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Mittwoch, 21. Oktober 2026

24. Okt. - DGPh: Renommierte Auszeichnungen für Fotografie 2026

 75 Jahre Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh)

 

Förderungen und Auszeichnungen rund um die Kultur der Fotografie - Preisverleihung im Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) 

 

24. Oktober 2026: FOTOGRAFIE-Preis-Verleihung im Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK)

 

Köln. Preisverleihung für Fotografie. Am Samstag, den 24. Oktober 2026 wird die Kultur der Fotografie gefeiert, denn es werden gleich vier renommierte Auszeichnungen für Fotografie verliehen. Im Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) werden folgende Preisträger geehrt: der Kulturpreis geht an den Fotografen, Künstler und Hochschulprofessor Timm Rautert, der Dr. Erich Salomon-Preis an die französisch-amerikanische Fotografin Jane Evelyn Atwood, die DGPh Manfred Heiting Medal of Curatorial Excellence in Photography an die Kuratorin Sarah Greenough und die National Gallery of Art und der Otto-Steinert-Preis. der DGPh-Förderpreis für Fotografie an den Fotografen Samuel Solazzo (1. Preis). Mit den DGPh Photography Awards unterstreicht die 1951 gegründete DGPh die gesellschaftliche und kulturelle Relevanz der Fotografie und verwandter Medien. Die DGPh engagiert sich auf den vielfältigen Anwendungsgebieten des Fotografischen in Kunst, Wissenschaft, Bildung, Publizistik, Wirtschaft und Politik. Offizielle Homepage der Gesellschaft: www.dgph.de


Cover Kunst-Kultur-Blog - Fotografie kann Stimmungen festhalen - Foto: Helga Waess (Pressefotoarchiv)


DGPh verleiht Preise für die Kultur der Fotografie

DGPh Kulturpreis

Timm Rautert

DGPh Dr. Erich Salomon-Preis

Jane Evelyn Atwood

DGPh Manfred Heiting Medal of Curatorial Excellence in Photography

Sarah Greenough und die National Gallery of Art, Washington D. C.

Otto-Steinert-Preis. DGPh-Förderpreis für Fotografie (1. Preis)

Samuel Solazzo


Ort der Preisverleihung:

MAKK Museum für Angewandte Kunst

An der Rechtschule . 50667 Köln

Homepage: www.dgph.de

 


Die Deutsche Gesellschaft für Photographie feiert 2026 

ihr 75-jähriges Bestehen


Kulturpreis der DGPh

an den Fotografen, Künstler und Hochschulprofessor Timm Rautert


Mit dem Kulturpreis, ihrer höchsten Auszeichnung, würdigt die DGPh das Lebenswerk von Timm Rautert, das dokumentarische Genauigkeit mit konzeptueller Tiefe verbindet. Rautert hat die deutsche Fotografie über Jahrzehnte entscheidend geprägt – mit seinem fotografischen Werk, durch seine journalistische Arbeit und durch seine Lehrtätigkeit als Professor für Fotografie.

Timm Rautert, geboren 1941, studierte von 1966 bis 1971 bei Otto Steinert – dem Begründer der "Subjektiven Fotografie" – an der Folkwangschule für Gestaltung in Essen. Seine Laufbahn hat ihn im Anschluss durch nahezu alle Bereiche der Fotografie geführt. Bereits während des Studiums begann Rautert mit Experimenten zu den Bedingungen des Mediums Fotografie, deren Ergebnisse unter dem Begriff Bildanalytische Photographie (1968–1974) zusammengefasst wurden. Reisen nach New York (1969) und Japan (1970) leiteten eine intensive Auseinandersetzung mit der dokumentarisch-journalistischen Fotografie ein. Überzeugt von der Idee, mit der Fotografie die Welt verbessern zu können, nahm er sich im Auftrag großer Magazine und Zeitungen sozialer Themen an – vor allem für das ZEITmagazin, für das er zwischen 1974 und 1983 eng mit dem Journalisten Michael Holzach zusammenarbeitete, sowie für Geo und Merian. 

Die Fotografie wurde für Rautert zum Instrument der Gesellschaftsanalyse, was seine fotografischen Arbeiten etwa über Contergan- Betroffene (1969) oder Obdachlosenasyle (1975) eindrucksvoll belegen. Neben diesen gesellschaftskritischen Reportagen setzte Rautert die Arbeit an langfristig angelegten Projekten fort, die die Strukturen moderner Arbeitswelten, kulturelle Identität und gesellschaftliche Rollenbilder thematisieren. So entstehen u.a. die Serien Deutsche in Uniform (1974), The Amish (1974), Gehäuse des Unsichtbaren (bis 1992) oder Eigenes Leben (1992–1994).



Dr.-Erich-Salomon-Preis 2026

an die Fotografin Jane Evelyn Atwood


Mit dem Dr.-Erich-Salomon-Preis 2026 ehrt die DGPh die französisch-amerikanische Fotografin Jane Evelyn Atwood. Sie hat die Möglichkeiten des dokumentarischen Bildes konsequent erweitert; ihr Werk richtet den Blick seit Jahrzehnten auf Menschen am Rand der Gesellschaft und steht exemplarisch für eine engagierte, ethisch reflektierte Fotografie.

Geboren 1947 in New York, lebt Atwood seit 1971 in Paris. Ihre fotografische Karriere begann sie Mitte der 1970er-Jahre als Autodidaktin. Geboren 1947 in New York, lebt Atwood seit 1971 in Paris. Ihre fotografische Laufbahn begann sie Mitte der 1970er-Jahre als Autodidaktin: 1976 entstand mit ihrer ersten Kamera eine Serie über Sexarbeiterinnen in der Rue des Lombards in Paris. Es folgten Arbeiten über transidente Menschen, blinde Kinder, Menschen mit HIV und Aids sowie über Inhaftierte. Atwood steht für eine Fotografie der Nähe, des Respekts und der Empathie. Ihre Arbeiten entstehen über lange Zeiträume hinweg und zeichnen sich durch ein tiefes Vertrauen zwischen Fotografin und Porträtierten aus; dank intensiver Recherche und einer sensiblen Vorgehensweise dringt sie in Lebenswelten vor, die sonst unsichtbar bleiben.



DGPh Manfred Heiting Medal of Curatorial Excellence in Photography 2026

an die Kuratorin Sarah Greenough und die National Gallery of Art, Washington D. C.


Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) verleiht die DGPh Manfred Heiting Medal of Curatorial Excellence in Photography 2026 an die amerikanische Kuratorin Sarah Greenough und die National Gallery of Art. Die Auszeichnung würdigt eine Persönlichkeit und eine Institution von internationalem Rang, die gemeinsam eine bedeutende Sammlung geschaffen und diese durch Forschung, Ausstellungen und Publikationen einem breiten Publikum zugänglich gemacht haben.

Die Auszeichnung geht an das Museum, das – mit der Gründung einer eigenen Abteilung für Fotografie 1990 unter Sarah Greenough – die Fotografie als gleichberechtigte Sammlungssparte neben Malerei, Skulptur, Druckgrafik und Zeichnungen etabliert hat und an Sarah Greenough, die durch Engagement und ihre herausragenden kuratorischen Leistungen, die Fotografie als eigenständige Sammlungs- und Ausstellungssparte nicht nur mit aufbaute, sondern maßgeblich prägte.



DGPh-Förderpreis für Fotografie "Otto Steinert-Preis. DGPh Förderpreis für Fotografie"

1. Preis an Samuel Solazzo


Der "Otto Steinert-Preis. DGPh Förderpreis für Fotografie" bietet förderungswürdigen Projektideen eine Bühne. Auf den Photography Awards in Köln wird der diesjährige Preisträger Samuel Solazzo vorgestellt.

Samuel Solazzo überzeugte mit seinem Projektexposé A Collection of Valuable Copies, dessen weitreichende inhaltliche und formalästhetische Relevanz nicht nur auf theoretischer Ebene als eigenständige Position wahrgenommen wurde.

