausstellung im Museum LA 8 Baden-Baden.
Zu sehen sind zeittypische Gemälde, Atelierfotografien,Theaterkarikaturen, historische Bühnenentwürfe, Plakate, Requisiten und Kostüme sowie Theater-Architekturmodelle. Schon beim Betreten der Ausstellung steht der Betrachter Theatermodellen gegenüber, die an eine plüschig anmutende und den Adel nachahmende Zeit erinnert. Der Besucher wandelt vorbei an bürgerlichen Wohnsalons oder sind das Theaterbühnen? Die Ausstellungsmacher haben hier eine sehr inspirierende Atmosphäre geschaffen, die uns in eine Zeit zurück versetzt, in der das Selbstbild ausgiebig gepflegt und inszeniert wurde. Das müssen Theatermacher heute erst einmal schaffen!

Bürgerlicher Salon im 19. Jahrhundert, Ausstellung:
SCHEIN ODER SEIN. Der Bürger auf der Bühne des 19. Jahrhunderts
Museum LA 8 Baden-Baden, Foto: Helga Waess



Lebensgroße Schaufensterpuppen in zeittypischer Kleidung bevölkern hier und da die Ausstellungsflächen - man inszeniert die Begegnung mit dem heutigen Besucher

Eine Dame, die, vermutlich eigens herbeigerufen, gerade das Zimmer betritt, erwartet wohl einen Gast. Und schon bekommen die ausgestellten „Cartes-de-visite“ ihren Sinn. Die Visitenkarte mit dem eigenen Konterfei als Heldenfigur aus einem Theaterstück von William Shakespeare war das Mindeste. Die Carte-de-visite wurde dem Hausmädchen überreicht und auf einem silbernen Tablett an die Dame oder den Herren des Hauses weitergereicht.

Eine Lady betritt den Salon,
Ausstellung:
SCHEIN ODER SEIN.
Der Bürger auf der Bühne des 19. Jahrhunderts
Museum LA 8 Baden-Baden, Foto: Helga Waess

Kleidung wie aus dem Theaterfundus


Die aufwendige Kleidung erscheint aus heutiger Sicht umständlich, wie aus einen Theaterfundus: Rüschen und feinste, schwere Damast- und Samt-Stoffe, Anzüge, die Anklänge an militärisches Auftreten verraten, steife, unbequem anmutende Hemdkragen und Kinder, die als kleine Erwachsene ausstaffiert sind. Letztere schauen auf den Atelier-Fotos nicht gerade glücklich in die Kamera, aber, dass sollten sie auch nicht. - Man stelle sich das Fotoatelier vor. Es war vermutlich ein Fundus an Theaterrequisiten, denn schließlich musste die Foto-Carte-de-visite, wie eine heutige Model-Karte beziehungsweise Sedcard, ständig dem neuesten Trend entsprechen.

Theater-Modelle und Kleidung, inszeniert in der Ausstellung
SCHEIN ODER SEIN. Der Bürger auf der Bühne des 19. Jahrhunderts
Museum LA 8 Baden-Baden, Foto: Helga Waess


Wer etwas im Leben erreichen will, ist ernst und zielstrebig! Und: wer etwas erreicht hat, der zeigt es, damit es alle wissen! Was und wem nützt es sonst?

Schließlich lebt man jeden Tag für den nächsten großen Auftritt. Das Leben des Bürgertums und vor allem des Großbürgertums im 19. Jahrhundert ist Theater. Im wahrsten Sinne des Wortes. Außerdem umgibt man sich nur mit Gleichgesinnten, die ebenfalls in ihrem Auftritt, samt Familie, auf ihre Außenwirkung hin Leben. Im bürgerlichen SEIN hat jeder seine Rolle. Auf die Alltagsrolle als Schauspieler des eigenen Bühnen-Lebens wurde man früh vorbereitet. Vorbilder gab es in der eigenen Umgebung genug und andere Lebensideale oder -formen waren nicht „standesgemäß“.