Die konzeptionelle Stärke des Projekts liegt in seiner Kombination aus wissenschaftlicher Archivarbeit und künstlerisch-fotografischer Darstellung materieller Kultur anhand der Gipsabguss-Sammlung des Antikenmuseums der Universität Leipzig.

Für sein Projekt A Collection of Valuable Copies erhält der in Leipzig lebende Fotograf, ein Stipendium in Höhe von 5.000,00 €.



Weitere Informationen zu den Auszeichnungen


Mit dem Kulturpreis zeichnet die DGPh seit 1959 lebende Persönlichkeiten für bedeutende Leistungen im Bereich der Fotografie aus


Der Preis besteht aus einer Urkunde sowie einer von Prof. Ewald Mataré (1887–1965) gestalteten, goldgefassten optischen Linse und wird als höchste Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Photographie jährlich vergeben. Träger des Kulturpreises sind unter anderem Ann und Jürgen Wilde (2025), Gerhard Steidl (2024), Ute Mahler und Werner Mahler (2023), Hans-Michael Koetzle, Ute Eskildsen, Helga Paris, Sarah Moon, Gottfried Jäger, Klaus Honnef, Stephen Shore, Wolfgang Tillmans, Wim Wenders, F. C. Gundlach, Daido Moriyama, Irving Penn, William Klein, Bernd und Hilla Becher, Henri Cartier-Bresson und Man Ray.


WhiteWall ist Partner der Deutschen Gesellschaft für Photographie e. V. und unterstützt den Kulturpreis 2026 als Sponsor. Der international tätige Anbieter fotografischer Hochwertproduktion mit Sitz in Frechen ist zugleich exklusiver Printing Partner des Kulturpreises.


Die DGPh Manfred Heiting Medal of Curatorial Excellence in Photography


wurde von dem international renommierten Fotoexperten Manfred Heiting (DGPh) initiiert und wird von ihm gefördert. Sie wurde 2025 erstmals vergeben – an die niederländische Kuratorin Mattie Boom und das Rijksmuseum.


Die Auszeichnung würdigt eine Institution sowie die außerordentlichen Leistungen einer Persönlichkeit von internationalem Rang, die dort eine qualitativ hochwertige Sammlung aufgebaut und sie durch zusätzliche Forschung, Ausstellungen und Publikationen einem interessierten Publikum zugänglich gemacht hat.


Der Dr. Erich Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie


wird seit 1971 für eine „vorbildliche Anwendung der Fotografie in der Publizistik" verliehen. Er dient zugleich dem Andenken an den großen Fotografen der Weimarer Republik, Dr. Erich Salomon, dem der moderne Bildjournalismus starke Impulse verdankt.

Der Preis besteht aus einer Urkunde sowie einer Leica-Kamera und wird jährlich vergeben.

Unter den Ausgezeichneten befinden sich Printmedien, Organisationen und Fernsehschaffende sowie – seit 1985 – Persönlichkeiten, die sich um die Fotografie in der Publizistik verdient gemacht oder im Bildjournalismus Herausragendes geleistet haben, darunter:

der STERN (1971), Robert Frank (1985), Barbara Klemm (1989), Mary Ellen Mark (1994), Reporters sans Frontières (2002), Martin Parr (2006), Letizia Battaglia (2007), Paolo Pellegrin (2013), Josef Koudelka (2015), Stephanie Sinclair (2019), Chris Killip (2020), Hans-Jürgen Burkard (2021), Susan Meiselas (2022), Rafał Milach (2023), Andrea Diefenbach (2024) und Kathy Ryan (2025).

Partner der DGPh bei diesem Preis ist die Leica Camera AG, die die Auszeichnung mit der Überreichung einer Leica Kamera an die Preisträgerin unterstützt.


Der Otto Steinert-Preis. DGPh-Förderpreis für Fotografie

wird von der Sektion Bild der DGPh vergeben und fördert herausragende Positionen des professionellen fotografischen Nachwuchses. Alle zwei Jahre ausgeschrieben, richtet er sich an noch zu realisierende fotografische Projekte; die Vergabe ist an keine stilistische Ausrichtung oder Thematik gebunden.

Der Preis ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert: einem Stipendium in Höhe von 5.000 Euro und zwei Anerkennungen in Höhe von je 500 Euro.

Erstmals 1979 verliehen, wurde er 2026 zum 23. Mal ausgeschrieben.

Namensgeber ist Otto Steinert (1915–1978), Mediziner, Fotograf und Professor für Fotografie, der als einer der einflussreichsten Lehrer und Vermittler von Fotografie in Deutschland gilt. 1947 eröffnete Steinert in Saarbrücken sein erstes Atelier für künstlerische Fotografie, ein Jahr später übernahm er dort die Leitung der Fotoklasse an der Staatlichen Saarländischen Schule für Kunst und Handwerk, deren Direktor er 1952 wurde. 1959 nahm er eine Lehrtätigkeit an der Folkwang Schule für Gestaltung in Essen auf, nachdem er bereits 1954 in Saarbrücken zum Professor ernannt worden war.


75 Jahre DGPh – die Gesellschaft feiert mit den Preisverleihungen die Fotografie


Die Deutsche Gesellschaft für Photographie feiert 2026 ihr 75-jähriges Bestehen – ein Jubiläum, das eng mit der Geschichte der photokina verknüpft ist: Ihre Entstehung geht maßgeblich auf L. Fritz Gruber zurück, der als Kurator der ersten photokina 1950 in Köln der Messe von Beginn an eine kulturelle Dimension gab und sie mit der "Welt-Ausstellung der Photographie" zu einem internationalen Treffpunkt machte. In einer Zeit kultureller Isolation wurde Köln so zum Zentrum des fotografischen Austauschs; aus dieser Verbindung von Industrie, Ausstellungspraxis sowie künstlerischem und wissenschaftlichem Anspruch entstand 1951 die DGPh.

Bereits in der Gründungsversammlung am 15. Mai 1951 im Kölner Rathaus wurden unter anderem August Sander, Ernst Leitz, Herbert List, Otto Steinert und Liselotte Strelow zu ordentlichen Mitgliedern berufen; Edward Steichen, damals Leiter der Fotoabteilung des Museum of Modern Art in New York, wurde korrespondierendes Mitglied. Das verlieh der jungen Gesellschaft von Anfang an internationales Gewicht. Bis heute versteht sich die DGPh als offenes Forum für alle, die Fotografie als Kunstform, Kulturgut und gesellschaftliches Medium begreifen.


Über die DGPh


Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) ist ein eingetragener Verein mit rund 1.200 Mitgliedern in ganz Deutschland und Sitz in Köln. Die DGPh setzt sich für die Förderung der Fotografie als Kulturgut und damit für die Stärkung ihrer gesellschaftlichen und kulturellen Bedeutung ein.

Ihre Aktivitäten richten sich auf die Vermittlung fotografischer Themen an Fachöffentlichkeit und Gesellschaft sowie auf die Reflexion aktueller Entwicklungen wie Digitalisierung, KI und neue Bildmedien.

Sie umfassen die vielfältigen Anwendungsgebiete des Fotografischen in Kunst, Wissenschaft, Bildung, Publizistik, Wirtschaft und Politik.

Als zentrale Instanz für die Vermittlung wegweisender fotografischer Leistungen vergibt die DGPh jährlich mehrere renommierte Auszeichnungen, darunter den Kulturpreis, den Dr.-Erich-Salomon-Preis, die DGPh Manfred Heiting Medal of Curatorial Excellence in Photography und den Otto Steinert-Preis. DGPh-Förderpreis für Fotografie.