Sammelalben für "Cartes de visite" = Fotografien aus europäischen Fotoateliers, Ausstellung:
SCHEIN ODER SEIN. Der Bürger auf der Bühne des 19. Jahrhunderts
Museum LA 8 Baden-Baden, Foto: Helga Waess


Das Hoftheater wurde im vorletzten Jahrhundert zunehmend durch Stadttheater ersetzt


Hier liefen klassische Stücke wie „Hamlet“ oder „Romeo und Julia“ für das Bürgertum, welches sich aus der alten Ordnung der Stände und der Adelsherrschaft endgültig löste und ein eigenes Lebensideal aufbaute. Wer etwas hatte, zeigte es und griff bei den eigenen Requisiten auf erlebte Theaterinszenierungen zurück – welche ja ein herbeigewünschtes Lebensideal vorspielten.

Die Karikaturen eines Honoré Daumier lockern das Bürgertum-Ambiente der Ausstellung zum 19. Jahrhundert auf


Schließlich hatte man doch auch Humor in jenem 19. Jahrhundert. Karikaturen waren gern gesehen, gedruckt und gesammelt wurden – was die Vorgänger-Ausstellungen „Gediegener Spot. Bilder aus Krähwinkel“ und „Wilhelm Busch“ im LA 8 wunderbar illustrierten.

Zu den Ausstellungsbesprechungen dieser beiden Präsentationen im LA 8 in diesem Blog - hier die Links


Bei der Theatralisierung des bürgerlichen Alltags wurde jeder zum Hauptdarsteller seines eigenen Stückes - seiner eigenen, gewünschten Lebensrealität


In den Gemälden blicken uns die Bürger des 19. Jahrhunderts an.
 Ausstellung: SCHEIN ODER SEIN. Der Bürger auf der Bühne des 19. Jahrhunderts
Museum LA 8 Baden-Baden, Foto: Helga Waess


Großes Theater war angesagt – Theaterabende waren ein MUSS

Im Museum LA 8 in Baden-Baden stellt diese feine Ausstellung, die uns Einblicke in die Lebensrealität des Großbürgertums in das 19. Jahrhundert gestattet, fest, dass der Bürger im vorletzten Jahrhundert die Selbstinszenierung liebte und lebte. 

Frei nach dem Motto „SCHEIN ODER SEIN“ erzeugte das gehobene Bürgertum in Lebensstil, Auftreten, Kleidung und Freundeskreis oder besser Umgangs-Sitten das Selbstbild eines gespielten, eines inszenierten Lebens. Man spiegelte sich in Wohn-Ambiente und Kleidung an überladenen Inszenierungen klassischer Bühnenstücke.


Theaterprogramme, Bühnen-Plakate und Bühnen-Modelle erweitern die Ausstellung


Sie lassen uns nachempfinden, was der Bürger, der seinen Abend plante für sehenswert hielt: die Theater waren häufig ausverkauft und Klassiker kamen immer an.

Bühnenbild-Aquarelle,
 Ausstellung:
SCHEIN ODER SEIN. Der Bürger auf der Bühne des 19. Jahrhunderts
Museum LA 8 Baden-Baden, Foto: Helga Waess

Die Theaterinszenierung zeigte dem Bürgertum eine Daseinsform, die nachgelebt wurde


Die Bühne diente somit nicht nur der Kurzweil und Unterhaltung. Das verdeutlichen in Baden-Baden zahlreiche Fotodokumente:
  • vom Künstlerfürsten in seinem Atelier,
  • bühnenbildhaft erscheinende Gemäldesujets großbürgerlicher Familien mit Minnesänger im überreich ausgestatteten Salon;
  • Porträtfotos als Julia auf dem Balkon
  • oder als tiefsinniger Hamlet auf der „Carte-de-visite“.

Treppe führt zum Kupferstich des Residenztheaters München 
im Querschnitt, an den Seiten Theaterplakat-Ankündigungen
 Ausstellung:
SCHEIN ODER SEIN. Der Bürger auf der Bühne des 19. Jahrhunderts
Museum LA 8 Baden-Baden, Foto: Helga Waess 

Alles scheint aus heutiger Sicht inszeniert und nichts wurde dem Zufall überlassen


Der Bürger im Theater als Teil der Architektur:
Francois Cuvilliés (1731-1777) und Valerian Funck (1732-1805),
Längsschnitt durch das alte Residenztheater München,
1771, Kupferstich (Faksimile),
Leihgabe: Deutsches Theatermuseum, München

Ausstellung:
SCHEIN ODER SEIN. Der Bürger auf der Bühne des 19. Jahrhunderts
Museum LA 8 Baden-Baden, Foto: Helga Waess

Die Selbstdarstellungs- oder wie man heute sagen würde Selfie-Generation des 19. Jahrhunderts nutzte zur der Eigendarstellung sowohl das Porträt-Gemälde als auch das brandneue Medium der Fotografie



Hätte es damals schon das Smartphone gegeben, uns wäre aus alten Zeiten eine selbstverliebte Selfie-Generation überliefert, die den Großen Auftritt liebte - oder wie es Prof. Dr. Matthias Winzen im unbedingt empfehlenswerten Ausstellungskatalog "Schein oder Sein" auf den Punkt bringt:


Ohne Schein kein Sein!


Im Foto von links nach rechts 
oben:
  • August von Wille (1829-1887), Programmplakat der Theateraufführung "Die Geisterrache" - 1851
  • Benjamin Vautier (1829-1898), Programmplakat der Theateraufführung "Wallenschteins Lager" zur Schillerfeier am 12. November - 1859
  • Louis Toussaint (1826-1887), Programmplakat der Theateraufführung "Der Köhler und der Jäger" und "Der Spuk" -1868
unten:
  • Adolph Schroedter (1805-1875), Programmplakat der Theateraufführung "Was ihr wollt" von William Shakespeare - 1859
  • Philipp Grotjohann (1841-1892), Programmplakat der Theateraufführung "Dienstmann No. 20" - 1872
  • Vincent Stoltenberg Lerche (1837-1892), Programmplakat der Theateraufführung "Die Mumie" - 1870
gezeigt in der Ausstellung: SCHEIN ODER SEIN. Der Bürger auf der Bühne des 19. Jahrhunderts,
Museum LA 8 Baden-Baden, Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts, Foto: Helga Waess


Museum LA 8 Baden-Baden, Foto: Helga Waess

SCHEIN ODER SEIN. Der Bürger auf der Bühne des 19. Jahrhunderts

Ausstellung bis zum 08. September im LA 8 in Baden-Baden

Museum LA 8 Baden-Baden
Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts

Lichtentaler Allee 8
76530 Baden-Baden

Homepage: museum.la8.de



Donnerstag, 13. Juni 2019

Münchner Comicfestival 2019: 20.-23.06.2019

Münchner Comicfestival 2019


Comics sind voller Kunst“ und die Kunststadt München ist vier Tage lang voller Comics



München lädt zum Comicfestival!



Münchner Comicfestival - vom 20. bis 23. Juni 2019 in der Alten Kongresshalle - Eröffnung: am 19. Juni, um 19:00 Uhr durch die Bayerische Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach. 
Am Donnerstag, den 20. Juni beginnt dann für alle Besucher das COMICFESTIVAL in der Alten Kongresshalle auf der Theresienhöhe hinter der Bavaria in München. Neben der Verlagsmesse, die Novitäten und Klassiker vorstellt, wird es Signierstunden mit berühmten und neu zu entdeckenden Comic-Zeichnern und -Autoren geben. Interessant sind immer wieder Künstler'innengespräche, die berühmte Comicbörse und Ausstellungen, die in der Kongresshalle und an verschiedenen Orten in der Stadt stattfinden. 