Hintergrundinformationen: Medieninformation der DGPh

23. - 25. Oktober Kunstmesse: Art Basel Paris 2026

Kunstmesse in Paris: vom 23. bis 25. Oktober findet die 5. Art Basel Paris statt

 

Die 5. Ausgabe der Art Basel Paris 2026 vereint 211 Galerien aus 41 Ländern und Gebieten, darunter 32, die erstmals an der Art Basel Paris teilnehmen, sowie 64 Galerien mit Standorten in Frankreich

 

23. bis 25. Oktober 2026 Art Basel Paris -  Preview-Tage 21. und 22. Oktober - öffentliche Vernissage am 22. Oktober

 

Paris. Bislang gibt es trotz der momentanen Unruhen in Paris keine gegenteilige Meldung, so dass die  große, internationale Kunstmesse Art Basel Paris vom 23. bis 25. Oktober 2026 wie geplant in der Französischen Metropole stattfindet. Heute geht es bereits los, denn die Preview-Tage sind der 21. und 22. Oktober. Die große öffentliche Vernissage findet dann am 22. Oktober statt. Der neue Direktor Karim Crippa stellt die Gallerien aus aller Herren Länder auf der Art Basel Paris mit der fünften Ausgabe der angesagten Kunstmesse für die Stadt Paris vor. Die künstlerische  und kulturelle Identität steht f2026 im Zentrum der Messe.

SZ - Zeppelin - der Süddeutschen Zeitung, Foto: Helga Waess


64 Galerien kommen allein aus Frankreich: Eine Rekordzahl von 12 Gemeinschaftsständen bringt 24 Galerien zusammen und schafft neue Dialoge zwischen unterschiedlichen Programmen und künstlerischen Perspektiven

Der Bereich „Premise“ zieht in den Salon Seine um und bietet damit mehr Raum und Sichtbarkeit für forschungsbasierte Präsentationen, die etablierte kunsthistorische Narrative neu betrachten und erweitern.

Ein erweitertes öffentliches Programm umfasst bedeutende Auftragsarbeiten und Präsentationen 

  • im Petit Palais, 
  • Palais d’Iéna, 
  • in der Cité de l’architecture et du patrimoine, 
  • auf dem Parvis des Droits-de-l’Homme, 
  • an der Beaux-Arts de Paris, 
  • auf der Avenue Winston-Churchill, 
  • am Square Jean Perrin, 
  • am Place Clemenceau 
  • sowie im Jardin de la Nouvelle-France.

 

Die Rückkehr von „Oh La La!“: 

Die französische Schauspielerin Philippine Leroy-Beaulieu übernimmt die künstlerische Leitung einer zweitägigen Neupräsentation der Werke unter dem Motto „Mythen und Legenden“.


Die Veranstaltungsreihe „Conversations“

 findet erstmals im Auditorium des Grand Palais statt und bringt Künstler, Museumsdirektoren, Kuratoren, Sammler und Kulturschaffende zu Diskussionen und persönlichen Begegnungen zusammen.


Die 5. Ausgabe der Art Basel Paris 2026 vereint 211 Galerien aus 41 Ländern und Gebieten, darunter 32, die erstmals an der Art Basel Paris teilnehmen, sowie 64 Galerien mit Standorten in Frankreich


Sonntag, 18. Oktober 2026

Tipp: Hundefreunde auf der DogWorld - in der Motorworld Muenchen

Wochenend-Tipp: Motorworld München mit DogWorld


Finale des 4. Münchner Dackelrace & DogWorld 2026: Münchens großes Community-Event mit Messe und internationalem DackelRace

 

Sonntag, 18. Oktober 2026, von 10 bis 17 Uhr statt - 150 Aussteller und Marken in drei Hallen und auf dem Außengelände,  vielseitiges Bühnenprogramm, 127 Dackel am Start und TV-Moderatorin Diana Eichhorn


München. Auf die Pfoten, fertig, los! Alles für den Dackel, alles für den Hund. Was für ein Wochenende: am 17. und 18. Oktober 2026 öffnet die Motorworld München ihre Tore für die inzwischen jährlich stattfindende DogWorld. Das große Community-Event mit Messe bringt Hundefreunde, Familien und ihre Vierbeiner zusammen – zum Entdecken, Ausprobieren, Austauschen und Mitfiebern. Nach mehr als 30.000 Besuchern im vergangenen Jahr erwartet die Gäste erneut ein Wochenende voller Hundeliebe und besonderer Begegnungen. Und man kann gleich einen Blick auf die ausgestellten Automobile der Motorworld München werfen: zu sehen gibt es Old- und Youngtimer, Supercars, Collector Cars, Limited Editions, Bikes und Boote und (Trommelwirbel) über 30 der weltweit wertvollsten und exklusivsten Fahrzeugmarken, ein umfassendes Spektrum an automobilen Dienstleistern und spezialisierten Werkstätten, zahlreiche Shops und die berühmten Glasboxen für Liebhaberfahrzeuge und vieles mehr ...


Dackel "Zapperl" mag es warm, Foto: Helga Waess (Pressefotoarchiv)


Große DogWorld-Messe mit 150 Ausstellern und Marken in drei Hallen und auf dem Außengelände der Motorworld München

  •  ein abwechslungsreiches Programm aus Show, Information und kostenfreien Mitmachangeboten 
  • sowie das 4. Münchner DackelRace präsentiert von Allianz 

machen die Vielfalt der DogWorld aus. 

DogHero-Verleihung - Ein besonderer Moment ist die Verleihung des DogHero – des Hundeverdienstkreuzes

Ausgezeichnet werden

  • Hunde, 
  • Mensch-Hund-Teams 
  • oder Menschen, die das Leben mit Hund besser machen. 


Moderation Diana Eichhorn


Durch das Programm auf der Hauptbühne führt erneut Diana Eichhorn, vielen Tierfreunden aus „hundkatzemaus“ auf VOX bekannt. Als Moderatorin und Schirmherrin der DogWorld und des DackelRace begleitet sie Talks, Diskussionsrunden, die DogHero-Verleihung und die Siegerehrungen.


Ein großer Themenschwerpunkt sind 2026 die Windhunde

Ihnen ist ein eigenes Experten-Panel gewidmet; über drei Meter hohe Hundeskulpturen greifen das Thema im Bühnenbild auf.
Fachleute sprechen außerdem u. a. über Hundegesundheit, Qualzucht, Welpenhandel und verantwortungsvolle Rassezucht. Dabei geht es um Wissen und Fragen, die für das Zusammenleben mit Hunden wichtig sind.


Hunde-Vorführungen, Hundemodenschau und kostenfreie Mitmachangebote


Das Programm 

DogDance mit Mitgliedern der deutschen Nationalmannschaft zeigt das Zusammenspiel von Mensch und Hund. 

Eine Vorführung der K9-Hundestaffel gibt Einblicke in die Fähigkeiten ausgebildeter Hunde. 

Bei der Hundemodenschau werden ausgewählte Looks und Accessoires für die kommende Saison
präsentiert.

Wer selbst aktiv werden möchte, kann in Workshops gemeinsam mit dem eigenen Vierbeiner
Neues ausprobieren:

  • Der Fitness- und Präventionsparcours bietet Anregungen für Bewegung, Koordination und gesundheitsförderndes Training. 

Ein Kinderprogramm 

vermittelt jungen Gästen spielerisch den sicheren und respektvollen Umgang mit Hunden.
 

Wer wissen möchte, was Hund im nächsten Winter trägt, für den sind die Modenschauen ein „must-see“. 


DogYoga ist ein Angebot für alle, die gerne einmal zusammen mit ihrem Vierbeiner Yoga ausprobieren möchten. Neu ist der „Allianz Fitness Parcours“, auf dem das Hundetherapiezentrum München ein Fitness-, Bewegungs- und Gesundheitsprogramm anbietet. 

Dackel "Zapperl" fühlt sich wohl, Foto: Helga Waess (Pressefotoarchiv)


Messe mit über 150 Ausstellern: Alles rund um den Hund


Die DogWorld bietet dieses Jahr eine Messe mit über 150 Ausstellern aus ganz Deutschland, darunter Manufakturen, Zubehöranbieter, Futter-Spezialisten, Hundefotografen, Künstler, Hundetrainer, Spezialisten für Tierphysiotherapie und Rehabilitation, das Tierheim und die Tiertafel München, weitere Tierschutzorganisationen und viele mehr. 

Neu in diesem Jahr ist der Outdoorbereich, in dem es u.a. die Holiday Camper Zone gibt. In dieser finden Interessierte alles rund um den Camping-Urlaub mit Hund: Wohnmobile und Campervans, hundefreundliche Campingplätze, Zubehör und mehr. 

Auch das Tierheim München und die Tierrettung München stellen ihre Arbeit vor

Mit der geplanten Spendenübergabe aus der gemeinsam mit der Allianz realisierten Charity-Aktion
„München geht Gassi“ an Limes e. V. wird aus gemeinsamen Wegen konkrete Unterstützung.


Samstag und Sonntag: 

4. Münchner DackelRace präsentiert von Allianz


127 Dackel, eine 40 Meter lange Strecke und jede Menge Persönlichkeit:

 Beim internationalen DackelRace im Dampfdom gehen an beiden Veranstaltungstagen Teams aus Deutschland und weiteren europäischen Ländern an den Start. Die rutschfeste Indoor-Strecke bietet
wetterunabhängige Bedingungen. Gestartet wird in unterschiedlichen Gewichtsklassen. 

  • Die Dackel ab acht Kilogramm treten am Sonntag an – ebenso
  •  Luitpold aus Eching, Deutschlands schnellster Dackel und amtierender Weltmeister.


2025 absolvierte Luitpold die sogenannte Dackelmeile in nur 3,58 Sekunden, unterbot seinen bisherigen Rekord von 4,40 Sekunden und sicherte sich zum dritten Mal in Folge den Gesamtsieg. Ob seine Bestzeit am Sonntag erneut fällt, dürfte für besonders viel Spannung an der Strecke sorgen.

Für die Dackel zählt vor allem die Freude am gemeinsamen Sausen. Manche flitzen direkt zu ihren Bezugspersonen, andere nehmen unterwegs lieber einen kleinen Umweg. Genau das macht den Charme des Rennens aus. 

Alle teilnehmenden Hunde werden vor dem Start tierärztlich kontrolliert und laufen freiwillig. Die digitale Zeitmessung liefert die Ergebnisse, bevor die schnellsten Dackel auf der Bühne geehrt werden.

Passend zur Motorworld ist Lotus München in diesem Jahr offizieller Timekeeping-Partner des DackelRace 

  •  übernimmt zudem die Patenschaft für den SafetyDog – eine augenzwinkernde Anspielung auf das Safety Car im Motorsport.


DogsFirst: Hunde herzlich willkommen

Das DogsFirst-Konzept mit 15 Maßnahmen stellt das Wohl der vierbeinigen Gäste in den Mittelpunkt. Dazu gehören Wasserstationen, Ruhebereiche und Rückzugsmöglichkeiten, geregelte Laufwege, Erste-Hilfe-Angebote und die tierärztliche Betreuung des DackelRace. 


Sozialverträgliche Hunde mit gültiger Tollwutimpfung dürfen kostenfrei mitgebracht werden. 

Ihre Halterinnen und Halter müssen den gültigen Impfausweis mitführen. Auf dem gesamten Veranstaltungsgelände gilt Leinenpflicht.

Eine besondere Location für 

Hunde- und Autofans


Die Motorworld München bietet der DogWorld eine außergewöhnliche Kulisse. Auf dem Gelände des ehemaligen Ausbesserungswerks der Deutschen Bahn in München-Freimann treffen historische Industriearchitektur, Oldtimer, Supersportwagen und Motorräder auf Messe, Community und DackelRace.


Herzstück des Areals ist die denkmalgeschützte Lokhalle

Gemeinsam mit dem Dampfdom und den gastronomischen Angeboten schafft sie den Rahmen für einen Ausflug, bei dem auch Familien und Autofans auf ihre Kosten kommen.


DogWorld 2026 und DackelRace


DogWorld: 

  • Samstag, 17. Oktober 2026, von 10 bis 19 Uhr
  • Sonntag, 18. Oktober 2026, von 10 bis 17 Uhr statt.

Veranstaltungsort 

Motorworld München, Am Ausbesserungswerk 8, 80939 München-Freimann

  • Parkhaus vor Ort
  • Öffentliche Verkehrsmitteln: U6, Haltestelle Freimann.

 

Tickets : Vorverkauf und  Tageskasse 

Freier Eintritt:

  • Kinder bis 12 Jahre 
  • Hunde - mit Impfpass



 Hintergrundinformationen - Medienmeldung der Motorworld München

Bayerische Seenschifffahrt: Saisonende am Starnberger See

 Bayerische Seenschifffahrt - Impression vom Starnberger See

 

Starnberger See - der Haussee der Münchner: Die Schifffahrt-Saison endet hier am 18. Oktober 2026 - Heute noch einmal über den See fahren !!!

 

Impressionen aus Leoni am Starnberger See - Tipp: die Bayerische Seenschifffahrt fährt am  Königssee und Chiemsee auch im Winter

 

Starnberger See. Der kleine Ort Leoni liegt am sonnigen Ostufer des Starnberger Sees. Von O bis O fahren auf dem Starnberger See keine Ausflugsdampfer der Bayerischen Seenschifffahrt - das heißt: von Oktober bis Ostern muss man um den See herumfahren, wenn man auf die andere Seite möchte. Heute, am 28. Oktober 2026 ist der letzte Schifffahrtstag in diesem Jahr auf dem Starnberger See. Wir sind bei leichtem Regenwetter in Leoni am Steg und schauen wie die Seeshaupt ankommt, anlegt und schließlich fortfährt in Richtung Starnberg --- Wir gehen zum Fischermeister am See, hier in Leoni gibt es am Wochenende frische Kürbissuppe und allerlei frische Fischgerichte ... wir sitzen draußen und man fühlt den Herbst ... Im nächsten Jahr gehts dann mit der Schifffahrt ab April wieder los!  EIN TIPP für Besucher der Bayerischen Seen: auf dem Königssee fahren die Elektroboote der Bayerischen Seenschifffahrt das ganze Jahr über! Und: am Chiemsee gibt es von September bis Mai 2027 einen Winterfahrplan für die Seenschifffahrt!

 

Leoni / Blick vom Ufer in Richtung Anleger - die "Seeshaupt" kommt über den See - Schifffahrt Starnberger See, Presse-Foto: Helga Waess

 

Die Bayerische Seenschifffahrt hat am Starnberger See einiges zu bieten


Neben dem Tagesausflugsschiff MS Seeshaupt, fahren ab April 2027 im regelmäßigen Linienverkehr wieder das vollelektrische EMS Berg und das kleinere MS Bernried und andere Schiffe wie der Museumsdampfer MS Phantasie oder die hochmoderne MS Starnberg über den See. 

 

Die "Seeshaupt" in Leoni

Am Bootanleger sind die Gäste heute noch einmal zur Starnbergersee-Rundfahrt zugestiegen.

  

Leoni - die "Seeshaupt" am Bootsanleger - Schifffahrt Starnberger See, Presse-Foto: Helga Waess
 
 
 
Die "Seeshaupt" fährt in Richtung Starnberg davon. Die Wellen plätschern an den Steg und es wird ruhig in Leoni.

 
Leoni - die "Seeshaupt" fährt in Richtung Starnberg - Schifffahrt Starnberger See, Presse-Foto: Helga Waess
 
 

Der Bootssteg von Leoni mit Blick in Richtung Bernried und Alpen 

 
Leoni - Bootsteg der  Schifffahrt Starnberger See, Presse-Foto: Helga Waess

 Ein Blick auf den Fahrplan verrät, dass die Schifffahrt hier am Starnberger See im April 2027 wieder möglich ist

 
Leoni - Fahrplan 2026  - Schifffahrt Starnberger See, Presse-Foto: Helga Waess

 

 DER HAUSSEE DER MÜNCHNER

In einer halben Stunde ist man von München aus am Starnberger See !!!

Starnberger See, Foto: Helga Waess (Archiv)

 

IN DIESEM BLOG zum Starnberger See: 

2026: Günther Jauch kauft Loriots Villa in Ammerland - jetzt im Oktober wird bereits renoviert!