Comicfestival in der Alten Kongresshalle,
 Foto: Helga Waess - Pressearchiv 2017


Comic-Workshops und Zeichenkurse für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und eine Lehrerfortbildung in Sachen Graphic Novels



Kreative Zeichner können Workshops und Zeichenkurse besuchen, es gibt einen Biergarten für Erfrischungen zwischendurch und vieles mehr zu entdecken. Während sich Kinder und Jugendliche als Zeichner unter Anleitung des Disney-Zeichners Ulrich Schröder erproben können, wird für Lehrer am 23. Juni eine Fortbildung zum Thema „Graphic Novels im Unterricht“ angeboten. So manch ein Lehrer wird den Lehrplan erfrischend aufmischen können und vielleicht sogar Unterrichtsgeschichte schreiben.


Jedes Comicfestival ist auch immer ein Stück Comic-Geschichte



Comic-Kultur und Comic-Geschichts-Schreibung haben in München seit den 1970er Jahren Tradition. Im Jahr 1971 kam das Buch „Comics – Anatomie eines Massenmediums“ auf den Markt. Geschrieben wurde es von den Münchnern Wolfgang J. Fuchs und Reinhold Reitberger. Mit zwei Münchner Veranstaltungen, die durch diese beiden Autoren organisiert wurden, begann die Bayerischen Landeshauptstadt Comicfans aus der ganzen Welt anzuziehen. 1974 fand im Münchner Stadtmuseum die große Ausstellung unter dem Titel „Comics“, die von Reitberger ausgerichtet wurde und fast 10 Jahre darauf begannen im Kulturzentrum Gasteig die „1. Münchner Comic-Tage“, die Wolfgang J. Fuchs leitete. Diese Veranstaltung gab den Startschuss für Comic-Veranstaltungen, die seitdem im zweijährigen Rhythmus in München stattfinden.

Seit 2015 hat sich die Alte Kongresshalle hoch über der Theresienwiese als Hauptveranstaltungsort des COMICFESTIVALs einen Namen gemacht. Hier wird die Bayerische Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach am 19. Juni 2019 um 19:00 Uhr das Comic-Festival München eröffnen.

Charaktere werden von Fans nachgespielt! Die Realität wird zur Comicwelt!
Alte Kongresshalle - Signierstunde,
Foto: Helga Waess - Pressearchiv 2017

Comics sind voller Kunst


Vier Tage lang steht München ganz im Zeichen des Comics. … Comics sind voller Kunst. Ihre Welt ist vielfarbig und vielsprachig. In München treffen Comics aus Nord- und Südamerika auf solche aus Asien und Europa. Überall auf der Welt begeistern sich Leserinnen und Leser für den Comic, überall entwickelt er seinen eigenen Stil.“ 
Schreibt der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder in seinem Grußwort zum Münchner Comicfest 2019 und weiter: 
 „Auch ich kenne die Faszination, die von gutgemachten Comics ausgeht. ...Viel Vergnügen beim Comicfest in München!“



Der Kunst – Kultur – Blog aus München wird das COMICFESTIVAL besuchen


Wir freuen uns auf interessante Begegnungen und neue kreative Sichtweisen aus der Comicwelt!



INFORMATIONEN zum MÜNCHNER COMICFESTIVAL 2019


Alle Zeiten, Orte und Termine, näheres zur Preisverleihung „Peng-Preis“, alle Comic-Ausstellungen, die Zeiten für die Zeichenkurse und so weiter findet ihr auf der 
  • Homepage: comicfestival-muenchen.de




Ort der Veranstaltung 

Alte Kongresshalle
Theresienhöhe 15
80339 München


Flyer zum Comicfestival - Foto: Helga Waess (Pressearchiv 2015)

Öffnungszeiten des Münchner Comicfestivals in der Alten Kongresshalle:


  • Donnerstag, 20. Juni 2019: 12:00 – 19:00 Uhr
  • Freitag, 21. Juni 2019: 10:00 – 19:00 Uhr
  • Samstag, 22. Juni 2019: 10:00 – 19:00 Uhr
  • Sonntag, 23. Juni 2019: 10:00 – 18:00 Uhr


Eintrittspreise:

  • Kinder und Jugendliche bis 10 Jahren: frei
  • Tageskarte für Jugendliche von 10 – 18 Jahren: 7,- Euro
  • 4-Tageskarte für Jugendliche von 10 – 18 Jahren: 20,- Euro
  • Tageskarte für Erwachsene ab 18 Jahren: 10,- Euro
  • 4-Tageskarte für Erwachsene ab 18 Jahren: 25,- Euro

  • Tageskarte für Schulklassen (ab 15 Personen): 5 Euro pro Schüler, eine Begleitperson frei



Hier die Termine für die beliebten Zeichenkurse – Manga – Storytelling – Characterdesign



Vier Tage voller Zeichenkurse und Workshops im ATELIER, das in der Alten Kongresshalle eingerichtet wird. Jeder der eine Eintrittskarte hat kann kostenfrei teilnehmen, allerdings ist es wichtig sich für den jeweiligen Kurs per Mail anzumelden:  

zeichenkurse[att]comicfestival-muenchen.de 

  • Je Festivaltag kann ein Besucher sich nur jeweils zu einem Kurs anmelden. Zeichenmaterial wie Block und Stifte ist mitzubringen.

Es ist erforderlich sich für den jeweiligen Kurs unter zeichenkurse[att]comicfestival-muenchen.de anzumelden.



DONNERSTAG, DEN 20. JUNI 2019


12:30 Uhr: Berrin Jost: Manga-Zeichenkurs

13:30 Uhr: ArtZi-Workshop: Storytelling 101 mit Elisabeth Pich oder Katja Klengel (keine Anmeldung erforderlich, die in diesem Kurs entstandenen Comics werden am nächsten Tag gedruckt!)

14:30 Uhr: Thierry Capezzone: How to draw Petzi!

16:30 Uhr: Ulrich Schröder: Disney-Zeichenkurs

18:00 Uhr: Barbara Breen: Storytelling + Characterdesign

FREITAG, DEN 21. JUNI 2019


11:00 Uhr: Thierry Capezzone: How to draw Petzi!

12:30 Uhr: Berrin Jost: Manga-Zeichenkurs

13:30 Uhr: ArtZi-Workshop: Diskussionskultur und Hatespeech mit Ulrike Schwertberger (keine Anmeldung erforderlich, die in diesem Kurs enstandenen Comics werden am nächsten Tag gedruckt!)

14:30 Uhr: Ulrich Schröder: Disney-Zeichenkurs

16:30 Uhr: Barbara Breen: Storytelling + Characterdesign

SAMSTAG, DEN 22. JUNI 2019


12:00 Uhr: Berrin Jost: Manga-Zeichenkurs

13:00 Uhr: ArtZi-Workshop: Autobiografische Comics mit Maximilian Hillerzeder (keine Anmeldung erforderlich, die in diesem Kurs enstandenen Comics am nächsten Tag gedruckt!)

14:00 Uhr: Thierry Capezzone: How to draw Petzi!

16:00 Uhr: Ulrich Schröder:Disney-Zeichenkurs

18:00 Uhr: Barbara Breen: Storytelling + Characterdesign

SONNTAG, DEN 23. JUNI 2019


10:30 Uhr: Ulrich Schröder: Disney-Zeichenkurs

12:00 Uhr: Berrin Jost: Manga-Zeichenkurs

13:00 Uhr: ArtZi-Workshop: Something with Art mit der UdK Berlin (keine Anmeldung erforderlich, die in diesem Kurs entstandenen Comics werden gedruckt! )

14:00 Uhr: Matthias Wieland liest Kindercomics

15:00 Uhr: Thierry Capezzone: How to draw Petzi!