Deutschlands beliebtester Showmaster kauft Villa von Deutschlands beliebtesten Humoristen - Günther Jauch hat Loriots - Vicco von Bülows - Anwesen am Starnberger See gekauft ... In Ammerland am Starnberger See freut man sich auf den neuen Mitbürger - "hock di hera samma mehra" wird man dort zu Günther Jauch auf gut Boarisch sagen* (ENGLISH)

 

Der Ausflugtipp von München an den Starnberger See: München - Münsing - Ammerland war Loriot-Land! Denn Loriot war Ehrenbürger von Münsing und man sah ihn oft in Ammerland am Starnberger See

 

Und noch ein Sport-Tipp am herbstlichen See:

Eine außergewöhnliche Wasser-Sportart geht auch im Winter - versuchen Sie es mal mit

 

PLUFFISMUS


Pluffismus ist in Istrien eine Sportart für Tonkünstler und alle, die den Klang des Steines, wenn er in das Wasser fällt, gerne hören. Die Sportart entstand in der Kindheit der Sportler, die den Klang des Steines, wenn er in das Wasser fiel, nicht vergaßen. Wahre Tonkünstler wetteifern jedes Jahr um das schönste PLUFF. Denn bei dieser Meisterschaft der Pluffisten versuchen die Werfer weder besonders weit noch besonders elegant zu werfen.


Starnberger See, Foto: Helga Waess (Archiv)

TIPP: München- Kirchweihdult 17.10. – 25.10.2026

München: Feiertipp Auer Dult – Volksfest - Kirchweihdult 17.10. – 25.10.2026

 

Münchner Tradition: Kirchweihdult am Mariahilfplatz - Es ist Volksfest in der Au in München: Spaß, Biergärten und diverse Standln, Fahrgeschäfte, Spielbuden, Aktionen und mehr auf der Kirchweihdult


Kirchweihdult in der AU 17.10. – 25.10.2026


München. Jeder Münchenbesucher sollte dieses Volksfest kennen: Es ist das älteste Fest Münchens: die traditionelle Auer Dult. Erstmals fand sie im Jahr 1310 statt. Das schöne Münchner Volksfest dauert noch bis zum 3. Mai. Jedes Jahr sind circa 300 Händler, Künstler und Kunsthandwerker, Schmankerlbudenbetreiber und Schausteller bei diesem schönen Volksfest in München dabei. In München genießt man die Feste wie sie kommen. Bis zum 25. Oktober 2026 findet wieder diese kleine Wiesn in der Au statt. Veranstaltet wird die Auer Dult dreimal jährlich! Alle treffen sich dann auf dem Mariahilfplatz (östlich/rechts der Isar gelegenem Stadtviertel Au) und gefeiert wird genau neun Tage. Auf der alljährlichen Maidult feiert man mit Spezialitäten-Buden, in Biergärten und mit Kunsthandwerkern. Groß und Klein finden Erfrischung, Spaß und Abwechslung.

Münchner Rathaus und Türme der Frauenkirche mit den typischen "Welschen Hauben", Photoarchiv: Helga Waess

 Familienspaß für die ganze Familie auf der Auer Dult


Autoscooter, Ringwerfen, Ballwerfen, Kinderkarussell aber auch Kasperl und Co erwarten die Besucher auf der Auer Dult. Es riecht wie beim Oktoberfest und man nascht Zuckerwatte und gebrannte Mandeln. 

Die Auer Dult-Termin 2026:

  •     Kirchweihdult 17.10. – 25.10. 

Die Auer Dult ist jedes Jahr der Markt

... für Unikate von Kunsthandwerkern wie Teppich-Knüpfern, Holzschnitzern oder Keramikern, aber man findet auch antiquarische Bücher, bayerische Schmankerl und Biergärten sowie Karussells. Die Auer Dult ist eine traditionelle Dult in München. 

 

Insgesamt finden im Jahr folgende Feste in der Au statt

  Kirchweihdult 17.10. – 25.10.

Die Kirchweihdult vor dem Kirchweihfest, das immer am dritten Sonntag im Oktober stattfindet. 

 

Kulinarisch findet man auf der Auer Dult alle bayerischen Spezialitäten

Zur Auer Dult auf dem Mariahilfplatz gibt es an allen Ecken Schmankerl von süß bis deftig. Das gute Essen und Trinken gehört in München einfach zum Fest. 

Bayerische Schmankerl-Highlights

  • frische Rahmschmankerl
  • Sandwiches mit marinierten Ochsenfetzen
  • typische Schupfnudeln - hier aus der großen Pfanne
  • Steckerlfische sind ein Muss für jeden Besucher
  • bayerische Stockwürste (werden selten serviert und ähneln den Weißwürsten)
 

Vegetarische und vegane Speisen

 

  • typische Käsespätzle 
  • und köstliche Antipasti-Sandwiches


 Nach der Dult ist vor der Dult


Die Auer Dult-Termine 2026:

    Kirchweihdult 17.10. – 25.10.


LOCATION der Auerdult - Volksfest in München

Mariahilfplatz (östlich/rechts der Isar gelegenem Stadtviertel Au)

Samstag, 17. Oktober 2026

Autostadt Wolfsburg: Rallye-Legenden im Porsche Pavillon

Autogrammstunde: Rennfahrer in der Autostadt in Wolfsburg 

 

Hunderte Fans traffen die beiden Rallye-Legenden Walter Röhrl und Christian Geistdörfer in der Autostadt zum Jubiläum „75 Jahre Porsche Motorsport“

 

 Freitag, 16. Oktober 2026 - Rennfahrer-Legenden erzählten, gaben Autogramme und posierten für die Selfies ihrer Fans zusammen - wo gerade ihr originaler Porsche 924 GTS Rallye gezeigt wird, der ihnen zu vier Siegen verhalf


Wolfsburg. In der Autostadt in Wolfsburg ist immer etwas besonderes los. Bevor es auf die tollen Tage der Vorweihnachtszeit zugeht, stehen noch einige Events an. So wie gestern im Porsche Pavillon, wo zweit unvergessliche Rennfahr-Legenden ihre Fans trafen. Es gab eine sehr große Resonanz beim Meeting mit den Rallye-Fahrern Walter Röhrl und Christian Geistdörfer in der Autostadt in Wolfsburg. Einige hundert Fans waren extra angereist und warteten gedulcig auf  die beiden Rallye-Legenden.  Das erfolgreiche Rallye-Duo zeigte sich offen für Fans und waren selbst begeistert über die Resonanz. Der Anlass des Besuchs der beiden war das Jubiläum „75 Jahre Porsche Motorsport“. Passend dazu sind auf der Piazza aktuell der originale Porsche 924 GTS Rallye, mit dem Röhrl und Geistdörfer 1981 vier Gesamtsiege in der Deutschen Rallye-Meisterschaft feierten, sowie ein Porsche 911 GT3 RSR zu sehen.


Porsche logo on the steering wheel - Vintage 356 - Photo: Helga Waess (Press Photo Archive)


Am Abend standen Röhrl und Geistdörfer im Mittelpunkt eines Expertengesprächs, das Dieter Landenberger, Automobilhistoriker und Leiter Volkswagen Heritage, moderierte

Gemeinsam blickten sie auf ihre Karriere im internationalen Rallyesport zurück. 

Begleitet wurde das Gespräch von einem eigens für den Abend konzipierten Themen-Dinner, das kulinarische Bezüge zu ausgewählten Karriereetappen und prägenden Orten der beiden Motorsportlegenden aufgriff.

Es war ein rundum gelungener Abend!

 Die vier Türme des Kraftwerks der Autostadt Wolfsburg - Pressearchiv - Foto: Helga Waess


Freitag, 16. Oktober 2026

München-Tipp: 17. Okt. = Lange Nacht in Münchner Museen

Ein Ticket für 20 Euro und alle Münchner Museen bei Nacht besuchen


Die Lange Nacht der Münchner Museen 2026


Samstag, 17. Oktober 2026. Von 18 bis 1 Uhr – in ganz München laden Museen und Ausstellungsorte die Besucher ein


München. Die Gelegenheit für einen abwechslungsreichen Abend. München lockt am Samstag, den 17. Oktober mit einem Kunst- und Kulturevent der besonderen Art: Es öffnen über 100 Kulturorte zur Langen Nacht der Münchner Museen … Zuvor ein wenig planen und dann los: von 18 Uhr an werden bis 1 Uhr Nachts Shuttlebusse von Museum zu Museum fahren. Shuttle-Bus-Zentrum der Nacht ist der Odeonsplatz: von hier geht es zu allen Museen! Für eine Eintrittskarte im Wert von 20 Euro können Interessierte Kunst oder auch Stadtgeschichte, Archäologie und sogar Technik erleben. Alle Sonderausstellungen können besucht werden. Es gibt neben Kurzführungen sogar Konzerte, Kunst-Performances oder auch offene Werkstätten und hier und da auch Künstlerateliers. Ein Kinderprogramm wird hier und da bereits ab 14 Uhr gestartet (5 Euro mit Nachmittagsprogramm).