16:30 Uhr: Jan Reiser: Die Grundzüge des Character-Designs


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Mittwoch, 5. Juni 2019

UNESCO-Kommission: öffentliche Mitgliederversammlung

Deutschen UNESCO-Kommission - Mitgliederversammlung in Mannheim 


 Am 27. Juni 2019 sucht die UNESCO-Kommission auf ihrer öffentlichen Mitgliederversammlung "Junge Ideen zum Menschheitserbe"


Öffentliche Veranstaltung der Deutschen UNESCO-Kommission in Mannheim ein.


Mannheim. Am 28. Juni 2019 veranstaltet die Deutsche UNESCO-Kommission ihre 79. Mitgliederversammlung in Mannheim. Einen Tag zuvor, am 27. Juni, soll bei einer öffentlichen Veranstaltung über junge Ideen zum Menschheitserbe diskutiert werden. Veranstaltungsort: Kunsthalle Mannheim. Anmeldungen: bis zum 13. Juni online (www.unesco.de/formular/oev-2019).

Platzhalter, Foto: Helga Waess (Archiv)

Junge Ideen für die Deutsche UNESCO-Kommission


Es geht um "Chancengerechte hochwertige Bildung, Kultur- und Naturerbe, Vielfalt und Nachhaltigkeit."

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Stadt Mannheim ausgerichtet.


Programm der UNESCO




  • Begrüßung, Prof. Dr. Maria Böhmer, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission
  • Dr. Ulrike Freundlieb, Bürgermeisterin der Stadt Mannheim für Bildung, Jugend, Gesundheit
  • Dr. Inge Herold, Kunsthalle Mannheim
  •  FairErben. Junge Ideen zum Menschheitserbe
  • Präsentationen und Gespräche zum Menschheitserbe in Zeiten globalen Wandels
  •  Diskussion: Thementische zur Zukunft des Menschheitserbes

Termin: Donnerstag, 27. Juni 2019, 14.30-18.30 Uhr (Einlass ab 14.00 Uhr)

ORT: Kunsthalle Mannheim, Friedrichsplatz 4, 68165 Mannheim

Gebrüder-Grimm-Grundschule 2019

Deutscher Schulpreis 2019


Der Deutsche Schulpreis 2019 geht an die Gebrüder-Grimm-Grundschule in Hamm! Lob und Anerkennung!


Das Wesen der Kinder in den Mittelpunkt stellen


Berlin. Der Deutsche Schulpreis 2019 geht an eine Grundschule, die das Erlebnis des Lernens und das Lernen im Alltag fördert und es versteht Schüler dort abzuholen wo sie stehen. Ein schlüssiges Schulkonzept integriert jeden nach seinen Fähigkeiten in den Schulalltag, einen Lernalltag der gelebt wird und von allen Teilnehmern vermutlich auch geliebt wird.
In Nordrhein-Westfalen zeigen Schulleiter Frank Wagner, motivierte Lehrer, Schülerinnen und Schüler wie schön Schule sein kann. Ja, auch in einer so genannten "Brennpunktschule", die in einem sozial benachteiligten Stadtteil liegt, wird fleißig gelernt. An dieser Schule gibt es 220 Grundschüler darunter rund 100 Schüler mit einem Migrationshintergrund, Inklusion und viele Förderkinder.

Berlin Hauptbahnhof, Foto: Helga Waess (Archiv)


Kinder zu fördern, Talente zu entdecken und Selbstvertrauen zu stärken,


das klappt, wenn Lehrer Visionen haben und ihre Arbeit nicht nur als Arbeit sehen, sondern als Dienst am Menschen und die Zukunft der Schüler als Lebensaufgabe sehen.

Der Schulleiter der Gebrüder-Grimm-Grundschule Frank Wagner bringt sein Konzept auf den Punkt, in dem er "Probleme" mit einem einfachen Konzept bewältigt: "Wir sagen: Lass uns das mit einem Lachen angehen."

Die Lernumgebung mit Schulhund "Merlin" und eine Lob-Kultur, die Leistungen sofort würdigt und nicht auf die späteren Zeugnisse verschiebt, die sich ja dann doch nur die Eltern durchlesen, schafft soziale Nähe und fördert das Zugehörigkeitsgefühl.

Wenn Leistung sich lohnt, dann lernt jeder gerne und das klappt hier, denn jeder kann nach seinem geistigen Vermögen an den Schulstoff herangehen.

In monatlichen Schulversammlungen werden Lobbriefe verlesen, die Leistungen und vorbildliche, positive Verhaltensbeispiele hervorheben und das Wesen der Kinder in den Mittelpunkt stellen.

Die Deutsche Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) gratulierte allen nominierten Schulen in einer Videobotschaft und sagte:


"Sie (alle Preisträger) sind gute Beispiele dafür, wie wir die Herausforderungen, vor denen Schulen wie auch unsere ganze Gesellschaft heute stehen, meistern können. Denn Schule ist ein Ort, an dem sich die Fragen unserer heutigen Gesellschaft - wie der Umgang mit dem digitalen Fortschritt mit Integration und dem demokratischen Miteinander - wie in einem Brennglas bündeln."

Die Robert Bosch Stiftung und die Heidehof Stiftung verteilten die Preisgelder wie folgt:



  • 100.000 Euro an die Gebrüder-Grimm-Grundschule in Hamm.


Fünf Mal 25.000 Euro an die 

  • Alemannenschule Wutöschingen, Wutöschingen, Baden-Württemberg,
  • GGS Kettelerschule, Bonn, Nordrhein-Westfalen,
  • Schiller-Schule, Bochum, Nordrhein-Westfalen,
  • Kurfürst-Moritz-Schule, Moritzburg, Sachsen,
  • und an die Deutsche Schule „Mariscal Braun“ La Paz, La Paz, Bolivien.


Die neun nominierten Schule ohne Auszeichnung erhalten Anerkennungspreise von je 5.000 Euro


  • Eichendorffschule Erlangen, Erlangen, Bayern;
  • Elisabeth-von-Thadden-Schule, Heidelberg, Baden-Württemberg;
  • Evangelische Gesamtschule Gelsenkirchen-Bismarck, Gelsenkirchen, Nordrhein-Westfalen;
  • Friedrich Wilhelm Murnau-Gesamtschule, Bielefeld, Nordrhein-Westfalen;
  • Gebrüder-Grimm-Schule, Hamm, Nordrhein-Westfalen;
  • Grundschule An der Haake, Hamburg, Hamburg;
  • Jeetzeschule in Salzwedel, Salzwedel, Sachsen-Anhalt;
  • Mosaikschule Marburg, Marburg, Hessen;
  • Robert-Gerwig-Schule, Singen, Baden-Württemberg;
  • Technisch-Wissenschaftliches Gymnasium Dillingen, Dillingen, Saarland.


Alle Schulkonzepte der Preisträger 


werden von der Deutschen Schulakademie für Fortbildungen an Schulen zur Verfügung gestellt und publiziert.

Dienstag, 4. Juni 2019

Deutscher Schulpreis 2019


Verleihung: Deutscher Schulpreis 2019



Der Deutsche Schulpreis 2019 stellt die „Arbeit herausragender Schulen in Deutschland“ in den Mittelpunkt des Interesses



Manuel Neuer gab als Schirmherr des Projekts die 15 nominierten Schulen für 2019 bekannt



Berlin. Am 5. Juni verleiht die Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung im Beisein der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in Berlin den Deutschen Schulpreis 2019 an sechs herausragende Schulen (im TV gibt es am Mittwoch, 05. Juni 2019 beim rbb und bei Phoenix von 13:10 bis 14:30 Uhr eine Live-Übertragung der Würdigung und Preisverleihung). 
Der Schirmherr des Projekts, der Welttorhüter Manuel Neuer verkündete die Namen der 15 nominierten Schulen, unter welchen sich zwei UNESCO-Projektschulen finden.