 

Kunstareal München mit Pinakothek der Moderne und Alter Pinakothek, Collage-Fotos: Helga Waess

Informationen zur Veranstaltung auf der Veranstaltungshomepage der Stadt München:

  • www.muenchen.de/veranstaltungen/freizeit/ausstellungen/die-lange-nacht-der-muenchner-museen-2026

 

Die Lange Nacht der Museen

Samstag, 17. Oktober 2026, 18 bis 1 Uhr; früheres Ende hier und da möglich

Kinderprogramm: 14 bis 18 Uhr.

100 Veranstaltungsorte in München.

Lange-Nacht-Ticket: 20 Euro, inklusive Sonder-Shuttlebusse und Kinderprogramm (5 Euro)  am Nachmittag.


 

 

Mittwoch, 14. Oktober 2026

ROBERTO - Ein Kinderbuch aus München

 Kinderbuch aus München

 

Mein Kinderbuch-Tipp: "Roberto, die sprechende Schildkröte. Lustige Abenteuer aus München" von Helga Waess

 

Lesen und Vorlesen soll Spaß machen und durch kleine Zeichnungen lebendiger gestaltet sein ...


München. Roberto, die sprechende Schildkröte ist ein Kinderbuch, das ich sehr gerne geschrieben und illustriert habe. Das Buch eignet sich aufgrund der jeweils abgeschlossenen kleinen Geschichten auch vorzüglich zum Vorlesen vor dem Einschlafen. Die Schildkröte Roberto ist ein lebendiges Kuscheltier und erlebt Abenteuer in München, besucht den Tierpark Hellabrun usw. ...



Buchcover: Roberto, die sprechende Schildkröte
von Helga Waess

 

Die 20 farbigen Illustrationen ergänzen das Gelesene und in einigen comic-ähnlichen Zeichnungen können Kinder die Geschichte noch einmal selbst nacherzählen.



Seite 14 und 15 aus "Roberto, die sprechende Schildkröte" - Illustration: Helga Waess


Wer ist Roberto?


"Als Andreas am Morgen die Augen öffnet, sitzt ein kleines Stofftier auf seinem Kopfkissen. Es ist grün. Grüner Kopf, grüne Beine und ein grüner Panzer auf dem Rücken: eine Schildkröte. Sie ist einfach da. Sie lächelt. Und: sie spricht."

Gemeinsam erleben sie lustige Abenteuergeschichten in München:


Im Tierpark ist Roberto plötzlich verschwunden, ein gemaltes Unterwasserbild fängt an zu leben und eine echte Echse landet im Kochtopf. Andi malt einen Urlaub und Roberto geht baden. Ach, ja, und dann ist da noch die Kuh. Sie frisst Papas Pullover.

Mein Kinderbuch, dass allen Probelesern (groß und klein) viel Freude bereitete, kann für 9,99 Euro (inkl. MWST) über die ISBN-13: 9783752878851 bestellt werden - LG, Helga Waess



Pingi, aus dem Buch "Roberto, die sprechende Schildkröte"
Zeichnung: Helga Waess

Roberto, die sprechende Schildkröte

Lustige Abenteuergeschichten aus München
Erzählt von Helga Wäß
Kinderbuch - Empfohlen für Kinder ab 5 Jahre
Paperback
132 Seiten
ISBN-13: 9783752878851
Verlag: Books on Demand
Erscheinungsdatum: 01. Oktober 2018
Sprache: Deutsch

Photographie italienne du XIXe siècle - Expsition Munich

Bon plan à Munich : exposition de portraits et de photographies de genre


Neue Pinakothek : *Menschenbilder* (Images d'humains). Portraits et photographies de genre issus de la collection Dietmar Siegert


13 octobre 2026 – 31 janvier 2027 – Exposition présentée à l'Alte Pinakothek (rez-de-chaussée, aile est, cabinet IIC) : Chefs-d'œuvre de la Neue Pinakothek exposés à l'Alte Pinakothek (Italiano, Francais, Deutsch, English)


Munich.
La Neue Pinakothek présente des photographies italiennes de portraits et de scènes de genre réalisées au XIXe siècle, à une époque où elles allaient bientôt supplanter les portraits dessinés et peints. L'essor de la photographie a rapidement entraîné une mutation, réduisant le nombre de commandes pour les artistes et les peintres portraitistes. Les photographies de personnes présentées lors de cette exposition munichoise ont conquis les murs et les albums. Des familles nobles accordaient le privilège de les photographier et de commercialiser les clichés à des photographes de la cour royale. Chacun pouvait ainsi acquérir une photographie de personnalités contemporaines célèbres. À ce jour, le portrait demeure l'un des motifs les plus répandus dans le domaine de la photographie. Herbert W. Rott, directeur des collections de la Neue Pinakothek et de la Sammlung Schack, a conçu une exposition à partir du fonds de la collection Dietmar Siegert. À travers une cinquantaine d'exemples, celle-ci témoigne de l'évolution du portrait de commande et de la scène de genre à l'ère de la photographie. En raison des travaux de rénovation de ses propres locaux, la Neue Pinakothek présente cette exposition de clichés à l'Alte Pinakothek à partir du 13 octobre.

Alte Pinakothek de Munich, archives photographiques de presse : Helga Waess


Au XIXe siècle, le portrait photographique a rapidement pris la relève du portrait dessiné ou peint.


Le visiteur de l'exposition peut découvrir les débuts de la photographie et plonger dans l'époque — ou dans le regard — des hommes et des femmes du XIXe siècle. Comment choisissaient-ils de se faire représenter ? La mise en scène de soi était le maître-mot des débuts du portrait photographique !

Le format privilégié était la « carte de visite ».


Ces photographies en noir et blanc, au format d'une carte de visite, pouvaient être réalisées facilement et assez rapidement. Elles étaient rassemblées dans des albums ou encadrées et exposées sur de petits chevalets dans les salons.

L'exposition munichoise nous invite à remonter loin dans l'histoire de la photographie italienne :

Nous y voyons la prospérité croissante de la bourgeoisie ; la photographie représentait un petit luxe que beaucoup ont rapidement pu s'offrir.

Dans l'évolution de la photographie vers un phénomène de masse, les portraits de petit format ont constitué une véritable « application phare » : ils ont rapidement favorisé le succès économique du nouveau média ainsi que sa diffusion rapide.

La Neue Pinakothek possède une vaste collection de photographies italiennes du XIXe siècle.


Les sujets sont pour la plupart des paysages et des monuments architecturaux, s'étendant de Venise à Naples...

Toutefois, l'être humain a également joué un rôle important aux débuts de la photographie, se faisant immortaliser d'une manière conforme à son rang, que ce soit en tant qu'individu ou en tant que représentant d'une classe sociale donnée.

Alors qu'aux XVIIIe et XIXe siècles, les portraits peints — individuels ou familiaux — étaient très prisés (pour ceux qui en avaient les moyens)... la photographie offrait une alternative rapide et disponible en divers formats...

L'arrivée de l'appareil photographique a ainsi transformé la documentation visuelle de l'époque, offrant bientôt à de nombreuses couches de la bourgeoisie la possibilité d'exposer leur propre portrait au mur ou dans un album, ainsi que de fixer et de collectionner de beaux souvenirs en images.

L'exposition *Menschenbilder. Porträt- und Genrefotografien* (Images d'humains : portraits et scènes de genre) retrace les débuts de cette évolution vers un média de masse.


Ils documentent la culture des régions et leur représentation de l'image du peuple, qui se reflète dans l'identité du peuple. Il s’agit des développements ruraux des campagnes romaines ou des marchands volants sur les routes de Naples – tous deux furent un modèle pour la modernisation de l’Europe occidentale. L'Antiquité et les traditions chrétiennes fortes ainsi que la vie libre du monde du Sud sont une source d'inspiration et représentent une vie naturelle et naturelle. Ce motif est également présent dans le format de la carte de visite que nous proposons.

 

Menschenbilder. Photographie de portrait et de genre 
de la collection Dietmar Siegert


Nouvelle Pinacothèque de Munich - Entrée principale de la rénovation - Pressefotoarchiv : Helga Waess


Menschenbilder. Portraits et photographies de genre de la collection Dietmar Siegert

 dans le 

Pinacothèque d'Alten

Rue Barer. 27, 80333 Munich, Allemagne

Ancienne Pinacothèque 13.10.2026 — 31.01.2027

Erdgeschoss, Ostflügel, Saal IIc  

Informations pour l'installation :

  •     www.pinakothek.de/menschenbilder-sammlung-siegert

Vous trouverez plus d'informations sur l'assortiment si vous êtes sur le nouveau site Web :

  •     www.fotografie-in-italien.pinakothek.de 

Munich TIP: Photography from Italy – 19th Century - 13 Oct. 2026 – 31 Jan. 2027

Munich Tip: Exhibition featuring portrait and genre photography

 

Neue Pinakothek: Images of People. Portrait and genre photographs from the Dietmar Siegert Collection


13 October 2026 – 31 January 2027 – Exhibition: on display at the Alte Pinakothek (Ground Floor, East Wing, Cabinet IIC) – Masterpieces from the Neue Pinakothek shown at the Alte Pinakothek (Italiano, Francais, Deutsch, English)


Munich. The Neue Pinakothek presents Italian portrait and genre photographs created in the 19th century—images that would soon supersede drawn and painted likenesses. The medium of photography brought about a rapid shift, resulting in fewer commissions for artists and portrait painters. The images of people featured in this Munich exhibition found their way onto walls and into albums. Noble families granted privileges to royal court photographers, who were authorized to photograph them and market the resulting images. This allowed anyone to purchase a photograph of prominent contemporaries. To this day, portraits remain among the most widespread subjects in photography. Herbert W. Rott, Director of the Neue Pinakothek and the Schack Collection, has curated an exhibition drawn from the Dietmar Siegert Collection. Through some 50 examples, it documents the changing nature of commissioned portraiture and genre scenes as captured by the camera. Due to ongoing renovations at its own premises, the Neue Pinakothek is presenting this exhibition of photographs at the Alte Pinakothek starting October 13.

Alte Pinakothek, Munich; press photo archive: Helga Waess


In the 19th century, the photographic portrait soon began to replace the drawn or painted likeness.


Visitors to the exhibition can catch a glimpse of the early days of photography—and look into the era and the eyes of 19th-century people. How did they choose to be portrayed? Self-presentation was the guiding principle of early portrait photography!

The preferred format was the *carte de visite*.


These black-and-white photographs—roughly the size of a calling card—could be produced easily and relatively quickly. They were collected in albums or framed and displayed on small stands in living rooms.

The Munich exhibition offers a look back at the history of Italian photography:

We see the growing prosperity of the middle class—a photograph was a small luxury that many could soon afford.

Small-format portraits proved to be a veritable "killer application" in the evolution of photography into a mass phenomenon; they early on drove the new medium's economic success and rapid spread.

The Neue Pinakothek holds an extensive collection of 19th-century photographs from Italy.

The subjects are primarily landscapes and architectural monuments, ranging from Venice to Naples. ...

Yet people, too, played a significant role in the early days of photography, having themselves portrayed in a manner befitting their social standing—whether as individuals or as representatives of a particular social class.

While painted individual or family portraits were the standard in the 18th and 19th centuries—provided one could afford them... a photograph could be taken quickly and ordered in a variety of sizes...

Thus, the advent of the camera brought about a shift in visual documentation, soon enabling the burgeoning middle classes to display their own likenesses on walls or in albums, and to capture and collect cherished memories in photographic form.

The exhibition *Menschenbilder* (Images of People)—featuring portrait and genre photography—documents the beginnings of this transformation into a mass medium.


From the Fundus of the Sammlung Dietmar Siegert 

In Italy, portrait photography was popular


  The Photography stems from the Sammlung Dietmar Siegert

  • Pinakotheks-Verein   
  •  Ernst von Siemens Kunststiftung
  • Sparkassen-Finanzgruppe 


New Pinakothek in Munich - Main entrance to the renovation - Pressefotoarchiv: Helga Waess



Menschenbilder. Portraits and genre photography from the collection of Dietmar Siegert

Due to ongoing renovations at its own premises, the Neue Pinakothek 

is presenting this 

exhibition of photographs at the 

Alte Pinakothek 


Barer Str. 27, 80333 Munich, Deutschland

Alte Pinakothek 13.10.2026 — 31.01.2027

Erdgeschoss, Ostflügel, Saal IIc  

Information for installation:


    www.pinakothek.de/menschenbilder-sammlung-siegert

Informationen - photography from the collection of Dietmar Siegert


    www.fotografie-in-italien.pinakothek.de 



Im 19. Jahrhundert trat das fotografierte Porträt bald an die Stelle des gezeichneten oder gemalten Bildnisses

Der Besucher der Ausstellung kann einen Blick in Anfänge der Fotografie werfen und in die Zeit bzw. in die Augen der Menschen des 19. Jahrhunderts. Wie ließ man sich darstellen. Repräsentation war das oberste Gebot in der frühen Porträtfotografie!

Das bevorzugte Format war die Carte de visite

Diese schwarz-weißen Fotografien in der Größe einer Visitenkarte konnten einfach und relativ schnell hergestellt werden. Sie wurden in Alben gesammelt oder gerahmt und auf kleinen Ständern in den Wohnstuben präsentiert. 

In der Münchner Ausstellung blicken wir weit zurück in die Italienische Fotografie-Geschichte:

Wir sehen den wachsenden bürgerlichen Wohlstand – eine Fotografie war ein kleiner Luxus, den sich bald viele leisten konnten. 

In der Entwicklung der Fotografie zum Massenphänomen waren die kleinformatigen Porträts eine regelrechte ‚Killer Application‘: Sie beförderten früh den ökonomischen Erfolg des neuen Mediums sowie dessen rasche Verbreitung

 

Die Neue Pinakothek verfügt über eine umfangreiche Sammlung von Fotografien des 19. Jahrhunderts aus Italien

Zumeist handelt es sich bei den Motiven um Landschaften und architektonische Monumente von Venedig bis Neapel. .... 

Aber auch der Mensch spielte in den Anfängen der Fotografie eine wichtige Rolle und ließ sich entsprechend standesgerecht ablichten: als Individuum oder als Vertreter einer bestimmten sozialen Schicht.

Waren im 18. und 19. Jahrhundert noch gemalte Einzel- oder Familienporträts gefragt - wenn man es sich leisten konnte ... Ein Foto war schnell gemacht und in vielen Größen bestellbar ...

So kam mit dem Fotoapparat ein Wandel in der zeitgeschichtlichen Bild-Dokumentation auf, der bald vielen neuen bürgerlichen Schichten die Möglickeit gab, das eigene Konterfei an der Wand oder im Album zu präsentieren und schöne Erinnerungen im Bild festzuhalten und zu sammeln.

Die Ausstellung  Menschenbilder. Porträt- und Genrefotografien dokumentiert den Beginn dieser Entwicklung hin zum Massenmedium.


Aus dem Fundus der Sammlung Dietmar Siegert wurden 

 Menschenbilder. Porträt- und Genrefotografien zuammengestellt, 

die uns heute zeigen, was den Auftraggebern oder den Fotografen in diesen Dokumenten der Bildgeschichte in ihrer Zeit wichtig war 

 

In Italien war die Porträtfotografie populär. 