Platzhalter - Berlin Regierungsviertel am Spreekanal,
Foto: Helga Waess (Pressefoto-Archiv)

15 hervorragende Schulen für den Deutschen Schulpreises 2019 nominiert



Die Auswahl der Expertenjury für das Finale des Wettbewerbs: aus Nordrhein-Westfalen (5 Schulen), aus Baden-Württemberg (3 Schulen) und je 1 Schule aus Bayern, Hamburg, Hessen dem Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und eine Deutsche Schule in Bolivien.

Die für den Deutschen Schulpreisf 2019 nominierten 15 Schulen


  • Alemannenschule Wutöschingen, Wutöschingen, Baden-Württemberg;
  • Deutsche Schule „Mariscal Braun“ La Paz, La Paz, Bolivien;
  • Eichendorffschule Erlangen, Erlangen, Bayern;
  • Elisabeth-von-Thadden-Schule, Heidelberg, Baden-Württemberg;
  • Evangelische Gesamtschule Gelsenkirchen-Bismarck, Gelsenkirchen, Nordrhein-Westfalen;
  • Friedrich Wilhelm Murnau-Gesamtschule, Bielefeld, Nordrhein-Westfalen;
  • Gebrüder-Grimm-Schule, Hamm, Nordrhein-Westfalen;
  • GGS Kettelerschule, Bonn, Nordrhein-Westfalen;
  • Grundschule An der Haake, Hamburg, Hamburg;
  • Jeetzeschule in Salzwedel, Salzwedel, Sachsen-Anhalt;
  • Kurfürst-Moritz-Schule, Moritzburg, Sachsen;
  • Mosaikschule Marburg, Marburg, Hessen;
  • Robert-Gerwig-Schule, Singen, Baden-Württemberg;
  • Schiller-Schule, Bochum, Nordrhein-Westfalen;
  • Technisch-Wissenschaftliches Gymnasium Dillingen, Dillingen, Saarland.


Die UNESCO freut sich für zwei ihrer Projektschulen:



  • die Schiller-Schule Bochum und
  • das Technisch-Wissenschaftliche Gymnasium Dillingen.

Alle Schulen werden je eine Delegation aus Schülern und Lehrkräften zur feierlichen Preisverleihung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Berlin entsenden.


Worüber können sich die sechs SIEGER-SCHULEN freuen?



  • Der Hauptpreis ist mit 100.000 Euro ein starker Beitrag der Förderung,
  • die fünf weiteren Preisträger erhalten je 25.000 Euro.


Aber auch die neun nicht ausgezeichneten Finalisten-Schulen können sich über so genannte 
  • „Anerkennungspreisen“ in Höhe von je 5.000 Euro für künftige Projekte freuen!



Der Deutsche Schulpreis 2019



Der Preis wird von der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung vergeben. Seit 2006 wird der Deutsche Schulpreis verliehen. Seit dem haben an die 2.000 Schulen am Bewerbungsverfahren für den Preis teilgenommen.

Die Jury beurteilt bei der Bewertung sechs Qualitätsbereiche:
  • „Leistung“,
  • „Umgang mit Vielfalt“,
  • „Unterrichtsqualität“,
  • „Verantwortung“,
  • „Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner“
  • und „Schule als lernende Institution“.

Dies alles sind Merkmale für eine herausgehobene Schulqualität! 



Zwei von insgesamt 300 UNESCO-Projektschulen in ganz Deutschland sind nominiert



In der Bundesrepublik gibt es rund 300 UNESCO-Projektschulen: darunter Grundschulen oder berufsbildende Schulen, Gymnasien oder progressive Schulversuche, staatliche Regelschulen und Privatschule – jeder Schultyp und jedes Bundesland sind unter UNESCO-Projektschulen vertreten. Weltweiten gibt es über 11.500 UNESCO-Projektschulen in insgesamt 182 Ländern.


Mehr Informationen zum Deutschen Schulpreis 2019 auf der Homepage


  • www.deutscher-schulpreis.de