Porträts der letzten Bourbonen auf dem Thron des Königreichs beider Sizilien in Neapel stehen neben Angehörigen der papsttreuen Adelsfamilien in Rom. Die italienische Einigungsbewegung, das Risorgimento, erhielt durch die zahlreichen Porträts ihres Helden, Giuseppe Garibaldi, ihr Gesicht – Beispiele für zahlreiche berühmte Zeitgenossen und Celebrities, die sich auf kleinen Cartes de visite imagefördernd verewigen ließen. So entsteht im intimen Format der Carte de visite ein Panorama der italienischen Gesellschaft und ihrer Gegensätze in den Jahren um 1860.

Im Angebot der großen italienischen Studios spielte zudem die Genrefotografie eine besondere Rolle:

Sie dokumentierte die Kultur der Regionen und vermittelte ein Bild des Volkes, das nach innen wie nach außen identitätsstiftend wirkte. Seien es die ländliche Bevölkerung der Römischen Campagna oder die fliegenden Händler auf den Straßen von Neapel – beide waren ein Gegenmodell zur westeuropäisch geprägten modernen Zivilisation. Das Fortwirken antiker und christlicher Traditionen und das freizügige Leben unter südlicher Sonne wirkten inspirierend und standen für Natürlichkeit und Ursprünglichkeit. Auch diese Motive fanden im Format der Carte de visite weite Verbreitung.

 

Menschenbilder. Porträt- und Genrefotografien 

aus der Sammlung Dietmar Siegert


Die Ausstellung zeigt rund 50 dieser kleinformatigen Porträt- und Genreaufnahmen. Hinzu kommen zwölf größerformatige Fotografien mit Genrestudien aus der römischen Campagna, Neapel und Sizilien von Fotografen wie Filippo Belli, Giorgio Sommer und Wilhelm von Gloeden. 

Die Fotografien stammen aus der Sammlung Dietmar Siegert, die der Pinakotheks-Verein in Verbindung mit der Ernst von Siemens Kunststiftung und der Sparkassen-Finanzgruppe 2014 für die Neue Pinakothek erworben hat.
 


Menschenbilder. Porträt- und Genrefotografien aus der Sammlung Dietmar Siegert

Meisterwerke der Neuen Pinakothek

 in der 

Alten Pinakothek

Barer Str. 27, 80333 München, Deutschland

Alte Pinakothek 13.10.2026 — 31.01.2027
Erdgeschoss, Ostflügel, Saal IIc  

Informationen zur Ausstellung:

  • www.pinakothek.de/menschenbilder-sammlung-siegert


Weitere Informationen zur Sammlung Siegert finden Sie auf der neuen Website:

  • www.fotografie-in-italien.pinakothek.de

Consiglio per Monaco – Fotografie dall'Italia – XIX secolo

Consiglio per Monaco di Baviera: mostra di ritratti e fotografie di genere


Neue Pinakothek: Immagini di persone. Ritratti e fotografie di genere dalla collezione Dietmar Siegert


13 ottobre 2026 – 31 gennaio 2027 – Mostra: allestita presso l'Alte Pinakothek (piano terra, ala est, Gabinetto IIC) – Capolavori della Neue Pinakothek esposti all'Alte Pinakothek (Italiano, Francais, Deutsch, English)


Monaco. La Neue Pinakothek presenta ritratti e fotografie di genere italiani realizzati nel XIX secolo, destinati a sostituire ben presto i ritratti disegnati e dipinti. Il mezzo fotografico determinò un rapido cambiamento, portando a una riduzione delle commissioni per artisti e ritrattisti. Le immagini di persone esposte a Monaco conquistarono le pareti delle case e gli album fotografici. Le famiglie nobili concedevano il privilegio ai fotografi di corte reali, autorizzandoli a ritrarle e a commercializzare gli scatti; in questo modo, chiunque poteva acquistare una fotografia di celebri contemporanei. Ancora oggi, il ritratto rimane uno dei soggetti più diffusi nella fotografia. Herbert W. Rott, direttore delle collezioni della Neue Pinakothek e della Collezione Schack, ha curato una mostra attingendo al fondo della collezione Dietmar Siegert; attraverso circa 50 esempi, l'esposizione documenta l'evoluzione del ritratto su commissione e della fotografia di genere nel corso del tempo. A causa dei lavori di ristrutturazione della propria sede, la Neue Pinakothek ospiterà questa mostra fotografica presso l'Alte Pinakothek a partire dal 13 ottobre. La mostra virtuale di bavarikon "L'Italia in fotografie e dipinti del XIX secolo" - L'importante collezione fotografica di Dietmar Siegert è ora online: -

 
Alte Pinakothek di Monaco, archivio fotografico stampa: Helga Waess

 Link alla collezione: www.fotografie-in-italien.pinakothek.de

 

Nel XIX secolo, il ritratto fotografico prese ben presto il posto di quello disegnato o dipinto.


I visitatori della mostra possono scoprire gli albori della fotografia e immergersi nell'epoca – e negli sguardi – delle persone dell'Ottocento. Come sceglievano di farsi ritrarre? La rappresentazione di sé era l'imperativo assoluto della fotografia ritrattistica delle origini!

Il formato prediletto era la *carte de visite*.


Queste fotografie in bianco e nero, delle dimensioni di un biglietto da visita, potevano essere realizzate in modo semplice e relativamente rapido. Venivano raccolte in album oppure incorniciate ed esposte su piccoli supporti nei salotti di casa.

La mostra di Monaco ci offre uno sguardo approfondito sulla storia della fotografia italiana:


Osserviamo la crescente prosperità della borghesia: una fotografia rappresentava un piccolo lusso che ben presto molti poterono permettersi.

Nell'evoluzione della fotografia verso un fenomeno di massa, i ritratti di piccolo formato rappresentarono una vera e propria "killer application": favorirono sin da subito il successo economico del nuovo mezzo e la sua rapida diffusione.

La Neue Pinakothek possiede una vasta collezione di fotografie italiane del XIX secolo.


I soggetti ritratti sono per lo più paesaggi e monumenti architettonici, da Venezia a Napoli...

Tuttavia, anche la figura umana ebbe un ruolo importante agli albori della fotografia, con persone che si facevano ritrarre in pose consone al proprio rango: come individui o come rappresentanti di una determinata classe sociale.

Se nel XVIII e XIX secolo erano richiesti ritratti pittorici, individuali o di famiglia – sempre che ci si potesse permettere la spesa... – la fotografia offriva ben altre possibilità: uno scatto si realizzava rapidamente ed era ordinabile in diversi formati...

L'avvento della macchina fotografica portò così a una svolta nella documentazione visiva dell'epoca, offrendo presto a molti esponenti della nuova borghesia l'opportunità di esporre la propria immagine alle pareti o negli album, nonché di immortalare e collezionare ricordi preziosi.

La mostra *Menschenbilder. Porträt- und Genrefotografien* (Immagini di persone. Ritratti e fotografie di genere) documenta l'inizio di questa evoluzione verso il mezzo di comunicazione di massa.



Menschenbilder. Ritratto e fotografia di genere 

dalla collezione Dietmar Siegert



La fotografia nasce dalla Sammlung Dietmar Siegert: 

  • la Pinakotheks-Verein in Verbindung 
  • Ernst von Siemens Kunststiftung
  • Sparkassen-Finanzgruppe
Nuova Pinacoteca di Monaco - Ingresso principale durante la ristrutturazione - Pressefotoarchiv: Helga Waess



Menschenbilder. Ritratti e fotografie di genere dalla collezione di Dietmar Siegert

Nuova Pinacoteca
a
Vecchia Pinacoteca

BarerStr. 27, 80333 Monaco di Baviera, Germania

Vecchia Pinacoteca 13.10.2026 — 31.01.2027

Erdgeschoss, Ostflügel, Saal IIc  

Informazioni per l'installazione:

  •     www.pinakothek.de/menschenbilder-sammlung-siegert

Maggiori informazioni per la raccolta dati Siegert:

  •     www.fotografie-in-italien.pinakothek.de